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Dienstag, 17. März 2026

Kalenderwoche 11 2026: Crazy Ralph im Vorratsraum, brennende Omas & eine Dame Namens Puff!

Kalenderwoche 11 2026: Crazy Ralph im Vorratsraum, brennende Omas & eine Dame Namens Puff!

Freitag, der 13. (1980)

Als Freund der schlechten Unterhaltung bleibt „Jason X“ (2001) mein liebster „Freitag“ Film. Diesmal sollte es aber mal wieder der Erste sein. Dieser bringt zwar meist Laune hat aber auch so manches Problem. Zu den Höhepunkten des Films gehört weiterhin der Auftritt von Betsy Palmer (Keine Zeit für Heldentum, 1955), sowie die Sterbeszene von Kevin Beacon (Tremors - Im Land der Raketenwürmer, 1990) und die kurzen Hosen von Peter Brouwer. Auch Crazy Ralph (Walt Gorney) muss natürlich erwähnt werden. Ingesamt ist der Film handwerklich ausreichend, darstellerisch meist voll in Ordnung und die zweite Hälfte schafft es die spannende Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Leider müssen wir bis dahin auch einigen Quatsch ertragen. Vor allem die Tiersnuff Szene in der eine Schlange getötet wird ist völlig Planlos und unentschuldbar. Aber selbst ohne ein getötetes echtes Tier würde diese Szene noch nerven und keinen Sinn im Drehbuch ergeben. Schwieriger Slasher der weiterhin seine Momente hat, aber nur durch die interessante Killerin und als Grundstein des Franchise die Jahrzehnte überdauert hat.


Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs (1970)

Nach „In der Hitze der Nacht“ (1967) kehrte Sidney Poitier (Rat mal, wer zum Essen kommt, 1967) zu seiner Rolle als erfolgreicher Polizist Virgil Tibbs zurück. Während der Erstling aber politisch zu seiner Zeit höchst brisant war und Poitier mit Rod Steiger (Die Faust im Nacken, 1954) einen famosen Gegenpart mit an Bord hatte, fehlt es der Fortsetzung nicht nur an frischen Ideen, sondern auch an einem starken Skript. Großartig sind die Momente in denen Sidney auf den Verdächtigen Pfarrer, gespielt von Martin Landau (Ed Wood, 1994), trifft. Denn den restlichen Film spielt Poitier leider ins leere und muss daher den Film fast gänzlich allein tragen. Mit Landaus Charakter kommen auch endlich Risse in die perfekte Fassade von Tibbs, der uns sonst als perfekter Ermittler dargestellt wird. Anstatt mehr starker Momente wie das durchaus starke und subversive Ende bekommen wir stattdessen ein paar blutleere und wenig überzeugender Action Momente kredenzt. Somit kann der Film auf keiner Ebene die Qualität des ersten Teils halten, auch die spannenden sozialen Fragen die sich aus diesem Fall ergeben und die melodramatischen, wenn auch nicht immer funktionierenden Familienszenen mit Tibbs werden nicht so sehr ausgenutzt wie der Film es bräuchte. So bleibt zwar ein solider 70er Krimi übrig, der sich aber nicht mit seinem Vorgänger messen sollte.


Ginger Snaps II: Entfesselt (2004)

Der erste „Ginger Snaps“ Film ist ohne Frage einer der besten Werwolffilme nach der Jahrtausendwende und völlig zurecht zum Kultfilm avanciert. Meine Erinnerungen an die Fortsetzung waren jedoch nur noch sehr schwach, weshalb der Streifen mal wieder zum Zug kommen sollte. Und ich muss sagen, dass er doch unterhaltsamer war als ich dachte. Vor allem gibt es zwei Szenen mit der Psychotherapeutin, die absolute Knaller sind. Aber auch Ghost (Tatiana Maslany) ist zwar eine sehr nervige, aber auch total spaßige neue Figur und eine schöne Chance für Brigitte (Emily Perkins) mal die große Schwester zu spielen. Selbst Katharine Isabelle, darf für ein paar Momente als Gingergeist zurückkommen. Solide, düster humoriger Werwolffilm mit einigen offensichtlichen Anspielungen auf Querness, Drogenkonsum und toxische Dudes.


Cyberpunk: Edgerunners (2022) [Plaion]

10 Episoden umfassende Animeserie zum Cyberpunk Videogame. Die Serie steht aber für sich alleine und lässt eigene Charaktere durch Night City stromern. Mein erster Eindruck war jedoch sehr gedämpft, weil ich die Serie zuerst dummerweise mit deutscher Synchro gestartet habe. Die Synchronsprecher*ìnnen machen ihren Job zwar gut, aber das Dialogbuch ist der letzte Rotz und fügt in jedem Gespräch möglichst viele infantile Witze & Pippi, Kacka, Pillemann Zoten hinzu. Außerdem klingt es fast durchgängig als würde die Tagesschau über das Jugendwort des Jahres reden (sus). Im O-Ton ist es dann viel besser auszuhalten und auch die deutschen Untertitel machen dann einen sehr viel besseren und korrekteren Eindruck (jedenfalls soweit meine japanisch Kenntnisse reichen). Die Serie selbst schafft es erstaunlich schnell das Gefühl und die Atmosphäre von „Cyberpunk“ zu vermitteln, auch werden wir schnell mit der Politik, den Sozialen Problemen und den verschiedenen Runner*innen bekannt gemacht. Das World Building ist so stark wie die Charaktere und schnell ist man gerne in den dreckigen Ecken von Night City und hat angst um seine Lieblingspunks. Die Animationen sind überaus effektiv und lebendig, genauso wie die Designs knallig und quirky daherkommen. Die Welt ist bunt und düster zugleich, eine Freude für die Augen. Die Ohren werden von Akira Yamaoka (Silent Hill) malträtiert, der neben digitalen Klängen auch nicht vor Black Metal, Death Metal, Grindcore oder Pop Rock zurückschreckt. Merkwürdige Mischung, aber es funktioniert und eigentlich ist jeder Needle Drop ein Gewinner. Als einzigen großen Makel würde ich das Pacing ansehen. Die meisten Folgen rasen an uns vorbei und besonders emotionale Momente bräuchten oftmals mehr Zeit um sich zu entfalten, man merkt jedenfalls das es nur sehr schwer möglich war die gesamte Geschichte in 10x20 Minuten zu quetschen. Trotzdem eine klare Empfehlung und auch wenn ihr weder das Pen & Paper Rollenspiel „Cyberpunk 2020“ oder das Videogame „Cyberpunk 2077“ kennt, könnt ihr getrost mit der Anime Serie eure ersten Abenteuer in Night City erleben.


Blair Witch Project (1999)

Drei Filmstudent*innen suchen der Blair Hexe und dabei mehr als sie erhofft hatten. Kulturelles Phänomen, Speerspitze des modernen Found Footage Trends und vermutlich der meist parodierte Horrofilm ever. Das „Blair Witch Project“ hat ein interessantes und vor allem schwieriges Dasein zu fristen. Man mag von dem Ganzen halten was man will, ich persönlich finde einige Momente des Films auch heute noch verblüffend effektiv und die Schauspielleistung in einigen Momenten für solch unerfahrene Darsteller*innen sehr stark. Vor allem ist es jedes mal wieder sehr erfrischend zu sehen wie dieser extrem simple Film ohne Budget es geschafft hat solch einen Erfolg zu haben.

Freitag, 13. Juni 2025

Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!

Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!

Hitchcock (2012)

In „Hitchcock“ zeigt Sacha Gervasi (Terminal, 2004) die turbolente Entstehung von Alfred Hitchcocks Verfilmung von „Psycho“. Besondere Aufmerksamkeit liegt hierbei auf der Ehe zwischen Alfred Hitchock (Anthony Hopkins) und Alma Reville (Helen Mirren). Dabei arbeitet er wunderbar heraus wie unverzichtbar Revilles Skript und Management Arbeit war, ohne die Alfreds Karriere gar nicht möglich gewesen wäre. Der Eifersuchts Plot ist etwas ermüdend, aber manche brauchen so was in solch einer Geschichte wohl. Hopkins ist ein guter Hitchcock, auch wenn ich etwas gebraucht habe in ihn nicht nur Hopkins mit Gesichtsmaske zu sehen. Vor allem die Körpersprache kann er sehr treffend imitieren, was so manches mal für lustige Momente sorgt. Star des Films ist aber ohne Frage Helen Mirren die ihr bestes gibt und ihrer Figur viele Nuancen und die nötige Tiefe verleiht.

Montag, 2. Juni 2025

Kalenderwoche 22: Armer Andrew, ein schlechter Doktor, Kiemanatmer und musikalische Affen

Kalenderwoche 22: Armer Andrew, ein schlechter Doktor, Kiemanatmer und musikalische Affen

Sleep (2023) [Plaion]

Jason Yu bisher vor allem als Regieassistent in „Okja“ (2017) in Erscheinung getreten, liefert mit seinem Regiedebüt „Sleep“ einen rundum gelungenen Psychothriller mit Horror und Comedy Elementen vor. In den Hauptrollen brillieren Jung Yu-mi (Train to Busan, 2016) und Lee Sun-kyun (Parasite, 2019) als junges Ehepaar mit Schlafproblemen. Weitere Figuren bekommen nur selten mehr als 1-2 Dialogzeilen, weshalb das Paar den Film fast gänzlich allein tragen müssen. Dies gelingt den Beiden zum Glück durchweg bestens, auch mit der Hilfe des sehr kompakt und stimmig geschriebenen Drehbuchs und der toll inszenierten sehr dichten Atmosphäre. Einige unerwartet lustige Momente ergänzen unangenehme Angespanntheit und interessante und unerwartete Twist und machen „Sleep“ zu einem vollends gelungenen Thriller an dem es nichts auszusetzen gibt.

Dienstag, 20. Mai 2025

Kalenderwoche 20: Ein sehr spezifisches Genre, keine Zombies & ein Stöhner am Telefon

Kalenderwoche 20: Ein sehr spezifisches Genre, keine Zombies & ein Stöhner am Telefon

Weird: Die Al Yankovic Story (2022)

Satirische Biographie über die Anfänge der Karriere des Weltberühmten Polka Poeten. Dabei verulkt sich Weird Al nicht nur selbst und seine Karriere, sondern auch das Genre des biographischen Musikfilms. Das funktioniert meist auch ziemlich gut. Daniel Radcliffe (Guns Akimbo, 2019) gibt einen guten Al, wobei er jedoch dem echten Al die Gesangseinlagen überlässt. Leider verliert der Film nach dem ersten Akt ziemlich an Schwung. Ansonsten eine unterhaltsame Komödie, die teilweise etwas altbacken erscheint, was aber irgendwie auch erfrischend ist, da diese Art von Comedy schon lange ausgestorben scheint.

Montag, 12. Mai 2025

Kalenderwoche 19: Junge Roboter, dicke Parasiten und ein Hai in Paris!

Kalenderwoche 19: Junge Roboter, dicke Parasiten und ein Hai in Paris!

Im Wasser der Seine (2024)


Mutierter Mako Hai macht Trouble in Paris, wo man sich in der Seine gerade auf den olympischen Triathlon vorbereitet. Ohoh. Was wird wohl passieren? Altbackener Haihorror von Xavier Gens (The Divide, 2011). Man bedient sich bei „Jaws“ (1975) und bricht dabei den politischen Satire Teil derartig übers Knie, dass vieles schon grotesk albern wirkt, manchmal ist dennoch nicht so richtig klar, was der Film uns eigentlich sagen will. In jedem Fall ist alles an dieser Netflix Produktion entweder langweilig oder nervig. Unterhalten hat es mich aber in jedem Fall nur in der Intro Sequenz, danach wird es arg doof.

Freitag, 18. April 2025

Demonic Toys: Jack-Attack (2023) [Wicked Vision]

Demonic Toys: Jack-Attack (2023) [Wicked Vision]

Seit einiger Zeit wird Lily (Sofia Castellanos) von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. Irgendwie sterben die Menschen mit denen sie zusammen lebt recht häufig unter ungeklärten Umständen. Dieser Fakt macht es nicht gerade leicht sie zu vermitteln. Hinzu kommt noch das Teil ihres Erbes auch ein mieser Jack in the Box ist, der leider Teil der Demonic Toys Truppe ist.

Donnerstag, 3. April 2025

Puppet Master (1989) [Wicked Vision]

Puppet Master (1989) [Wicked Vision]

Der überaus talentierte Puppenmacher André Toulon (William Hickey) verfügt über die die durchaus seltene Fähigkeit seinen Puppen echtes Leben einzuhauchen. Doch Toulons Leben findet bald ein selbst gesetztes Ende. 50 Jahre später versuchen Alex Whitaker (Paul Le Mat) und einige andere übersinnliche begabte Menschen den mysteriösen Tod des Hoteliers Neil Gallagher (Jimmie F. Skaggs). Schon bald stoßen Neils verwitwete Frau Megan (Robin Frates), Alex und die anderen auf einen nicht ganz toten Neil und seine Truppe von Killerpuppen. Da wären Blade, eine Puppe mit einer Messer und einer Enterhakenhand, Pinhead mit seinem stecknadelgroßen Kopf und seinen überaus kräftigen Händen, Leech Woman die einzige Frau der Truppe, die als Waffe Blutegel ausspucken kann und Tunneler mit dem Bohrer auf dem Köpfchen. Jede Puppe auf sich allein gestellt eine Killermaschine, zusammen sind sie unaufhaltbar.

Montag, 24. März 2025

Scanners III: The Takeover (1991) [Plaion]

Scanners III: The Takeover (1991) [Plaion]

Als ein Kind der dritten hat man es nicht leicht. Helena Monet (Liliana Komorowska) ist eine junge Scannerin, die schon seit Jahren sehr unter ihren besonderen Fähigkeiten leidet. Ihr Bruder Alex (Steve Parrish) hat sich schon vor ein paar Jahren in ein buddhistisches Mönchskloster in Thailand abgesetzt, nachdem er versehentlich mit seinen Scanner Fähigkeiten einen Arbeitskollegen auf einer Weihnachtsfeier aus den Fenster gefeuert hatte. Somit steht sie mit ihren Scannerproblemen ganz allein da. Eine Lösung könnte das neue Mittel sein, an dem ihr Adoptivvater gerade forscht. Da diese neue Therapie jedoch noch unerforscht ist und die Nebenwirkung somit nur schwer vorherzusehen sind, verweigert er ihr das blinkende LED, das man sich an den Hals klebt. Heimlich pappt sie sich das Teil gegen den väterlichen Willen an den kessen Hals und ist sofort geheilt. Alles super, bis auf die kleinen Aggressionsprobleme. Diese sorgen dafür, dass sie nicht nur Tauben und üble Wissenschaftler explodieren lässt, auch ihrem Vater geht es nicht nur an die sprichwörtliche Wäsche nachdem dieser nicht mit ihr Nacktbaden möchte. Als Alex von dem Tod seines Vaters hört kehrt er in die USA zurück, gerade noch rechtzeitig um festzustellen, das seine Schwester ein Medienkonglomerat aufgekauft hat und nun plant die Weltherrschaft mittels scannen an sich zu reißen.

Scanners II - Eine neue Generation (1991) [Plaion]

Scanners II - Eine neue Generation (1991) [Plaion]

Oberpolizist John Forrester (Yvan Ponton) möchte mit aller Macht zum neuen Polizeichef von Vermont werden. Aus eigener Kraft hat der Kommissar mit den leicht faschistischen Tendenzen jedoch nur schlechte Aussichten auf den Posten. Zum Glück gibt es da aber die Scanner. Scanner sind Menschen mit einer speziellen, durch ein Medikament hervorgerufenen Mutation. Diese Mutation lässt sie telekinetische und telepathische Fähigkeiten entwickeln. Mit einer Geheimeinheit versucht Forrester Scanner unter seine Kontrolle zu bringen und mit einer Droge zu kontrollieren. Bisher gelang ihm sein Vorhaben nur mäßig. Er hat jetzt zwar ein Labor voller Drogenabhängiger, für ihn arbeiten können sie aber nicht mehr. Mehr Erfolg hat er jedoch mit Peter Drak (Raoul Max Trujillo). Der mächtige und leicht unzurechnungsfähige Scanner hat auch kein Problem damit Forresters politischen Feinde aus dem Weg zu schaffen. Als er dann versucht seine Scanner Truppe mit dem harmlosen Veterinärmediziner David Kellum (David Hewlett) zu erweitern, durchschaut dieser das miese Spiel des bösen Cops und setzt alles daran, sein finsteres Treiben zu beenden.

Sonntag, 23. März 2025

Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981) [Plaion]

Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981) [Plaion]

Cameron Vale (Stephen Lack) ist obdachlos, ernährt sich von den Resten im Müll und ist auch ansonsten völlig am Ende. Am stärksten machen ihm jedoch die Stimmen in seinem Kopf zu schaffen. Als dazu auch noch ein paar schicke Damen über ihn lästern, verliert er die Kontrolle über sich und nutzt seine mysteriöse Macht gegen sie. Telepathisch setzt er einer der Frauen ordentlich zu, wird jedoch verfolgt und schließlich von Mitarbeiter*innen eines Pharmakonzerns gefangen. Dort eingesperrt erfährt er, dass er ein sogenannter Scanner ist, ein Mensch mit der Fähigkeit, den Geist anderer Menschen zu beeinflussen. Die meisten anderen Scanner sind seit einiger Zeit verschwunden. Verantwortlich dafür ist wohl der mächtige Scanner Darryl Revok (Michael Ironside), auf den die Organisation nun Cameron ansetzt. Cameron kommt Darryl immer wieder sehr nahe, wird am Ende jedoch immer wieder abgeschüttelt oder attackiert, bis es zum unausweichlichen Finale kommt.

Freitag, 14. Juli 2023

The Wind (1986) [Wicked Vision]

The Wind (1986) [Wicked Vision]

Um endlich in Ruhe an ihrem nächsten Kriminalroman arbeiten zu können, verlässt Starautorin Sian Anderson (Meg Foster) das turbulente Los Angeles und tauscht es gegen ein fast gänzlich verlassenes, griechisches Festungsdorf aus. Nur sie und ihre elektrische Schreibmaschine, keine anderen Menschen. Ganz ausgestorben ist das Dorf aber auch neben der Saison wohl nicht, kurz nach ihrer Ankunft und dem Abschied von ihrem Gastgeber Elias (Robert Morley), trifft sie auf dessen „Mädchen für alles“ Phil (Wings Hauser). Der junge Amerikaner scheint etwas merkwürdig zu sein und vielleicht ist er wirklich noch gefährlicher als der ominöse Wind...

Samstag, 24. Juni 2023

Alpträume (1983) [Wicked Vision]

Alpträume (1983) [Wicked Vision]

Was ist schlimmer? Ausgebüchster Killer oder keine Kippen mehr im Haus? Was ist, wenn der neue Gaming Hit in den Arcades ein 13. Level bietet, dass selbst den Hardcore Gamern zu immersiv ist? Du glaubst nicht mehr an Gott? Vielleicht kann dich dieser satanische Killer-Pick-Up-Truck vom Gegenteil überzeugen? Und am Ende bleibt die Frage: Was tun, wenn dein Haus von einem Teufels Nagetier aus Deutschland heimgesucht wird, das man auch als Teufels Nager beschreiben könnte? Harter Typ sein und sich selbst drum kümmern? Oder doch lieber professionelle Hilfe holen? Diese und noch ein paar weitere brennende Fragen beantwortet dieser Film!

Samstag, 10. Juni 2023

New Year's Evil (1980) [Wicked Vision]

New Year's Evil (1980) [Wicked Vision]

Während einer Silvester-Musikshow bekommt die TV-Moderatorin Diane Sullivan (Roz Kelly) einen schrecklichen Anruf: Am Telefon ist ein Mann, der sich Evil (Kip Niven) nennt und der damit droht, jedes Mal wenn eine neue Zeitzone das neue Jahr erreicht jemanden zu töten und er hat Sie als sein letztes Opfer auserkoren. Schon kurz darauf werden die ersten Menschen Opfer des Neujahrskillers mit der unheimlichen Maske.

Donnerstag, 14. Juli 2022

The Man Who Laughs (1928) [Wicked Vision]


The Man Who Laughs (1928) [Wicked Vision]

Einst wagte ein Mann es dem König nicht zu gehorchen. Als Strafe dafür tötete man ihn. Doch damit nicht genug. Auch sein Sohn sollte bestraft werden um für die Sünden seines Vaters zu büßen. So zerschnitt man ihm das Gesicht und nähte es zu einer grotesk lächelnden Fratze wieder zusammen. Zudem noch ausgesetzt in der Kälte rettete der kleine Junge ein Baby aus den Armen ihrer erfrorenen Mutter. Vor selbigen Schicksal wurden sie durch den umher reisenden Künstler Ursus (Cesare Gravina) und seinem treuen Wolfshund Homo gerettet. Mittlerweile sind sowohl Gwynplaine (Conrad Veidt) als auch das damals gerettete blinde Mädchen Dea (Mary Philbin) junge Erwachsene und arbeiten gemeinsam mit an Ursus Bühnenshow. Jeden Tag steht Gwynplaine grotesk lachend, innerlich aber stets weinend, auf der Bühne und lässt sich vom zahlenden Publikum auslachen. Dennoch beginnt eine zarte Romanze zwischen Gwynplaine und Dea zu erblühen, doch noch bevor die Liebenden zusammen finden können, mischt sich die despotische Aristokratie erneut in sein Leben ein. Ein gut gehütetes Geheimnis kommt ans Tageslicht, womit auch Gwynplaine genauso wie einst sein Vater unter den Ränkespielen der Reichen und Mächtigen leiden muss.

Freitag, 8. Januar 2021

Slaughter (1972) [Wicked Vision]

Slaughter (1972) [Wicked Vision]

Seine Eltern wurden bei einem feigen Anschlag der Mafia getötet, klar das ein kampferprobter Green Beret wie Slaughter (Jim Brown) das nicht unerwidert lassen kann. Er findet heraus, dass der Mörder seiner Eltern, Dominic Hoffo (Rip Torn), von Süd Amerika aus operiert. Kurzerhand reist er gen Süden, luxt dem Fiesling seine Freundin Ann (Stella Stevens) ab und versucht ihn gemeinsam mit seinem Kumpel Harry (Don Gordon) dingfest zu machen. Dominic bleibt dabei jedoch nicht untätig. Durch einen Putsch übernimmt er die Chefetage bei der Mafia und versucht Ann gegen Slaughter einzusetzen. Doch schon bald wird er feststellen, dass Slaughter seinen Namen vollkommen zu recht trägt. Ahhh, SLAUGHTER!

Samstag, 28. November 2020

Wicked Vision veröffentlicht zehnteilige Black Cinema Collection!

Wicked Vision veröffentlicht zehnteilige Black Cinema Collection!


Am 18.12.2020 starten Wicked Vision ihre Black Cinema Collection. Insgesamt sollen innerhalb dieser Veröffentlichungsreihe bis Ende nächsten Jahres 10 Klassiker des Black Cinema herauskommen. Da dieser Bereich im deutschsprachigen Raum bisher sträflich missachtet wurde und somit noch einiges an Bildungsarbeit geleistet werden muss freut mich diese Collection umso mehr. Noch besser wird es aber schon durch den ersten Release: „Slaughter“ (1972) von Jack Starrett. Ein ungemein spaßiger Blaxploitation Titel mit Jim Brown (Running Man, 1987) in der Hauptrolle. Sicherlich eine der coolsten Rollen die Brown je gespielt hat.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

The Pit and the Pendulum (1991) [Wicked Vision]

The Pit and the Pendulum (1991) [Wicked Vision]

1492, Spanien: Das Land befindet sich auf dem Höhepunkt der Inquisition. Unter der brutalen Führung des fanatischen Mönchs Torquemada (Lance Henriksen) werden mehr jüdische Menschen, Muslime und angebliche Hexen gefoltert und getötet als je zuvor. Durch unglückliche Umstände geraten auch der Bäcker und die Bäckerin, Antonio (Jonathan Fuller) und Maria (Rona De Ricci) in die Fänge der Kirche. Jedoch entwickelt Torquemada erotische Gefühle für Maria und kann sich deshalb nicht dazu bringen, sie als Hexe hinzurichten. Gleichzeitig freundet sich Maria mit der wirklichen Hexe Esmeralda (Frances Bay) an und erfährt dabei über ihre eigenen magischen Fähigkeiten.

Montag, 28. September 2020

Eliminators (1986) [Wicked Vision]

Eliminators (1986) [Wicked Vision]

Einst stürzte er mit seinem Flugzeug über dem Dschungel von Mexiko ab, überlebte aber wie durch ein Wunder. Entdeckt wurde das Wrack vom zwielichtigen Forscher Abbott Reeves (Roy Dotrice), der ihn mit mechanischen Teilen wieder zusammenflickte. Nun ist er der Mandroid (Patrick Reynolds) und muss für Reeves in die Vergangenheit reisen und dort allerhand Devotionalien stibitzen. Als Reeves jedoch alles hat, was er für seinen perfiden Plan braucht, soll der Mandroid aufs Abstellgleis gestellt und ausgeschlachtet werden. Das lässt sich der laseräugige Kumpel jedoch nicht gefallen und übt den Aufstand. Mit der Unterstützung der Robotikexpertin Nora Hunter (Denise Crosby) und ihrem Roboter Spot (Spot der Roboter) will er dem fiesen Heini das Handwerk legen. Auf dem Weg zurück zum Labor bekommen sie noch Unterstützung von einem fadenscheinigen Bootsverleiher (Andrew Prine) und dem durchs Land ziehenden Ninja Kuji (Conan Lee). Gemeinsam legen sie sich mit Flussratten, Schleimbibern, Höhlenmenschen und sogar dem neuen Imperator des römischen Kaiserreichs an. WOW!

Sonntag, 27. September 2020

Sirene 1 (1990) [Wicked Vision]

Sirene 1 (1990) [Wicked Vision]

Plötzlich verschwindet es vom Radar und das Wrack wird irgendwo im Dannekin-Graben vermutet. Was wirklich mit dem Forschungs-U-Boot Sirene 1 geschah, kann jedoch niemand genau sagen. Da er maßgeblich an der Konstruktion an diesem U-Boot und auch dem Nachfolgeschiff Sirene 2 beteiligt war, holt die Regierung den Ingenieur Wick Hayes (Jack Scalia) ins nicht nur sprichwörtliche Boot. Gemeinsam mit der Crew der Sirene 2, angeführt vom raubeinigen US-Navy Captain Phillips (R. Lee Ermey) und delikater Weise auch Hayes Ex-Frau Lt. Nina Crowley (Deborah Adair), machen sie sich auf die Suche nach dem verunglückten U-Boot. Schon auf halbem Wege werden sie von einer gigantischen Qualle attackiert und mit den Algen in der Tiefe stimmt auch etwas nicht. Als sie dann aber in einer großen Unterseehöhle einen Notruf empfangen, eskaliert die Situation völlig. Sie entdecken eine Maschine, einen DNS-Beschleuniger, der wohl schon etwas länger dort herumsteht und munter biologische Kampfmittel kreiert, sowie dicke Gehirnkäfer, Wurmkobras, Grabschemonster und wütende Seesterne. Selbst ein Piranhaconda und Kiemenmenschen sind unter den illustren Monstern der Tiefseehöhle. Friedliche Koexistenz steht nicht zur Debatte, also wird geballert und gebombt.

Dienstag, 21. Juli 2020

Frightmare (1974) [Wicked Vision]

Frightmare (1974) [Wicked Vision]

Nach dem frühen Tod ihrer Eltern kümmert sich Jackie (Deborah Fairfax) um ihre 15-jährige, kleine Schwester Debbie (Kim Butcher). Ihr Zusammenleben wird zur Zeit schwer von Debbies nächtlichen Exzessen getrübt. Nachts treibt sie sich mit Rockern herum und mischt schäbige Bars auf, zum gemeinsamen Haushalt hingegen trägt nichts bei. Allerdings hat auch Jackie ihre Geheimnisse. Vor allem verheimlicht sie ihrer Schwester einen kleinen, aber nicht völlig unwichtigen Fakt: Die Eltern der beiden sind nicht wirklich verstorben. In Wahrheit hat ihre Mutter Dorothy Yates (Sheila Keith) einige Menschen wahllos getötet und ihnen dann das Gehirn weggeknuspert. Gedeckt wurde sie dabei stets von ihrem Ehemann, dem Vater der beiden Frauen, Edmund Yates (Rupert Davies). Edmund wurde deshalb kurzerhand mit in die Psychiatrie gesteckt. 18 Jahre später sind beide wieder frei und leben in einem kleinen Bauernhaus auf dem Land. Um Mutti vom Morden abzuhalten bringt Jackie ihr immer wieder etwas Hirn und tut so als wäre es vom Menschen. Lange hält sie das nicht vom Töten ab und schon bald türmen sich die Leichen im Stall. Es wird aber noch schlimmer, denn Debbie scheint ihrer Mutter immer ähnlicher zu werden und beginnt auch das Töten.