Kalenderwoche 36: Der Präsident wird rot vor Zorn, schwebende Schildkröten & hungrige Hummer!
Captain America: Brave New World (2025)
Merkwürdiger Film der den Spagat sucht zwischen amerikanischer Power Fantasy und einer Kritik der aktuellen Sozialen Probleme des Landes. Am Ende schafft der Streifen aber beides nicht, sodass es egal ist was man selbst denkt, unzufrieden sind am Ende alle. Vor allem versucht man sich hier an einem politischen Gewissen ohne soziale oder geopolitische Konflikte anzusprechen. Alles komplett wischiwaschi ohne Rückgrat. Hinzukommt ein schrecklich unpassend gecasteter Harrison Ford, der sich müde durch den Film kämpft und Protagonist*innen sowie Schurken, die stets eindimensional bleiben und deren Dialoge jegliche Charakterentwicklungen behindern. Da helfen auch keine Gastauftritte von Liv Tyler und Sebastian Stan.
Gamera the Brave (2006)
Dieser, der bisher letzte abendfüllende Gamera Streifen, ist wieder deutlich kindgerechter als es die 90er Trilogie war. Etwas traurig darüber war ich schon, dafür bekommen wir hier auch einige Babygamera- und Teenagegameraaction geboten. Und da muss man zugeben: Knuffig ist das alles schon und selbst das CGI ist nicht so schlecht wie erwartet. Zudem sind die Monsterkostüme wieder richtig gut und ausdrucksstark geworden. Der Kampf zwischen Gamera und dem fiesen Varan hat es dann auch in sich und schafft es geschickt zwischen klamaukigen Momenten, viel Kitsch, aber auch bedrohlichen Szenen und einigen sehr guten Miniaturszenen zu balancieren. Insgesamt ist der Plot mit den Kindern etwas ermüdend, insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.
Teenagers from Outerspace (1959)
Aliens haben die Erde als Weideort für ihre gigantischen Monsterhummer auserkoren. Einer der Aliens entdeckt dann jedoch das Menschen auf dem Planeten leben und bekommt plötzlich doch Gewissensbisse und versucht gemeinsam mit einem Mädchen und ihrem Opa seine Kumpels von diesem Plan abzuhalten. Herrlich wirres Drive-in Kino für alle, die grottige Effekte und Acting lieben, das so hölzern ist, dass wir damit den Amazonas wieder aufforsten könnten. Toll. Fünf von Fünf buttrige Hummerscheren!
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Freitag, 4. September 2026
Sonntag, 30. August 2026
Carlsen Manga im September 2026!
Carlsen Manga im September 2026!
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Freitag, 28. August 2026
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
Der Astronaut - Project Hail Mary (2026) [Plaion]
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
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Mittwoch, 15. Juli 2026
Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!
Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Fiuguren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die UHD von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Fiuguren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die UHD von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als
Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
Zatoichi – Der blinde Samurai (2003)
Takeshi Kitano (Battle Royale, 2000) versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller in einem Remake des japanischen Kultsamurai „Zatoichi“. Die Neuinterpretation behält zwar Ichis Kern bei, fügt dem ganzen aber blutigere Kämpfe, einiges an Slapstick und zusätzlich auch einige Musik- und Tanznummern hinzu. Das sollte auf dem ersten Blick eigentlich nicht funktionieren, tut es aber meist relativ gut. Kitano verkörpert Ichi sehr eindrücklich und macht ihn zu einem seiner Charaktere ohne die Essenz der Figur zu verfälschen. Thematisch handelt Kitanos Version von Täuschung, niemand ist wer er vorgibt es gibt immer noch einen letzten Twist der die Sicht umschwenken lässt und nur ein blinder Masseur kann die Wahrheit erkennen. Eine für Samurai Purist*innen vielleicht etwas zu gewagte Interpretation, aber insgesamt eine gelungene und vor allem eigenständige Version des Samurai Mythos.
Zatoichi – Der blinde Samurai (2003)
Takeshi Kitano (Battle Royale, 2000) versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller in einem Remake des japanischen Kultsamurai „Zatoichi“. Die Neuinterpretation behält zwar Ichis Kern bei, fügt dem ganzen aber blutigere Kämpfe, einiges an Slapstick und zusätzlich auch einige Musik- und Tanznummern hinzu. Das sollte auf dem ersten Blick eigentlich nicht funktionieren, tut es aber meist relativ gut. Kitano verkörpert Ichi sehr eindrücklich und macht ihn zu einem seiner Charaktere ohne die Essenz der Figur zu verfälschen. Thematisch handelt Kitanos Version von Täuschung, niemand ist wer er vorgibt es gibt immer noch einen letzten Twist der die Sicht umschwenken lässt und nur ein blinder Masseur kann die Wahrheit erkennen. Eine für Samurai Purist*innen vielleicht etwas zu gewagte Interpretation, aber insgesamt eine gelungene und vor allem eigenständige Version des Samurai Mythos.
Inventur – Metzstraße 11 (1975)
Želimir Žilnik stellt seine Kamera und ein Mikrofon ins Treppenhaus der Metzstraße 11 in München. Nun ist es Zeit für eine Inventur. Nacheinander lässt er alle Bewohner*innen des Hauses vor die Kameratreten. Die meisten der Bewohner*innen kommen ursprünglich nicht aus Deutschland. Die meisten sind Gastarbeiter*innen aus Italien, der Türkei, dem Ostblock oder Griechenland. Alle stellen sich kurz vor, sagen etwas über ihre Arbeitssituation, über ihre Finanzen, darüber wie es ihnen in Deutschland gefällt oder eben auch nicht. Ein Kurzfilm der eine perfekte Vorlage für eine soziologische Studie darstellt. Ein sehr kleiner, aber vielsagender Einblick in die Leben vieler Familien und eben auch die Inventur eines Hauses in München. Regisseur Želimir Žilnik ist ein wichtiger Filmemacher Serbiens, der vor allem immer wieder in Kurzdokumentationen auf soziale Probleme hinwies und ein scharfer Kritiker von staatlicher Zensur war. Er gilt wichtige Figur der Jugoslawischen schwarze Welle.
Želimir Žilnik stellt seine Kamera und ein Mikrofon ins Treppenhaus der Metzstraße 11 in München. Nun ist es Zeit für eine Inventur. Nacheinander lässt er alle Bewohner*innen des Hauses vor die Kameratreten. Die meisten der Bewohner*innen kommen ursprünglich nicht aus Deutschland. Die meisten sind Gastarbeiter*innen aus Italien, der Türkei, dem Ostblock oder Griechenland. Alle stellen sich kurz vor, sagen etwas über ihre Arbeitssituation, über ihre Finanzen, darüber wie es ihnen in Deutschland gefällt oder eben auch nicht. Ein Kurzfilm der eine perfekte Vorlage für eine soziologische Studie darstellt. Ein sehr kleiner, aber vielsagender Einblick in die Leben vieler Familien und eben auch die Inventur eines Hauses in München. Regisseur Želimir Žilnik ist ein wichtiger Filmemacher Serbiens, der vor allem immer wieder in Kurzdokumentationen auf soziale Probleme hinwies und ein scharfer Kritiker von staatlicher Zensur war. Er gilt wichtige Figur der Jugoslawischen schwarze Welle.
Usagi Yojimbo #28 – Der Rote Skorpion (Dantes Verlag)
Usagi Yojimbo #28 – Der Rote Skorpion (Dantes Verlag)
Immer auf der Reise durchs feudale Japan stolpert unser heldenhafte Hase auch diesmal wieder in so manche brenzlige Situation. Ein alter Trommelbauer muss schnellsten sein Meisterwerk fertigstellen, denn nur wenn die Götter durch seine Trommel geehert werden, schenken sie den Menschen Regen, der dringend für die Reissaat benötigt wird. Allerdings werden die Einwohner*innen des Dorfes von der Bande des Roten Skorpions ausgenommen und mit dem Leben bedroht.
Immer auf der Reise durchs feudale Japan stolpert unser heldenhafte Hase auch diesmal wieder in so manche brenzlige Situation. Ein alter Trommelbauer muss schnellsten sein Meisterwerk fertigstellen, denn nur wenn die Götter durch seine Trommel geehert werden, schenken sie den Menschen Regen, der dringend für die Reissaat benötigt wird. Allerdings werden die Einwohner*innen des Dorfes von der Bande des Roten Skorpions ausgenommen und mit dem Leben bedroht.
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Usagi Yojimbo
Dienstag, 30. Juni 2026
Carlsen Manga im Juli 2026!
Carlsen Manga im Juli 2026!
Dead Rock #3
Yakuta steckt in einem gefährlichen Labyrinth fest, das nur kurz zuvor noch die Bibliothek der Dead Rock Schule war. Dort ist er auf der Suche nach einem geheimnisvollen Buch, dass Informationen über die Schwachstelle Gottes enthält. In diesem Labyrinth muss er sich Cougar stellen, dem unglaublich starken Schülerboss.
Standard Shonen Manga mit ein paar ganz netten Ideen. Das Artwork ist auch okay, ein paar der Charakterdesigns haben sogar Potential für etwas besseres. Insgesamt wirkt das Ganze aber stark nach Genre Fließbandarbeit. Nicht wirklich schlecht, aber auch so egal und identitätslos, das es wohl nur was für alle ist, die bereits den Rest des Genres abgefrühstückt haben.
Fukuneko – Die Glückskatzen #3
In einer kleinen Stadt in Japan bekommen Menschen, die einsam sind oder emotionale Unterstützung brauchen kleine Katzenmädchen mit magischen Kräften an ihre Seite. Sowie Yota der seine Mutter vermisst oder Midori das ihr Kind verloren hat.
Zuckersüße Mischung Ultracuteness und Slice of Life. Das Artwork ist Zweck mäßig, die Handlung meist leider auch. Ist zwar schon süß, aber wenn wir vom Cutenessfaktor absehen bleibt hier nicht viel. Vor allem da die hier angesprochenen Probleme leider nie ernsthaft thematisiert werden oder man hierbei mehr in die Tiefe geht. Am Ende bleiben nur niedliche Katzenmädchen die als Schlüsselanhänger wohl ihre Fans finden werden, aber ihre alltäglichen Abenteuer geben leider nur wenig her.
Shinobi Undercover #1
Auch in unserer modernen Zeit hüpfen Ninjas nachts von Dach zu Dach um geheime Missionen zu erfüllen. Nun soll Ninja Geheimagent Yodaka allerdings eine Mission im hellen Tageslicht ausführen. Er soll die Oberschülerin Aoi Mukai beschützen. Als Ninja zwar ein Ass, als Oberschüler aber eher awkward, wird der Schulalltag wohl seine bisher schwerste Aufgabe.
Ippon Takegushi und Santa Mitarashi, bekannt geworden durch „Candy Flurry“ das im Shonen Jump zu lesen war, präsentieren mit „Shinobi Undercover“ ihre neueste gemeinsame Serie. Genauso wie im Vorgänger bekommen wir auch hier eine rasante Mischung aus Action und Comedy, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert und unterhält. Die Charakterdesigns, Action und vor allem das Seitenlayout sind wirklich sehr gut geraten. Einige Momente kommen sogar ein einige der besten Shonen Titel der aktuellen Zeit heran. Jedoch kann das alles nur durch eine sehr behelfsmäßige Handlung zusammen gehalten werden. Eine Story die Kapitel für Kapitel in einem Manga Magazin funktionieren kann, aber in Tankobon Form bietet der Manga nicht genug interessantes um die Aufmerksamkeit der Leser*innen lang genug halten zu können. Hat aber durchaus Potential.
Dr. Slump #4
Herzstück des vierten Sammelbands von Akira Toriyamas (Dragonball) Nonsense Comedy „Dr. Slump“ ist der mehrere Kapitel umfassende Epos über den großen Grand Prix von Pinguinhausen. Arale, Senbei, Parzan, Suppaman, Midori und viele andere liefern sich das wildeste Wettrennen seit „Speed Racer“. Da bleibt nichts heil und keine Hose trocken. Da helfen auch keine Ultraman und oder Samurai Parodien. Der Humor bleibt unglaublich blöde, aber dabei auch immer überraschend und unvorhersehbar. Die illustre Truppe aus schrulligen Charakteren ist immer ein fest und der stilsicher, stilfreie Stil von Toriyama bockt auf jeder Seite. Kann man nichts falsch machen wenn der Humor auch mal unterirdisch sein darf.
In einer kleinen Stadt in Japan bekommen Menschen, die einsam sind oder emotionale Unterstützung brauchen kleine Katzenmädchen mit magischen Kräften an ihre Seite. Sowie Yota der seine Mutter vermisst oder Midori das ihr Kind verloren hat.
Zuckersüße Mischung Ultracuteness und Slice of Life. Das Artwork ist Zweck mäßig, die Handlung meist leider auch. Ist zwar schon süß, aber wenn wir vom Cutenessfaktor absehen bleibt hier nicht viel. Vor allem da die hier angesprochenen Probleme leider nie ernsthaft thematisiert werden oder man hierbei mehr in die Tiefe geht. Am Ende bleiben nur niedliche Katzenmädchen die als Schlüsselanhänger wohl ihre Fans finden werden, aber ihre alltäglichen Abenteuer geben leider nur wenig her.
Shinobi Undercover #1
Auch in unserer modernen Zeit hüpfen Ninjas nachts von Dach zu Dach um geheime Missionen zu erfüllen. Nun soll Ninja Geheimagent Yodaka allerdings eine Mission im hellen Tageslicht ausführen. Er soll die Oberschülerin Aoi Mukai beschützen. Als Ninja zwar ein Ass, als Oberschüler aber eher awkward, wird der Schulalltag wohl seine bisher schwerste Aufgabe.
Ippon Takegushi und Santa Mitarashi, bekannt geworden durch „Candy Flurry“ das im Shonen Jump zu lesen war, präsentieren mit „Shinobi Undercover“ ihre neueste gemeinsame Serie. Genauso wie im Vorgänger bekommen wir auch hier eine rasante Mischung aus Action und Comedy, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert und unterhält. Die Charakterdesigns, Action und vor allem das Seitenlayout sind wirklich sehr gut geraten. Einige Momente kommen sogar ein einige der besten Shonen Titel der aktuellen Zeit heran. Jedoch kann das alles nur durch eine sehr behelfsmäßige Handlung zusammen gehalten werden. Eine Story die Kapitel für Kapitel in einem Manga Magazin funktionieren kann, aber in Tankobon Form bietet der Manga nicht genug interessantes um die Aufmerksamkeit der Leser*innen lang genug halten zu können. Hat aber durchaus Potential.
Dr. Slump #4
Herzstück des vierten Sammelbands von Akira Toriyamas (Dragonball) Nonsense Comedy „Dr. Slump“ ist der mehrere Kapitel umfassende Epos über den großen Grand Prix von Pinguinhausen. Arale, Senbei, Parzan, Suppaman, Midori und viele andere liefern sich das wildeste Wettrennen seit „Speed Racer“. Da bleibt nichts heil und keine Hose trocken. Da helfen auch keine Ultraman und oder Samurai Parodien. Der Humor bleibt unglaublich blöde, aber dabei auch immer überraschend und unvorhersehbar. Die illustre Truppe aus schrulligen Charakteren ist immer ein fest und der stilsicher, stilfreie Stil von Toriyama bockt auf jeder Seite. Kann man nichts falsch machen wenn der Humor auch mal unterirdisch sein darf.
Montag, 22. Juni 2026
Kalenderwoche 25 2026: Marmelade & eine Schüssel Erdbeeren!
Kalenderwoche 25 2026: Marmelade & eine Schüssel Erdbeeren!
Paddington (2014)
Teils mühselige Familienkomödie mit vielen herzlichen, schönen Momenten. Großteils verläuft der Humor hier ins leere, dafür können aber ein paar Actionsequenzen und Ekelmomente wohl den Kleinsten Freude bereiten. Ich denke vor allem ohne Nicole Kidmans (Babygirl, 2024) Villain Part könnte der Film um einiges weniger anstrengend sein.
Das siebente Siegel (1957)
Mein liebster Ingmar Bergman (Wilde Erdbeeren, 1957) Film. Wunderschöne Bilder, gelenke Dialoge und ein großer Reigen interessanter Charaktere, angeführt von Max von Sydow (Der Exorzist, 1973) als Ritter Block. Der Film setzt sich auch Heute noch auf Interessante weise mit Religion, Tod, Krieg und Seuche auseinander. Dabei ist Manches besser als Anderes und wieder Anderes besser als geahnt gealtert. Ein manchmal schwerfälliges, aber auch leichteres Kunstwerk als man annehmen würde. Für mich ist der Film voller ergreifender Szenen und er enthält sogar eine meiner liebsten Filmszenen überhaupt.
Hellraiser (2022)
Komplett hassenswerte Charaktere machen nur dummes Zeug in einem Film der mit dem Cenobiten Mythos macht was er will. Stimmig ist das jedenfalls nicht. Die neuen Cenobiten Designs sind merkwürdig clean, ungruselig und ohne jegliche sexuelle Energie. Insgesamt ein super unaufregender und sauberer Film fürs Hellraiser Franchise. Fühlt sich nicht nach Hellraiser an, sieht auch nicht so aus. Technisch sicherlich besser als spätere Filme der Reihe, aber dennoch komplett uninteressanter und viel zu langer Hochglanzmüll.
Paddington (2014)
Teils mühselige Familienkomödie mit vielen herzlichen, schönen Momenten. Großteils verläuft der Humor hier ins leere, dafür können aber ein paar Actionsequenzen und Ekelmomente wohl den Kleinsten Freude bereiten. Ich denke vor allem ohne Nicole Kidmans (Babygirl, 2024) Villain Part könnte der Film um einiges weniger anstrengend sein.
Das siebente Siegel (1957)
Mein liebster Ingmar Bergman (Wilde Erdbeeren, 1957) Film. Wunderschöne Bilder, gelenke Dialoge und ein großer Reigen interessanter Charaktere, angeführt von Max von Sydow (Der Exorzist, 1973) als Ritter Block. Der Film setzt sich auch Heute noch auf Interessante weise mit Religion, Tod, Krieg und Seuche auseinander. Dabei ist Manches besser als Anderes und wieder Anderes besser als geahnt gealtert. Ein manchmal schwerfälliges, aber auch leichteres Kunstwerk als man annehmen würde. Für mich ist der Film voller ergreifender Szenen und er enthält sogar eine meiner liebsten Filmszenen überhaupt.
Hellraiser (2022)
Komplett hassenswerte Charaktere machen nur dummes Zeug in einem Film der mit dem Cenobiten Mythos macht was er will. Stimmig ist das jedenfalls nicht. Die neuen Cenobiten Designs sind merkwürdig clean, ungruselig und ohne jegliche sexuelle Energie. Insgesamt ein super unaufregender und sauberer Film fürs Hellraiser Franchise. Fühlt sich nicht nach Hellraiser an, sieht auch nicht so aus. Technisch sicherlich besser als spätere Filme der Reihe, aber dennoch komplett uninteressanter und viel zu langer Hochglanzmüll.
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Montag, 8. Juni 2026
Attack on Titan – Die erste Staffel (2014) [Plaion]
Attack on Titan – Die erste Staffel (2014) [Plaion]
Die Menschheit war einst Herrscher über ihre eigene Welt. Niemand konnte ihnen etwas antun und sie lebten in Freiheit und Wohlstand. Über Nacht endete dies aber sehr abrupt und für alle Zeit. Aus dem Nichts tauchten plötzlich Titanen auf. Dabei handelt es sich um meist circa 15 Meter große, menschenähnliche Monstren. Ihr einziges Ziel scheint es zu sein Menschen zu fressen. Alle anderen Lebewesen lassen sie in Frieden und selbst ohne Nahrung kommen sie gut klar. Sie wollen also wirklich nur Menschen fressen, keinen anderen Sinn hat ihr Dasein. Es dauerte nicht lange bis die Menschheit fast vollkommen ausgerottet wurde. Seit über 100 Jahren haben sich die letzten Überlebenden in ihre letzte Stadt zurückgezogen. Dort lebten sie bis vor kurzem ziemlich sicher hinter einigen 50 Meter hohen Schutzmauern. Jedenfalls solange bis ein Titan auftauchte der selbst genauso groß war. Er trat die Mauer ein, wodurch die Titanen den äußersten Verteidigungsring vollkommen einnehmen konnten.
Die Menschheit war einst Herrscher über ihre eigene Welt. Niemand konnte ihnen etwas antun und sie lebten in Freiheit und Wohlstand. Über Nacht endete dies aber sehr abrupt und für alle Zeit. Aus dem Nichts tauchten plötzlich Titanen auf. Dabei handelt es sich um meist circa 15 Meter große, menschenähnliche Monstren. Ihr einziges Ziel scheint es zu sein Menschen zu fressen. Alle anderen Lebewesen lassen sie in Frieden und selbst ohne Nahrung kommen sie gut klar. Sie wollen also wirklich nur Menschen fressen, keinen anderen Sinn hat ihr Dasein. Es dauerte nicht lange bis die Menschheit fast vollkommen ausgerottet wurde. Seit über 100 Jahren haben sich die letzten Überlebenden in ihre letzte Stadt zurückgezogen. Dort lebten sie bis vor kurzem ziemlich sicher hinter einigen 50 Meter hohen Schutzmauern. Jedenfalls solange bis ein Titan auftauchte der selbst genauso groß war. Er trat die Mauer ein, wodurch die Titanen den äußersten Verteidigungsring vollkommen einnehmen konnten.
Donnerstag, 4. Juni 2026
Kalenderwoche 22 2026: Glaskugeln, Basketball mit Ziegen und nicht näher geklärte Charaktermotivationen!
Kalenderwoche 22 2026: Glaskugeln, Basketball mit Ziegen und nicht näher geklärte Charaktermotivationen!
Die Reise ins Labyrinth (1986) [Plaion]
Teenager-Mädchen: Gerade noch hat Sarah (Jennifer Connelly) ihren Stiefbruder Toby (Toby Froud) an den Goblinkönig Jareth (David Bowie) verschenkt, da plagt sie das schlechte Gewissen. Vielleicht doch so keine gute Idee. Und so folgt sie ihm ins Labyrinth, denn nur wenn sie das Schloss des Königs in 13 Stunden erreicht kann sie Toby davor bewahren auch ein Goblin zu werden.
Wundervoll fantasievolles Coming-of-Ages Abenteuer von Jim Henson (Der dunkle Kristall, 1982). Jedes Set quillt über vor liebevoll kreierten Muppets, Puppen, Marionetten und Suitmation. Jede Kreatur lustiger und merkwürdiger als die zuvor. Zudem noch David Bowie in knappen Hosen und einigen tollen Musiknummern. Ein wirklich toller Film der in jeder Szene etwas neues aufregendes bieten kann, immer lustig, immer spannend und mitreißend.
Die 4K Version von Plaion bietet ein schönes Bild und guten Ton, als Bonus enthält die Disc einen Audiokommentar vom Produktionsdesigner Brian Froud und Trailer. Eigentlich ist noch eine weitere Bonus Disc enthalten, die mir jedoch nicht zugesandt wurde, daher kann ich nichts zum weiteren Bonusmaterial sagen.
GOAT (2026) [Plaion]
Eine Ziege soll als erstes kleine Tier in er Tierbasketball Liga antreten. Gegner*innen lachen ihn aus, sein Team ist genervt von ihm. So hat er sich das Profiballerleben nicht vorgestellt.
Mäßig unterhaltsame 3D-Animationskomödie, mit schablonenhaften Charakteren, Gags und Story. Einzig einige gute Charakterdesigns und der sehr schöne und einfallsreiche Animationsstil lassen zumindest die Zielgruppe ganz okay unterhalten zurück. In 4K macht das aber zumindest was her und die Disc von Plaion bietet wenigstens ein paar Promo Featuerettes als Bonus.
Thrash (2026)
Komplett planloser Haihorror von Netflix, der sehr stark an den anderen Hai Netflix Film „Im Wasser der Seine“ (2024) erinnert. Hier überflutet ein Hurricane einen kleinen US-Ort. Im Wasser lauern von nun an vor allem hungrige Bullenhaie, die alle Essen die dumm genug waren nicht zu evakuieren. Eines der schlimmsten Drehbücher der letzten Zeit, dessen Charaktere scheinbar nichts anderes im Sinn haben als gefressen zu werden. Mein Lieblingsmoment ist, wenn ein Teenager aus dem überfluteten Wohnzimmer, in dem schon Haie sind, in den Keller taucht um Steaks aus dem Kühlschrank zu besorgen. Mit diesen Steaks sollen dann die Haie abgelenkt werden. Ihr werdet nicht glauben wie überrascht ich war das dieser Plan nicht funktioniert hat. Genauso doof ist nur noch eine junge Frau, die lieber ertrinkt als einen Ast abzubrechen und später ihr Baby auf die Weltbringt während ein Hai unter ihr herumschwimmt. Ein Film der ohne die suizidalen Tendenzen seiner Charaktere nicht mal 15 Minuten lang wäre, denn für nichts was in diesem Film passiert gibt es einen Grund.
Die Reise ins Labyrinth (1986) [Plaion]
Teenager-Mädchen: Gerade noch hat Sarah (Jennifer Connelly) ihren Stiefbruder Toby (Toby Froud) an den Goblinkönig Jareth (David Bowie) verschenkt, da plagt sie das schlechte Gewissen. Vielleicht doch so keine gute Idee. Und so folgt sie ihm ins Labyrinth, denn nur wenn sie das Schloss des Königs in 13 Stunden erreicht kann sie Toby davor bewahren auch ein Goblin zu werden.
Wundervoll fantasievolles Coming-of-Ages Abenteuer von Jim Henson (Der dunkle Kristall, 1982). Jedes Set quillt über vor liebevoll kreierten Muppets, Puppen, Marionetten und Suitmation. Jede Kreatur lustiger und merkwürdiger als die zuvor. Zudem noch David Bowie in knappen Hosen und einigen tollen Musiknummern. Ein wirklich toller Film der in jeder Szene etwas neues aufregendes bieten kann, immer lustig, immer spannend und mitreißend.
Die 4K Version von Plaion bietet ein schönes Bild und guten Ton, als Bonus enthält die Disc einen Audiokommentar vom Produktionsdesigner Brian Froud und Trailer. Eigentlich ist noch eine weitere Bonus Disc enthalten, die mir jedoch nicht zugesandt wurde, daher kann ich nichts zum weiteren Bonusmaterial sagen.
GOAT (2026) [Plaion]
Eine Ziege soll als erstes kleine Tier in er Tierbasketball Liga antreten. Gegner*innen lachen ihn aus, sein Team ist genervt von ihm. So hat er sich das Profiballerleben nicht vorgestellt.
Mäßig unterhaltsame 3D-Animationskomödie, mit schablonenhaften Charakteren, Gags und Story. Einzig einige gute Charakterdesigns und der sehr schöne und einfallsreiche Animationsstil lassen zumindest die Zielgruppe ganz okay unterhalten zurück. In 4K macht das aber zumindest was her und die Disc von Plaion bietet wenigstens ein paar Promo Featuerettes als Bonus.
Thrash (2026)
Komplett planloser Haihorror von Netflix, der sehr stark an den anderen Hai Netflix Film „Im Wasser der Seine“ (2024) erinnert. Hier überflutet ein Hurricane einen kleinen US-Ort. Im Wasser lauern von nun an vor allem hungrige Bullenhaie, die alle Essen die dumm genug waren nicht zu evakuieren. Eines der schlimmsten Drehbücher der letzten Zeit, dessen Charaktere scheinbar nichts anderes im Sinn haben als gefressen zu werden. Mein Lieblingsmoment ist, wenn ein Teenager aus dem überfluteten Wohnzimmer, in dem schon Haie sind, in den Keller taucht um Steaks aus dem Kühlschrank zu besorgen. Mit diesen Steaks sollen dann die Haie abgelenkt werden. Ihr werdet nicht glauben wie überrascht ich war das dieser Plan nicht funktioniert hat. Genauso doof ist nur noch eine junge Frau, die lieber ertrinkt als einen Ast abzubrechen und später ihr Baby auf die Weltbringt während ein Hai unter ihr herumschwimmt. Ein Film der ohne die suizidalen Tendenzen seiner Charaktere nicht mal 15 Minuten lang wäre, denn für nichts was in diesem Film passiert gibt es einen Grund.
Mittwoch, 22. April 2026
Carlsen Manga im April 2026!
Carlsen Manga im April 2026!
Revolt #1
Deutscher Cyberpunk Manga von Dominik Jell. Spielt in einer retro-futuristischen Dystopie in der Geld jedes Problem lösen und jedes körperliche Upgrade möglich ist. Wer aber arm ist oder sich dem Megakonzern entgegenstellt kann nicht auf ein gutes Leben hoffen. Offensichtlich wird hier das Genre nicht neu erfunden, die Floppy Disk Ästhetik hat jedoch Charme und die Charaktere werden einem schnell sympathisch. Optisch muss sich dieser Titel auch nicht hinter vielen der Genrekolleg*innen der Zeit verstecken und überzeugt mit einem weichen lebendigen und aufgeräumten Stil.
Hotel Inhumans #1
Das „Hotel Inhumans“ ist ein verschwiegener Rückzugsort für die besten Auftragskiller der Welt. Hier kann entspannt werden, Dinge können Diskret verschwinden und neue Ausrüstung erworben werden. Und der Concierge erfüllt jeden Wunsch. Nette Mischung aus „John Wick“ und den Auftragskiller Elementen aus „Spy x Family“ konnte mich wegen des zu überdrehten Erzählstils, der in jede Richtung immer etwas zu sehr drüber ist, nicht so richtig abholen. Einzelne Momente sind aber nett und komisch. Die Action ist dank des soliden Artworks auch voll okay. Wird einigen sicherlich besser gefallen als mir.
Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft – Der Manga #1
Am 26. April 2026 jährt sich zum 40. mal der verheerende Atomunfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl und um gegen das Vergessen und für die Stimmen der Opfer zu kämpfen reiste Swetlana Alexijewitsch jahrelang durch Weißrussland und die Ukraine um dort mit Opfern der Katastrophe und deren Angehörigen Interviews zu führen. Daraus entstand letztlich das Sachbuch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“. Nun wurde dieses Buch von Yuta Kumagai auch als Manga veröffentlicht. Band 2 kommt im Sommer, Band 3 dann voraussichtlich Anfang nächsten Jahres bei Carlsen heraus. Die Kapitel beschäftigen sich mit verschiedenen Arten der Betroffenheit. Einmal geht es um die Frau eines Feuerwehrmanns, der an den Folgen der Strahlung nach dem Einsatz am Kraftwerk verstirbt. Ein Soldat erzählt vom Einsatz im Gebiet, wo er und andere ohne Schutzausrüstung die verstrahlte Erde abtragen mussten. Auch das Schicksal der aus Prypjat Geflüchteten und andere sehr private Auswirkungen werden hier besprochen. Die Schicksale sind sehr bewegend und passend dazu stark und emotional ins Bild gesetzt. Dabei bleibt sehr viel Raum für leise Momente, für die besonderen Details die den Betroffenen aus der Zeit in Erinnerung geblieben sind. Letztlich schafft der Manga es auch wunderbar die Widerstandsfähigkeit der Betroffenen hervorzuheben, ihre Stärke mit der sie überlebten oder eben nicht und auch ihre Hoffnung wurde eingefangen. Dadurch wird hier zwar nichts geschönt, aber es wird dennoch herausgearbeitet wie in all diesem Leid menschliche Momente dafür sorgen dass, das Leben selbst nach solchen Unglücken weitergehen kann und soll. Ohne Zweifel der beste Manga des Monats.
Kleine Katze Chi in Frankreich
Die kleine Süße Katze Chi ist am Ende des letzten Manga mit ihrer Familie von Japan nach Frankreich gezogen. Jetzt wohnt sie in einem Vorort von Paris und hat sogar schon einmal den Eiffelturm gesehen. Jetzt warten neue Abenteuer auf sie und schnell stellt sie fest, dass es dort nicht nur ganz anders riecht, man kann mit den Katzen vor Ort auch einigen Schabernack treiben. Konami Kanata und Zeichnerin Catherine Bouvier haben wieder einen sehr niedlichen und leichtfüßigen Katzenmanga abgeliefert. In westlicher Leserichtung und komplett in Farbe darf Chis erneut viel erleben, was meistens in kleinen, sehr niedlichen Gags gipfelt. Sehr leichte Unterhaltung, auch für die ganz Kleinen geeignet. Katzenfans können hier wie immer bei Chi wenig verkehrt machen.
Revolt #1
Deutscher Cyberpunk Manga von Dominik Jell. Spielt in einer retro-futuristischen Dystopie in der Geld jedes Problem lösen und jedes körperliche Upgrade möglich ist. Wer aber arm ist oder sich dem Megakonzern entgegenstellt kann nicht auf ein gutes Leben hoffen. Offensichtlich wird hier das Genre nicht neu erfunden, die Floppy Disk Ästhetik hat jedoch Charme und die Charaktere werden einem schnell sympathisch. Optisch muss sich dieser Titel auch nicht hinter vielen der Genrekolleg*innen der Zeit verstecken und überzeugt mit einem weichen lebendigen und aufgeräumten Stil.
Hotel Inhumans #1
Das „Hotel Inhumans“ ist ein verschwiegener Rückzugsort für die besten Auftragskiller der Welt. Hier kann entspannt werden, Dinge können Diskret verschwinden und neue Ausrüstung erworben werden. Und der Concierge erfüllt jeden Wunsch. Nette Mischung aus „John Wick“ und den Auftragskiller Elementen aus „Spy x Family“ konnte mich wegen des zu überdrehten Erzählstils, der in jede Richtung immer etwas zu sehr drüber ist, nicht so richtig abholen. Einzelne Momente sind aber nett und komisch. Die Action ist dank des soliden Artworks auch voll okay. Wird einigen sicherlich besser gefallen als mir.
Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft – Der Manga #1
Am 26. April 2026 jährt sich zum 40. mal der verheerende Atomunfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl und um gegen das Vergessen und für die Stimmen der Opfer zu kämpfen reiste Swetlana Alexijewitsch jahrelang durch Weißrussland und die Ukraine um dort mit Opfern der Katastrophe und deren Angehörigen Interviews zu führen. Daraus entstand letztlich das Sachbuch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“. Nun wurde dieses Buch von Yuta Kumagai auch als Manga veröffentlicht. Band 2 kommt im Sommer, Band 3 dann voraussichtlich Anfang nächsten Jahres bei Carlsen heraus. Die Kapitel beschäftigen sich mit verschiedenen Arten der Betroffenheit. Einmal geht es um die Frau eines Feuerwehrmanns, der an den Folgen der Strahlung nach dem Einsatz am Kraftwerk verstirbt. Ein Soldat erzählt vom Einsatz im Gebiet, wo er und andere ohne Schutzausrüstung die verstrahlte Erde abtragen mussten. Auch das Schicksal der aus Prypjat Geflüchteten und andere sehr private Auswirkungen werden hier besprochen. Die Schicksale sind sehr bewegend und passend dazu stark und emotional ins Bild gesetzt. Dabei bleibt sehr viel Raum für leise Momente, für die besonderen Details die den Betroffenen aus der Zeit in Erinnerung geblieben sind. Letztlich schafft der Manga es auch wunderbar die Widerstandsfähigkeit der Betroffenen hervorzuheben, ihre Stärke mit der sie überlebten oder eben nicht und auch ihre Hoffnung wurde eingefangen. Dadurch wird hier zwar nichts geschönt, aber es wird dennoch herausgearbeitet wie in all diesem Leid menschliche Momente dafür sorgen dass, das Leben selbst nach solchen Unglücken weitergehen kann und soll. Ohne Zweifel der beste Manga des Monats.
Kleine Katze Chi in Frankreich
Die kleine Süße Katze Chi ist am Ende des letzten Manga mit ihrer Familie von Japan nach Frankreich gezogen. Jetzt wohnt sie in einem Vorort von Paris und hat sogar schon einmal den Eiffelturm gesehen. Jetzt warten neue Abenteuer auf sie und schnell stellt sie fest, dass es dort nicht nur ganz anders riecht, man kann mit den Katzen vor Ort auch einigen Schabernack treiben. Konami Kanata und Zeichnerin Catherine Bouvier haben wieder einen sehr niedlichen und leichtfüßigen Katzenmanga abgeliefert. In westlicher Leserichtung und komplett in Farbe darf Chis erneut viel erleben, was meistens in kleinen, sehr niedlichen Gags gipfelt. Sehr leichte Unterhaltung, auch für die ganz Kleinen geeignet. Katzenfans können hier wie immer bei Chi wenig verkehrt machen.
Die Gesellschaft der Tiere #3
Eigentlich sollten sich Chika und Murph hassen und versuchen sich gegenseitig umzubringen, vor allem nachdem was kurz zuvor passiert ist. Doch jetzt wo Beide niemanden mehr haben außer die Andere beginnen sie zusammen zu überleben. Sie finden sogar neue Freunde im Wald. Eine Gruppe von genetischen Mischwesen, auf Frankensteins Weise zusammengeflickte Tiermenschen, nimmt sie bei sich auf. Kurz Leben sie fast schon idyllisch als Familie in ihrem Versteck. In einer Welt, in der es aber nur Beute oder Jäger*innen gibt, hat der Frieden nur eine kurze Chance.
Der dritte Band macht einiges besser, was ich in den vorherigen Bänden kritisiert hatte. Der übertrieben forcierte Splatter und Gore Anteil wird etwas heruntergeschraubt, wodurch diesmal mehr Raum für die Charaktere und eine Handlung bleibt. Das tut der Serie sehr gut und zum ersten Mal interessiere ich mich wirklich für die Figuren. Umso effektiver also, wenn der Horror zurück kommt. Leider fühlt es sich an als würde auch der nächste Band wieder so ziemlich von vorne beginnen und die Charaktere bekommen nicht so richtig die Chance sich zu entwickeln. Wir sind aber insgesamt mit diesem Manga mehr auf dem richtigen Weg als zuvor.
Eigentlich sollten sich Chika und Murph hassen und versuchen sich gegenseitig umzubringen, vor allem nachdem was kurz zuvor passiert ist. Doch jetzt wo Beide niemanden mehr haben außer die Andere beginnen sie zusammen zu überleben. Sie finden sogar neue Freunde im Wald. Eine Gruppe von genetischen Mischwesen, auf Frankensteins Weise zusammengeflickte Tiermenschen, nimmt sie bei sich auf. Kurz Leben sie fast schon idyllisch als Familie in ihrem Versteck. In einer Welt, in der es aber nur Beute oder Jäger*innen gibt, hat der Frieden nur eine kurze Chance.
Der dritte Band macht einiges besser, was ich in den vorherigen Bänden kritisiert hatte. Der übertrieben forcierte Splatter und Gore Anteil wird etwas heruntergeschraubt, wodurch diesmal mehr Raum für die Charaktere und eine Handlung bleibt. Das tut der Serie sehr gut und zum ersten Mal interessiere ich mich wirklich für die Figuren. Umso effektiver also, wenn der Horror zurück kommt. Leider fühlt es sich an als würde auch der nächste Band wieder so ziemlich von vorne beginnen und die Charaktere bekommen nicht so richtig die Chance sich zu entwickeln. Wir sind aber insgesamt mit diesem Manga mehr auf dem richtigen Weg als zuvor.
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Donnerstag, 2. April 2026
Kalenderwoche 13 2026: Sexuellebelästigungs Roboter und automatische Rollschuhe!
Kalenderwoche 13 2026: Sexuellebelästigungs Roboter und automatische Rollschuhe!
The Muppet Show (2026)
Auf der Theaterbühne wimmelt es nach Jahren wieder nur so von Fröschen, Hühnern, Schweinen und was auch immer Gonzo ist. Seth Rogen produziert ein neues Muppet Show TV-Special mit Gaststar Sabrina Carpenter und vielleicht kommt es ja so gut an, dass die Muppets regelmäßig zurück ins Fernsehen können. Schön wäre es jedenfalls, denn dieses kleine Revival funktioniert eigentlich ganz gut. Carpenter hat Spaß mit den Muppets, ein paar der Songs sind charmant und schmissig und die meisten Sketche funktionieren durchaus. Um einen richtigen Hype auszulösen, dafür ist dieses Special zwar nicht, wenn eine neue Muppet Show regelmäßig das Niveau halten könnte würde ich sie schauen.
Robot on the Road (2015)
Ein Sexpestroboter lässt sich von jungen Frauen per Anhalter mitnehmen und macht dabei gegen ihren willen sexualisierte Fotos von ihnen, um diese dann auf seinen Internetblog zu stellen… ähm ja… Das schlimmste ist aber das wir das wohl irgendwie charmant oder lustig finden soll, am Ende bekommt er nicht mal eine Strafe für seine Taten und macht sofort mit der nächsten Frau weiter. Als Horrorfilm würde der Plot um einen eigentlich harmlos wirkenden Roboter vielleicht sogar funktionieren so ist’s totaler Müll und schade um die sehr hochwertigen Animationen.
Der kleine Horrorladen (1986)
Herrlich überdrehtes Gruselmusical von Frank Oz und einem unfassbar guten Venusfliegenfallenmuppet. Rick Moranis spielt mal wieder den liebenswerten Nerdtrottel und hinzu gesellen sich in Cameos illustre Gäste wie Bill Murray, Steve Martin und John Candy. Großartig auch Levi Stubbs als Stimme der Killerpflanze Audrey II. Zwar können nicht alle Songs auf voller Länge ihren Charme halten, aber das macht das unglaublich gute Puppenspiel wieder wett. Teilweise kann ich gar nicht sagen wie Effekte realisiert wurden. Nicht zu glauben, dass alles hier ohne CGI erschaffen werden konnte. Top!
The Flying Luna Clipper (1987)
Einstündiger Kurzfilm. Animiert mit einem MSX Computer, vermutlich unter dem Einfluss lustiger Tabletten. In jedem Fall eine Sichtung wert. Bananenfetischist*innen kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Fans von coolen Schneemenschen und pausbackigen Tomatendamen. Der Film ist eine Art Kreuzfahrt Doku, aber eben mit merkwürdigen Pixelartcharakteren und einem Wasserfrachtschiff, statt eines Ozeandampfers. Da kann man wenig falsch machen.
Andy Sidaris ferkelt erneut auf Hawaii herum. Diesmal sorgt der fingierte Mord am Kartellboss „Picasso Trigger“ für ordentlich Trubel auf der Insel. Wie immer bei den Sidaris Streifen könnt ihr viele Playboy Bunnys und Muskel Machos erwarten, die in abstrusen Actionseqzuenzen überall in der Welt rumballern und der fleischlichen Lust frönen. Sidaris hat ein Talent dafür seine billigen Filmchen sehr viel teurer aussehen zu lassen als sie eigentlich waren, für Schauwerte wird hier immer gesorgt. Nur diesmal fehlt es dem Ganzen leider etwas an verrückten Ideen und der Plot zieht sich zusehends während zu viele Nebenhandlungen das ganze völlig Sinnlos in die Länge ziehen. Nur was für alle die, die Sidaris Klassiker schon gesehen haben.
Der Regenschirmmörder (1980)
Sexistisch, homofeindlich und rassistisch. Sogar inklusive Minstrelshow und Blackfacing. Es gibt keinen einzigen Gag in der seichten Klamaukkomödie der nicht beleidigend oder völlig daneben ist. Keine Ahnung warum Arte genau so was bringen muss...
The Muppet Show (2026)
Auf der Theaterbühne wimmelt es nach Jahren wieder nur so von Fröschen, Hühnern, Schweinen und was auch immer Gonzo ist. Seth Rogen produziert ein neues Muppet Show TV-Special mit Gaststar Sabrina Carpenter und vielleicht kommt es ja so gut an, dass die Muppets regelmäßig zurück ins Fernsehen können. Schön wäre es jedenfalls, denn dieses kleine Revival funktioniert eigentlich ganz gut. Carpenter hat Spaß mit den Muppets, ein paar der Songs sind charmant und schmissig und die meisten Sketche funktionieren durchaus. Um einen richtigen Hype auszulösen, dafür ist dieses Special zwar nicht, wenn eine neue Muppet Show regelmäßig das Niveau halten könnte würde ich sie schauen.
Robot on the Road (2015)
Ein Sexpestroboter lässt sich von jungen Frauen per Anhalter mitnehmen und macht dabei gegen ihren willen sexualisierte Fotos von ihnen, um diese dann auf seinen Internetblog zu stellen… ähm ja… Das schlimmste ist aber das wir das wohl irgendwie charmant oder lustig finden soll, am Ende bekommt er nicht mal eine Strafe für seine Taten und macht sofort mit der nächsten Frau weiter. Als Horrorfilm würde der Plot um einen eigentlich harmlos wirkenden Roboter vielleicht sogar funktionieren so ist’s totaler Müll und schade um die sehr hochwertigen Animationen.
Der kleine Horrorladen (1986)
Herrlich überdrehtes Gruselmusical von Frank Oz und einem unfassbar guten Venusfliegenfallenmuppet. Rick Moranis spielt mal wieder den liebenswerten Nerdtrottel und hinzu gesellen sich in Cameos illustre Gäste wie Bill Murray, Steve Martin und John Candy. Großartig auch Levi Stubbs als Stimme der Killerpflanze Audrey II. Zwar können nicht alle Songs auf voller Länge ihren Charme halten, aber das macht das unglaublich gute Puppenspiel wieder wett. Teilweise kann ich gar nicht sagen wie Effekte realisiert wurden. Nicht zu glauben, dass alles hier ohne CGI erschaffen werden konnte. Top!
The Flying Luna Clipper (1987)
Einstündiger Kurzfilm. Animiert mit einem MSX Computer, vermutlich unter dem Einfluss lustiger Tabletten. In jedem Fall eine Sichtung wert. Bananenfetischist*innen kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Fans von coolen Schneemenschen und pausbackigen Tomatendamen. Der Film ist eine Art Kreuzfahrt Doku, aber eben mit merkwürdigen Pixelartcharakteren und einem Wasserfrachtschiff, statt eines Ozeandampfers. Da kann man wenig falsch machen.
Andy Sidaris ferkelt erneut auf Hawaii herum. Diesmal sorgt der fingierte Mord am Kartellboss „Picasso Trigger“ für ordentlich Trubel auf der Insel. Wie immer bei den Sidaris Streifen könnt ihr viele Playboy Bunnys und Muskel Machos erwarten, die in abstrusen Actionseqzuenzen überall in der Welt rumballern und der fleischlichen Lust frönen. Sidaris hat ein Talent dafür seine billigen Filmchen sehr viel teurer aussehen zu lassen als sie eigentlich waren, für Schauwerte wird hier immer gesorgt. Nur diesmal fehlt es dem Ganzen leider etwas an verrückten Ideen und der Plot zieht sich zusehends während zu viele Nebenhandlungen das ganze völlig Sinnlos in die Länge ziehen. Nur was für alle die, die Sidaris Klassiker schon gesehen haben.
Der Regenschirmmörder (1980)
Sexistisch, homofeindlich und rassistisch. Sogar inklusive Minstrelshow und Blackfacing. Es gibt keinen einzigen Gag in der seichten Klamaukkomödie der nicht beleidigend oder völlig daneben ist. Keine Ahnung warum Arte genau so was bringen muss...
Mittwoch, 18. März 2026
Carlsen Manga im März 2026!
Carlsen Manga im März 2026!
Die Reise des Mondbären
Im neuesten Manga von Ho werden eine Krähe und ein japanischer Mondbär zu unzertrennlichen Freund*innen. In wunderschönen Naturzeichnungen reisen die Beiden durch Japan auf der Suche nach den letzten anderen Bären der Insel. Dabei treffen sie auf andere Tiere, Menschen und entdecken Berge, Täler und sogar Vulkane. Dieses Abenteuer für Tierfans jeden Alters ist wundervoll einfühlsam, in einem angenehmen, entspannten Tempo erzählt. Es bleibt viel Raum für Staunen und Emotionen und für ein herzzereißendes Ende. Der Zeichenstil mischt realistische Naturelemente mit ausdrucksstarken Cartoonmimiken und überzeichneten Gagmomenten. Ein wundervoller Manga zum zusammen mit den Kindern oder selbst bei einer gemütlichen Tasse Tee lesen.
Dr. Slump Massiv #3
Band 5 und 6 von Akira Toriyamas abgefahrenen Gagmanga bringt nicht nur Arale, den Dr. und all ihre Freunde zurück, sondern natürlich auch viele Gastauftritte von Gamera und Konsorten. Eine wilde Mischung aus abstrusen Gags, Infantilitäten, Albernheiten, popkulturellen Referenzen. Selbst eine gewisse Figur aus Star Trek macht einen Abstecher nach Pinguinhausen. Am besten gefällt mir aber das Abenteuer mit all den alten Universal Monstern. Vom Wolfmann bis zum Unsichtbaren tauchen dort alle in einem gewohnt albernen Stil auf. Alles großer Quatsch, aber wundervoll einfallsreich und kurzweilig.
Phantom Busters #1
„Phantom Busters“ handelt von normalen Teenagern, einer ganz normalen Schule. Natürlich glaubt unser Protagonist nicht an Geister oder ähnliches, aber ihr werdet nicht glauben was als nächstes passiert. Der Manga versucht inhaltlich, mit seinen Desings, seinen Konzepten und den Charakteren etwas vom „Dandadan“ abzubekommen. Dabei schafft man es aber nicht in Irgendeinen dieser Punkte die Klasse und den Charme zu erreichen. Gleichzeitig fehlen der Geschichte jegliche Alleinstellungsmerkmale und so bleibt nur ein, in allen Punkten mittelmäßiger Manga zurück. Für Genrefans vielleicht noch ganz passabel ansonsten gibt es aber in diese Richtung viele stärkere Titel.
Die Reise des Mondbären
Im neuesten Manga von Ho werden eine Krähe und ein japanischer Mondbär zu unzertrennlichen Freund*innen. In wunderschönen Naturzeichnungen reisen die Beiden durch Japan auf der Suche nach den letzten anderen Bären der Insel. Dabei treffen sie auf andere Tiere, Menschen und entdecken Berge, Täler und sogar Vulkane. Dieses Abenteuer für Tierfans jeden Alters ist wundervoll einfühlsam, in einem angenehmen, entspannten Tempo erzählt. Es bleibt viel Raum für Staunen und Emotionen und für ein herzzereißendes Ende. Der Zeichenstil mischt realistische Naturelemente mit ausdrucksstarken Cartoonmimiken und überzeichneten Gagmomenten. Ein wundervoller Manga zum zusammen mit den Kindern oder selbst bei einer gemütlichen Tasse Tee lesen.
Dr. Slump Massiv #3
Band 5 und 6 von Akira Toriyamas abgefahrenen Gagmanga bringt nicht nur Arale, den Dr. und all ihre Freunde zurück, sondern natürlich auch viele Gastauftritte von Gamera und Konsorten. Eine wilde Mischung aus abstrusen Gags, Infantilitäten, Albernheiten, popkulturellen Referenzen. Selbst eine gewisse Figur aus Star Trek macht einen Abstecher nach Pinguinhausen. Am besten gefällt mir aber das Abenteuer mit all den alten Universal Monstern. Vom Wolfmann bis zum Unsichtbaren tauchen dort alle in einem gewohnt albernen Stil auf. Alles großer Quatsch, aber wundervoll einfallsreich und kurzweilig.
Phantom Busters #1
„Phantom Busters“ handelt von normalen Teenagern, einer ganz normalen Schule. Natürlich glaubt unser Protagonist nicht an Geister oder ähnliches, aber ihr werdet nicht glauben was als nächstes passiert. Der Manga versucht inhaltlich, mit seinen Desings, seinen Konzepten und den Charakteren etwas vom „Dandadan“ abzubekommen. Dabei schafft man es aber nicht in Irgendeinen dieser Punkte die Klasse und den Charme zu erreichen. Gleichzeitig fehlen der Geschichte jegliche Alleinstellungsmerkmale und so bleibt nur ein, in allen Punkten mittelmäßiger Manga zurück. Für Genrefans vielleicht noch ganz passabel ansonsten gibt es aber in diese Richtung viele stärkere Titel.
Sonntag, 8. März 2026
Carlsen Manga im Februar 2026!
Carlsen Manga im Februar 2026!
Haruko – Ein Leben für die Tiere #1
Haruko stellt sich immer ziemlich doof an, will allen gefallen und schnüffelt dann auch noch komisch an Leuten. Letzte Chance: Tierpflegerin in einem Zoo, der scheinbar jede*n einstellt. Die Bezahlung ist schlecht, den Tieren geht es nicht besser, aber dafür ist die Stimmung bei der Arbeit schlimm. Und am ersten Tag lässt sie einen Löwen frei. Was kann schon schiefgehen. Was entweder nach einem sehr deprimierenden Drama oder einem Gag Manga klingt ist in Wahrheit ein seichter Comedy Manga mit wenigen bis gar keinen zündenden Gags. Jedenfalls glaube ich Comedy ist das Genre. Jedenfalls steht es auf dem Buchrücken. Lustig ist das aber alles nicht wirklich. Eher traurig. Es geht allen Tieren im Zoo und den Menschen die dort arbeiten schlecht und Harukos geniale Ideen sind immer: „Last uns aufhören die Tiere zu quälen.“ Und dann geht es den Tieren wie durch ein Wunder sofort besser. In jedem Fall wird auch versucht die Diskrepanz zwischen Tierwohl und besseren Profit des Zoos angesprochen und irgendwie auch kritisiert. So richtig stimmig ist das alles aber nicht. Einige der Tierzeichnungen sind aber gelungen und bieten daher optisch schöne Momente.
Magic Knight Rayearth #1
Drei japanische Schülerinnen werden vom Tokyo Tower in eine magische Welt verfrachtet und zu magischen Ritterinnen auserkoren. Von nun an kämpfen sie gegen den fiesen Priester Zagato und versuchen Prinzessin Emeraude aus seinen Fängen zu befreien. „Magic Knight Rayearth“ ist eine der großen Magical Girl Mangas aus den frühen 90ern. Auch Heute kann der Manga des CLAMP Kollektivs noch begeistern, was vor allem an den super schön nostalgischen Artwork liegt, das überraschend gut gealtert ist. Das gleich kann man von der Story nicht wirklich behaupten, auch wenn man dem Manga zu Gute halten kann, dass auch schon damals das Magical Girl Genre hier mit einem großen Augenzwinkern präsentiert wurde und man sich unterdessen selbst hier und da über typische Genre Tropen lustig macht. Spaßig und kurzweilig, aber vor allem was für die Nostalgiker*innen, die sich über diese schöne Neufauflage im größeren Format freuen. Und wenn ich mich richtig erinnere ist diese Auflage auch das erste mal hierzulande das wir MKR in der Originalleserichtung bekommen.
Von der Natur des Menschen
Jiro Taniguchi zeichnet acht Kurzgeschichten von Ryuichiro Utsumi. Das tut er in seiner gewohnt entschleunigenden Art, mit einem wunderbaren Blick für Details, sehr oft mit dem Fokus auf Kleinigkeiten, die andere Künstler*innen übergehen oder weglassen würden. Diese Kleinigkeiten sind es, die Seine Manga so emotional packend machen, warum wir solch eine tiefe Verbindung zu den Figuren empfinden die er zeichnet. Hier wird es emotional wenn es um Jahreszeiten geht, um Bäume oder auch darum etwas nicht zu tun obwohl man denkt es wäre das richtige, aber in Wahrheit würde man es nicht für die andere Person, sondern für sich selbst machen. Meist sind es kleine Dinge die diese Geschichten antreiben, aber oft steckt dahinter viel größeres. Dinge die nie vergessen werden, nicht mehr gut gemacht werden oder Zeit die vergangen ist, ungenutzt. Der Blick auf oftmals als unwichtig angesehene Details gibt uns die Chance Schleier und vorgeschobene Emotionen von Situationen zu entfernen und endlich das zu sehen was wirklich wichtig ist. In diesen Geschichten wird nicht wieder alles gut, das ist in einigen Fällen unmöglich. Taniguchi macht aber deutlich, es geht weiter und allein das bedeutet es kann Hoffnung auf etwas besseres geben.
Black Paradox
Etwas weniger Hoffnung und sicherlich auch weniger schönes findet ihr im neuesten Hardcoversammelband von Junji Ito. „Black Paradox“ erzählt die Geschichte von vier jungen Menschen mit dem Wunsch danach ihr eigenes Leben zu beenden. Doch sind sie nicht was sie vorgeben zu sein und das ist nur der Anfang. Ein makabres Abenteuer mit Edelsteinen, Geistern, Body Horror und Robotern. Das ganze ist dann noch eine Parabel auf unseren Umgang mit fossilen Brennstoffen. Als Bonus gibt es noch eine schleckende Dame dazu. Ito ist mal wieder bester Laune und die gesamte „Black Paradox“ Geschichte wirkt mal wieder als hätte er Schlagworte gewürfelt. Es sollte nicht funktionieren, aber irgendwie tut es das. Insgesamt ist der wilde Mix aus Horror, Comedy, Science-Fiction, Drama und Umweltmärchen seinem früheren Werk „Gyo“ nicht ganz unähnlich, nur das der Mix hier deutlich besser funktioniert und nicht so sehr ins grotesk alberne abrutscht. Das alles funktioniert nicht nur wegen des gewohnt abgefahrenen Artwork des Horroraltmeisters, sondern auch weil wir einmal etwas komplexere Figuren bekommen als in vielen anderen seiner Geschichten. Letztlich sind nämlich alle Figuren hier auf ihre Art interessant und wenig platt. Jedenfalls bis zu dem Punkt an dem der Plot genau das benötigt um voran zu kommen.
Haruko – Ein Leben für die Tiere #1
Haruko stellt sich immer ziemlich doof an, will allen gefallen und schnüffelt dann auch noch komisch an Leuten. Letzte Chance: Tierpflegerin in einem Zoo, der scheinbar jede*n einstellt. Die Bezahlung ist schlecht, den Tieren geht es nicht besser, aber dafür ist die Stimmung bei der Arbeit schlimm. Und am ersten Tag lässt sie einen Löwen frei. Was kann schon schiefgehen. Was entweder nach einem sehr deprimierenden Drama oder einem Gag Manga klingt ist in Wahrheit ein seichter Comedy Manga mit wenigen bis gar keinen zündenden Gags. Jedenfalls glaube ich Comedy ist das Genre. Jedenfalls steht es auf dem Buchrücken. Lustig ist das aber alles nicht wirklich. Eher traurig. Es geht allen Tieren im Zoo und den Menschen die dort arbeiten schlecht und Harukos geniale Ideen sind immer: „Last uns aufhören die Tiere zu quälen.“ Und dann geht es den Tieren wie durch ein Wunder sofort besser. In jedem Fall wird auch versucht die Diskrepanz zwischen Tierwohl und besseren Profit des Zoos angesprochen und irgendwie auch kritisiert. So richtig stimmig ist das alles aber nicht. Einige der Tierzeichnungen sind aber gelungen und bieten daher optisch schöne Momente.
Magic Knight Rayearth #1
Drei japanische Schülerinnen werden vom Tokyo Tower in eine magische Welt verfrachtet und zu magischen Ritterinnen auserkoren. Von nun an kämpfen sie gegen den fiesen Priester Zagato und versuchen Prinzessin Emeraude aus seinen Fängen zu befreien. „Magic Knight Rayearth“ ist eine der großen Magical Girl Mangas aus den frühen 90ern. Auch Heute kann der Manga des CLAMP Kollektivs noch begeistern, was vor allem an den super schön nostalgischen Artwork liegt, das überraschend gut gealtert ist. Das gleich kann man von der Story nicht wirklich behaupten, auch wenn man dem Manga zu Gute halten kann, dass auch schon damals das Magical Girl Genre hier mit einem großen Augenzwinkern präsentiert wurde und man sich unterdessen selbst hier und da über typische Genre Tropen lustig macht. Spaßig und kurzweilig, aber vor allem was für die Nostalgiker*innen, die sich über diese schöne Neufauflage im größeren Format freuen. Und wenn ich mich richtig erinnere ist diese Auflage auch das erste mal hierzulande das wir MKR in der Originalleserichtung bekommen.
Von der Natur des Menschen
Jiro Taniguchi zeichnet acht Kurzgeschichten von Ryuichiro Utsumi. Das tut er in seiner gewohnt entschleunigenden Art, mit einem wunderbaren Blick für Details, sehr oft mit dem Fokus auf Kleinigkeiten, die andere Künstler*innen übergehen oder weglassen würden. Diese Kleinigkeiten sind es, die Seine Manga so emotional packend machen, warum wir solch eine tiefe Verbindung zu den Figuren empfinden die er zeichnet. Hier wird es emotional wenn es um Jahreszeiten geht, um Bäume oder auch darum etwas nicht zu tun obwohl man denkt es wäre das richtige, aber in Wahrheit würde man es nicht für die andere Person, sondern für sich selbst machen. Meist sind es kleine Dinge die diese Geschichten antreiben, aber oft steckt dahinter viel größeres. Dinge die nie vergessen werden, nicht mehr gut gemacht werden oder Zeit die vergangen ist, ungenutzt. Der Blick auf oftmals als unwichtig angesehene Details gibt uns die Chance Schleier und vorgeschobene Emotionen von Situationen zu entfernen und endlich das zu sehen was wirklich wichtig ist. In diesen Geschichten wird nicht wieder alles gut, das ist in einigen Fällen unmöglich. Taniguchi macht aber deutlich, es geht weiter und allein das bedeutet es kann Hoffnung auf etwas besseres geben.
Black Paradox
Etwas weniger Hoffnung und sicherlich auch weniger schönes findet ihr im neuesten Hardcoversammelband von Junji Ito. „Black Paradox“ erzählt die Geschichte von vier jungen Menschen mit dem Wunsch danach ihr eigenes Leben zu beenden. Doch sind sie nicht was sie vorgeben zu sein und das ist nur der Anfang. Ein makabres Abenteuer mit Edelsteinen, Geistern, Body Horror und Robotern. Das ganze ist dann noch eine Parabel auf unseren Umgang mit fossilen Brennstoffen. Als Bonus gibt es noch eine schleckende Dame dazu. Ito ist mal wieder bester Laune und die gesamte „Black Paradox“ Geschichte wirkt mal wieder als hätte er Schlagworte gewürfelt. Es sollte nicht funktionieren, aber irgendwie tut es das. Insgesamt ist der wilde Mix aus Horror, Comedy, Science-Fiction, Drama und Umweltmärchen seinem früheren Werk „Gyo“ nicht ganz unähnlich, nur das der Mix hier deutlich besser funktioniert und nicht so sehr ins grotesk alberne abrutscht. Das alles funktioniert nicht nur wegen des gewohnt abgefahrenen Artwork des Horroraltmeisters, sondern auch weil wir einmal etwas komplexere Figuren bekommen als in vielen anderen seiner Geschichten. Letztlich sind nämlich alle Figuren hier auf ihre Art interessant und wenig platt. Jedenfalls bis zu dem Punkt an dem der Plot genau das benötigt um voran zu kommen.
Donnerstag, 19. Februar 2026
Super Bomberman Collection (Konami) [PS5]
Super Bomberman Collection (Konami) [PS5]
Als Konami letztes Jahr endlich wieder damit begann echte Spiele auf den Markt zu bringen und nicht mehr nur die Pachinkohallen zum kochen zu bringen war meine Freude groß. Nach langer Abstinenz bekommen wir nicht nur solide Fortsetzungen von „Contra“, „Silent Hill“ und bald hoffentlich auch „Castlevania“, sondern auch einige Remasters und Compilations einiger Retroklassiker. Überraschend meldete sich so Anfang dieses Monats ein alter, lieber Bekannter von mir zurück. Bomberman! Und der graue Bomber hat gleich all seine NES und SNES Abenteuer in ein dickes Päckchen geschnürt.
Als Konami letztes Jahr endlich wieder damit begann echte Spiele auf den Markt zu bringen und nicht mehr nur die Pachinkohallen zum kochen zu bringen war meine Freude groß. Nach langer Abstinenz bekommen wir nicht nur solide Fortsetzungen von „Contra“, „Silent Hill“ und bald hoffentlich auch „Castlevania“, sondern auch einige Remasters und Compilations einiger Retroklassiker. Überraschend meldete sich so Anfang dieses Monats ein alter, lieber Bekannter von mir zurück. Bomberman! Und der graue Bomber hat gleich all seine NES und SNES Abenteuer in ein dickes Päckchen geschnürt.
Sonntag, 1. Februar 2026
Kalenderwoche 4 2026: Flotte Bienen, flotte Bälle und flotte Finnen!
Kalenderwoche 4 2026: Flotte Bienen, flotte Bälle und flotte Finnen!
Bugonia (2025) [Plaion]
Biene Maja mal ganz anders!
Yorgos Lanthimos (Dogtooth, 2009) versucht sich in seinem jüngsten Streich an einem Remake des koreanischen Kultfilms „Save the Green Planet“ (2003) von Jang Joon-hwan. Dabei macht er daraus so sehr sein eigenes Ding mit kleinen Merkwürdigkeiten, dass mir erst spät auffiel diese Geschichte, vor einigen Jahren, schon einmal gesehen zu haben. Einmal mehr engagierte er Emma Stone (The Curse, 2023-2024) für die Hauptrolle und einmal mehr macht sie ihre Sache sehr gut ständig zwischen verängstigtem Opfer zweier Verschwörungsideologen und voller Kontrolle über die Situation. Entweder wirklich Girlboss oder Alieninvasorin. Ihr Spiel lässt beide Möglichkeiten offen. Optisch ebenfalls ein schöner Film, der mitunter in schrecklichen Zwischentönen stecken bleibt, sich durch Gewaltausbrüche wieder befreit um regelmäßig in humoristische Absurdität zu driften. Sicherlich nicht etwas das allen gefallen wird, meinen Nerv trifft es aber sehr genau.
Freitag, 23. Januar 2026
Usagi Yojimbo #27 - Ein Ort namens Hölle! (Dantes Verlag)
Usagi Yojimbo #27 - Ein Ort namens Hölle! (Dantes Verlag)
Wie immer befindet sich unser häsischer Freund auf Reisen durch das feudale Japan. Diesmal bekommt der Ronin Miyamoto Usagi es mit gleich zwei Diebesbanden zu tun, die sich um die Vorherrschaft in einem kleinen Ort namens Jigoku (japanisch für “Hölle“) streiten. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Kato schaltet er einen der Gaunerbosse aus, doch dadurch entsteht ein Machtvakuum im Ort und der verbliebene Boss schafft es sogar die frischen Freunde gegeneinander auszuspielen.
Wie immer befindet sich unser häsischer Freund auf Reisen durch das feudale Japan. Diesmal bekommt der Ronin Miyamoto Usagi es mit gleich zwei Diebesbanden zu tun, die sich um die Vorherrschaft in einem kleinen Ort namens Jigoku (japanisch für “Hölle“) streiten. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Kato schaltet er einen der Gaunerbosse aus, doch dadurch entsteht ein Machtvakuum im Ort und der verbliebene Boss schafft es sogar die frischen Freunde gegeneinander auszuspielen.
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Usagi Yojimbo
Dienstag, 13. Januar 2026
Carlsen Manga im Januar 2026!
Carlsen Manga im Januar 2026!
Dr. Slump Massiv #2
Das Jahr 2026 startet bei Carlsen Manga ziemlich stark mit drei, für mich ganz besonders erwähnenswerten Titeln. Den Anfang machte für mich und somit der erste Manga des Jahres der zweite Massiv Band von „Dr. Slump“. Darin enthalten sind die beiden Sammelbände 3 und 4 und somit viele lustige Abenteuer von Arale, dem Doktor und den anderen kuriosen Einwohner*innen von Pinguinhausen. Godzilla hat genauso einen Gastauftritt wie Gamera und Ultraman. Auch einige ulkige Aliens schauen vorbei und natürlich lässt unser liebstes Robomädchen keine Chance aus möglichst viel Chaos anzurichten. Natürlich ist Akira Toriyamas Gagfeuerwirk von 1980 nicht immer gut gealtert, einige Charakterdesigns wären heute sicherlich nicht mehr cool, aber insgesamt funktioniert der anarchische und völlige doofe Humor auch Heute noch gut. Die schiere Anzahl an grafischen Gags und blöden Wortspielen garantiert den einen oder anderen Lacher, auch wenn nie alle Gags zünden können. Sehr kurzweilige Unterhaltung, durch die selbst ein Massiv Band im Flug durchgelesen ist. Toriyamas Stil ist unverwechselbar und seine Charakterdesigns zurecht ikonisch und der alberne Humor hat seinen Charme nicht verloren.
Dr. Slump Massiv #2
Das Jahr 2026 startet bei Carlsen Manga ziemlich stark mit drei, für mich ganz besonders erwähnenswerten Titeln. Den Anfang machte für mich und somit der erste Manga des Jahres der zweite Massiv Band von „Dr. Slump“. Darin enthalten sind die beiden Sammelbände 3 und 4 und somit viele lustige Abenteuer von Arale, dem Doktor und den anderen kuriosen Einwohner*innen von Pinguinhausen. Godzilla hat genauso einen Gastauftritt wie Gamera und Ultraman. Auch einige ulkige Aliens schauen vorbei und natürlich lässt unser liebstes Robomädchen keine Chance aus möglichst viel Chaos anzurichten. Natürlich ist Akira Toriyamas Gagfeuerwirk von 1980 nicht immer gut gealtert, einige Charakterdesigns wären heute sicherlich nicht mehr cool, aber insgesamt funktioniert der anarchische und völlige doofe Humor auch Heute noch gut. Die schiere Anzahl an grafischen Gags und blöden Wortspielen garantiert den einen oder anderen Lacher, auch wenn nie alle Gags zünden können. Sehr kurzweilige Unterhaltung, durch die selbst ein Massiv Band im Flug durchgelesen ist. Toriyamas Stil ist unverwechselbar und seine Charakterdesigns zurecht ikonisch und der alberne Humor hat seinen Charme nicht verloren.
Freitag, 19. September 2025
Usagi Yojimbo #26 – Verräter aus dem Erdreich (Dantes Verlag)
Usagi Yojimbo #26 – Verräter aus dem Erdreich (Dantes Verlag)
Dieser Sammelband enthält die Usagi Yojimbo Hefte #117-#123 der dritten Serie.
Kitsune sorgt mit ihren hinterhältigen Tricks mal wieder für mächtig Wirbel und wer muss es am Ende ausbaden? Genau! Unser Lieblingssamurairammler Usagi. Mit ihrer letzten Gaunerei hat sie nämlich die Aufmerksamkeit eines mächtigen Magiers auf sich gezogen, der seine Kräfte dazu nutzt eine alte Armee wiederzubeleben und jetzt muss Usagi sich mit Zombiesamurais herumschlagen. Zum Glück hat er viel von seinem Sensei gelernt, wovon auch eine der enthaltenen Geschichten handelt, außerdem geht wie so oft um Rache, Stan Sakai verneigt sich vor Regielegende Akira Kurosawa und als Bonus trifft Usagi sogar noch auf den alten Barbaren Groo.
Dieser Sammelband enthält die Usagi Yojimbo Hefte #117-#123 der dritten Serie.
Kitsune sorgt mit ihren hinterhältigen Tricks mal wieder für mächtig Wirbel und wer muss es am Ende ausbaden? Genau! Unser Lieblingssamurairammler Usagi. Mit ihrer letzten Gaunerei hat sie nämlich die Aufmerksamkeit eines mächtigen Magiers auf sich gezogen, der seine Kräfte dazu nutzt eine alte Armee wiederzubeleben und jetzt muss Usagi sich mit Zombiesamurais herumschlagen. Zum Glück hat er viel von seinem Sensei gelernt, wovon auch eine der enthaltenen Geschichten handelt, außerdem geht wie so oft um Rache, Stan Sakai verneigt sich vor Regielegende Akira Kurosawa und als Bonus trifft Usagi sogar noch auf den alten Barbaren Groo.
Donnerstag, 3. Juli 2025
Irem Collection Volume 3 (PS5) [ININ Games]
Irem Collection Volume 3 (PS5) [ININ Games]
Die Irem Collection geht in die dritte Runde. Wer Lust hat schaut rein und kann sich einmal mehr als Videospiel Archäolog*in verdingen und tief eintauchen in die Arcade Titel von Irem fernab von SNK, Konami und Capcom Klassikern. Schauen wir also mal was „Mr. Heli“, „Mystic Riders“ und „Dragon Breed“ heute noch reißen können.
Die Irem Collection geht in die dritte Runde. Wer Lust hat schaut rein und kann sich einmal mehr als Videospiel Archäolog*in verdingen und tief eintauchen in die Arcade Titel von Irem fernab von SNK, Konami und Capcom Klassikern. Schauen wir also mal was „Mr. Heli“, „Mystic Riders“ und „Dragon Breed“ heute noch reißen können.
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Freitag, 13. Juni 2025
Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!
Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!
Hitchcock (2012)
In „Hitchcock“ zeigt Sacha Gervasi (Terminal, 2004) die turbolente Entstehung von Alfred Hitchcocks Verfilmung von „Psycho“. Besondere Aufmerksamkeit liegt hierbei auf der Ehe zwischen Alfred Hitchock (Anthony Hopkins) und Alma Reville (Helen Mirren). Dabei arbeitet er wunderbar heraus wie unverzichtbar Revilles Skript und Management Arbeit war, ohne die Alfreds Karriere gar nicht möglich gewesen wäre. Der Eifersuchts Plot ist etwas ermüdend, aber manche brauchen so was in solch einer Geschichte wohl. Hopkins ist ein guter Hitchcock, auch wenn ich etwas gebraucht habe in ihn nicht nur Hopkins mit Gesichtsmaske zu sehen. Vor allem die Körpersprache kann er sehr treffend imitieren, was so manches mal für lustige Momente sorgt. Star des Films ist aber ohne Frage Helen Mirren die ihr bestes gibt und ihrer Figur viele Nuancen und die nötige Tiefe verleiht.
Hitchcock (2012)
In „Hitchcock“ zeigt Sacha Gervasi (Terminal, 2004) die turbolente Entstehung von Alfred Hitchcocks Verfilmung von „Psycho“. Besondere Aufmerksamkeit liegt hierbei auf der Ehe zwischen Alfred Hitchock (Anthony Hopkins) und Alma Reville (Helen Mirren). Dabei arbeitet er wunderbar heraus wie unverzichtbar Revilles Skript und Management Arbeit war, ohne die Alfreds Karriere gar nicht möglich gewesen wäre. Der Eifersuchts Plot ist etwas ermüdend, aber manche brauchen so was in solch einer Geschichte wohl. Hopkins ist ein guter Hitchcock, auch wenn ich etwas gebraucht habe in ihn nicht nur Hopkins mit Gesichtsmaske zu sehen. Vor allem die Körpersprache kann er sehr treffend imitieren, was so manches mal für lustige Momente sorgt. Star des Films ist aber ohne Frage Helen Mirren die ihr bestes gibt und ihrer Figur viele Nuancen und die nötige Tiefe verleiht.
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