Sherlock Holmes – 72 – Der Aluminiumdolch (Titania Medien)
Nach dem Mord an einem jungen Mann gerät dessen Verlobte in Verdacht. Um ihre Unschuld zu beweisen, reist ihr Vater, Henry Curtis (Lutz Mackensy), nach London, um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Joachim Tennstedt) um Unterstützung zu bitten. Gemeinsam begutachten er und sein Assistent Dr. Watson (Detlef Bierstedt), gemeinsam mit Inspektor Lestrade (Lutz Reichert), den Tatort. Dabei gibt den Männern neben der Tatwaffe vor allem der verschlossene Raum ein Rätsel auf.
Erneut ein Fall mit deutlich über 70 Minuten Spielzeit und wieder bin ich nicht so richtig sicher, warum die Handlung so endlos gestreckt werden muss. Der Fall ist weder komplex genug für diese Laufzeit noch gibt es genügend Szenenwechsel oder Figuren, um Spannung aufkommen oder halten zu können. Die meiste Zeit reden die Charaktere über Dinge, die wir bei der Laufzeit auch problemlos miterleben könnten. Stattdessen lauschen wir endlosen Dialogen, vor allem zwischen Henry, Homes und Watson, kommen dabei jedoch nur im Schneckentempo voran.
Ansonsten ist das Hörspiel auf gewohntem Niveau. Wie immer bei Titania Medien, haben wir es mit guten Sprecher*innen zu tun, hier allen voran mit Lutz Mackensy. Aber auch die Stammdarsteller*innen machen ihre Sache gut. Sound-Qualität, Musiken und Soundkulisse sind ebenfalls auf dem Level, das ihr von Titania Medien erwartet.
Wirklich nicht der spannendste Fall, wenn euch das sehr gemächliche Tempo allerdings nicht stört, bekommt ihr einmal mehr solide Krimikost.
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