Gruselkabinett – 198 – Edgar Allan Poe – Der schwarze Kater (Titania Medien)
Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Heiratet Julian (Christoph Jablonka) schon bald erneut und kurz darauf sind sie zu dritt: Ein schwarzer Kater wird ebenfalls Teil ihrer kleinen Familie. Doch mit dem Kater kommt auch etwas düsteres ins Haus. Julian verändert sich allmählich, sein Gemüt wird immer finsterer, er trinkt mehr und wird jähzornig. Ist der Kater wirklich verflucht? Oder ist das Böse doch eher Teil von Julians Inneren?
Mit einer Länge von über 80 Minuten handelt es sich um eine nur schwer am Stück durchzuhaltene Gruselkabinett Folge. Vor allem liegt das aber an den Musiken von denen manche im Endlosen Loop in ebenso unendlichen Monologen vor sich hinwabern. Hinzu kommen einige gewöhnungsbedürftige Sexszenen und Christoph Jablonka, der hier etwas zu sehr versucht besonders betroffen vom dem Erzählten zu sein. Ist insgesamt ziemlich drüber.
Beim Hören werdet ihr feststellen, dass der titelgebende Kater erst sehr spät in dieser Folge auftritt, was daran liegt, dass hier gleich drei Edgar Allan Poe Kurzgeschichten verwurstet wurden. Denn neben dem schwarzen Kater bekommt ihr auch noch „Morella“ und „Das ovale Portrait“ geboten. Gerecht wird man letztlich leider keiner der Geschichten. Die Art wie die verschiedenen Geschichten hier verbunden werden ist schon okay, aber insgesamt ist diese Folge leider nur mäßig unterhaltsam und es gibt einfach zu viele schwache Momente. Schade, denn gerade auf diese Poe Folge hatte ich mich sehr gefreut.
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