
Indonesien 1965. Ein von Teilen des Militärs gestarteter Putschversuch wird niedergeschlagen.
Die Schuld für diesen Putsch wird der kommunistischen Partei in die Schuhe geschoben, sowie der chinesischen Minderheit. Militärs, Paramilitärs und Gangster bilden Todesschwadrone, um die Sündenböcke ausfindig zu machen, zu foltern und zu ermorden.
40 Jahre später. Die Bluttaten der Jahre 1965 und 1966 sind nicht vergessen. Aber niemand wird dieser Verbrechen angeklagt. Vielmehr werden die Täter von damals immer noch als Helden verehrt und genießen hohes Ansehen und teilweise gute Posten in der heutigen Regierung.
Joshua Oppenheimer begleitet einige damals beteiligte Anhänger der paramilitärischen Pancasila Jugend und bittet sie ihre Erinnerungen an diese Zeit filmisch aufzuarbeiten, um sich somit mit ihren Taten auseinanderzusetzen.
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