Der Astronaut - Project Hail Mary (2026) [Plaion]
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.







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