Gamera Super Monster (1980)
Nach neun Jahren Abstinenz kehrt Superkröte Gamera zurück. Und wie! Der Film liefert uns ungefähr ein drittel der Laufzeit neuen Stoff und der hat sich gewaschen… Aber nur im negativen Sinne. Geboten werden drei Aliendamen im Supermandress und ein ordentlich los orgelnder Junge. Nervig, aber irgendwie noch infantil unterhaltsam. Der Rest des Films ist dann ein Stock Footage Best of aus Gameras glücklicheren Tagen. Einzige neue Gamera Szenen sind hier zusammenkopiert mit Sequenzen aus den Anime Serien „Spaceship Yamoto“ & „Galaxy Express 999“. Schmerzlich langweilig und blöde.
Der Astronaut - Project Hail Mary (2026) [Plaion]
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Junge Dornen (1967)
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedochn den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Junge Dornen (1967)
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedochn den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.




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