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Dienstag, 4. August 2026

Carlsen Manga im August 2026!

Carlsen Manga im August 2026!

Junji Ito – Mimi’s Tales of Terror

In diesem Hardcoversammelband findet ihr alle Kurzgeschichten aus der Feder von Hiokatsu Kihara und Ichiro Nakayama die von Junji Ito als Manga adaptiert wurden. Die Geschichten stammen ursprünglich aus dem „Shinmimibukuro“ in dem die Autoren wahre Geistergeschichten sammelten. Ito lässt sich dann bei seiner Mangaumsetzung ein paar Freiheiten und führt das Eine oder das Andere etwas mehr in extremere Richtungen. Die zehn Kurzgeschichten sind zwischen vier bis 40 Seiten lang und handeln meist von alltäglichen Situationen in denen aber etwas nicht so richtig stimmen kann. Schnell eskalieren die Ereignisse und führen teils zu den abstrusesten Arten von Klimax. Man denke nur an wild gewordene Prothesendamen und Bodybuilder die gerne Grabsteine umdrehen. Sehr absurde Geschichten darunter, aber keine davon so abwegig das dieser Band nicht auch etwas für Ito Neulinge sein könnte. Insgesamt gibt es jedenfalls auch deutlich härtere und verrücktere Arbeiten des Horroraltmeisters. Optisch sind diese Geschichten aus sehr gelungen. Sowohl die Schockmomente als auch einige der stimmungsvollen Szenerien, sind einige der hübschesten die Ito in den 2000er Jahren geschaffen hat. Wieder mal eine klare Empfehlung wert.

Haruko – Ein Leben für die Tiere #3

Mit diesem Band hat mich Huroku und der Manga selbst endgültig verloren. In jedem Moment verhält sich Haruko auf eine Art und Weise, die nicht nur für sich, sondern auch alle anderen Menschen und auch die Tiere lebensgefährlich ist. Am Ende wird dann irgendwie alles gut, weil Haruko ja so gut mit Tieren umgehen kann, auch wenn wir das nie wirklich miterleben, sondern immer nur mitbekommen was sie alles falsch macht. Auch hier bleibt die Kritik und der Umgang mit dem Zoogeschäft sehr oberflächlich und selbstgerecht, das was der Manga dann als besser darstellt ist nur auf andere Weise schlecht. Naja.

Sakura – I want to eat your pancreas

Idumi Kiriharas Mangaadaption von Yoru Suminos Roman gehört schon lange zu den modernen Klassikern des traurigromantischen Slice of Life Genre und wurde seitdem auch schon als Anime und realfverfilmt. Nun gibt es den Manga in seiner gänze als Doppelband bei Carlsen, was gerade für viele neue Leser*innen eine schöne Gelegenheit sein sollte mal reinzuschnuppern. Die Geschichte um die todkranke Sakura ist stets emotional packendes und dabei immer auch glaubhaftes Drama mit liebevoll kreierten, zerbrechlichen Charakteren. Es fällt leicht mitzufiebern, mitzufühlen und ganz in den Emotionen aufzugehen. Eine Geschichte die seitdem oft kopiert, aber nur selten erreicht wurde.

Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga #2

Auch der zweite Band illustriert sechs Erinnerungen von Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Besonders schwer zu ertragen sind in diesem Fall die Erzählungen der Haustierjäger und die Geschichte der Kindergruppe die versucht hat nach dem Unfall die Natur zu erforschen. Unglaublich traurige Geschichten, die es für mich noch mal deutlich besser schaffen das grauen zu vermitteln als die in der Buchvorlage. Das Artwork transportiert den Schrecken deutlich ohne dabei reißerisch oder pietätlos zu sein. Kann diesen und auch den ersten Band wirklich allen Geschichtsinteressierten sehr empfehlen.

Mittwoch, 15. Juli 2026

Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!

Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!

Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]

Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Fiuguren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.

Die UHD von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als 
Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.


Zatoichi – Der blinde Samurai (2003)

Takeshi Kitano (Battle Royale, 2000) versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller in einem Remake des japanischen Kultsamurai „Zatoichi“. Die Neuinterpretation behält zwar Ichis Kern bei, fügt dem ganzen aber blutigere Kämpfe, einiges an Slapstick und zusätzlich auch einige Musik- und Tanznummern hinzu. Das sollte auf dem ersten Blick eigentlich nicht funktionieren, tut es aber meist relativ gut. Kitano verkörpert Ichi sehr eindrücklich und macht ihn zu einem seiner Charaktere ohne die Essenz der Figur zu verfälschen. Thematisch handelt Kitanos Version von Täuschung, niemand ist wer er vorgibt es gibt immer noch einen letzten Twist der die Sicht umschwenken lässt und nur ein blinder Masseur kann die Wahrheit erkennen. Eine für Samurai Purist*innen vielleicht etwas zu gewagte Interpretation, aber insgesamt eine gelungene und vor allem eigenständige Version des Samurai Mythos.


Inventur – Metzstraße 11 (1975)

Želimir Žilnik stellt seine Kamera und ein Mikrofon ins Treppenhaus der Metzstraße 11 in München. Nun ist es Zeit für eine Inventur. Nacheinander lässt er alle Bewohner*innen des Hauses vor die Kameratreten. Die meisten der Bewohner*innen kommen ursprünglich nicht aus Deutschland. Die meisten sind Gastarbeiter*innen aus Italien, der Türkei, dem Ostblock oder Griechenland. Alle stellen sich kurz vor, sagen etwas über ihre Arbeitssituation, über ihre Finanzen, darüber wie es ihnen in Deutschland gefällt oder eben auch nicht. Ein Kurzfilm der eine perfekte Vorlage für eine soziologische Studie darstellt. Ein sehr kleiner, aber vielsagender Einblick in die Leben vieler Familien und eben auch die Inventur eines Hauses in München. Regisseur Želimir Žilnik ist ein wichtiger Filmemacher Serbiens, der vor allem immer wieder in Kurzdokumentationen auf soziale Probleme hinwies und ein scharfer Kritiker von staatlicher Zensur war. Er gilt wichtige Figur der Jugoslawischen schwarze Welle.

Donnerstag, 9. Juli 2026

Kalenderwoche 27 2026: Schlussfolgerungen, Riesenkaulquappen, brotlose Kunst, bellende Hunde & Trashman!

Kalenderwoche 27 2026: Schlussfolgerungen, Riesenkaulquappen, brotlose Kunst, bellende Hunde & Trashman!

Der verkehrte Sherlock Holmes (1971) [Plaion]

Seit dem Tod seiner Frau hält Justin Playfair (George C. Scott) sich für den genialen Privatdetektiv Sherlock Holmes. Psychologin Mildred Watson (Joanne Woodward) soll seinen Wahn attestieren. Stattdessen lässt sie sich von dem charismatischen Mann mitreißen und betritt mit ihm eine spannende Welt, in der hinter jeder Ecke der üble Professor Moriarty lauern könnte. Wunderschön schrullige Krimi-Groteske die sich recht erfolgreich von Situationskomik zu Situationskomik hangelt. Vor allem sind es die vielen kauzigen Nebenfiguren und der sehr spielfreudige Scott (Der Exorzist III, 1990), die den Film so sehenswert machen. Aus heutiger Sicht fehlt es dem ganzen vielleicht ein wenig an Schauwerten und manches ist etwas zu träge inszeniert. So passt der Film doch eher in die späten Sechzigerjahre als in die Siebziger, unterhaltsam ist er meist aber dennoch. Und am Ende sind es einige bittersüße Charakterinteraktionen die den Film auch Heute noch sehr liebenswürdig erscheinen lassen.

Explosive Media bringt diesen kleinen Klassiker über Plaion erstmals in HD auf Blu-ray heraus. Das Bild ist recht gur geraten. Die deutsche Synchro eher so mittelmäßig. Vorsicht auch beim Kauf, denn auf der Plaion Seite wird mit einem Featuerette und einem Audiokommentar geworben. Beides findet sich allerdings nicht auf der Disc wieder. Enthalten sind lediglich ein Trailer zum Film, eine alternative Szene, der Vorspann ohne Text und eine Diashow.


Die Prophezeiung (1979)

Etwas naive Mischung aus Ökothriller und Tierhorror. Die erste Hälfte hat interessante und mitreißende Momente. Vor allem der Konflikt zwischen den Indigenen und den Holzfällern funktioniert gut. Vor allem ist aber die Szene bei der Holzfabrik packend und auf merkwürdige Art erschreckend. Letztlich ist die Besichtigung der Fabrik sicherlich der gruseligste Moment des Film, eine sehr starke, bedrückende Szene. Wenn dann aber der eigentliche Horrorteil kommt, nämlich der Kampf zwischen mutiertem Bären und den Menschen klären sich alles zwischenmenschlichen Konflikte wie magisch auf. Was leider auch die Botschaft des Films massiv untergräbt. Zudem zieht sich der Bärenkampf dann auch noch sehr in die Länge, wodurch diesem, eigentlich gelungenen Bärenhorror dann den Todesschuss verpasst. Schade drum.


Die Akademie (2024)

Schrecklich belangloses über den angeblich waren Blick in die Kunstuni, das Kunstgewerbe und die persönlichen Schicksale dieser Industrie. Charaktere durchleben keine wirklichen Entwicklungen, die Dialoge kommen nie über ihre anfänglichen Plattitüden hinaus. Leblos, schablonenartig gefilmt und fast durchgängig hölzern gespielt. Lediglich Maja Bons möchte ich positiv erwähnen. Sie versucht zumindest etwas eigenes mit einzubringen und wäre wohl bei einem besseren Drehbuch zu mehr in der Lage.


Vincent muss sterben (2023)

Plötzliche, unprovozierte Attacken halten Frankreich im Atem. Eines der Oper ist Vincent (Karim Leklou) der aus heiterem Himmel von teils völlig fremden Menschen attackiert wird. Ungewöhnlicher Horrorfilm der zugleich Sozialdrama, wie auch ein äußerst toxischer Liebesfilm ist. Lose ans Zombiegenre angelehnt bewegt sich der Film irgendwo in der Nähe anderer Außensteier*innen wie Romeros „The Crazies“ (1973) oder dem Verbalvirus Horror von „Pontypool“ (2008). Äußerst spannend und zwiespältig, gerade weil der Film letztlich keinem Genre so richtig gerecht wird. Ebenfalls hochzuhalten: Die wirklich starken schauspielerischen Leistungen von Karim Leklou und Vimala Pons (Eden Log, 2007).


Comic Book Confidential (1988)

Kleine, sehr unaufgeregte Comic Doku die mir bis dato völlig unbekannt war. Der Film ackert sich chronologisch durch die Geschichte der neunten Kunst. Dabei kommen viele bekannte Künstler*innen wie Robert Crumb, Jack Kirby, Lynda Barry, Harvey Pekar, Frank Miller und einige mehr zu Wort. Die Doku behandelt dabei überraschend wenig Superheld*innen und räumt dafür sehr viel mehr Zeit für EC Horror und deren Zensurgeschichte, aber vor allem für die Underground Comics der 70er Jahre ein. Schön ist auch die Zeit das wir inszenierte Lesungen aller vertretenen Künstler*innen bekommen und dadurch einen tieferen Einblick in einzelne Werke der Künstler*innen erlangen als es in solch einer Doku eigentlich üblich wäre. Vermutlich eher eine Doku für den harten Kern von Comicfans, für diese aber schon allein als Zeitdokument einen Blick wert.

Mittwoch, 22. April 2026

Carlsen Manga im April 2026!

Carlsen Manga im April 2026!

Revolt #1

Deutscher Cyberpunk Manga von Dominik Jell. Spielt in einer retro-futuristischen Dystopie in der Geld jedes Problem lösen und jedes körperliche Upgrade möglich ist. Wer aber arm ist oder sich dem Megakonzern entgegenstellt kann nicht auf ein gutes Leben hoffen. Offensichtlich wird hier das Genre nicht neu erfunden, die Floppy Disk Ästhetik hat jedoch Charme und die Charaktere werden einem schnell sympathisch. Optisch muss sich dieser Titel auch nicht hinter vielen der Genrekolleg*innen der Zeit verstecken und überzeugt mit einem weichen lebendigen und aufgeräumten Stil.


Hotel Inhumans #1

Das „Hotel Inhumans“ ist ein verschwiegener Rückzugsort für die besten Auftragskiller der Welt. Hier kann entspannt werden, Dinge können Diskret verschwinden und neue Ausrüstung erworben werden. Und der Concierge erfüllt jeden Wunsch. Nette Mischung aus „John Wick“ und den Auftragskiller Elementen aus „Spy x Family“ konnte mich wegen des zu überdrehten Erzählstils, der in jede Richtung immer etwas zu sehr drüber ist, nicht so richtig abholen. Einzelne Momente sind aber nett und komisch. Die Action ist dank des soliden Artworks auch voll okay. Wird einigen sicherlich besser gefallen als mir.


Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft – Der Manga #1

Am 26. April 2026 jährt sich zum 40. mal der verheerende Atomunfall im Atomkraftwerk von Tschernobyl und um gegen das Vergessen und für die Stimmen der Opfer zu kämpfen reiste Swetlana Alexijewitsch jahrelang durch Weißrussland und die Ukraine um dort mit Opfern der Katastrophe und deren Angehörigen Interviews zu führen. Daraus entstand letztlich das Sachbuch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“. Nun wurde dieses Buch von Yuta Kumagai auch als Manga veröffentlicht. Band 2 kommt im Sommer, Band 3 dann voraussichtlich Anfang nächsten Jahres bei Carlsen heraus. Die Kapitel beschäftigen sich mit verschiedenen Arten der Betroffenheit. Einmal geht es um die Frau eines Feuerwehrmanns, der an den Folgen der Strahlung nach dem Einsatz am Kraftwerk verstirbt. Ein Soldat erzählt vom Einsatz im Gebiet, wo er und andere ohne Schutzausrüstung die verstrahlte Erde abtragen mussten. Auch das Schicksal der aus Prypjat Geflüchteten und andere sehr private Auswirkungen werden hier besprochen. Die Schicksale sind sehr bewegend und passend dazu stark und emotional ins Bild gesetzt. Dabei bleibt sehr viel Raum für leise Momente, für die besonderen Details die den Betroffenen aus der Zeit in Erinnerung geblieben sind. Letztlich schafft der Manga es auch wunderbar die Widerstandsfähigkeit der Betroffenen hervorzuheben, ihre Stärke mit der sie überlebten oder eben nicht und auch ihre Hoffnung wurde eingefangen. Dadurch wird hier zwar nichts geschönt, aber es wird dennoch herausgearbeitet wie in all diesem Leid menschliche Momente dafür sorgen dass, das Leben selbst nach solchen Unglücken weitergehen kann und soll. Ohne Zweifel der beste Manga des Monats.


Kleine Katze Chi in Frankreich

Die kleine Süße Katze Chi ist am Ende des letzten Manga mit ihrer Familie von Japan nach Frankreich gezogen. Jetzt wohnt sie in einem Vorort von Paris und hat sogar schon einmal den Eiffelturm gesehen. Jetzt warten neue Abenteuer auf sie und schnell stellt sie fest, dass es dort nicht nur ganz anders riecht, man kann mit den Katzen vor Ort auch einigen Schabernack treiben. Konami Kanata und Zeichnerin Catherine Bouvier haben wieder einen sehr niedlichen und leichtfüßigen Katzenmanga abgeliefert. In westlicher Leserichtung und komplett in Farbe darf Chis erneut viel erleben, was meistens in kleinen, sehr niedlichen Gags gipfelt. Sehr leichte Unterhaltung, auch für die ganz Kleinen geeignet. Katzenfans können hier wie immer bei Chi wenig verkehrt machen.


Die Gesellschaft der Tiere #3

Eigentlich sollten sich Chika und Murph hassen und versuchen sich gegenseitig umzubringen, vor allem nachdem was kurz zuvor passiert ist. Doch jetzt wo Beide niemanden mehr haben außer die Andere beginnen sie zusammen zu überleben. Sie finden sogar neue Freunde im Wald. Eine Gruppe von genetischen Mischwesen, auf Frankensteins Weise zusammengeflickte Tiermenschen, nimmt sie bei sich auf. Kurz Leben sie fast schon idyllisch als Familie in ihrem Versteck. In einer Welt, in der es aber nur Beute oder Jäger*innen gibt, hat der Frieden nur eine kurze Chance.

Der dritte Band macht einiges besser, was ich in den vorherigen Bänden kritisiert hatte. Der übertrieben forcierte Splatter und Gore Anteil wird etwas heruntergeschraubt, wodurch diesmal mehr Raum für die Charaktere und eine Handlung bleibt. Das tut der Serie sehr gut und zum ersten Mal interessiere ich mich wirklich für die Figuren. Umso effektiver also, wenn der Horror zurück kommt. Leider fühlt es sich an als würde auch der nächste Band wieder so ziemlich von vorne beginnen und die Charaktere bekommen nicht so richtig die Chance sich zu entwickeln. Wir sind aber insgesamt mit diesem Manga mehr auf dem richtigen Weg als zuvor.

Montag, 2. März 2026

Kalenderwoche 9 2026: Bootspiele, Monsterrummel & Sektfreuden!

Kalenderwoche 9 2026: Bootspiele, Monsterrummel & Sektfreuden!

Sheila (1973)

Cleveres und letztlich in seinem Menschenbild nihilistischer Whodunnit-Krimi unter der Regie von Herbert Ross (Kein Koks für Sherlock Holmes, 1976). Das Drehbuch von Stephen Sondheim (Into the Woods, 2014) und „Psycho“ (1960) Star Anthony Perkins bietet viele Wendungen und schlaue Kniffe, sodass auch Genreexpert*innen mehrmals auf die falsche Fährte gelockt werden sollten. Das Ensamble um Richard Benjamin (Westworld, 1973) und Raquel Welch (Eine Million Jahre vor unserer Zeit, 1966) macht seine Sache durchweg überzeugend und alle Charaktere sind auf ihre eigene Weise unausstehlich. Die Bildsprache ist wohl der schwächste Teil dieses gelungenen Filmchens, was aber immer noch heißt das der Film gut aussieht, aber auch nicht durch besonders starke Kameraarbeit heraussticht. Getragen wird der Film eher von den Darsteller*innen und einem vielschichtigen, durchdachten und wunderbar kondensierten Drehbuch.

Die Blu-ray von Plaion bietet euch einen Audiokommentar zum Film, sowie eine Kurzdoku und die „Sheila“ Folge der „Trailer from Hell“ Reihe. Außerdem natürlich die obligatorischen Teaser, Trailer und Bildergalerie.


Gamera gegen Gaos - Frankensteins Kampf der Ungeheuer (1967)

Mit dem dritten Teil läutet Gamera mehr oder weniger seine kinderfreundliche Zeit ein. Unpassend in diesem Kontext sind daher die merkwürdig splattrigen Momente in denen Flederechse Gaos Gamera beinahe ein Bein absäbelt oder Gamera ihm sogar einen Fuß abreist. Ansonsten verabschiedet sich die Riesenkröte nun ganz ins reich des Cartoonhumors. So wird Gaos vom japanischen Militär zuerst mit Kunstblut angelockt und dann auf einer Riesenscheibe so lange gedreht bis dem fiesen Beißer kotzig wird, was aber nicht so richtig klappt. Auch toll wenn Gamera erst den Todesstrahlen gekonnt wie ein Kung-Fu-Kämpfer ausweicht und anschließend Gaos einen dicken Stein gekonnt in den Schnabel wirft. Ansonsten eher uninspiriert bis nerviges Kaiju Getümmel. Für Genrefans dank einiger kultiger Momente dennoch kein Totalausfall.


Dreißig Jahre an der Peitsche (2024)

Rosa von Praunheims vorletzte Regiearbeit vor seinem Tod 2025 ist zu einem Teil Dokumentation und zu zwei Teilen Biopic über Tina, eher bekannt als die Berliner Domina Lady MacLaine. Praunheim lebte viele Jahre im selben Haus in dem Tina arbeitete und so ergab sich die ganze Geschichte. Der dokumentarische Teil ist eigentlich ganz interessant, auch wenn ich das Gefühl habe das wir in vielen Momenten tiefer in Tinas Erinnerungen hätten gehen müssen um mehr substantielles zu erfahren. Das liegt wohl vor allem an dem sehr großen Biopic Anteil des Films. Vieles wird uns nämlich nicht von Tina erzählt sondern von Praunheim in sehr einfachen, eher bühnenartigen Sets, mit sehr durchwachsenen schauspielerischen Einlagen inszeniert. Das funktioniert manchmal in den absurderen Momenten der Geschichte, aber vor allem in dramatischen Begebenheiten geht das gezeigte so überhaupt nicht. Letztlich ziemlich schade, schließlich wäre hier ein spannenderer Film möglich gewesen mit viel einfacheren Mitteln und zugleich wäre man der Lebensgeschichte von Tina so auch gerechter geworden.

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Der Gourmet - Von der Kunst allein zu geniessen & Auf den Spuren feiner Kochkunst (Carlsen Manga)

Der Gourmet - Von der Kunst allein zu geniessen (Carlsen Manga)

Am Wochenende sich mal entspannt ein richtig schönes Mahl gönnen. Spät nachts noch eine feine Sushi-Bar entdecken oder vom Hunger und einem Nerven verzehrenden Arbeitstag geschafft noch schnell was leckeres eingenommen. Egal wie, egal wo, unser Protagonist entdeckt immer ein nettes Lokal in das er einkehren kann. Auch wenn es mal nicht die beste Adresse am Platz ist, genießt er dennoch sein Essen, erinnert sich an vergangene Tage oder kommt auch mal mit seinen Sitznachbar*innen in seichte Gespräche. Dazwischen immer wieder Termine, von denen er als Vertreter viele zu bewältigen hat, aber der anstrengende Job hat auch seine Vorteile, so kommt er überall in Japan herum, entdeckt somit neue Restaurants, die er sonst nie gesehen hätte und kann die schönen Orte Japans bereisen.

Freitag, 15. Januar 2021

Dialoge mit mir selbst #2 (Carlsen Manga)

Dialoge mit mir selbst #2 (Carlsen Manga)

Allein zu leben, in einer eigenen Wohnung, scheint für Kabi Nagata einfach nicht zu funktionieren. Immer mehr vereinsamt sie und beschließt letztlich doch zu ihrer Familie zurück zu ziehen. Dort angekommen stellt sie nun doch fest, dass es in ihrer Familie entgegen ihrer bisherigen Wahrnehmung durchaus liebevolle Momente gibt. Hat sie die Stimmung immer nur falsch gedeutet, denn irgendwie wird sie hier doch bedingungslos liebgehabt, etwas was sie sich immer gewünscht hatte. Trotzdem hilft der bessere Familienkontakt nicht dabei, dass es ihr wieder besser geht. Sie trifft sich nur wenig mit Freund*innen, kommt mit ihrer Arbeit nur schlecht voran und vor allem entwickelt sie langsam eine Alkoholsucht. Als sie dann immer wieder nachts ins Bett macht, zunehmend Selbstmordgedanken entwickelt und ihre Wutausbrüche nicht mehr kontrollieren kann, beschließt sie in eine Psychiatrische Klinik zu gehen, aber auch das erweist sich als schwerer und weniger hilfreich als zuerst gehofft.

Freitag, 27. November 2020

Manara Werkausgabe #18: Caravaggio (Panini)

Manara Werkausgabe #18: Caravaggio (Panini)

1571 geboren wurde Michelangelo Merisi, später nur unter dem Namen Caravaggio bekannt, seinem Geburtsort, etwa 20 Jahre später zu einem viel gefeierten Künstler der Barockbewegung. 1592 kam er mittellos und erschöpft in Rom an. Schnell fand er Meister, die ihn bei sich aufnahmen und ihn ausbildeten. Lange durfte er nur Girlanden bemalen und Ölgemälde von Fruchtkörben anfertigen. Sein überzeugender Realismus, die ungeahnte detailreiche seiner Zeichnungen und sein verblüffendes Talent die menschliche Physik auf die Leinwand zu bringen, genauso wie sein Feingefühl was Licht und Schatten anbelangt lies jedoch erkennen das er zu mehr bestimmt war. So wurde er schon bald einer der angesehenen Künstler Roms, doch das Bewusstsein über sein Talent machte ihn nicht weniger egozentrisch als er eh schon war. Extravagante Ideen, wie Huren, die er für seine Heiligenbilder als Modelle nahm oder auch einfach nur seine gewalttätige Natur brachten ihn immer wieder Ärger, Blessuren und Strafen ein.

Samstag, 1. Februar 2020

Dialoge mit mir selbst #1 (Carlsen Manga)


Dialoge mit mir selbst #1 (Carlsen Manga)

Ihr erster großer Erfolg mit ihrem Non-Fiction Manga „Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit“ ist die große Chance für Kabi Nagata. In diesem Manga erzählte sie von ihrem eigenen Alltag und davon wie sie zum ersten mal Sex hatte, mit einer Sexarbeiterin. Der Erfolg bietet ihr neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Probleme mit sich. Ihre größten Probleme, ihre Einsamkeit und der Fakt, dass sie es einfach nicht schafft bei ihrer Familie auszuziehen und für sich selbst zu sorgen sind somit ebenfalls nicht aus dem Weg geschafft. Auch ihr neues Projekt „Dialoge mit mir selbst“ beschäftigen sich mit ihrem Privatleben. Jedes Kapitel ist ein Brief an ihr ich aus der Zukunft.

Donnerstag, 26. September 2019

Black Hammer – Straßen von Spiral City (Splitter)


Black Hammer – Straßen von Spiral City (Splitter)

Colonel Weird entdeckt ein frisch geborenes Wesen in der Para-Zone. Er beobachtet es dabei, wie es durch die Zeit reist und Teil von tragischen Ereignissen im Leben der Helden von Spiral City wird. Bis er schließlich sich selbst dabei trifft. Die zweite Erzählung bringt uns zurück zu Cthu-Louise. Einige Jahre nachdem Lucy Weber sich bei Louise Vater nach Black Hammer erkundigte ist aus dem kleinen Mädchen eine tapfere Grundschülerin geworden. Jedoch bringt ihr aussehen als halb-vieldimensionale nicht enden wollendes Mobbing und Angriffe mit sich, sodass sie sich nach nichts mehr sehnt, als endlich normal zu sein. Im dritten Abenteuer treffen wir auf Madame Dragonfly, die uns auf eine schaurige Tour durch ihr Haus mitnimmt.

Freitag, 12. April 2019

Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit (Carlsen Manga)


Meine lesbische Erfahrung mit Einsamkeit (Carlsen Manga)

Kabi Nagata hat vor über 10 Jahren ihren Abschluss an der Oberschule gemacht, kann jedoch immer noch nicht auf eigenen Beinen stehen. Sie ist depressiv und schwankt zwischen Essensverweigerung und Perioden in denen sie pausenlos essen muss. Ihre sozialen Ängste hindern sie daran einen Job länger zu behalten oder es überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch zu schaffen. Sie verletzt sich selbst, hat eine kahle Stelle am Hinterkopf vom ständigen Haare ausreißen und ihre Arme sind vernarbt. Weil sie es nicht raus schafft hat sie auch keine Freunde mehr. Ihre sozialen Kontakte bestehen nur noch aus ihrer Familie, die ihre psychischen Probleme nicht verstehen und den Menschen, die sie in ihren Minijobs trifft, wenn sie denn mal eine Arbeit hat. Zudem plagt sie der Wunsch nach körperlicher Nähe, am meisten nach der körperlichen Zuneigung einer anderen Frau, denn auch sexuell ist sie völlig unerfahren und weiß eigentlich gar nicht was sie möchte und ob sie eigentlich wirklich an Sexualität interessiert ist. Ansonsten träumt sie davon eine Mangaka zu sein und so beginnt sie über ihren Alltag und ihre Probleme zu schreiben, darüber wie sie neue Dinge probiert, täglich wieder scheitert, alle Hoffnung verliert und dennoch manchmal auch kleine Fortschritte schafft.

Freitag, 5. April 2019

Cells at Work! #1 (Manga Cult)


Cells at Work! #1 (Manga Cult)

Pneumokokken wollen eine Miningitis auslösen, die Influenza ist ebenfalls auf dem Vormarsch, eine Schürfwunde sorgt für noch mehr Trubel und warum sorgt eine harmlose Polle eigentlich für so viel Chaos? Um diese Frage und die vielen Bedrohungen, die unser Körper täglich ausgeliefert ist, kümmern sich das ungleiche Paar Rotes Blutkörperchen und Weißes Blutkörperchen. Unterstützung erhalten sie dabei durch Monozyten, T-Killerzellen, Mastozyten und Gedächtniszellen. Aber spätestens anhand der Gedächtniszellen müssen sie feststellen, das auch die körpereigenen Zellen Fehler machen können.

Samstag, 23. Februar 2019

Das Star Wars Archiv. 1977–1983 (TASCHEN)

Das Star Wars Archiv. 1977–1983 (TASCHEN)

Die klassische Star Wars Trilogie konnte seit des Kinostarts der ersten, der vierten Episode, 1977 die Film-, Spielzeug- und Science-Fiction-Landschaft nachhaltig prägen und wohl für immer verändern. Genauso konnten diese wundervollen Weltraummärchen, denn so viel Science-Fiction ist es am Ende eigentlich nicht, auch mich beeinflussen. Vor allem mein Interesse an handgemachten Spezialeffekten war dank der vielen tollen Kostüme, Miniaturraumschiffe und dem wunderbar niedlichen Yoda aus der Muppet Werkstatt von Jim Henson und Frank Oz geweckt. Egal aus welchen Gründen ihr Star Wars Fans seid, „Das Star Wars Archiv. 1977–1983“ von TASCHEN, bringt euch in jedem Fall einen neuen und tieferen Einblick Vor und hinter die Kulissen der originalen Star Wars Trilogie.

Dienstag, 15. Januar 2019

Final Fantasy - Official Memorial Ultimania: VII VIII IX (Carlsen)


Final Fantasy - Official Memorial Ultimania: VII VIII IX (Carlsen)

Mit Final Fantasy VII schafften Squaresoft nicht nur den Sprung in eine neue Konsolengeneration, sondern wagten sich auch in eine 3D Welt. Auf eines der größten JRPGs aller Zeiten folgte mit FFVIII ein etwas weniger gut rezipierter, dafür spielmechanisch mutigerer Teil der FF Saga. Die Final Fantasy Ära auf der PlayStation endete dann mit FFIX, ein Spiel das stilistisch zurück zum Fantasysetting älterer Teile ging und erstmals eine eher klassische Rollenspielgeschichte erzählte. Diese drei Games finden sich im Memorial Ultimania wieder, mal sehen was uns hier geboten wird.

Donnerstag, 29. November 2018

Berichte aus Japan – Ein Zeichner auf Wanderschaft (Reprodukt)

Berichte aus Japan – Ein Zeichner auf Wanderschaft (Reprodukt)

Der italienische Künstler Igort ist zurück in Japan. An sich nichts aufregendes, schließlich arbeitete Igort über die letzten Jahrzehnte immer wieder mit verschiedenen Mangaka wie Jiro Taniguchi an gemeinsamen Ausstellungen oder anderen Projekten. Diesmal ist er aber ohne ein bestimmtes Ziel zurückgekehrt und nach all den Jahren nimmt er Japan nicht als seinen Arbeitsplatz war und geht auf Entdeckungsreise. Mit ihm reist Miyamoto Musashis „Buch der fünf Ringe“ und im Geiste wird er begleitet von dem alten Haiku-Dichter Matsuo Basho. Spirituell also bestens gewappnet macht er sich auf Japan einmal ganz neu zu entdecken.

Samstag, 22. September 2018

8 (acht) Jahre Tofu Nerdpunk! Bimmelim, hier kommt das Geburtstagsgewinnspiel!

8 (acht) Jahre Tofu Nerdpunk! Bimmelim, hier kommt das Geburtstagsgewinnspiel!

Acht Jahre und keinen Deut schlauer. Obwohl es hier zur Zeit etwas weniger Content gibt als ihr es gewohnt seit, soll eure Treue auch dieses Jahr mit einem kleinen Gewinnspiel belohnt werden. Teilnehmen könnt ihr bis zum 22. Oktober. Unser Dank geht raus an die netten Menschen von cmv-Laservision, Dantes Verlag, Europa, Forgotten Film Entertainment, Koch Media, Panini, TASCHEN und Tiberius Film, die uns wie schon in den vorherigen Jahren mit tollem Verlosungsmaterial versorgt haben. Folgendes gibt es dieses Jahr zu gewinnen:

Sonntag, 1. Juli 2018

Unerschrocken 2 (Reprodukt)


Unerschrocken 2 (Reprodukt)

Egal ob Mae Jemison, die erst schwarze Astronautin im All, die investigative Journalistin Nellie Bly oder die indische Politikerin und Banditenkönigin Phoolan Devi: Sie alle haben gemein, dass sie Frauen waren die, ihren eigenen Weg gegangen sind und dabei, teilweise unter schrecklichen Bedingungen, gegen geltende Geschlechterbilder und für Selbstbestimmung kämpften. Dieser Comicband erzählt die Lebensgeschichten von 15 Frauen und schildert die Hürden, die ihnen in den Weg gelegt wurden.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Der Gourmet – Auf den Spuren feiner Kochkunst (Carlsen Manga)

Der Gourmet – Auf den Spuren feiner Kochkunst (Carlsen Manga)

Erneut begleiten wir den japanischen Handlungsreisenden/Gourmet auf seinen Reisen durch Japan, wo ihn immer neue kulinarische Entdeckungen erwarten. Auf der Suche nach leckerem Essen und möglichst wenig Zwang Alkohol trinken zu müssen tingelt er zufällig in die eine oder andere Ramen Kneipe, macht aber auch vor koreanischer und peruanischer Küche nicht halt und sogar algerische Speisen finden in Paris auf seinen Teller.

Freitag, 15. Dezember 2017

Das Marvel-Zeitalter der Comics 1961–1978 (TASCHEN)

Das Marvel-Zeitalter der Comics 1961–1978 (TASCHEN)

Während bei Detective Comics schon Batman und Superman große Erfolge feierten, steckte die Konkurrenz noch in den Kinderschuhen. Anfang der 1930’er Jahre veröffentlichte Martin Goodman noch seine Pulp Magazine, darunter Western und Detektivgeschichten. Daraus entstand dann sein Verlag “Timely Publications” in dem er die Comicabenteuer von Ka-Zar (dem Prototypen des heute bekannten Höhlenheldens), dem Sub-Mariner, sowie auch der ersten Human Torch (der Original Cyborg nicht das Fantastic Four Mitglied). Die erste Comicveröffentlichungen trug damals den Titel Marvel (Mystery) Comics, woraus dann einige Jahre später auch der Name des Verlags hervorging, den wir alle kennen. Seitdem sind nun 75 Jahre vergangen. Stan Lee, Jack Kirby, John Romita, später auch Frank Miller, Rob Liefeld und unzählige viele andere haben Marvel den Verlag für immer geprägt. Aus einem schwächlichen G.I. wurde der unbesiegbare Captain America, der bald darauf Hitler einen Kinnhaken verpasste und vier ganz normale Astronauten kamen als Marvels #1 Familie aus dem All zurück. Bis zu den Sechzigern erstarkte die Superheldenliga durch die Avengers, Spider-Man, Thor, Hulk und die X-Men und viele andere heute geliebte Helden durch die man das schwächelnde Genre wiederbeleben konnte, das kurzzeitig von Science-Fiction und Horror verdrängt wurde. Um diese sehr bewegte Zeit bei Marvel zwischen den Jahren 1961-1978 soll es hier gehen.

Dienstag, 21. November 2017

Unerschrocken (Reprodukt)

Unerschrocken (Reprodukt)

In ihrer biographischen Comicanthologie „Unerschrocken“ erzählt Pénélope Bagieu die Lebensgeschichten von fünfzehn besonderen Frauen* die auf ihre eigene Weise Mut bewiesen haben und trotz widriger Umstände ihr Leben so führten wie sie wollten. Dabei haben sie sich gegen Männer, das patriarchale System und starre Rollenbilder aufgelehnt und somit oftmals nicht nur ihr eigenes Leben führen können wie sie wollten, sondern auch gesellschaftlich und politisch einiges in Bewegung gesetzt.