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Dienstag, 21. April 2026

Kalenderwoche 16 2026: In der Tiefe hört dich Niemand blubbern, Zombies, mehr Zombies & noch mehr Zombies!


Kalenderwoche 16 2026: In der Tiefe hört dich Niemand blubbern, Zombies, mehr Zombies & noch mehr Zombies!

DeepStar Six: Das Grauen in der Tiefe (1989) [Plaion]

Unterwasser Horror von „Freitag, der 13.“ (1980) Regisseur Sean S. Cunningham. Solide gefilmter Wasserasselhorror, der meist aber eher U-Bootkoller Grusel bietet. Stark von Ridley Scotts „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) inspiriert, widmen wir auch hier unsere Aufmerksamkeit genervten Arbeiter*innen die für zu wenig Geld, zu schlechte Arbeit leisten und mehr fluchen als dass sie ihre Pflichten erfüllen. Allen voran Miguel Ferrer (RoboCop, 1987), der nun wirklich alles falsch macht, was man falsch machen kann und dann noch so manche moralische fragwürdige Entscheidung trifft. Er spielt einen Charakter, den man wirklich gerne hasst. Die Effekte für das Asselmonster sind richtig klasse, wenn auch manchmal etwas unfreiwillig komisch. Generell schafft man es aber ziemlich gut, das Tier nur dann zum Einsatz zu bringen, wenn es auch seinen Schockeffekt nicht verfehlt. Genauso gut sind die retrofuturistischen Sets und Modellspielereien mit Unterwasserstationen und niedlichen U-Booten. Diese Trickeffekte lassen diesen kleinen Grusler durchaus deutlich teurer erscheinen als er eigentlich ist. Trotz allem handelt es sich hier nicht wirklich um einen total zu unrecht vergessenen Titel. Leider zieht sich der Film teilweise doch sehr in die Länge, was unter anderem wohl an der Gleichförmigkeit des Films und den vielen Streitereien innerhalb der Crew liegt. So richtig nervt der Film zwar nie, aber ein knackigeres Skript hätte nicht geschadet. Vor allem für Unterwasserfans bietet der Film aber einige nette Effekte und wie gesagt ist das Monster auch nicht schlecht geraten.

Bild und Ton der Plaion Blu-ray sind gut geraten. Vor allem bekommt ihr hier aber endlich eine ungeschnittene Version des Films. In der deutschen Fassung fehlen nämlich sonst einige Minuten an Dialogen, die nicht immer unwichtig sind. Als Bonus sind neben gleich drei Audiokommentaren und anderen kleinen Extras auch die deutsche Schnittfassung enthalten, für alle die schneller zum Horrorteil kommen wollen.


Verdammt, die Zombies kommen (1985)

Zurecht immer noch kultiger Punkrock Zombie Spaß mit Scream Queen Linnea Quigley (Stille Nacht – Horror Nacht, 1984), Miguel A. Núñez Jr. (Freitag, der 13. Teil V - Ein neuer Anfang, 1985) und Thom Mathews (Freitag, der 13. Teil 6 - Jason lebt, 1986). Der Soundtrack ist voll mit coolen frühen Punk und Psychobilly Bands und die Effekte bis heute großartig. Allem voran natürlich Tarman, an dessen Entstehung auch Leute von Jim Henson beteiligt waren. Der Humor funktioniert super in dem Setting, lässt aber auch stets Raum für gruselige und eklige Momente. Herz der ganzen Angelegenheit ist eine Gruppe von befreundeten Punks die gemeinsam versuchen die Auferstehung der Toten zu überleben, dank der guten Chemie zwischen den Darsteller*innen wirkt die Clique glaubwürdig und die Figuren wachsen einen schnell ans Herz.


Toll treiben es die wilden Zombies (1988)

Der zweite Teil der „Return of the Living Dead“ Reihe, ist ein ungelenker und ungewolltes Sequel ohne Ideen oder Ambitionen. Regisseur Ken Wiederhorn wollte raus aus dem Horrorgenre und man merkt dem Film durchweg an, das hier ein Regisseur gegen den Film kämpft, Witze gegen über ihn und nicht mit ihm macht. Teilweise wirkt es so als hasse er alle Figuren und auch die Beteiligten attestieren, die Dreharbeiten wären alles andere als spaßig gewesen. Teilweise wiederholt der Film einfach Gags aus dem Erstling, sogar James Karen und Thom Mathews sind wieder mit dabei, allerdings in anderen Rollen. Dann bekommen wir noch eine Bootleg Version des Tarmans, sowie einen völlig albern, doofen Humor, der sich eher an Zehnjährige als an ein Horrorpublikum richtet. Wären da nicht ein paar wenige solide Effekte, die sich jedoch sehr schnell abnutzen oder von klamaukigen Einlagen zerstört werden, hätte der Film gar keine Schauwerte.


Return of the Living Dead III (1993)

„Return of the Living Dead III“ ist der erste Teil der Reihe, dem man keinen ulkigen deutschen Titel verpasst hat. Vermutlich gut so, denn Brian Yuznas (Welcome to Hell, 1980) Beitrag zum Franchise ist deutlich düsterer, hat zwar einen leicht satirischen Ansatz kann aber auch mit ziemlich deftigen Horror dienen. Diese Abwandlung von Romeo & Julia mit Zombies bietet einige skurrile Momente, eine Menge Body Horror und kultige Zombies in Kinky Dresses. Kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Mit dem mystischen Obdachlosen „Riverman“ gespielt von Basil Wallace lernen wir auch einen der Besten Charaktere des Franchise kennen. Sehr spaßig und verdreht, tolle Zombies, sympathische und interessante Charaktere, stimmungsvoll inszeniert. Klasse. Spart euch also wirklich den zweiten Teil und macht einfach hier weiter.

Montag, 2. März 2026

Kalenderwoche 9 2026: Bootspiele, Monsterrummel & Sektfreuden!

Kalenderwoche 9 2026: Bootspiele, Monsterrummel & Sektfreuden!

Sheila (1973)

Cleveres und letztlich in seinem Menschenbild nihilistischer Whodunnit-Krimi unter der Regie von Herbert Ross (Kein Koks für Sherlock Holmes, 1976). Das Drehbuch von Stephen Sondheim (Into the Woods, 2014) und „Psycho“ (1960) Star Anthony Perkins bietet viele Wendungen und schlaue Kniffe, sodass auch Genreexpert*innen mehrmals auf die falsche Fährte gelockt werden sollten. Das Ensamble um Richard Benjamin (Westworld, 1973) und Raquel Welch (Eine Million Jahre vor unserer Zeit, 1966) macht seine Sache durchweg überzeugend und alle Charaktere sind auf ihre eigene Weise unausstehlich. Die Bildsprache ist wohl der schwächste Teil dieses gelungenen Filmchens, was aber immer noch heißt das der Film gut aussieht, aber auch nicht durch besonders starke Kameraarbeit heraussticht. Getragen wird der Film eher von den Darsteller*innen und einem vielschichtigen, durchdachten und wunderbar kondensierten Drehbuch.

Die Blu-ray von Plaion bietet euch einen Audiokommentar zum Film, sowie eine Kurzdoku und die „Sheila“ Folge der „Trailer from Hell“ Reihe. Außerdem natürlich die obligatorischen Teaser, Trailer und Bildergalerie.


Gamera gegen Gaos - Frankensteins Kampf der Ungeheuer (1967)

Mit dem dritten Teil läutet Gamera mehr oder weniger seine kinderfreundliche Zeit ein. Unpassend in diesem Kontext sind daher die merkwürdig splattrigen Momente in denen Flederechse Gaos Gamera beinahe ein Bein absäbelt oder Gamera ihm sogar einen Fuß abreist. Ansonsten verabschiedet sich die Riesenkröte nun ganz ins reich des Cartoonhumors. So wird Gaos vom japanischen Militär zuerst mit Kunstblut angelockt und dann auf einer Riesenscheibe so lange gedreht bis dem fiesen Beißer kotzig wird, was aber nicht so richtig klappt. Auch toll wenn Gamera erst den Todesstrahlen gekonnt wie ein Kung-Fu-Kämpfer ausweicht und anschließend Gaos einen dicken Stein gekonnt in den Schnabel wirft. Ansonsten eher uninspiriert bis nerviges Kaiju Getümmel. Für Genrefans dank einiger kultiger Momente dennoch kein Totalausfall.


Dreißig Jahre an der Peitsche (2024)

Rosa von Praunheims vorletzte Regiearbeit vor seinem Tod 2025 ist zu einem Teil Dokumentation und zu zwei Teilen Biopic über Tina, eher bekannt als die Berliner Domina Lady MacLaine. Praunheim lebte viele Jahre im selben Haus in dem Tina arbeitete und so ergab sich die ganze Geschichte. Der dokumentarische Teil ist eigentlich ganz interessant, auch wenn ich das Gefühl habe das wir in vielen Momenten tiefer in Tinas Erinnerungen hätten gehen müssen um mehr substantielles zu erfahren. Das liegt wohl vor allem an dem sehr großen Biopic Anteil des Films. Vieles wird uns nämlich nicht von Tina erzählt sondern von Praunheim in sehr einfachen, eher bühnenartigen Sets, mit sehr durchwachsenen schauspielerischen Einlagen inszeniert. Das funktioniert manchmal in den absurderen Momenten der Geschichte, aber vor allem in dramatischen Begebenheiten geht das gezeigte so überhaupt nicht. Letztlich ziemlich schade, schließlich wäre hier ein spannenderer Film möglich gewesen mit viel einfacheren Mitteln und zugleich wäre man der Lebensgeschichte von Tina so auch gerechter geworden.

Montag, 16. Februar 2026

Kalenderwoche 7 2026: Ein guter Junge, Haie in Tokyo und ein tödlicher Einfluss!

Kalenderwoche 7 2026: Ein guter Junge, Haie in Tokyo und ein tödlicher Einfluss!

Good Boy (2025)

Horror mit Hund in der Hauptrolle. Zieht sich leider teilweise etwas langatmig, der Hund in der Hauptrolle, ist allerdings unglaublich ausdrucksstark und natürlich auch niedlich. Interessante Idee Traumabewältigung aus der Sichtweise eines Hundes zu zeigen, ebenso wie die Idee den Film so zu filmen als wäre die Zielgruppe Hunde und somit nicht den Human-Gaze anzuwenden. Ist putzig und einmalig, daher eine Sichtung wert.

Samstag, 20. Dezember 2025

Toys - Tödliches Spielzeug (1991) [cmv-Laservision]

Toys - Tödliches Spielzeug (1991) [cmv-Laservision]

Der kleine Derek (William Thorne) wird vom Liebesspiel seiner Eltern geweckt. Nachdem er die beiden ein wenig beobachtet hat geht er die Treppen hinab und öffnet die Haustür. Davor liegt ein Geschenk und das ist sogar an ihn adressiert. Außerdem steht noch drauf „Don‘t open till Christmas!“ (warte, ist das nicht der falsche Film?) Natürlich kann er es nicht erwarten und er öffnet das Päckchen. Heraus springt eine Weihnachtsmannfigur, die prompt damit beginnt seinen mittlerweile post koitalen Vater zu töten. Davon völlig verstört glaubt seine Mutter ihm damit helfen zu können ihm mehr Spielzeug zu schenken. Klingt nach einem cleveren Plan. Dabei treffen sie auf den Spielzeugmacher Joe Petto (Erstmal ein großartiges Wortspiel und dann wird er auch noch von Mickey Rooney verkörpert), der wie sich später herausstellt Weihnachten mit seinen fiesen Spielzeugen ruinieren möchte.
Zuerst hatte ich ja die Befürchtung das der Film einfach nur wie "Demonic Toys" wird. Dabei ist lustig das sogar wirklich der kleine William Thorne ein Jahr später auch bei "Demonic Toys" mitgespielt hat. Er wird wohl eine Kindheit gehabt haben in der er nur wenig mit Spielzeug anfangen konnte. Der nächste Lacher war dann Mickey Rooney, als böser Spielzeugmacher. Mickey Rooney war selbst einer der vielen Empörten Bürger*innen die durch ihre Klagen und Beschwerdebriefe in Folge des ersten Teils die Serie erst möglich machten, denn seien wir ehrlich ohne die damalige Kontroverse hätte diese Reihe niemals die Nummer fünf erreicht.

Welcome to Hell - Das letzte Ritual (1990) [cmv-Laservision]

Welcome to Hell - Das letzte Ritual (1990) [cmv-Laservision]

Eine Frau fängt einfach mal so Feuer und hüpft vom Dach. Das so was nicht normal ist denkt sich sogar Kim (Neith Hunter), die bei einer Zeitung die Anzeigen Ecke betreut. Wie die aufstrebende Reporterin die sie nun einmal ist, beginnt sie sofort den mysteriösen Todesfall zu untersuchen und kommt dabei mit einem Hexenzirkel, sexistischen Männern, Ricky (Clint Howard) und mies gelaunten Käfern aneinander.

Dienstag, 4. November 2025

Kalenderwoche 44 2025: Augenflüssigkeit, blinde Mönche, durchgelatschte Sohlen, gute und schlechte Väter!

Kalenderwoche 44 2025: Augenflüssigkeit, blinde Mönche, durchgelatschte Sohlen, gute und schlechte Väter!


The Long Walk: Todesmarsch (2025)

Basierend auf der gleichnamigen Novelle von Stephen King aus dem Jahre 1979. Francis Lawrence (Die Tribute von Panem, 2013) versucht sich erfolgreich an einer zu unrecht nur wenig beachteten King Geschichte. Dabei hält er sich zum Großteil recht nahe an der Vorlage, was auch Problemlos gelingt. Zwar bezieht sich die Kritik von King im Buch deutlich auf den Vietnamkrieg, das im Film gezeigte Unrecht lässt sich aber auch ohne Umwege auf aktuelle Regierungen, soziale Konflikte und internationale Krisen anwenden. Somit kann der Stoff auch Heute noch emotional bewegen und zu Tränen rühren. Der Horror ist unmenschlich und umso mehr können die Figuren erstmals ihre eigene Menschlichkeit zulassen und wenn es auch nur bei einem einzogen schrecklichen Marsch ist. Mark Hamill (Die Abenteuer von Brigsby Bär, 2017) wirkt hier etwas deplatziert. Dafür bekommt Judy Greer (Halloween Kills, 2021) eine kleine Rolle. Die wahren Stars sind hier aber die jungen Darsteller. Allen voran David Jonsson (Alien: Romulus, 2024), der wirklich jede Szene ohne Probleme an sich reißen kann. Aber auch Cooper Hoffman, Charlie Plummer, Ben Wang und Joshua Odjick machen ihre Sache sehr gut. Starker Film der sich völlig auf sein Konzept einlässt und damit auf voller Länge punkten kann.

Montag, 27. Oktober 2025

Kalenderwoche 43: Kleine Monster, böse Lampen und ein unfreundlicher Clown!

Kalenderwoche 43: Kleine Monster, böse Lampen und ein unfreundlicher Clown!

Ghoulies II (1987)

Albert Band (I Bury the Living, 1958) kann mit dem zweiten Ghoulies Film großteils gut unterhalten. Diesmal bekommen es einige Erfolgslose Jahrmarktschausteller*innen es gleich mit fünf kleinen, aber fiesen Ghoulies zu tun, von denen Einer sogar fliegen kann. Zu sehen gibt es unter anderem Phil Fondacaro (Evil Bong, 2006) in einer seiner besten Rollen, sowie eine Reihe von harmlosen, aber lustigen Horrorgageffekten. Abgesehen vom etwas zu lang geratenem Ende kann der Film durchweg gefallen und bietet einige spaßige Momente für alle Fans des ungepflegten B-Kinos.

Donnerstag, 7. August 2025

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier (1969) [Plaion]

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier (1969) [Plaion]

Tuck Kirby (James Franciscus) ist ein findiger Cowboy, immer auf der Suche nach einem lohnenden Geschäft. Eines Tages taucht er nach längerer Zeit bei seiner Ex-Flamme T.J. Breckenridge (Gila Golan) auf, die einen kleinen Zirkus anführt. Von ihr möchte er sich ein paar gut trainierte Pferde kaufen, doch dann entdeckt er etwas viel besseres: In einem nahegelegten Tal leben prähistorische Wesen wie ein Mini-Pferd und auch einige Dinosaurier. Nun setzt er alles daran den Alosaurus „Gwangi“ zu fangen und im Zirkus auszustellen. Geht natürlich schief.

Donnerstag, 24. Juli 2025

Kalenderwoche 29: Trust Issues, ein breites Lächeln und Maiskinder!

Kalenderwoche 29: Trust Issues!

The Trust: Big Trouble in Sin City (2016)

Nicolas Cage (Drive Angry, 2011) und Elijah Wood (Maniac, 2012) spielen zwei korrupte Las Vegas Bullen die Planen den Safe eines Drogendealer Ringes auszurauben. Kurzweiliger, aber nicht erinnerungswürdiger Heist-Movie. Weder ist die Planung wirklich clever noch der Raub selbst spannend, gefolgt von einem Ende das zugleich nicht überrascht und dennoch alle unbefriedigt zurück lassen wird. Trotzdem kann sich eine einmalige Sichtung durchaus lohnen, allein wegen des sehr amüsanten und charismatischen Zusammenspiel von Cage und Wood, das sehr pointierte und teils amüsante alberne Momente mit etwas Hoffnungslosigkeit und Düsternis garniert.

Freitag, 13. Juni 2025

Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!

Kalenderwoche 23: Candy Corn, Alien Pfirsichkerne und ein subtiles politisches Statement!

Hitchcock (2012)

In „Hitchcock“ zeigt Sacha Gervasi (Terminal, 2004) die turbolente Entstehung von Alfred Hitchcocks Verfilmung von „Psycho“. Besondere Aufmerksamkeit liegt hierbei auf der Ehe zwischen Alfred Hitchock (Anthony Hopkins) und Alma Reville (Helen Mirren). Dabei arbeitet er wunderbar heraus wie unverzichtbar Revilles Skript und Management Arbeit war, ohne die Alfreds Karriere gar nicht möglich gewesen wäre. Der Eifersuchts Plot ist etwas ermüdend, aber manche brauchen so was in solch einer Geschichte wohl. Hopkins ist ein guter Hitchcock, auch wenn ich etwas gebraucht habe in ihn nicht nur Hopkins mit Gesichtsmaske zu sehen. Vor allem die Körpersprache kann er sehr treffend imitieren, was so manches mal für lustige Momente sorgt. Star des Films ist aber ohne Frage Helen Mirren die ihr bestes gibt und ihrer Figur viele Nuancen und die nötige Tiefe verleiht.

Montag, 2. Juni 2025

Kalenderwoche 22: Armer Andrew, ein schlechter Doktor, Kiemanatmer und musikalische Affen

Kalenderwoche 22: Armer Andrew, ein schlechter Doktor, Kiemanatmer und musikalische Affen

Sleep (2023) [Plaion]

Jason Yu bisher vor allem als Regieassistent in „Okja“ (2017) in Erscheinung getreten, liefert mit seinem Regiedebüt „Sleep“ einen rundum gelungenen Psychothriller mit Horror und Comedy Elementen vor. In den Hauptrollen brillieren Jung Yu-mi (Train to Busan, 2016) und Lee Sun-kyun (Parasite, 2019) als junges Ehepaar mit Schlafproblemen. Weitere Figuren bekommen nur selten mehr als 1-2 Dialogzeilen, weshalb das Paar den Film fast gänzlich allein tragen müssen. Dies gelingt den Beiden zum Glück durchweg bestens, auch mit der Hilfe des sehr kompakt und stimmig geschriebenen Drehbuchs und der toll inszenierten sehr dichten Atmosphäre. Einige unerwartet lustige Momente ergänzen unangenehme Angespanntheit und interessante und unerwartete Twist und machen „Sleep“ zu einem vollends gelungenen Thriller an dem es nichts auszusetzen gibt.

Montag, 26. Mai 2025

Kalenderwoche 21: Eine KI will Vater werden, keine Laser Kobras, lustige Vampire und Menschen in Erbsenschoten

Kalenderwoche 21: Eine KI will Vater werden, keine Laser Kobras

Des Teufels Saat (1977) [Plaion]


Susan (Julie Christie) und ihr Mann Alex (Fritz Weaver) stehen kurz vor der Trennung. Er ist gerade dabei eine KI zu entwickeln die mit Sicherheit bald die Welt unterjochen möchte, während sie dem Techno-Faschismus eher negativ gegenüber eingestellt ist. Das ist wenig Raum für eine Paartherapie. Aber das ist bald auch egal, denn die KI erlangt Bewusstsein und macht was etwas tut das von Techbros hergestellt wurde: Sofort sperrt die KI Susan ein, sagt ihr sie soll putzen und auch ansonsten gehorchen und will sie schwängern.

Dienstag, 20. Mai 2025

Kalenderwoche 20: Ein sehr spezifisches Genre, keine Zombies & ein Stöhner am Telefon

Kalenderwoche 20: Ein sehr spezifisches Genre, keine Zombies & ein Stöhner am Telefon

Weird: Die Al Yankovic Story (2022)

Satirische Biographie über die Anfänge der Karriere des Weltberühmten Polka Poeten. Dabei verulkt sich Weird Al nicht nur selbst und seine Karriere, sondern auch das Genre des biographischen Musikfilms. Das funktioniert meist auch ziemlich gut. Daniel Radcliffe (Guns Akimbo, 2019) gibt einen guten Al, wobei er jedoch dem echten Al die Gesangseinlagen überlässt. Leider verliert der Film nach dem ersten Akt ziemlich an Schwung. Ansonsten eine unterhaltsame Komödie, die teilweise etwas altbacken erscheint, was aber irgendwie auch erfrischend ist, da diese Art von Comedy schon lange ausgestorben scheint.

Montag, 12. Mai 2025

Kalenderwoche 19: Junge Roboter, dicke Parasiten und ein Hai in Paris!

Kalenderwoche 19: Junge Roboter, dicke Parasiten und ein Hai in Paris!

Im Wasser der Seine (2024)


Mutierter Mako Hai macht Trouble in Paris, wo man sich in der Seine gerade auf den olympischen Triathlon vorbereitet. Ohoh. Was wird wohl passieren? Altbackener Haihorror von Xavier Gens (The Divide, 2011). Man bedient sich bei „Jaws“ (1975) und bricht dabei den politischen Satire Teil derartig übers Knie, dass vieles schon grotesk albern wirkt, manchmal ist dennoch nicht so richtig klar, was der Film uns eigentlich sagen will. In jedem Fall ist alles an dieser Netflix Produktion entweder langweilig oder nervig. Unterhalten hat es mich aber in jedem Fall nur in der Intro Sequenz, danach wird es arg doof.

Freitag, 18. April 2025

Demonic Toys: Jack-Attack (2023) [Wicked Vision]

Demonic Toys: Jack-Attack (2023) [Wicked Vision]

Seit einiger Zeit wird Lily (Sofia Castellanos) von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. Irgendwie sterben die Menschen mit denen sie zusammen lebt recht häufig unter ungeklärten Umständen. Dieser Fakt macht es nicht gerade leicht sie zu vermitteln. Hinzu kommt noch das Teil ihres Erbes auch ein mieser Jack in the Box ist, der leider Teil der Demonic Toys Truppe ist.

Donnerstag, 3. April 2025

Puppet Master (1989) [Wicked Vision]

Puppet Master (1989) [Wicked Vision]

Der überaus talentierte Puppenmacher André Toulon (William Hickey) verfügt über die die durchaus seltene Fähigkeit seinen Puppen echtes Leben einzuhauchen. Doch Toulons Leben findet bald ein selbst gesetztes Ende. 50 Jahre später versuchen Alex Whitaker (Paul Le Mat) und einige andere übersinnliche begabte Menschen den mysteriösen Tod des Hoteliers Neil Gallagher (Jimmie F. Skaggs). Schon bald stoßen Neils verwitwete Frau Megan (Robin Frates), Alex und die anderen auf einen nicht ganz toten Neil und seine Truppe von Killerpuppen. Da wären Blade, eine Puppe mit einer Messer und einer Enterhakenhand, Pinhead mit seinem stecknadelgroßen Kopf und seinen überaus kräftigen Händen, Leech Woman die einzige Frau der Truppe, die als Waffe Blutegel ausspucken kann und Tunneler mit dem Bohrer auf dem Köpfchen. Jede Puppe auf sich allein gestellt eine Killermaschine, zusammen sind sie unaufhaltbar.

Montag, 24. März 2025

Scanners III: The Takeover (1991) [Plaion]

Scanners III: The Takeover (1991) [Plaion]

Als ein Kind der dritten hat man es nicht leicht. Helena Monet (Liliana Komorowska) ist eine junge Scannerin, die schon seit Jahren sehr unter ihren besonderen Fähigkeiten leidet. Ihr Bruder Alex (Steve Parrish) hat sich schon vor ein paar Jahren in ein buddhistisches Mönchskloster in Thailand abgesetzt, nachdem er versehentlich mit seinen Scanner Fähigkeiten einen Arbeitskollegen auf einer Weihnachtsfeier aus den Fenster gefeuert hatte. Somit steht sie mit ihren Scannerproblemen ganz allein da. Eine Lösung könnte das neue Mittel sein, an dem ihr Adoptivvater gerade forscht. Da diese neue Therapie jedoch noch unerforscht ist und die Nebenwirkung somit nur schwer vorherzusehen sind, verweigert er ihr das blinkende LED, das man sich an den Hals klebt. Heimlich pappt sie sich das Teil gegen den väterlichen Willen an den kessen Hals und ist sofort geheilt. Alles super, bis auf die kleinen Aggressionsprobleme. Diese sorgen dafür, dass sie nicht nur Tauben und üble Wissenschaftler explodieren lässt, auch ihrem Vater geht es nicht nur an die sprichwörtliche Wäsche nachdem dieser nicht mit ihr Nacktbaden möchte. Als Alex von dem Tod seines Vaters hört kehrt er in die USA zurück, gerade noch rechtzeitig um festzustellen, das seine Schwester ein Medienkonglomerat aufgekauft hat und nun plant die Weltherrschaft mittels scannen an sich zu reißen.

Scanners II - Eine neue Generation (1991) [Plaion]

Scanners II - Eine neue Generation (1991) [Plaion]

Oberpolizist John Forrester (Yvan Ponton) möchte mit aller Macht zum neuen Polizeichef von Vermont werden. Aus eigener Kraft hat der Kommissar mit den leicht faschistischen Tendenzen jedoch nur schlechte Aussichten auf den Posten. Zum Glück gibt es da aber die Scanner. Scanner sind Menschen mit einer speziellen, durch ein Medikament hervorgerufenen Mutation. Diese Mutation lässt sie telekinetische und telepathische Fähigkeiten entwickeln. Mit einer Geheimeinheit versucht Forrester Scanner unter seine Kontrolle zu bringen und mit einer Droge zu kontrollieren. Bisher gelang ihm sein Vorhaben nur mäßig. Er hat jetzt zwar ein Labor voller Drogenabhängiger, für ihn arbeiten können sie aber nicht mehr. Mehr Erfolg hat er jedoch mit Peter Drak (Raoul Max Trujillo). Der mächtige und leicht unzurechnungsfähige Scanner hat auch kein Problem damit Forresters politischen Feinde aus dem Weg zu schaffen. Als er dann versucht seine Scanner Truppe mit dem harmlosen Veterinärmediziner David Kellum (David Hewlett) zu erweitern, durchschaut dieser das miese Spiel des bösen Cops und setzt alles daran, sein finsteres Treiben zu beenden.

Samstag, 21. Dezember 2024

Toys - Tödliches Spielzeug (1991) [cmv-Laservision]

Toys - Tödliches Spielzeug (1991) [cmv-Laservision]

Der kleine Derek (William Thorne) wird vom Liebesspiel seiner Eltern geweckt. Nachdem er die beiden ein wenig beobachtet hat geht er die Treppen hinab und öffnet die Haustür. Davor liegt ein Geschenk und das ist sogar an ihn adressiert. Außerdem steht noch drauf „Don‘t open till Christmas!“ (warte, ist das nicht der falsche Film?) Natürlich kann er es nicht erwarten und er öffnet das Päckchen. Heraus springt eine Weihnachtsmannfigur, die prompt damit beginnt seinen mittlerweile post koitalen Vater zu töten. Davon völlig verstört glaubt seine Mutter ihm damit helfen zu können ihm mehr Spielzeug zu schenken. Klingt nach einem cleveren Plan. Dabei treffen sie auf den Spielzeugmacher Joe Petto (Erstmal ein großartiges Wortspiel und dann wird er auch noch von Mickey Rooney verkörpert), der wie sich später herausstellt Weihnachten mit seinen fiesen Spielzeugen ruinieren möchte.

Mittwoch, 18. Dezember 2024

Welcome to Hell - Das letzte Ritual (1990) [cmv-Laservision]

Welcome to Hell - Das letzte Ritual (1990) [cmv-Laservision]

Eine Frau fängt einfach mal so Feuer und hüpft vom Dach. Das so was nicht normal ist denkt sich sogar Kim (Neith Hunter), die bei einer Zeitung die Anzeigen Ecke betreut. Wie die aufstrebende Reporterin die sie nun einmal ist, beginnt sie sofort den mysteriösen Todesfall zu untersuchen und kommt dabei mit einem Hexenzirkel, sexistischen Männern, Ricky (Clint Howard) und mies gelaunten Käfern aneinander.