Samstag, 25. März 2017

Admiral Ackbar The Force Awakens 3.75" Jungle/Space Wave 2 2016 (Hasbro)

Admiral Ackbar The Force Awakens 3.75" Jungle/Space Wave 2 2016 (Hasbro)

Jaja, ich weiß super aktuelles Figure Review^^
Hat jetzt halt etwas länger gedauert bis ich mich dazu entschlossen habe meine Force Awakens 3,75er endlich auszupacken. Es wird also in den nächsten Wochen noch einige Artikel zu Figuren der diversen Force Awakens Reihen geben. Den Anfang macht Admiral Ackbar aus der zweiten Jungle/Space Wave von 2016.

Die Packung bietet uns schönes Ackbar Artwork und eine schön große Bubble unter der wir Ackbar schon voll sehen können, also schon mal ein Pluspunkt für alle MOC (Mint on Card) Sammler*innen. Aber das ist uns grade egal, wir haben uns ja schließlich dazu entschlossen den ollen Mon Calamari von seiner Karte zu pflücken.

Ausgepackt haltet ihr drei Teile in der Hand. Einmal den Admiral in der Standard 3,75“ Größe, einen Blaster und eine Art Raketenrucksack oder etwas ähnliches. Der Rucksack ist das Gimmick der Figur, den jede Figur dieser Reihe kommt mit einem Bonus Accessoires, das mit zwei weiteren Teilen der Reihe kombiniert werden kann. Dadurch sollen dann Kampfrüstungen, sehr große Waffen oder Artilleriegeschütze entstehen. Zu Ackbars Rucksack kommt ein hydraulischer Greifarm, der mit der Fifth Brother Figur zu erstehen gilt und ein Megablaster ist in der Packung der Tasu Leech Figur zu finden. Alle drei Teile können kombiniert werden sodass die beiden Arme an den Rucksack gestöpselt eine Art Kampfanzug kreieren, in etwa so wie der Work Loader aus „Aliens“. Kombiniert sind diese Bonusteile sogar irgendwie ganz okay, zwar nicht für Sammler*innen, aber als Kind hätte mir das sicherlich Spaß bereitet. Allerdings wäre dann der Frust ziemlich groß gewesen, da keine der drei Figuren diesen Anzug tragen kann. Leech ist dafür viel zu klein, Ackbars Hände können die Waffen nicht halten und der Brother hat einen so dicken Helm, dass wir den Anzug gar nicht angezogen bekommen. Auch einzeln ist höchstens der Greifzangenarm mit dem Brother vereinbar, ansonsten können die Extras in den Müll wandern. Selbst das Sammelkonzept ergibt keinen Sinn, schließlich muss ich zwei Figuren aus „The Force Awakens“ mit einer aus „Star Wars Rebels“ kombinieren um das Teil vollständig zu haben.


Also der Bonus ist schon mal Mumpitz und auch der Blaster der zu Ackbar gehört sieht unschön aus und lässt sich nicht vernünftig in seiner Hand befestigen. Schade. Obwohl sich da auch die Frage stellt warum Ackbar auf der Kommandostation überhaupt einen Blaster braucht. Hier wäre es vielleicht schön gewesen wenn Hasbro sich einfach auf die Figur konzentriert hätte und die Extras weggelassen hätte. Dafür hätte dann auch der Preis gerne niedriger sein dürfen.

Soweit alles ziemlich schade, vor allem da der Ackbar selbst eine wirklich schöne Figur geworden ist. Hasbro sind vom Konzept der Ultraposable, als den Figuren die durch viele Kuppelgelenke in die verschiedensten Posen gebracht werden können wieder ab und sind zurück zur klassischen Fünfpunktartikulation. Ihr könnt also wie bei den Vintage Toys nur die Beine an der Hüfte, die Arme an den Schultern und der bewegen. Bei Ackbar aber lässt sich der Kopf nicht drehen, dafür kann der Mund geöffnet und geschlossen werden. Ich persönlich mag die Ultraposable Figuren meist nicht so sehr, da die vielen Gelenke die Figur schnell zu einem Puzzle werden lassen. Ja, man kann durch viele Gelenke tolle Posen kreieren, so was erfordert aber viel Geduld und sieht am Ende meistens nicht so gut aus, weil die Gelenke auch eine Figur immer etwas billiger aussehen lassen. Der Schritt zurück ist für mich also etwas ziemlich cooles. Der Sculpt der Figur ist wirklich schick und sieht genauso aus, wie ein älterer Ackbar aussehen muss. Auch die Bemalung ist ziemlich gut und um Klassen besser als viele andere Paintjobs die Hasbro in der letzten Zeit abgeliefert hat.


Eigentlich eine tolle Figur, wenn da nicht das Problem mit den völlig nutzlosen Accessoires wäre. Für die Figur zum hinstellen würde es also eine deutlich höhere Punktzahl geben. Als Spielzeug mit diesen mageren, minderwertigen und konzeptionell absolut nicht durchdachten Extras kann allerdings keine hohe Punktzahl erreicht werden.

6 von 10 Flossenfinger

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