Sherlock Holmes – 73 – Die trügerische Spur (Titania Medien)
Wieder einmal herrscht großer Trubel im Haus von Ms. Hudson. Denn ein wegen Mord gesuchter Mann, bittet ausgerechnet Sherlock Holmes darum, seine Unschuld zu beweisen. Und noch kurioser: Es handelt sich bei dem Mann um einen alten Bekannten, den Holmes einst als Täter in einem frühen Fall ausgemacht hatte. Diesen Mord schwört er allerdings nicht begangen zu haben. Ein paar verdächtige Kamelhaare später finden Holmes und Dr. Watson sich im Zoo wieder, wo sie dem wahren Täter schon deutlich näher kommen.
Also die Kamelhaare und das Kamelblut am falschen Beweisstück haben mich irgendwie schon abgeholt und auch der Zoobesuch ist ganz amüsant. Ansonsten gibt dieser Fall aber leider absolut nicht eine Spielzeit von 80 Minuten her. Dadurch kommt es dann zu einigen Punkten die öfter und vor allem ausgiebiger Durchgekaut werden als nötig wäre. Zudem ist die Auflösung sehr simpel und ebenso leicht vorhersehbar. Ein paar der Erklärungen sind recht hanebüchen, vor allem in Bezug aufs Kamelblut.
Technisch ist alles beim Alten, da kann man Titania wie immer ausgiebig loben, auch wenn das Klangbild meist etwas zu starr ist und man natürlich als alter Fan alle Titania Melodien und Geräusche zu genüge kennt. Etwas frisches Blut würde hier sicherlich gut tun. Das größte Problem ist eigentlich wie immer die Spielzeit. Ich verstehe auch nicht warum man wirklich jedes Mal die CD so voll machen muss wie möglich, selbst wenn der Fall dies nicht hergibt. Die Sprecher*innen machen ihre Sache gewohnt gut und vor allem das Duo Tennstedt und Bierstedt als Holmes und Watson hört man ja immer gerne. Insgesamt also eine solide, aber eher mittelmäßige Folge, die dennoch ihre netten Momente hat.
Samstag, 3. Oktober 2026
Freitag, 2. Oktober 2026
Carlsen Manga / Comics im Oktober 2026!
Carlsen Manga / Comics im Oktober 2026!
Tim Burton’s The Nightmare before Christmas – Der Kampf um die Krone
Ein Comic der die Vorgeschichte des Filmes erzählt. Die Handlung kreist um die ehemalige Freundschaft zwischen Jack Skellington und Oogie Boogie und wie sie Zerbrach, denn nur einer von ihnen kann der König von Halloween Town werden. Die Geschichte erweitert auf gekonnte Weise die Geschichte des Films, die Charaktere sind gut geschrieben und ähneln sich ihren späteren Filmvarianten. Vor allem aber kann das Artwork von Deborah Allo Eindruck hinterlassen. Ihr Stil schafft es toll zauberhafte Momente, Düsternis und einen melancholischen Ton zu kombinieren. Leider ist dann aber die Kolorierung von Roberto Scalia etwas zu bunt geraten für meinen Geschmack. Der Comic erscheint als schmucker Hardcover Band und löblich ist hier auch der sehr umfangreiche Bonus Teil des Comics voll mit Konzeptzeichnungen und Skizzen.
Shinobi Undercover #2
Gemeinsam konnten Yodaka und Hibari den abtrünnigen Ninja bezwingen. Lange bleibt es danach aber nicht ruhig und schon bald müssen sie mit einem neuen Attentäter rumärgern. Aoi ist also schon wieder in Gefahr und gleichzeitig sorgt dann noch das Schulsportfest für Trubel. Weiterhin leichtfüßige Action-Comedy mit recht interessanten Figuren und ein paar netten Gags. Das Artwork ist auch recht passabel und hat sogar ein paar stark inszenierte Actionmomente. Kann man mal anlesen.
Liu Cixin – The Three-Body Problem #1
Drei Sonnen die immer wieder das Ende der Zivilisation einläuten und eine Welt in der Wissenschaftler*innen reihenweise versterben und die Regeln der Physik ihre Gültigkeit zu verlieren drohen. Dies ist das Ausgangszenario für Liu Cixins Science-Fiction Welterfolg. Nach einer Netflix Serie kommt nun also auch eine Comicreihe aus der Feder von Wu Qingsong hinzu. Der erste Band hält sich bisher sehr nahe an die Romanvorlage und setzt die Geschichte recht gekonnt ins Medium Comic um. Die Qualität des Artworks schwankt leider relativ stark zwischen sehr gut und nur ganz okay. Die Kolorierung ist meist recht schön und das Seitenlayout recht einfach gehalten, kleine interessante Ideen sorgen jedoch dafür, dass das Layout nie langweilig wird. Schöner Hardcover Band und für Science-Fiction Fans in jedem Fall ein Blick wert.
Calvin und Hobbes Kompakt Buch 3+4
Bill Watterson unterhält mit seinen Comicstrips um den kleinen Jungen Calvin und seinem Plüschtiger Hobbes nun schon seit den 80ern mehrere Generationen von Comicfans. Nun kommt mit der Kompaktreihe von Carlsen eine schöne Neuauflage der Strips heraus. Der Zweite Schuber beinhaltet zwei Softcover Bände im Längsformat mit allen Strips von März 1987 bis Juli 1988. Einer sehr schöne und qualitativ hochwertige Neuauflage, toll für Sammler*innen und neue Leser*innen. Die Comics selbst sind toll gealtert und versprühen immer noch ihren anarchischen und kindlichen Charme. Auch Heute noch ist es wunderbar zu sehen wie Watterson teils komplizierte Gesellschaftliche Themen von einem Kind und seinem imaginären Freund durchkauen lässt und dabei immer wieder profunde Wahrheiten aufdeckt oder hintergründiges ausdrückt.
Tim Burton’s The Nightmare before Christmas – Der Kampf um die Krone
Ein Comic der die Vorgeschichte des Filmes erzählt. Die Handlung kreist um die ehemalige Freundschaft zwischen Jack Skellington und Oogie Boogie und wie sie Zerbrach, denn nur einer von ihnen kann der König von Halloween Town werden. Die Geschichte erweitert auf gekonnte Weise die Geschichte des Films, die Charaktere sind gut geschrieben und ähneln sich ihren späteren Filmvarianten. Vor allem aber kann das Artwork von Deborah Allo Eindruck hinterlassen. Ihr Stil schafft es toll zauberhafte Momente, Düsternis und einen melancholischen Ton zu kombinieren. Leider ist dann aber die Kolorierung von Roberto Scalia etwas zu bunt geraten für meinen Geschmack. Der Comic erscheint als schmucker Hardcover Band und löblich ist hier auch der sehr umfangreiche Bonus Teil des Comics voll mit Konzeptzeichnungen und Skizzen.
Shinobi Undercover #2
Gemeinsam konnten Yodaka und Hibari den abtrünnigen Ninja bezwingen. Lange bleibt es danach aber nicht ruhig und schon bald müssen sie mit einem neuen Attentäter rumärgern. Aoi ist also schon wieder in Gefahr und gleichzeitig sorgt dann noch das Schulsportfest für Trubel. Weiterhin leichtfüßige Action-Comedy mit recht interessanten Figuren und ein paar netten Gags. Das Artwork ist auch recht passabel und hat sogar ein paar stark inszenierte Actionmomente. Kann man mal anlesen.
Liu Cixin – The Three-Body Problem #1
Drei Sonnen die immer wieder das Ende der Zivilisation einläuten und eine Welt in der Wissenschaftler*innen reihenweise versterben und die Regeln der Physik ihre Gültigkeit zu verlieren drohen. Dies ist das Ausgangszenario für Liu Cixins Science-Fiction Welterfolg. Nach einer Netflix Serie kommt nun also auch eine Comicreihe aus der Feder von Wu Qingsong hinzu. Der erste Band hält sich bisher sehr nahe an die Romanvorlage und setzt die Geschichte recht gekonnt ins Medium Comic um. Die Qualität des Artworks schwankt leider relativ stark zwischen sehr gut und nur ganz okay. Die Kolorierung ist meist recht schön und das Seitenlayout recht einfach gehalten, kleine interessante Ideen sorgen jedoch dafür, dass das Layout nie langweilig wird. Schöner Hardcover Band und für Science-Fiction Fans in jedem Fall ein Blick wert.
Calvin und Hobbes Kompakt Buch 3+4
Bill Watterson unterhält mit seinen Comicstrips um den kleinen Jungen Calvin und seinem Plüschtiger Hobbes nun schon seit den 80ern mehrere Generationen von Comicfans. Nun kommt mit der Kompaktreihe von Carlsen eine schöne Neuauflage der Strips heraus. Der Zweite Schuber beinhaltet zwei Softcover Bände im Längsformat mit allen Strips von März 1987 bis Juli 1988. Einer sehr schöne und qualitativ hochwertige Neuauflage, toll für Sammler*innen und neue Leser*innen. Die Comics selbst sind toll gealtert und versprühen immer noch ihren anarchischen und kindlichen Charme. Auch Heute noch ist es wunderbar zu sehen wie Watterson teils komplizierte Gesellschaftliche Themen von einem Kind und seinem imaginären Freund durchkauen lässt und dabei immer wieder profunde Wahrheiten aufdeckt oder hintergründiges ausdrückt.
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Kalenderwochde 39: Zu heiß geduscht, skeptische Pflanzen, Schuppige Haare, eine heitere Seance & eine fliegende Schildkröte Namens Rupert!
Kalenderwochde 39: Zu heiß geduscht, skeptische Pflanzen, Schuppige Haare, eine heitere Seance & eine fliegende Schildkröte Namens Rupert!Pulse (1988)
Geisterhausfilm ohne Geister, dafür aber mit bösem Strom. Wieso und weshalb die Elektrizität böse geworden ist wird hier nicht näher geklärt, auch richtige Regeln dafür was der Strom wie machen kann werden nicht etabliert. Somit ist der Horror hier ziemlich Random. Zugleich bleiben alle Figuren sehr blass und bleiben bis zum Ende wenig sympathisch und interessant. Ein paar der Horrorelemente hätten durchaus Potential wenn man Szenen anders arrangiert hätte. So bleibt am Ende nur wenig in Erinnerung und spannend war es auch nur in wenigen Momenten. Eher etwas zum Einschlafen.
Die Todeskarten des Dr. Schreck (1965)
Erstmal sei gesagt, diese Freddie Francis Horroranthologie von Amicus ist kein wirklich guter Film. Ein Blick lohnt sich dennoch allemal, denn geboten wird euch allemal genügend. Peter Cushing sagt fünf Männern, unter ihnen Christopher Lee, die Tarotkarten. In ihrer Zukunft wartet sicher kein Happy End. Stattdessen bekommt ihr in den einzelnen Segmenten einen Werwolf, Killerefeu, tödliche Voodooklänge, eiskalte Händchen & Vampire geboten. Da ist für alle was dabei und bis auf das Voodoo Segment, das nicht nur schlecht gealtert, sondern auch einfach uninteressant ist hat jeder Kurzfilm seine guten Momente.
Ich mag hier vor allem das es keinen doppelten Boden gibt, keine Metaebenen, nichts subversives. Alles ist immer genau das, was ihr seht. Das wirkt zwar zuerst platt und unintelligent, versprüht aber zugleich einen gewissen kindlichen Charme. Cushing und Lee haben sichtlich Spaß an ihten albernen Streitereien und zu allem Überfluss wird Lee auch noch von einem Schimpansen gedemütigt. Ich liebe es. Zusätzlich bekommt ihr auch noch Donald Sutherland als fiesen Vampirarzt. Alles toll.
Wie die meisten Amicus Filme sind auch hier einige schön dekorierte Studiosets zu sehen. Das wirkt zwar alles recht billig und manchmal auch wenig durchdacht, gleichzeitig ist alles liebevoll arrangiert. Ein typischer Film für einen faulen Sonntag.
Die brennenden Augen von Schloss Bartimore (1964)
Zuerst einmal etwas sehr peinliches: Ich habe Christopher Lee (Rasputin – Der wahnsinnige Mönch, 1966) nicht erkannt… naja aber er hat hier auch einen komischen Schnäuzer und ein komisches Gebiss und komische Haare und spielt einen komischen Professor aus Leipzig. Auf der anderen Seite haben wir Peter Cushing (Die Bande des Captain Clegg, 1962), der hier zwar nur wenig mit den Machenschaften der Gorgonin zu tun hat, am Ende ist er aber irgendwie doch mehr der Bösewicht als das Schlangenweib selbst. Insgesamt ein handwerklich, wie gewohnt, gekonnter Hammer Streifen von Terrence Fisher (Frankensteins Höllenmonster, 1974). Die Schauspieler*innen machen ihre Sache ebenfalls gut, dennoch kann der Film nicht die Qualität der 1. Liga aus den Hammer Studios erreichen. Vor allem liegt das allerdings an dem Drehbuch, das besonders im Mittelteil länger auf der Stelle tritt. Außerdem hüpfen wie zu Beginn recht lange von einer Hauptperson zur anderen bis der Film in die Puschen kommt. Ansonsten alle wie gewohnt. Wundervolle Details, super Sets und eine überaus getragene Stimmung machen diesen Film zu einem kleinen Horrorklassiker, der leider an eingien Stellen etwas Potential verschenkt.
Geisterhausfilm ohne Geister, dafür aber mit bösem Strom. Wieso und weshalb die Elektrizität böse geworden ist wird hier nicht näher geklärt, auch richtige Regeln dafür was der Strom wie machen kann werden nicht etabliert. Somit ist der Horror hier ziemlich Random. Zugleich bleiben alle Figuren sehr blass und bleiben bis zum Ende wenig sympathisch und interessant. Ein paar der Horrorelemente hätten durchaus Potential wenn man Szenen anders arrangiert hätte. So bleibt am Ende nur wenig in Erinnerung und spannend war es auch nur in wenigen Momenten. Eher etwas zum Einschlafen.
Die Todeskarten des Dr. Schreck (1965)
Erstmal sei gesagt, diese Freddie Francis Horroranthologie von Amicus ist kein wirklich guter Film. Ein Blick lohnt sich dennoch allemal, denn geboten wird euch allemal genügend. Peter Cushing sagt fünf Männern, unter ihnen Christopher Lee, die Tarotkarten. In ihrer Zukunft wartet sicher kein Happy End. Stattdessen bekommt ihr in den einzelnen Segmenten einen Werwolf, Killerefeu, tödliche Voodooklänge, eiskalte Händchen & Vampire geboten. Da ist für alle was dabei und bis auf das Voodoo Segment, das nicht nur schlecht gealtert, sondern auch einfach uninteressant ist hat jeder Kurzfilm seine guten Momente.
Ich mag hier vor allem das es keinen doppelten Boden gibt, keine Metaebenen, nichts subversives. Alles ist immer genau das, was ihr seht. Das wirkt zwar zuerst platt und unintelligent, versprüht aber zugleich einen gewissen kindlichen Charme. Cushing und Lee haben sichtlich Spaß an ihten albernen Streitereien und zu allem Überfluss wird Lee auch noch von einem Schimpansen gedemütigt. Ich liebe es. Zusätzlich bekommt ihr auch noch Donald Sutherland als fiesen Vampirarzt. Alles toll.
Wie die meisten Amicus Filme sind auch hier einige schön dekorierte Studiosets zu sehen. Das wirkt zwar alles recht billig und manchmal auch wenig durchdacht, gleichzeitig ist alles liebevoll arrangiert. Ein typischer Film für einen faulen Sonntag.
Die brennenden Augen von Schloss Bartimore (1964)
Zuerst einmal etwas sehr peinliches: Ich habe Christopher Lee (Rasputin – Der wahnsinnige Mönch, 1966) nicht erkannt… naja aber er hat hier auch einen komischen Schnäuzer und ein komisches Gebiss und komische Haare und spielt einen komischen Professor aus Leipzig. Auf der anderen Seite haben wir Peter Cushing (Die Bande des Captain Clegg, 1962), der hier zwar nur wenig mit den Machenschaften der Gorgonin zu tun hat, am Ende ist er aber irgendwie doch mehr der Bösewicht als das Schlangenweib selbst. Insgesamt ein handwerklich, wie gewohnt, gekonnter Hammer Streifen von Terrence Fisher (Frankensteins Höllenmonster, 1974). Die Schauspieler*innen machen ihre Sache ebenfalls gut, dennoch kann der Film nicht die Qualität der 1. Liga aus den Hammer Studios erreichen. Vor allem liegt das allerdings an dem Drehbuch, das besonders im Mittelteil länger auf der Stelle tritt. Außerdem hüpfen wie zu Beginn recht lange von einer Hauptperson zur anderen bis der Film in die Puschen kommt. Ansonsten alle wie gewohnt. Wundervolle Details, super Sets und eine überaus getragene Stimmung machen diesen Film zu einem kleinen Horrorklassiker, der leider an eingien Stellen etwas Potential verschenkt.
The Thirteenth Chair (1929)
Tod Browning (Dracula, 1931) und Bela Lugosi (The Ape Man, 1943) sind natürlich immer eine gute Kombo, zu viel dürft ihr hier allerdings nicht erwarten. Es handelt sich bei „The Thirteenth Chair“ um Brownings erste Tonfilmarbeit, was man hier an jeder Ecke deutlich merkt. Alle Darsteller spielen sehr hölzern und jede Szene ist sehr statisch angelegt, was wohl beides an der damals noch sehr schwierigen Tontechnik zu tun hat. Insgesamt wirkt der Film also eher wie ein Theater Mitschnitt. Leider ist der recht schnörkellose Krimi mit leichten übernatürlichen Elementen nicht gerade voller Überraschungen oder unvorhergesehenen Wendungen. Filmhistorisch durchaus ein wichtiger Film, Heute aber leider nur noch wenig unterhaltsam.
Schloss des Schreckens (1961)
Fantastisch gut gealterter Gothic/Social Horror von Regisseur Jack Clayton (Der Große Gatsby, 1974), basierend auf dem Roman „The turn of the screw“ von Henry James. Die Sets sind unheimlich stimmungsvoll, jede Szene ist toll ausgeleuchtet und auch die Schauspieler*innen, inklusive der Kinderdarsteller*innen, machen einen tollen Job. Die Handlung ist durchweg spannend und zugleich bleibt genug Raum für Charakterentwicklung. Eben diese Machen den Film letztlich auch so stark, sehr interessant was für gute Analysen solch ein alter Roman und fast so alter Film zu Themen wie toxischer Männlichkeit haben kann. Die Geschichte wurde bis Heute dutzende Male verfilmt, so perfekt wie hier wurde der Stoff danach aber nie wieder auf die Leinwand gebracht. Große Empfehlung für alle die auf der Sache nach schwarzweiß Geisterhäuserfilmen sind.
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Vampire,
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Donnerstag, 10. September 2026
Kalenderwoche 37: Arme in der Spülmaschine, Wettervorhersage, geschenkte Rosen, Doctor Who beim Militär, Geisterwurst & Affensaft!
Kalenderwoche 37: Arme in der Spülmaschine, Wettervorhersage, geschenkte Rosen, Doctor Who beim Militär, Geisterwurst & Affensaft!
Thunderbolts* (2025)
Wenig bunt, wenig Situationscomic, ertragbar viele versucht witzige Sprüche und etwas mehr Anspruch als gewohnt lassen die „Thunderbolts“ zu einem der unterhaltsameren Marvel Filme der aktuellen Phase werden. Vor allem dass, das Thema Trauma und Depressionen in einem Film dieser Art halbwegs ernsthaft angegangen wird ist respektabel und dank Florence Pugh und Lewis Pullman bekommen die emotionalen Momente sogar etwas Gewicht. Der Rest ist aber nicht mehr als die vorherigen Marvel Filme. Adäquate Actionszenen, etwas leichter Humor mit Pathos und Gezanke.
Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026) [Plaion]
Spielberg muss mal wieder über den Erstkontakt mit Alien reden. Hier macht er leider nichts neues, die Aliens sind langweilig, der Film insgesamt auch technisch nur auf akzeptablen Niveau. Es passiert eigentlich nie etwas wirklich interessantes und wenn doch, dann kommt ein merkwürdig aussehendes CGI Tier und macht alles kaputt. Wäre es nicht Spielberg, hätte der Film es sicherlich nur auf direkten Weg zu den Streaming Anbieter*innen geschafft. Schnarchig.
Als Bonusmaterial bekommt ihr lediglich ein kleines Video über die Zusammenarbeit zwischen Spielberg und John Williams.
Der goldene Pfeil (1962) [Plaion]
Heute ist der italienische Regisseur Antonio Margheriti wohl vor allem für „Asphalt-Kannibalen“ bekannt. Umso erstaunter war ich als ich feststellte das der Sandalenfilm „Der goldene Pfeil“ ebenfalls unter seiner Regie entstanden ist. Dabei handelt es sich nämlich um einen Film den ich in meiner Kindheit oftmals im Fernsehen sah, natürlich ohne zu wissen wer Margheriti war und womit er sonst so die Moral junger Menschen korrumpierte. Bei diesem 60er Jahre Machwerk geht es allerdings noch recht brav zu. Ein Gauner mit einem Herz aus Gold, aber etwas zu viel Arroganz will die Prinzessin von Damaskus ehelichen und dabei zugleich den despotischen Wesir stürzen. Dazu brauch er aber den goldenen Pfeil. An diesen wiederum gelangt er nur wenn er einige körperliche, geistige und moralische Aufgaben bewältigen kann. Das ganze ist solide gefilmt, bietet einige nette Kulissen, viel stumpfen Humor und natürlich eine altbackene Liebesgeschichte. Wer aber für das Plastikkrokodil bleibt wird belohnt. Insgesamt ein ganz amüsantes Märchen.
28 Days Later (2002) [Plaion]
Tierbefreier*innen dringen in ein Versuchslabor in London ein, in dem gefährliche Experimente mit Viren an Schimpansen durchgeführt werden. Entgegen das betteln einer der Forscher, öffnen sie fälschlicherweise den Käfig und lassen somit eine schreckliche Plage auf die Menschheit los. Schon kurz darauf sind fast alle Bürger*innen Groß Britanniens, die sich nicht ins Ausland absetzen konnten, mit dem Tollwut ähnlichen Virus infiziert.
28 Tage später wacht Jim (Cillian Murphy) allein, verwirrt und orientierungslos aus einem Koma auf. Er ist ganz allein in einem Krankenhaus und das mitten in London. Er weiß nicht was geschehen ist, aber schon bei seinem ersten Treffen auf die Infizierten muss er alles geben um nicht zu sterben. Im letzten Moment wird er von Selena (Naomie Harris) und Mark (Noah Huntley) gerettet. Die beiden bringen ihn auf den neuesten Stand der Dinge und gemeinsam versuchen sie einen sicheren Ort zu finden.
„28 Days Later“ war lange Zeit ein Hassobjekt für mich, was daran lag das der Plot von Zombieähnlichen Monstern handelt die rennen können. Ein Frevel, so was würde ich nicht unterstützen. Als Teenager hielt ich es für unmöglich so einen Film gut zu finden. Durch einen Zufall sah ich dann irgendwann doch. Es kam wie es kommen musste und natürlich bin ich heute großer „28“ Fan. Ich finde soviel daran toll. Es fängt mit den Tierbefreier*innen an, diese Menschen wollen ein paar Affen aus der Hölle dieser Versuchsanstalt befreien und lösen damit diese Katastrophe aus. Zeigt uns das die Menschen selbst mit den edelsten Motiven nur in der Lage ist die Welt untergehen zu lassen. Danach geht es weiter mit Cillian Murphy (Inception), der mir auch als Scarecrow in den Nolan Batmen sehr gefällt. Diese Szenen in denen er ohne Dialog durch die verlassenen Straßen von London läuft haben soviel Atmosphäre, einfach toll. Und dann ist da noch Selena, gespielt von Naomie Harris (hat sie jemals wieder etwas gutes gedreht? Dinotopia und Ninja Assassin sind schöner trash aber doll ist das nu auch nicht.). Eine starke schwarze Frau, womit man wohl versucht hat noch einen draufzusetzen auf Duane Jones Figur aus „Night of the Living Dead“. Zumindest erinnert sie doch sehr stark an Ben.
Das die „Infizierten“ sich so schnell bewegen können sagt mir trotzdem nicht zu und zum Ende hin bricht die Atmosphäre immer wieder ein wenig ein. Insgesamt handelt es sich bei „28 Days Later“ aber um einen gelungenen und äußerst stimmigen Epidemie Film.
Die 4k Disc von Plaion bietet neben einem Audiokommentar auch deleted Scenes, auch diese wenn gewünscht mit Audiokommentar, Storyboards, eine Fotogalerie und mehr.
La Maison ensorcelée (1907)
Sechs minütiger Kurzfilm aus dem Jahre 1907. Eine französische Produktion des spanischen Regisseurs Segundo de Chomón (The Frog, 1908). Darin suchen drei Reisende Zuflucht in einer alten Hütte, in der sie sich dann aber mit Poltergeistern herumärgern müssen. Diese lassen Möbel verschwinden, drehen das Haus oder bereiten in einer putzigen Stop-Motion Sequenz auch das Frühstück vor. Charmanter kleiner Film, der vor allem durch tolle Set-Ideen, aber auch durch Stop-Motion, sowie Front- und Rückprojektionen Arbeitet. Ein tolles Beispiel für frühe Filmtricktechnik.
The Ape Man (1943)
Bela Lugosi spielt einen verrückten Wissenschaftler der sich zu viel Affensaft gespritzt hat. Jetzt hilft nur noch menschliches Rückenmark, aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Freiwillig will sich jedenfalls niemand ins Rückenmark piksen lassen und so muss Affenmann Lugosi mit seinem treuen Begleiter, einem echten Gorilla (oder eher einem Menschen im Gorillavollkostüm) auf Menschenjagd gehen.
Mit nur 64 Minuten Spielzeit ist der Spuk zum Glück schnell vorbei. Allein das blöde 4th Wall breaking Ende und das Gorillakostüm sind somit eine Sichtung wert. Ansonsten hat Lugosi noch 1-2 starke Monologe in denen man erahnen kann wozu er eigentlich fähig ist. Der Rest verirrt sich leider in immer selben Szenen in den immer selben drei Räumen, ein Horrorthrillermysterykrimi mit vielen Charakteren die nichts zur Handlung beisteuern und am Ende ist es natürlich die Liebe die das Ungeheuer getötet hat.
Wenig bunt, wenig Situationscomic, ertragbar viele versucht witzige Sprüche und etwas mehr Anspruch als gewohnt lassen die „Thunderbolts“ zu einem der unterhaltsameren Marvel Filme der aktuellen Phase werden. Vor allem dass, das Thema Trauma und Depressionen in einem Film dieser Art halbwegs ernsthaft angegangen wird ist respektabel und dank Florence Pugh und Lewis Pullman bekommen die emotionalen Momente sogar etwas Gewicht. Der Rest ist aber nicht mehr als die vorherigen Marvel Filme. Adäquate Actionszenen, etwas leichter Humor mit Pathos und Gezanke.
Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026) [Plaion]
Spielberg muss mal wieder über den Erstkontakt mit Alien reden. Hier macht er leider nichts neues, die Aliens sind langweilig, der Film insgesamt auch technisch nur auf akzeptablen Niveau. Es passiert eigentlich nie etwas wirklich interessantes und wenn doch, dann kommt ein merkwürdig aussehendes CGI Tier und macht alles kaputt. Wäre es nicht Spielberg, hätte der Film es sicherlich nur auf direkten Weg zu den Streaming Anbieter*innen geschafft. Schnarchig.
Als Bonusmaterial bekommt ihr lediglich ein kleines Video über die Zusammenarbeit zwischen Spielberg und John Williams.
Der goldene Pfeil (1962) [Plaion]
Heute ist der italienische Regisseur Antonio Margheriti wohl vor allem für „Asphalt-Kannibalen“ bekannt. Umso erstaunter war ich als ich feststellte das der Sandalenfilm „Der goldene Pfeil“ ebenfalls unter seiner Regie entstanden ist. Dabei handelt es sich nämlich um einen Film den ich in meiner Kindheit oftmals im Fernsehen sah, natürlich ohne zu wissen wer Margheriti war und womit er sonst so die Moral junger Menschen korrumpierte. Bei diesem 60er Jahre Machwerk geht es allerdings noch recht brav zu. Ein Gauner mit einem Herz aus Gold, aber etwas zu viel Arroganz will die Prinzessin von Damaskus ehelichen und dabei zugleich den despotischen Wesir stürzen. Dazu brauch er aber den goldenen Pfeil. An diesen wiederum gelangt er nur wenn er einige körperliche, geistige und moralische Aufgaben bewältigen kann. Das ganze ist solide gefilmt, bietet einige nette Kulissen, viel stumpfen Humor und natürlich eine altbackene Liebesgeschichte. Wer aber für das Plastikkrokodil bleibt wird belohnt. Insgesamt ein ganz amüsantes Märchen.
28 Days Later (2002) [Plaion]
Tierbefreier*innen dringen in ein Versuchslabor in London ein, in dem gefährliche Experimente mit Viren an Schimpansen durchgeführt werden. Entgegen das betteln einer der Forscher, öffnen sie fälschlicherweise den Käfig und lassen somit eine schreckliche Plage auf die Menschheit los. Schon kurz darauf sind fast alle Bürger*innen Groß Britanniens, die sich nicht ins Ausland absetzen konnten, mit dem Tollwut ähnlichen Virus infiziert.
28 Tage später wacht Jim (Cillian Murphy) allein, verwirrt und orientierungslos aus einem Koma auf. Er ist ganz allein in einem Krankenhaus und das mitten in London. Er weiß nicht was geschehen ist, aber schon bei seinem ersten Treffen auf die Infizierten muss er alles geben um nicht zu sterben. Im letzten Moment wird er von Selena (Naomie Harris) und Mark (Noah Huntley) gerettet. Die beiden bringen ihn auf den neuesten Stand der Dinge und gemeinsam versuchen sie einen sicheren Ort zu finden.
„28 Days Later“ war lange Zeit ein Hassobjekt für mich, was daran lag das der Plot von Zombieähnlichen Monstern handelt die rennen können. Ein Frevel, so was würde ich nicht unterstützen. Als Teenager hielt ich es für unmöglich so einen Film gut zu finden. Durch einen Zufall sah ich dann irgendwann doch. Es kam wie es kommen musste und natürlich bin ich heute großer „28“ Fan. Ich finde soviel daran toll. Es fängt mit den Tierbefreier*innen an, diese Menschen wollen ein paar Affen aus der Hölle dieser Versuchsanstalt befreien und lösen damit diese Katastrophe aus. Zeigt uns das die Menschen selbst mit den edelsten Motiven nur in der Lage ist die Welt untergehen zu lassen. Danach geht es weiter mit Cillian Murphy (Inception), der mir auch als Scarecrow in den Nolan Batmen sehr gefällt. Diese Szenen in denen er ohne Dialog durch die verlassenen Straßen von London läuft haben soviel Atmosphäre, einfach toll. Und dann ist da noch Selena, gespielt von Naomie Harris (hat sie jemals wieder etwas gutes gedreht? Dinotopia und Ninja Assassin sind schöner trash aber doll ist das nu auch nicht.). Eine starke schwarze Frau, womit man wohl versucht hat noch einen draufzusetzen auf Duane Jones Figur aus „Night of the Living Dead“. Zumindest erinnert sie doch sehr stark an Ben.
Das die „Infizierten“ sich so schnell bewegen können sagt mir trotzdem nicht zu und zum Ende hin bricht die Atmosphäre immer wieder ein wenig ein. Insgesamt handelt es sich bei „28 Days Later“ aber um einen gelungenen und äußerst stimmigen Epidemie Film.
Die 4k Disc von Plaion bietet neben einem Audiokommentar auch deleted Scenes, auch diese wenn gewünscht mit Audiokommentar, Storyboards, eine Fotogalerie und mehr.
La Maison ensorcelée (1907)
Sechs minütiger Kurzfilm aus dem Jahre 1907. Eine französische Produktion des spanischen Regisseurs Segundo de Chomón (The Frog, 1908). Darin suchen drei Reisende Zuflucht in einer alten Hütte, in der sie sich dann aber mit Poltergeistern herumärgern müssen. Diese lassen Möbel verschwinden, drehen das Haus oder bereiten in einer putzigen Stop-Motion Sequenz auch das Frühstück vor. Charmanter kleiner Film, der vor allem durch tolle Set-Ideen, aber auch durch Stop-Motion, sowie Front- und Rückprojektionen Arbeitet. Ein tolles Beispiel für frühe Filmtricktechnik.
The Ape Man (1943)
Bela Lugosi spielt einen verrückten Wissenschaftler der sich zu viel Affensaft gespritzt hat. Jetzt hilft nur noch menschliches Rückenmark, aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Freiwillig will sich jedenfalls niemand ins Rückenmark piksen lassen und so muss Affenmann Lugosi mit seinem treuen Begleiter, einem echten Gorilla (oder eher einem Menschen im Gorillavollkostüm) auf Menschenjagd gehen.
Mit nur 64 Minuten Spielzeit ist der Spuk zum Glück schnell vorbei. Allein das blöde 4th Wall breaking Ende und das Gorillakostüm sind somit eine Sichtung wert. Ansonsten hat Lugosi noch 1-2 starke Monologe in denen man erahnen kann wozu er eigentlich fähig ist. Der Rest verirrt sich leider in immer selben Szenen in den immer selben drei Räumen, ein Horrorthrillermysterykrimi mit vielen Charakteren die nichts zur Handlung beisteuern und am Ende ist es natürlich die Liebe die das Ungeheuer getötet hat.
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Freitag, 4. September 2026
Kalenderwoche 36: Der Präsident wird rot vor Zorn, schwebende Schildkröten & hungrige Hummer!
Kalenderwoche 36: Der Präsident wird rot vor Zorn, schwebende Schildkröten & hungrige Hummer!
Captain America: Brave New World (2025)
Merkwürdiger Film der den Spagat sucht zwischen amerikanischer Power Fantasy und einer Kritik der aktuellen Sozialen Probleme des Landes. Am Ende schafft der Streifen aber beides nicht, sodass es egal ist was man selbst denkt, unzufrieden sind am Ende alle. Vor allem versucht man sich hier an einem politischen Gewissen ohne soziale oder geopolitische Konflikte anzusprechen. Alles komplett wischiwaschi ohne Rückgrat. Hinzukommt ein schrecklich unpassend gecasteter Harrison Ford, der sich müde durch den Film kämpft und Protagonist*innen sowie Schurken, die stets eindimensional bleiben und deren Dialoge jegliche Charakterentwicklungen behindern. Da helfen auch keine Gastauftritte von Liv Tyler und Sebastian Stan.
Gamera the Brave (2006)
Dieser, der bisher letzte abendfüllende Gamera Streifen, ist wieder deutlich kindgerechter als es die 90er Trilogie war. Etwas traurig darüber war ich schon, dafür bekommen wir hier auch einige Babygamera- und Teenagegameraaction geboten. Und da muss man zugeben: Knuffig ist das alles schon und selbst das CGI ist nicht so schlecht wie erwartet. Zudem sind die Monsterkostüme wieder richtig gut und ausdrucksstark geworden. Der Kampf zwischen Gamera und dem fiesen Varan hat es dann auch in sich und schafft es geschickt zwischen klamaukigen Momenten, viel Kitsch, aber auch bedrohlichen Szenen und einigen sehr guten Miniaturszenen zu balancieren. Insgesamt ist der Plot mit den Kindern etwas ermüdend, insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.
Teenagers from Outerspace (1959)
Aliens haben die Erde als Weideort für ihre gigantischen Monsterhummer auserkoren. Einer der Aliens entdeckt dann jedoch das Menschen auf dem Planeten leben und bekommt plötzlich doch Gewissensbisse und versucht gemeinsam mit einem Mädchen und ihrem Opa seine Kumpels von diesem Plan abzuhalten. Herrlich wirres Drive-in Kino für alle, die grottige Effekte und Acting lieben, das so hölzern ist, dass wir damit den Amazonas wieder aufforsten könnten. Toll. Fünf von Fünf buttrige Hummerscheren!
Captain America: Brave New World (2025)
Merkwürdiger Film der den Spagat sucht zwischen amerikanischer Power Fantasy und einer Kritik der aktuellen Sozialen Probleme des Landes. Am Ende schafft der Streifen aber beides nicht, sodass es egal ist was man selbst denkt, unzufrieden sind am Ende alle. Vor allem versucht man sich hier an einem politischen Gewissen ohne soziale oder geopolitische Konflikte anzusprechen. Alles komplett wischiwaschi ohne Rückgrat. Hinzukommt ein schrecklich unpassend gecasteter Harrison Ford, der sich müde durch den Film kämpft und Protagonist*innen sowie Schurken, die stets eindimensional bleiben und deren Dialoge jegliche Charakterentwicklungen behindern. Da helfen auch keine Gastauftritte von Liv Tyler und Sebastian Stan.
Gamera the Brave (2006)
Dieser, der bisher letzte abendfüllende Gamera Streifen, ist wieder deutlich kindgerechter als es die 90er Trilogie war. Etwas traurig darüber war ich schon, dafür bekommen wir hier auch einige Babygamera- und Teenagegameraaction geboten. Und da muss man zugeben: Knuffig ist das alles schon und selbst das CGI ist nicht so schlecht wie erwartet. Zudem sind die Monsterkostüme wieder richtig gut und ausdrucksstark geworden. Der Kampf zwischen Gamera und dem fiesen Varan hat es dann auch in sich und schafft es geschickt zwischen klamaukigen Momenten, viel Kitsch, aber auch bedrohlichen Szenen und einigen sehr guten Miniaturszenen zu balancieren. Insgesamt ist der Plot mit den Kindern etwas ermüdend, insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.
Teenagers from Outerspace (1959)
Aliens haben die Erde als Weideort für ihre gigantischen Monsterhummer auserkoren. Einer der Aliens entdeckt dann jedoch das Menschen auf dem Planeten leben und bekommt plötzlich doch Gewissensbisse und versucht gemeinsam mit einem Mädchen und ihrem Opa seine Kumpels von diesem Plan abzuhalten. Herrlich wirres Drive-in Kino für alle, die grottige Effekte und Acting lieben, das so hölzern ist, dass wir damit den Amazonas wieder aufforsten könnten. Toll. Fünf von Fünf buttrige Hummerscheren!
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Sonntag, 30. August 2026
Carlsen Manga im September 2026!
Carlsen Manga im September 2026!
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Freitag, 28. August 2026
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
Der Astronaut - Project Hail Mary (2026) [Plaion]
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
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Sonntag, 23. August 2026
Kalenderwoche 34 2026: Weltraummonser, ein Tag im Museum & Katzenrettung!
Kalenderwoche 34 2026: Weltraummonster, ein Tag im Museum & Katzenrettung!
Gamera Super Monster (1980)
Nach neun Jahren Abstinenz kehrt Superkröte Gamera zurück. Und wie! Der Film liefert uns ungefähr ein drittel der Laufzeit neuen Stoff und der hat sich gewaschen… Aber nur im negativen Sinne. Geboten werden drei Aliendamen im Supermandress und ein ordentlich los orgelnder Junge. Nervig, aber irgendwie noch infantil unterhaltsam. Der Rest des Films ist dann ein Stock Footage Best of aus Gameras glücklicheren Tagen. Einzige neue Gamera Szenen sind hier zusammenkopiert mit Sequenzen aus den Anime Serien „Spaceship Yamoto“ & „Galaxy Express 999“. Schmerzlich langweilig und blöde.
Gamera Super Monster (1980)
Nach neun Jahren Abstinenz kehrt Superkröte Gamera zurück. Und wie! Der Film liefert uns ungefähr ein drittel der Laufzeit neuen Stoff und der hat sich gewaschen… Aber nur im negativen Sinne. Geboten werden drei Aliendamen im Supermandress und ein ordentlich los orgelnder Junge. Nervig, aber irgendwie noch infantil unterhaltsam. Der Rest des Films ist dann ein Stock Footage Best of aus Gameras glücklicheren Tagen. Einzige neue Gamera Szenen sind hier zusammenkopiert mit Sequenzen aus den Anime Serien „Spaceship Yamoto“ & „Galaxy Express 999“. Schmerzlich langweilig und blöde.
Junge Dornen (1967)
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedoch den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedoch den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.
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Montag, 17. August 2026
Kalenderwoche 33 2026: Inselmonster, Untergrundmonster, Mannmonster & Sonnenstrahlen für alle!
Kalenderwoche 33 2026: Inselmonster, Untergrundmonster, Mannmonster & Sonnenstrahlen für alle!
Das Geheimnis der Monsterinsel (1981)
Der Millionär Kolderup (Peter Cushing) erwirbt aus einer Laune heraus eine Insel. Kurz darauf lässt er ein paar seiner Leute auf eine Expedition zur Insel los. Unter den Männern ist auch sein Neffe Morgan (Ian Sera), der mit dieser Reise etwas erzogen werden soll und dessen kauziger Hauslehrer (David Hatton). Allerdings verläuft die Fahrt mit dem Schiff nicht sonderlich gut und schon bald werden sie von Tang behangenen Seemonstern attackiert. Mit ihren letzten Kräften können die beiden Männer sich auf die Insel retten, aber auch dort warten einige Monstren auf die beiden.
Schon beim ersten Blick auf das Cover war klar, das diese mehr als lose Jules Verne Adaption ulkig werden sollte. Was mich dann aber erwartete konnte ich nicht ahnen. Die Monster sehen im Film nämlich noch knuffiger aus als ihr es ahnen könntet. Euch werden Seetangmonster, ein Gummidino, Blaseraupen und ein schießwütiger Affe geboten. Hinzu kommt noch ein Peter Cushing (Shock Waves, 1977), der überhaupt nicht weiß wie ihm geschieht und eine deutsch Synchro die sich gewaschen hat. Alles völlig scheiße, einiges macht dann durch den widersinnigen Twist irgendwie doch Sinn, aber unterhalten kann dieses Monstrum von Film auf voller Linie.
Richtig gut ist an diesem Stück Filmgeschichte aus den Händen von Juan Piquer Simon (Slugs, 1988) eigentlich nichts. Es sieht aber auch nie danach aus als hätte Jemand mehr von diesem Film erwartet. Alle haben aber augenscheinlich ihre Freude an dem Schabernack den sie da treiben, außer vielleicht Cushing. Der Humor ist schön daneben und die drei Hauptfiguren gespielt von David Hatton (Vaterland, 1994), Gasphar Ipua (Sea Devils, 1982) und Ian Sera (Pod People, 1983) haben eine tolle Chemie und spielen schön locker und so wie es sich für solch einen Film gehört. Klare Trash Empfehlung.
Phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde (1977)
In einer Buchhandlung wird dem Professor Otto Lindenbrock (Kenneth More) ein alter Reisebericht des Wissenschaftlers Saknussem zugespielt. Darin ist die Rede von einer phantastischen Reise unter die Erde, bis tief nach unten zum Mittelpunkt der Erde. Das Interesse des Forschers ist geweckt. Sofort plant er eine Expedition, bei der er von seiner Tochter Glauben (Ivonne Sentis) und ihrem Verlobten Axel (Pep Munné) begleitet wird. Sie reisen nach Island wo der Abstieg bis zum Mittelpunkt der Erde möglich sein soll. Dort heuern sie den isländischen Schäfer Hans (Frank Braña) an, der mit ihnen in einen Vulkankrater hinabsteigt. Bald entdecken sie eine fremde Welt voll mit prähistorischen Monstern.
Diese spanische Verfilmung des Abenteuer Klassikers von Jules Verne, ist im Grunde nichts anderes als eine aufgewärmte Variante der Version von 1959. Beide Verfilmungen sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich abgesehen von einem der Nebenhandlungen beinahe gar nicht. Leider ist der Humor hier nicht ganz so gelungen, dafür funktioniert der Film im Abenteuer Teil ganz gut. Die Dinosaurier sehen richtig schön schäbig aus und sind ein Fest für die Augen. Gummieidechsen auf Rädern, ganz großes Kino. Nur die Menschenfressenden Schildkröten sehen ganz cool aus, aber auch der Kampf der Plesiosaurier ist nicht total verkehrt.
Aber nicht nur in Sachen Monstereffekte und Kulissen ist diese Verfilmung schwächer, sondern auch bei der Besetzung. Frank Braña (Pod People, 1983) hat eine ungehörige Badass Trash Attitüde, die restlichen Darsteller*innen, die viel wichtiger für den Film sind, haben aber keine besondere Ausstrahlung und spielen nie besser als nur okay. Für Verne Fans also durchaus ein gelungenes Werk, wer aber nur mal Interesse an der Geschichte hat hält sich an die Verfilmung von 1959.
Ein Fleck in der Sonne (1961)
Filmische Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, über das Unglück das eine schwarze Familie zu zerreißen droht: Eine große Versicherungssumme. Mit wenigen kleinen Änderungen könnte dies auch einfach eine Aufzeichnung einer Theatervorstellung sein, der Cast des Films, allen voran die großartigen Claudia McNeil (Moon of the Wolf, 1972) und Sydney Poitier (The Defiant Ones, 1958). Bis in jede Nebenrolle toll besetztes Sozialdrama, das Heute vielleicht teilweise etwas hölzern und verstaubt erscheint, doch gerade in der Frage um Klassismus noch aktuelle Lehren vermitteln kann. Ansonsten ein tolles Zeitstück mit vielen mitreißenden Szenen.
Das Geheimnis der Monsterinsel (1981)
Der Millionär Kolderup (Peter Cushing) erwirbt aus einer Laune heraus eine Insel. Kurz darauf lässt er ein paar seiner Leute auf eine Expedition zur Insel los. Unter den Männern ist auch sein Neffe Morgan (Ian Sera), der mit dieser Reise etwas erzogen werden soll und dessen kauziger Hauslehrer (David Hatton). Allerdings verläuft die Fahrt mit dem Schiff nicht sonderlich gut und schon bald werden sie von Tang behangenen Seemonstern attackiert. Mit ihren letzten Kräften können die beiden Männer sich auf die Insel retten, aber auch dort warten einige Monstren auf die beiden.
Schon beim ersten Blick auf das Cover war klar, das diese mehr als lose Jules Verne Adaption ulkig werden sollte. Was mich dann aber erwartete konnte ich nicht ahnen. Die Monster sehen im Film nämlich noch knuffiger aus als ihr es ahnen könntet. Euch werden Seetangmonster, ein Gummidino, Blaseraupen und ein schießwütiger Affe geboten. Hinzu kommt noch ein Peter Cushing (Shock Waves, 1977), der überhaupt nicht weiß wie ihm geschieht und eine deutsch Synchro die sich gewaschen hat. Alles völlig scheiße, einiges macht dann durch den widersinnigen Twist irgendwie doch Sinn, aber unterhalten kann dieses Monstrum von Film auf voller Linie.
Richtig gut ist an diesem Stück Filmgeschichte aus den Händen von Juan Piquer Simon (Slugs, 1988) eigentlich nichts. Es sieht aber auch nie danach aus als hätte Jemand mehr von diesem Film erwartet. Alle haben aber augenscheinlich ihre Freude an dem Schabernack den sie da treiben, außer vielleicht Cushing. Der Humor ist schön daneben und die drei Hauptfiguren gespielt von David Hatton (Vaterland, 1994), Gasphar Ipua (Sea Devils, 1982) und Ian Sera (Pod People, 1983) haben eine tolle Chemie und spielen schön locker und so wie es sich für solch einen Film gehört. Klare Trash Empfehlung.
In einer Buchhandlung wird dem Professor Otto Lindenbrock (Kenneth More) ein alter Reisebericht des Wissenschaftlers Saknussem zugespielt. Darin ist die Rede von einer phantastischen Reise unter die Erde, bis tief nach unten zum Mittelpunkt der Erde. Das Interesse des Forschers ist geweckt. Sofort plant er eine Expedition, bei der er von seiner Tochter Glauben (Ivonne Sentis) und ihrem Verlobten Axel (Pep Munné) begleitet wird. Sie reisen nach Island wo der Abstieg bis zum Mittelpunkt der Erde möglich sein soll. Dort heuern sie den isländischen Schäfer Hans (Frank Braña) an, der mit ihnen in einen Vulkankrater hinabsteigt. Bald entdecken sie eine fremde Welt voll mit prähistorischen Monstern.
Diese spanische Verfilmung des Abenteuer Klassikers von Jules Verne, ist im Grunde nichts anderes als eine aufgewärmte Variante der Version von 1959. Beide Verfilmungen sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich abgesehen von einem der Nebenhandlungen beinahe gar nicht. Leider ist der Humor hier nicht ganz so gelungen, dafür funktioniert der Film im Abenteuer Teil ganz gut. Die Dinosaurier sehen richtig schön schäbig aus und sind ein Fest für die Augen. Gummieidechsen auf Rädern, ganz großes Kino. Nur die Menschenfressenden Schildkröten sehen ganz cool aus, aber auch der Kampf der Plesiosaurier ist nicht total verkehrt.
Aber nicht nur in Sachen Monstereffekte und Kulissen ist diese Verfilmung schwächer, sondern auch bei der Besetzung. Frank Braña (Pod People, 1983) hat eine ungehörige Badass Trash Attitüde, die restlichen Darsteller*innen, die viel wichtiger für den Film sind, haben aber keine besondere Ausstrahlung und spielen nie besser als nur okay. Für Verne Fans also durchaus ein gelungenes Werk, wer aber nur mal Interesse an der Geschichte hat hält sich an die Verfilmung von 1959.
Das Monster von Tokio (1959)
Der amerikanische Journalist Larry Stanford (Peter Dyneley) reist nach Japan, um dort den exzentrischen Wissenschaftler Dr. Robert Suzuki (Tetsu Nakamura) zu interviewen. Als der unvorsichtige Reporter im Berglabor des Doktors ankommt, merkt dieser zugleich wie unaufmerksam er ist. Damit erweist er sich als perfektes Versuchskaninchen für die nächsten Experimente. Er betäubt ihn und injiziert ihm darauf ein mysteriöses Mittel, das immer mehr seine animalischen Triebe stärkt. Schon kurz darauf hat er sich ganz verändert, betrügt seine Frau Linda (Jane Hylton) mit Geishas und man könnte beinahe denken, ihm wächst da was komisches auf der Schulter.
“The Manster” ist eine US-amerikanisch, japanische Co-Produktion aus den späten Fünfzigern. Veröffentlicht werde der Film 1960 als Double Feature mit “Eyes Without a Face”. George P. Breakstons (Golden Ivory) Geschichte erzählt von einem US-Reporter, der an einen leicht wahnsinnigen Wissenschaftler aus Nippon gerät, der ihn dann auch gleich zu einer Bestie machen möchte. Relativ grafisch wird schon im Intro klar gemacht, dass mit Dr. Suzuki nicht gut Kirschen essen ist. Der gewissenlose Wissenschaftler, gespielt von dem aus Titeln wie “U 2000 - Tauchfahrt des Grauens” (1963) und “Das Grauen schleicht durch Tokio” (1958) wohlbekannten Tetsu Nakamura (hier jedoch unter dem Namen Satoshi Nakamura kreditiert), hat nämlich schon einige andere Kreationen hervorgebracht. So sehen wir schon in den ersten Minuten wie ein intelligenter Gorilla einige Geishas beim Baden abmurkst und dann ist da noch seine Ehefrau, die zu einer widerlichen Mutation verkommen ist und von ihm gefangen gehalten wird.
Auch wenn die Effekte des Mansters eher lächerlich wirken, ist gerade dieser nüchterne, aber für damals sehr harte kalte Anfang sehr effektiv. Besonders das Make-Up und die Prothesen seiner Frau kommen durch die gelungene Beleuchtung etwas sehr unheimliches. Außerdem wird dadurch schnell klar, wie wenig man sich an damalige Restriktionen halten wollte. Für die Entstehungszeit zweifellos einer der härteren und ernsteren Drive-In Movies. Nach dem Intro wird es aber doch erst einmal sehr zeitgemäß wie in allen Filmen der damaligen Zeit und besonders in billigen Horror und Sci-Fi Flicks, geht es darstellerisch sehr hölzern zu, Anderes wie im Theater sehr übertrieben und dick aufgetragen und natürlich wird es auch äußerst melodramatisch. Die schlechtesten, aber auch ungeteilt lustigsten Momente haben immer etwas mit dramatischen Ereignissen zwischen Larry und Linda zu tun. Man erkennt die Dramatik an einem starken Kamerazoom und dem unheilvollen Geräusch: “Döödüüm”. Wie beim Zonk.
Trotz all des Trashs handelt es sich hierbei doch um einen der frühen Genreergüssen, mit durchaus subversiven Inhalt. Sexualität wird oft angedeutet und erwähnt. Die Hauptfigur betrügt seine Frau, verlässt sie und macht mit Geishas rum. Und das alles zu einer Zeit, während der man im Mainstream nicht mal zeigen durfte, wie Ehepaare sich ein Bett teilten. Die körperliche Transformation sieht etwas albern aus (auch wenn Sam Raimi bei “Army of Darkness“ klar darauf anspielt), die psychische packt dafür umso mehr. Anspielungen auf Alkohol- und Drogensucht sind sicherlich kein Zufall und gerade der damit einhergehende sittliche Zerfall unseres einstigen Helden zeigt Parallelen zu “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde” und geht ähnliche Wege, nur eben mit dem etwas exotischeren Background Japans.
Das menschliche Monster hat jedenfalls einiges zu bieten: Trash, unfreiwillige Komik, schlechte Effekte, gute Effekte, lustiges versuchtes Drama, einen mitreißenden Plot und ulkig vorgetragene Dialoge, die dennoch ein wenig gewagt sind. Für Trash Liebhaber, die trotzdem noch etwas Anspruch verlangen genau das Richtige.
Der amerikanische Journalist Larry Stanford (Peter Dyneley) reist nach Japan, um dort den exzentrischen Wissenschaftler Dr. Robert Suzuki (Tetsu Nakamura) zu interviewen. Als der unvorsichtige Reporter im Berglabor des Doktors ankommt, merkt dieser zugleich wie unaufmerksam er ist. Damit erweist er sich als perfektes Versuchskaninchen für die nächsten Experimente. Er betäubt ihn und injiziert ihm darauf ein mysteriöses Mittel, das immer mehr seine animalischen Triebe stärkt. Schon kurz darauf hat er sich ganz verändert, betrügt seine Frau Linda (Jane Hylton) mit Geishas und man könnte beinahe denken, ihm wächst da was komisches auf der Schulter.
“The Manster” ist eine US-amerikanisch, japanische Co-Produktion aus den späten Fünfzigern. Veröffentlicht werde der Film 1960 als Double Feature mit “Eyes Without a Face”. George P. Breakstons (Golden Ivory) Geschichte erzählt von einem US-Reporter, der an einen leicht wahnsinnigen Wissenschaftler aus Nippon gerät, der ihn dann auch gleich zu einer Bestie machen möchte. Relativ grafisch wird schon im Intro klar gemacht, dass mit Dr. Suzuki nicht gut Kirschen essen ist. Der gewissenlose Wissenschaftler, gespielt von dem aus Titeln wie “U 2000 - Tauchfahrt des Grauens” (1963) und “Das Grauen schleicht durch Tokio” (1958) wohlbekannten Tetsu Nakamura (hier jedoch unter dem Namen Satoshi Nakamura kreditiert), hat nämlich schon einige andere Kreationen hervorgebracht. So sehen wir schon in den ersten Minuten wie ein intelligenter Gorilla einige Geishas beim Baden abmurkst und dann ist da noch seine Ehefrau, die zu einer widerlichen Mutation verkommen ist und von ihm gefangen gehalten wird.
Auch wenn die Effekte des Mansters eher lächerlich wirken, ist gerade dieser nüchterne, aber für damals sehr harte kalte Anfang sehr effektiv. Besonders das Make-Up und die Prothesen seiner Frau kommen durch die gelungene Beleuchtung etwas sehr unheimliches. Außerdem wird dadurch schnell klar, wie wenig man sich an damalige Restriktionen halten wollte. Für die Entstehungszeit zweifellos einer der härteren und ernsteren Drive-In Movies. Nach dem Intro wird es aber doch erst einmal sehr zeitgemäß wie in allen Filmen der damaligen Zeit und besonders in billigen Horror und Sci-Fi Flicks, geht es darstellerisch sehr hölzern zu, Anderes wie im Theater sehr übertrieben und dick aufgetragen und natürlich wird es auch äußerst melodramatisch. Die schlechtesten, aber auch ungeteilt lustigsten Momente haben immer etwas mit dramatischen Ereignissen zwischen Larry und Linda zu tun. Man erkennt die Dramatik an einem starken Kamerazoom und dem unheilvollen Geräusch: “Döödüüm”. Wie beim Zonk.
Trotz all des Trashs handelt es sich hierbei doch um einen der frühen Genreergüssen, mit durchaus subversiven Inhalt. Sexualität wird oft angedeutet und erwähnt. Die Hauptfigur betrügt seine Frau, verlässt sie und macht mit Geishas rum. Und das alles zu einer Zeit, während der man im Mainstream nicht mal zeigen durfte, wie Ehepaare sich ein Bett teilten. Die körperliche Transformation sieht etwas albern aus (auch wenn Sam Raimi bei “Army of Darkness“ klar darauf anspielt), die psychische packt dafür umso mehr. Anspielungen auf Alkohol- und Drogensucht sind sicherlich kein Zufall und gerade der damit einhergehende sittliche Zerfall unseres einstigen Helden zeigt Parallelen zu “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde” und geht ähnliche Wege, nur eben mit dem etwas exotischeren Background Japans.
Das menschliche Monster hat jedenfalls einiges zu bieten: Trash, unfreiwillige Komik, schlechte Effekte, gute Effekte, lustiges versuchtes Drama, einen mitreißenden Plot und ulkig vorgetragene Dialoge, die dennoch ein wenig gewagt sind. Für Trash Liebhaber, die trotzdem noch etwas Anspruch verlangen genau das Richtige.
Ein Fleck in der Sonne (1961)
Filmische Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, über das Unglück das eine schwarze Familie zu zerreißen droht: Eine große Versicherungssumme. Mit wenigen kleinen Änderungen könnte dies auch einfach eine Aufzeichnung einer Theatervorstellung sein, der Cast des Films, allen voran die großartigen Claudia McNeil (Moon of the Wolf, 1972) und Sydney Poitier (The Defiant Ones, 1958). Bis in jede Nebenrolle toll besetztes Sozialdrama, das Heute vielleicht teilweise etwas hölzern und verstaubt erscheint, doch gerade in der Frage um Klassismus noch aktuelle Lehren vermitteln kann. Ansonsten ein tolles Zeitstück mit vielen mitreißenden Szenen.
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Freitag, 14. August 2026
Kalenderwoche 32 2026: Albtraumgrille, Geisterfische, chaotische Kopfgeldjäger*innen & Auferstehung!
Kalenderwoche 32 2026: Albtraumgrille, Geisterfische, chaotische Kopfgeldjäger*innen & Auferstehung!
Pinocchio: Unstrung (2026) [Plaion]
Wie auch bei den anderen Filmen des Jagged Edge Poohniverse handelt es sich auch bei dieser eher freien Adaption des „Pinocchio“ Stoffes um einen krassen, kruden und effektreichen Billighorrorfilm. Der Film lebt von seinen überbordend extremen Effekten, die oftmals an klassische Warner Brothers Cartoons mit Gore erinnern. Die Kinderdarsteller sind eigentlich ganz cool gecastet und haben sichtlich ihren Spaß. Auch die Handgemachten Puppeneffekte können gefallen und Robert Englund (Galaxy of Terror, 1981) als die Stimme der bösen Variante von Jimminy Cricket ist was nettes für Genrefreund*innen. Insgesamt kommt öfter mal Langeweile auf und zumindest bei mir haben sich diese Goreszenen meist recht schnell totgelaufen vor allem da ohne eben diese kein echter Film mehr übrig bliebe.
Pinocchio: Unstrung (2026) [Plaion]
Wie auch bei den anderen Filmen des Jagged Edge Poohniverse handelt es sich auch bei dieser eher freien Adaption des „Pinocchio“ Stoffes um einen krassen, kruden und effektreichen Billighorrorfilm. Der Film lebt von seinen überbordend extremen Effekten, die oftmals an klassische Warner Brothers Cartoons mit Gore erinnern. Die Kinderdarsteller sind eigentlich ganz cool gecastet und haben sichtlich ihren Spaß. Auch die Handgemachten Puppeneffekte können gefallen und Robert Englund (Galaxy of Terror, 1981) als die Stimme der bösen Variante von Jimminy Cricket ist was nettes für Genrefreund*innen. Insgesamt kommt öfter mal Langeweile auf und zumindest bei mir haben sich diese Goreszenen meist recht schnell totgelaufen vor allem da ohne eben diese kein echter Film mehr übrig bliebe.
Die Blu-ray hat einiges an Extras zu bieten. Neben einem Audiokommentar auch noch Making-Ofs, Behind the Scenes, Interviews und entfallene Szenen. Schöne Veröffentlichung, die vor allem auch zeigt wie viel Spaß die Macher*innen hatten.
Angel’s Egg (1985)
Auch Heute noch eine unbeschreiblich schöne OVA des „Ghost in the Shell“ (1995) Regisseurs Mamoru Oshii. Es handelt sich dabei um einen höchst philosophischen und ruhigen Anime, der die meiste Zeit völlig ohne Worte auskommt. Die Handlung bleibt vage und lädt dazu ein sich selbst eine Meinung zu bilden. Visuell ist das Ganze atemberaubend schön. Ein Gedicht in Finsternis.
Trigun: Badlands Rumble (2010)
Ganz netter Film zur „Trigun“ Animeserie. Ein paar nette Actionsequenzen und beliebte Charaktere der Serie machen den Film für Fans ganz brauchbar. Insgesamt ist die Serie jedoch sowohl tiefsinniger, emotionaler und vor allem deutlich besser geschrieben. Einige Folgen haben deutlich komplexere Handlungsfäden und ein besseres emotionales payoff als dieser 90 minütige Film.
Wake Up Dead Man (2025)
Rian Johnsons dritter Teil der „Knives Out“ Krimis beweist vor allem wieder das Johnson unglaublich interessante und merkwürdige Figuren schreiben kann. Hier werden diese von einem tollen Ensemble zum Leben erweckt, dass es eine Freude ist. Zum Ende hin vielleicht etwas zu sehr gestreckt unterhält der Film dennoch besser als der zweite Teil und kombiniert Cozy Crime mit viel Humor und einigen bissigen gesellschaftlichen Spitzen.
Angel’s Egg (1985)
Auch Heute noch eine unbeschreiblich schöne OVA des „Ghost in the Shell“ (1995) Regisseurs Mamoru Oshii. Es handelt sich dabei um einen höchst philosophischen und ruhigen Anime, der die meiste Zeit völlig ohne Worte auskommt. Die Handlung bleibt vage und lädt dazu ein sich selbst eine Meinung zu bilden. Visuell ist das Ganze atemberaubend schön. Ein Gedicht in Finsternis.
Trigun: Badlands Rumble (2010)
Ganz netter Film zur „Trigun“ Animeserie. Ein paar nette Actionsequenzen und beliebte Charaktere der Serie machen den Film für Fans ganz brauchbar. Insgesamt ist die Serie jedoch sowohl tiefsinniger, emotionaler und vor allem deutlich besser geschrieben. Einige Folgen haben deutlich komplexere Handlungsfäden und ein besseres emotionales payoff als dieser 90 minütige Film.
Wake Up Dead Man (2025)
Rian Johnsons dritter Teil der „Knives Out“ Krimis beweist vor allem wieder das Johnson unglaublich interessante und merkwürdige Figuren schreiben kann. Hier werden diese von einem tollen Ensemble zum Leben erweckt, dass es eine Freude ist. Zum Ende hin vielleicht etwas zu sehr gestreckt unterhält der Film dennoch besser als der zweite Teil und kombiniert Cozy Crime mit viel Humor und einigen bissigen gesellschaftlichen Spitzen.
Mittwoch, 12. August 2026
Web of Heroes Collection - Spider-Man & Fantastic Four (Panini)
Web of Heroes Collection - Spider-Man & Fantastic Four (Panini)
Schon immer hatten die Fantastic Four ein besonderes Verhältnis zu Spider-Man. Peter Parker verlor früh seine Eltern und wurde sehr jung zu einem Superhelden genauso wie die Fantastic Four noch jung waren als sie ihre Fähigkeiten bekommen haben. Außerdem sieht Peter in Reed Richards eine Vaterfigur die ihm in vielerlei Hinsicht ein Vorbild ist. So haben sie schon kurz nach entstehen des Marvel Universums die ersten Crossover bestritten. Doch es wurden noch lange nicht alle Geschichten erzählt um vier neue geht es in diesem Trade, das die gesamte Mini Spider-Man and the Fantastic Four #1-4 vereint.
Schon immer hatten die Fantastic Four ein besonderes Verhältnis zu Spider-Man. Peter Parker verlor früh seine Eltern und wurde sehr jung zu einem Superhelden genauso wie die Fantastic Four noch jung waren als sie ihre Fähigkeiten bekommen haben. Außerdem sieht Peter in Reed Richards eine Vaterfigur die ihm in vielerlei Hinsicht ein Vorbild ist. So haben sie schon kurz nach entstehen des Marvel Universums die ersten Crossover bestritten. Doch es wurden noch lange nicht alle Geschichten erzählt um vier neue geht es in diesem Trade, das die gesamte Mini Spider-Man and the Fantastic Four #1-4 vereint.
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Donnerstag, 6. August 2026
DC Events - Blackest Night (Panini)
DC Events - Blackest Night (Panini)
In diesem Trade von Panini findet ihr die Ausgaben 0-8 des DC Events Blackest Night und Green Lantern (2005) #43.
Leben und Tod liegen im DC Universum nahe bei einander. Wer lebt könnte jeden Augenblick sterben und wer tot ist kann jederzeit irgendwie zurückkommen. Das ist bei Comics normal. In der dunkelsten Nacht des DC Universums allerdings werden unzählige Held*innen überall im Universum und vor allem auf der Erde von einer dunklen Entität wiederbelebt. Die Kraft der schwarzen Laterne verteilt überall Schwarze Laternenringe und so wird auch bald die Erde von wiedergeborenen aber bösen Held*innen und Schurk*innen überrannt. Flash und Atom versuchen ihr Bestes aber reihenweise werden die Held*innen von der bösen Macht übernommen. Hawkman und Hawkgirl sind nur die ersten Toten und ihnen werden noch viele folgen. Nur Hal Jordan und die Lantern Corps aller anderen Regenbogen Farben könnten gemeinsam eine Chance haben auf die dunkelste Nacht den hellsten Tag folgen zu lassen. Außerdem geht ein kleiner Funken Hoffnung von einem anderen Helden aus der schon lange tot ist.
In diesem Trade von Panini findet ihr die Ausgaben 0-8 des DC Events Blackest Night und Green Lantern (2005) #43.
Leben und Tod liegen im DC Universum nahe bei einander. Wer lebt könnte jeden Augenblick sterben und wer tot ist kann jederzeit irgendwie zurückkommen. Das ist bei Comics normal. In der dunkelsten Nacht des DC Universums allerdings werden unzählige Held*innen überall im Universum und vor allem auf der Erde von einer dunklen Entität wiederbelebt. Die Kraft der schwarzen Laterne verteilt überall Schwarze Laternenringe und so wird auch bald die Erde von wiedergeborenen aber bösen Held*innen und Schurk*innen überrannt. Flash und Atom versuchen ihr Bestes aber reihenweise werden die Held*innen von der bösen Macht übernommen. Hawkman und Hawkgirl sind nur die ersten Toten und ihnen werden noch viele folgen. Nur Hal Jordan und die Lantern Corps aller anderen Regenbogen Farben könnten gemeinsam eine Chance haben auf die dunkelste Nacht den hellsten Tag folgen zu lassen. Außerdem geht ein kleiner Funken Hoffnung von einem anderen Helden aus der schon lange tot ist.
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Dienstag, 4. August 2026
Carlsen Manga im August 2026!
Carlsen Manga im August 2026!
Junji Ito – Mimi’s Tales of Terror
In diesem Hardcoversammelband findet ihr alle Kurzgeschichten aus der Feder von Hiokatsu Kihara und Ichiro Nakayama die von Junji Ito als Manga adaptiert wurden. Die Geschichten stammen ursprünglich aus dem „Shinmimibukuro“ in dem die Autoren wahre Geistergeschichten sammelten. Ito lässt sich dann bei seiner Mangaumsetzung ein paar Freiheiten und führt das Eine oder das Andere etwas mehr in extremere Richtungen. Die zehn Kurzgeschichten sind zwischen vier bis 40 Seiten lang und handeln meist von alltäglichen Situationen in denen aber etwas nicht so richtig stimmen kann. Schnell eskalieren die Ereignisse und führen teils zu den abstrusesten Arten von Klimax. Man denke nur an wild gewordene Prothesendamen und Bodybuilder die gerne Grabsteine umdrehen. Sehr absurde Geschichten darunter, aber keine davon so abwegig das dieser Band nicht auch etwas für Ito Neulinge sein könnte. Insgesamt gibt es jedenfalls auch deutlich härtere und verrücktere Arbeiten des Horroraltmeisters. Optisch sind diese Geschichten aus sehr gelungen. Sowohl die Schockmomente als auch einige der stimmungsvollen Szenerien, sind einige der hübschesten die Ito in den 2000er Jahren geschaffen hat. Wieder mal eine klare Empfehlung wert.
Haruko – Ein Leben für die Tiere #3
Mit diesem Band hat mich Huroku und der Manga selbst endgültig verloren. In jedem Moment verhält sich Haruko auf eine Art und Weise, die nicht nur für sich, sondern auch alle anderen Menschen und auch die Tiere lebensgefährlich ist. Am Ende wird dann irgendwie alles gut, weil Haruko ja so gut mit Tieren umgehen kann, auch wenn wir das nie wirklich miterleben, sondern immer nur mitbekommen was sie alles falsch macht. Auch hier bleibt die Kritik und der Umgang mit dem Zoogeschäft sehr oberflächlich und selbstgerecht, das was der Manga dann als besser darstellt ist nur auf andere Weise schlecht. Naja.
Sakura – I want to eat your pancreas
Idumi Kiriharas Mangaadaption von Yoru Suminos Roman gehört schon lange zu den modernen Klassikern des traurigromantischen Slice of Life Genre und wurde seitdem auch schon als Anime und realfverfilmt. Nun gibt es den Manga in seiner gänze als Doppelband bei Carlsen, was gerade für viele neue Leser*innen eine schöne Gelegenheit sein sollte mal reinzuschnuppern. Die Geschichte um die todkranke Sakura ist stets emotional packendes und dabei immer auch glaubhaftes Drama mit liebevoll kreierten, zerbrechlichen Charakteren. Es fällt leicht mitzufiebern, mitzufühlen und ganz in den Emotionen aufzugehen. Eine Geschichte die seitdem oft kopiert, aber nur selten erreicht wurde.
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga #2
Auch der zweite Band illustriert sechs Erinnerungen von Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Junji Ito – Mimi’s Tales of Terror
In diesem Hardcoversammelband findet ihr alle Kurzgeschichten aus der Feder von Hiokatsu Kihara und Ichiro Nakayama die von Junji Ito als Manga adaptiert wurden. Die Geschichten stammen ursprünglich aus dem „Shinmimibukuro“ in dem die Autoren wahre Geistergeschichten sammelten. Ito lässt sich dann bei seiner Mangaumsetzung ein paar Freiheiten und führt das Eine oder das Andere etwas mehr in extremere Richtungen. Die zehn Kurzgeschichten sind zwischen vier bis 40 Seiten lang und handeln meist von alltäglichen Situationen in denen aber etwas nicht so richtig stimmen kann. Schnell eskalieren die Ereignisse und führen teils zu den abstrusesten Arten von Klimax. Man denke nur an wild gewordene Prothesendamen und Bodybuilder die gerne Grabsteine umdrehen. Sehr absurde Geschichten darunter, aber keine davon so abwegig das dieser Band nicht auch etwas für Ito Neulinge sein könnte. Insgesamt gibt es jedenfalls auch deutlich härtere und verrücktere Arbeiten des Horroraltmeisters. Optisch sind diese Geschichten aus sehr gelungen. Sowohl die Schockmomente als auch einige der stimmungsvollen Szenerien, sind einige der hübschesten die Ito in den 2000er Jahren geschaffen hat. Wieder mal eine klare Empfehlung wert.
Haruko – Ein Leben für die Tiere #3
Mit diesem Band hat mich Huroku und der Manga selbst endgültig verloren. In jedem Moment verhält sich Haruko auf eine Art und Weise, die nicht nur für sich, sondern auch alle anderen Menschen und auch die Tiere lebensgefährlich ist. Am Ende wird dann irgendwie alles gut, weil Haruko ja so gut mit Tieren umgehen kann, auch wenn wir das nie wirklich miterleben, sondern immer nur mitbekommen was sie alles falsch macht. Auch hier bleibt die Kritik und der Umgang mit dem Zoogeschäft sehr oberflächlich und selbstgerecht, das was der Manga dann als besser darstellt ist nur auf andere Weise schlecht. Naja.
Sakura – I want to eat your pancreas
Idumi Kiriharas Mangaadaption von Yoru Suminos Roman gehört schon lange zu den modernen Klassikern des traurigromantischen Slice of Life Genre und wurde seitdem auch schon als Anime und realfverfilmt. Nun gibt es den Manga in seiner gänze als Doppelband bei Carlsen, was gerade für viele neue Leser*innen eine schöne Gelegenheit sein sollte mal reinzuschnuppern. Die Geschichte um die todkranke Sakura ist stets emotional packendes und dabei immer auch glaubhaftes Drama mit liebevoll kreierten, zerbrechlichen Charakteren. Es fällt leicht mitzufiebern, mitzufühlen und ganz in den Emotionen aufzugehen. Eine Geschichte die seitdem oft kopiert, aber nur selten erreicht wurde.
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga #2
Auch der zweite Band illustriert sechs Erinnerungen von Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Besonders schwer zu ertragen sind in diesem Fall die Erzählungen der Haustierjäger und die Geschichte der Kindergruppe die versucht hat nach dem Unfall die Natur zu erforschen. Unglaublich traurige Geschichten, die es für mich noch mal deutlich besser schaffen das grauen zu vermitteln als die in der Buchvorlage. Das Artwork transportiert den Schrecken deutlich ohne dabei reißerisch oder pietätlos zu sein. Kann diesen und auch den ersten Band wirklich allen Geschichtsinteressierten sehr empfehlen.
Freitag, 31. Juli 2026
Kalenderwoche 30 2026: Rollschuhschweine, Taschenmonster, Höllenfeuer, Intergalaktischer Honig & Intergalaktische Schwestern
Kalenderwoche 30 2026: Rollschuhschweine, Taschenmonster, Höllenfeuer, Intergalaktischer Honig & Intergalaktische Schwestern
The Muppets Take Manhattan (1984)
Niedlicher, wenn auch keiner der besten Muppets Filme. Gerade der Anfang funktioniert ziemlich gut und hat einige schöne Emotionale Momente. Danach zerfällt der Film leider ziemlich stark in Fragmente, kleine Ideen und eingestreute Sketche. So hangelt man sich dann vor allem im letzten Akt nur noch mäßig von Gastauftritt zu Gastauftritt. Und dann funktioniert das Finale auch nicht wirklich, es passiert einfach nur. Zum Glück bekommen wir aber dennoch gerade von Miss Piggy einige sehr schöne Szenen die eine Sichtung schon lohnend machen.
Monster in my Pocket: The Big Scream (1992)
MIMP sind eine meiner liebsten 90er Jahre Toylines. Doch die kleinen Taschenmonster haben nie ihre eigene Cartoonserie bekommen. Denn es blieb bei dieser Pilotfolge der Hanna-Barbera Productions, die aber insgesamt ganz gut unterhalten kann. Die Monster sind niedlich, haben Charakter und coole Designs. Wer hätte nicht gern als Kind eine Serie mit einem Werwolf mit jamaikanischen Akzent gesehen? Die Animationen sind auch ganz ordentlich für eine Spielzeugwerbung aus der Zeit. Retro und Monstefans könnten also gefallen daran haben.
Spawn (1997)
Fand ich sogar als Kind schon schäbig. Schafft es absolut nicht irgendetwas der peinlichen edgyness der Comics cool umzusetzen und erst das CGI… Wahrscheinlich mit das schlechteste das ich bisher gesehen habe in einem Film der Budget zur Verfügung hatte. Dennoch fühlte ich mich bei der ersten Sicht seit bestimmt über 20 Jahren erstaunlich gut erhalten. Alles ist derartig stumpfsinnig, drüber und extrem forciert versucht cool ohne auch nur einem Moment lang cool zu sein… Man muss es lieben. Einzig das Maskendesign von John Leguizamo (The Menu, 2022) als Clown ist wirklich zu loben. Unglaublich wie sehr sie den Mann verändert haben um eine gelungene Bildschirmversion des Comiccharakters auf die Beine zu stellen. Keine Ahnung was Martin Sheen (The Dead Zone, 1983) und Michael Jai White (Black Dynamite, 2009) hier eigentlich versuchen, zumindest ist es lustig.
Bugonia (2025) [Plaion]
Biene Maja mal ganz anders!
Yorgos Lanthimos (Dogtooth, 2009) versucht sich in seinem jüngsten Streich an einem Remake des koreanischen Kultfilms „Save the Green Planet“ (2003) von Jang Joon-hwan. Dabei macht er daraus so sehr sein eigenes Ding mit kleinen Merkwürdigkeiten, dass mir erst spät auffiel diese Geschichte, vor einigen Jahren, schon einmal gesehen zu haben. Einmal mehr engagierte er Emma Stone (The Curse, 2023-2024) für die Hauptrolle und einmal mehr macht sie ihre Sache sehr gut ständig zwischen verängstigtem Opfer zweier Verschwörungsideologen und voller Kontrolle über die Situation. Entweder wirklich Girlboss oder Alieninvasorin. Ihr Spiel lässt beide Möglichkeiten offen. Optisch ebenfalls ein schöner Film, der mitunter in schrecklichen Zwischentönen stecken bleibt, sich durch Gewaltausbrüche wieder befreit um regelmäßig in humoristische Absurdität zu driften. Sicherlich nicht etwas das allen gefallen wird, meinen Nerv trifft es aber sehr genau.
Die Blu-ray von Plaion kommt mit dem Making Of und ein paar Interviews.
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Figuren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die Blu-ray von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
The Muppets Take Manhattan (1984)
Niedlicher, wenn auch keiner der besten Muppets Filme. Gerade der Anfang funktioniert ziemlich gut und hat einige schöne Emotionale Momente. Danach zerfällt der Film leider ziemlich stark in Fragmente, kleine Ideen und eingestreute Sketche. So hangelt man sich dann vor allem im letzten Akt nur noch mäßig von Gastauftritt zu Gastauftritt. Und dann funktioniert das Finale auch nicht wirklich, es passiert einfach nur. Zum Glück bekommen wir aber dennoch gerade von Miss Piggy einige sehr schöne Szenen die eine Sichtung schon lohnend machen.
Monster in my Pocket: The Big Scream (1992)
MIMP sind eine meiner liebsten 90er Jahre Toylines. Doch die kleinen Taschenmonster haben nie ihre eigene Cartoonserie bekommen. Denn es blieb bei dieser Pilotfolge der Hanna-Barbera Productions, die aber insgesamt ganz gut unterhalten kann. Die Monster sind niedlich, haben Charakter und coole Designs. Wer hätte nicht gern als Kind eine Serie mit einem Werwolf mit jamaikanischen Akzent gesehen? Die Animationen sind auch ganz ordentlich für eine Spielzeugwerbung aus der Zeit. Retro und Monstefans könnten also gefallen daran haben.
Spawn (1997)
Fand ich sogar als Kind schon schäbig. Schafft es absolut nicht irgendetwas der peinlichen edgyness der Comics cool umzusetzen und erst das CGI… Wahrscheinlich mit das schlechteste das ich bisher gesehen habe in einem Film der Budget zur Verfügung hatte. Dennoch fühlte ich mich bei der ersten Sicht seit bestimmt über 20 Jahren erstaunlich gut erhalten. Alles ist derartig stumpfsinnig, drüber und extrem forciert versucht cool ohne auch nur einem Moment lang cool zu sein… Man muss es lieben. Einzig das Maskendesign von John Leguizamo (The Menu, 2022) als Clown ist wirklich zu loben. Unglaublich wie sehr sie den Mann verändert haben um eine gelungene Bildschirmversion des Comiccharakters auf die Beine zu stellen. Keine Ahnung was Martin Sheen (The Dead Zone, 1983) und Michael Jai White (Black Dynamite, 2009) hier eigentlich versuchen, zumindest ist es lustig.
Bugonia (2025) [Plaion]
Biene Maja mal ganz anders!
Yorgos Lanthimos (Dogtooth, 2009) versucht sich in seinem jüngsten Streich an einem Remake des koreanischen Kultfilms „Save the Green Planet“ (2003) von Jang Joon-hwan. Dabei macht er daraus so sehr sein eigenes Ding mit kleinen Merkwürdigkeiten, dass mir erst spät auffiel diese Geschichte, vor einigen Jahren, schon einmal gesehen zu haben. Einmal mehr engagierte er Emma Stone (The Curse, 2023-2024) für die Hauptrolle und einmal mehr macht sie ihre Sache sehr gut ständig zwischen verängstigtem Opfer zweier Verschwörungsideologen und voller Kontrolle über die Situation. Entweder wirklich Girlboss oder Alieninvasorin. Ihr Spiel lässt beide Möglichkeiten offen. Optisch ebenfalls ein schöner Film, der mitunter in schrecklichen Zwischentönen stecken bleibt, sich durch Gewaltausbrüche wieder befreit um regelmäßig in humoristische Absurdität zu driften. Sicherlich nicht etwas das allen gefallen wird, meinen Nerv trifft es aber sehr genau.
Die Blu-ray von Plaion kommt mit dem Making Of und ein paar Interviews.
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Figuren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die Blu-ray von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
Freitag, 24. Juli 2026
Kalenderwoche 29 2026: Mörderische Hosen, versteckspielen im Eis, eine Coladose am Strand & Räumungsverkauf!
Kalenderwoche 29 2026: Mörderische Hosen, versteckspielen im Eis, eine Coladose am Strand & Räumungsverkauf!
Slaxx (2020)
Hosenhorror! Ein wichtiges Genre! Der Rachegeist einer indischen Kinderarbeiterin beseelt eine hippe, angebliche Fairtrade, Öko und sonstwas Jeans und sorgt für einige Tode auf einer Releaseparty. Die Hoseneffekte sind gut gemacht mit einigen Greenscreen Tricks und einigen Puppenspielereien. Das funktioniert sogar so gut, das man es hier geschafft hat der Hose einen glaubhaften Charakter zu erarbeiten. Der satirische Teil ist meist relativ plump und frühstückt alle Gags ab die man hier erwarten würde. Schlecht ist der Film dadurch aber trotzdem nicht, denn auch wenn die Konsumkritik hier recht stumpf ist, trifft sie dennoch den Punkt der Sache. Ein netter kleiner Horrorfilm mit einigen netten Momenten. Sehr kurzweilig.
The Bedford Incident (1965)
Militär- / U-Bootdrama von James B. Harris (Paths of Glory, 1957) mit einer unglaublich guten Leistung von Richard Widmark (Das Urteil von Nürnberg, 1961), der hier eine kalte Kriegsversion von Captain Ahab spielt, dessen Moby Dick ein russisches U-Boot vor der Küste Grönlands ist. Beklemmend und Intensiv gefilmt, ist dieses Kriegsdrama eine sehr gutes Pendant zu Kubriks „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ (1964), nur eben ohne den Satirischen Teil. Stattdessen sehr trocken und düster erzählt. Am stärksten sind hier die sehr intensiven Dialoge zwischen Widmark und Sidney Poitier (In der Hitze der Nacht) und Eric Portman (One of Our Aircraft Is Missing, 1942). Ein starker Film, der wohl als erster auskommt Poitiers Rolle nicht zu rassifizieren, der damals schon Kritik an der NATO übt und es schafft ein beklemmendes Kriegsdrama zu sein, in dem es keinen Krieg gibt. Leider seitdem eher aktueller geworden.
Gamera gegen Zigra - Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu (1971)
Eieieiei… Komplette Gurke, aber irgendwie trotzdem besser als die letzten Gamera Streifen. Diesmal also gegen einen Harnischwels aus dem All, der Hypnose beherrscht. Natürlich als Strafe für unsere Umweltverschmutzung. Die Kinderfiguren sind wohl schlimmer als je zuvor, aber die deutsche Synchro ist so dämlich das man es dann doch lieben muss. Und naja, wenn man Gamera Schabernack mag ist das hier auch nicht verkehrt. Jedenfalls mopst unsere liebste Schildkröte dem Vieh ein U-Boot unter den Flossen weg. Später spielt sie sogar Xylophon auf den Rückenfinnen des Biests. Der Rest ist aber leider entweder langweiliger Müll oder Stockfootage älterer Gamerafilme. Für die deutsche Vertonung lohnt sich dann ein halber Blick für Freund*innen des dusseligen Schabernacks.
Backrooms (2026)
Backrooms macht einiges richtig. Die Setdesigns sind toll. Einige der bekannteren Liminal Spaces Fotos werden detailgetreu nachgestellt und gerade in den Found Footage Momenten funktioniert auch der Horror ziemlich gut. Ein paar Dialoge schaffen es zudem relativ gut persönliche Traumata in den Symbolismus der Backrooms einzuweben. Am Ende interessierten mich die Charaktere aber nicht so richtig. Die Backrooms dafür umso mehr und es war schön dieses Konzept derart ausgearbeitet in einem Film zu sehen. Am Ende wird dann der Monsteranteil etwas zu groß. Ich mag meine Spaces eher ohne monströse Bedrohung, weil ich das Konzept auch ohne Monster gruselig und auch gruseliger finde. Außerdem fühlt sich der dritte Akt an, als hätte man einen dritten Akt vergessen.
Slaxx (2020)
Hosenhorror! Ein wichtiges Genre! Der Rachegeist einer indischen Kinderarbeiterin beseelt eine hippe, angebliche Fairtrade, Öko und sonstwas Jeans und sorgt für einige Tode auf einer Releaseparty. Die Hoseneffekte sind gut gemacht mit einigen Greenscreen Tricks und einigen Puppenspielereien. Das funktioniert sogar so gut, das man es hier geschafft hat der Hose einen glaubhaften Charakter zu erarbeiten. Der satirische Teil ist meist relativ plump und frühstückt alle Gags ab die man hier erwarten würde. Schlecht ist der Film dadurch aber trotzdem nicht, denn auch wenn die Konsumkritik hier recht stumpf ist, trifft sie dennoch den Punkt der Sache. Ein netter kleiner Horrorfilm mit einigen netten Momenten. Sehr kurzweilig.
The Bedford Incident (1965)
Militär- / U-Bootdrama von James B. Harris (Paths of Glory, 1957) mit einer unglaublich guten Leistung von Richard Widmark (Das Urteil von Nürnberg, 1961), der hier eine kalte Kriegsversion von Captain Ahab spielt, dessen Moby Dick ein russisches U-Boot vor der Küste Grönlands ist. Beklemmend und Intensiv gefilmt, ist dieses Kriegsdrama eine sehr gutes Pendant zu Kubriks „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ (1964), nur eben ohne den Satirischen Teil. Stattdessen sehr trocken und düster erzählt. Am stärksten sind hier die sehr intensiven Dialoge zwischen Widmark und Sidney Poitier (In der Hitze der Nacht) und Eric Portman (One of Our Aircraft Is Missing, 1942). Ein starker Film, der wohl als erster auskommt Poitiers Rolle nicht zu rassifizieren, der damals schon Kritik an der NATO übt und es schafft ein beklemmendes Kriegsdrama zu sein, in dem es keinen Krieg gibt. Leider seitdem eher aktueller geworden.
Gamera gegen Zigra - Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu (1971)
Eieieiei… Komplette Gurke, aber irgendwie trotzdem besser als die letzten Gamera Streifen. Diesmal also gegen einen Harnischwels aus dem All, der Hypnose beherrscht. Natürlich als Strafe für unsere Umweltverschmutzung. Die Kinderfiguren sind wohl schlimmer als je zuvor, aber die deutsche Synchro ist so dämlich das man es dann doch lieben muss. Und naja, wenn man Gamera Schabernack mag ist das hier auch nicht verkehrt. Jedenfalls mopst unsere liebste Schildkröte dem Vieh ein U-Boot unter den Flossen weg. Später spielt sie sogar Xylophon auf den Rückenfinnen des Biests. Der Rest ist aber leider entweder langweiliger Müll oder Stockfootage älterer Gamerafilme. Für die deutsche Vertonung lohnt sich dann ein halber Blick für Freund*innen des dusseligen Schabernacks.
Backrooms (2026)
Backrooms macht einiges richtig. Die Setdesigns sind toll. Einige der bekannteren Liminal Spaces Fotos werden detailgetreu nachgestellt und gerade in den Found Footage Momenten funktioniert auch der Horror ziemlich gut. Ein paar Dialoge schaffen es zudem relativ gut persönliche Traumata in den Symbolismus der Backrooms einzuweben. Am Ende interessierten mich die Charaktere aber nicht so richtig. Die Backrooms dafür umso mehr und es war schön dieses Konzept derart ausgearbeitet in einem Film zu sehen. Am Ende wird dann der Monsteranteil etwas zu groß. Ich mag meine Spaces eher ohne monströse Bedrohung, weil ich das Konzept auch ohne Monster gruselig und auch gruseliger finde. Außerdem fühlt sich der dritte Akt an, als hätte man einen dritten Akt vergessen.
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