Sonntag, 13. März 2011

Frankenstein - Zweikampf der Giganten (1968)

Frankenstein - Zweikampf der Giganten (1968)

Ein Fischerboot wird vor der japanischen Küste von einem haarigen, grünen Monster angegriffen, das der einzige Überlebende als Frankenstein identifiziert. Dieser ist jedoch seit zwei Jahren verschwunden und gilt als tot.
Dr. Kitei und seine Assistentin Akemi sind sich sicher, dass es sich nicht um den in ihrer Obhut groß gezogenen Frankenstein handeln kann, da er niemals Menschen angreifen würde und außerdem im Wasser gar nicht leben könnte.
Nach weiteren Angriffen des grünen Ungetüms, bei denen sich herausstellt, dass er empfindlich auf Licht reagiert, taucht ein weiterer Riese auf, diesmal mit braunem Fell. Das braune Monster rettet dabei das grüne davor von den Menschen mit ihrer Laserkanone zerbrutzelt zu werden.
Nach allerlei wichtigen und höchst wissenschaftlichen Forschungen und Dialogen stellt sich heraus, dass der Braune wirklich Frankenstein ist und der Grüne aus nach einer Verletzung zurück gelassenem Zellmaterial des ursprünglichen, braunen Frankenstein entwickelt hat.
Der grüne Unhold jedoch ist nicht gewillt seine Zerstörungswut abzulegen und wie sein „Bruder“ friedlich in den Bergen zu leben und so kommt es zu einem der coolsten Monsterkämpfe, den die Toho je veröffentlicht hat.

Bei „Frankenstein – Zweikampf der Giganten“ handelt es sich um eine wahre Trash-Perle.
1966 als quasi Fortsetzung zu „Frankenstein – Der Schrecken mit dem Affengesicht“ entstanden, mussten erst einige Schwierigkeiten mit dem amerikanischen Verleih American International Pictures beseitigt werden, was erklärt, warum die Monster dem der Fortsetzung überhaupt nicht mehr ähnlich sehen.
Das jedoch mindert den Spaß kein Stück sondern ist dem Sehvergnügen meiner Meinung nach sogar sehr zuträglich, da die Monster jetzt wirklich total absurd, aber irgendwie auch verdammt cool aussehen.
Der Kampf der beiden Kolosse ist eines meiner persönlichen Highlights in Bezug auf Kaiju Eiga überhaupt. So vollkommen trashig, dass der Film, auch nach mehrmaligem Sehen, von der ersten bis zur letzten Sekunde ein Grinsen bei mir hervorrufen kann.
Selbst schauspielerisch kann der Film bei mir punkten, was bei Filmen dieses Genres ja doch nicht der Regelfall ist.
Stark, wenn ein Film es schafft eine glaubwürdige Beziehung zwischen zwei riesigen, zotteligen Monstern darzustellen. Und das hat der Film wirklich fertig gebracht.

7,5 von 10 Gummikraken

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