Mittwoch, 7. Oktober 2026

Kalenderwoche 40: Hinterzimmer, Wunschweiden, Blutbäder, badende Leichen, stehende Sanduhren & adoptierte Teufel!

Kalenderwoche 40: Hinterzimmer, Wunschweiden, Blutbäder, badende Leichen, stehende Sanduhren & adoptierte Teufel!

Backrooms (2026) [Leonine]

Backrooms macht einiges richtig. Die Setdesigns sind toll. Einige der bekannteren Liminal Spaces Fotos werden detailgetreu nachgestellt und gerade in den Found Footage Momenten funktioniert auch der Horror ziemlich gut. Ein paar Dialoge schaffen es zudem relativ gut persönliche Traumata in den Symbolismus der Backrooms einzuweben. Am Ende interessierten mich die Charaktere aber nicht so richtig. Die Backrooms dafür umso mehr und es war schön dieses Konzept derart ausgearbeitet in einem Film zu sehen. Am Ende wird dann der Monsteranteil etwas zu groß. Ich mag meine Spaces eher ohne monströse Bedrohung, weil ich das Konzept auch ohne Monster gruselig und auch gruseliger finde. Außerdem fühlt sich der dritte Akt an, als hätte man einen dritten Akt vergessen.

Die Blu-ray von Leonine kommt mit ein paar kleineren Extras, sowie einem sehr interessanten Audiokommentar von Regisseur Kane Parsons.

Obsession – Du sollst mich lieben (2025) [Plaion]

Curry Barker holt alles aus der Prämisse raus was sie her gibt. Dabei entstand ein Psychohorrorfilm ohne der in jedem Moment unterhalten kann. Jump Scares werden effektiv und meist klischeefrei benutzt. Der Film spricht schwere Themen an ohne das der Horroranteil darunter leidet, die Figuren sind toll geschrieben und vor allem profitiert der Film von Inde Navarrette, die wirklich unglaublich fesselnd und losgelöst spielt. Selten eine solch beeindruckende Leistung einer noch eher unerfahrenen Schauspielerin gesehen. Sehr zu empfehlen und nicht ohne Grund der gehypteste Horrortitel des Jahres.

Die DVD kommt mit einem kleinen Making Of und einem Audiokommentar mit Regisseur.

Blade (1998)

„Blade“ war die erste und bis heute eine der wenigen edgy Comicverfilmungen die funktioniert haben. Wo „Spawn“ zum Cringefest verkommen ist, schafft Stephen Norrington mit „Blade“ stylishe Kämpfe, coole One-Liner und Gore Effekte zu einem rundum befriedigenden Film zu formen. Zu verdanken ist das wohl vor allem Wesley Snipes, der sichtlich Spaß hat und es vor allem auch physisch beherrscht die Rolle eines coolen Vampirantihelden einzunehmen. Eine physische Präsenz, die man nur sehr wenigen der MCU Darsteller*innen akkreditieren kann. Natürlich ist der Film nicht unbedingt gut gealtert, die Eröffnungsszene allein ist aber immer noch Grund genug ihn zu sehen. Ansonsten muss man aber sagen, das CGI hat sehr unter der Zeit gelitten und das Finale ist recht stark in die länge gezogen und würde mit etwas mehr Tempo sicherlich besser funktionieren.

Ein Toter spielt Klavier (1961)

Mystery-Thriller mit unheimlichen Momenten aus dem Hause Hammer. Christopher Lee ist hier nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen, die Hauptrolle übernimmt dafür Susan Strasberg, die hier eine verängstigte junge Frau im Rollstuhl spielt. Sie verkörpert ihre Rolle sehr überzeugend und findet einen glaubwürdigen zwischen Angst und einer recht rebellischen jungen Frau. Es ist ein langsamer Film, der die Spannung dennoch sehr gut halten und bis zum Ende steigern kann. Zudem bekommen wir ein paar Twists geboten, die ich in einem Film aus der Zeit nicht erwartet hätte. Schade das „Taste of Fear“ nicht die selbe Bekanntheit erreichen konnte wie andere, teilweise deutlich weniger ambitionierte Titel aus den Hammer Studios.

Die Uhr des Grauens (1989)

Einbrecher*innen Trio gegen altes Ehepaar mit Zeitreiseuhren! Dieses späte TV-Werk von Lucio Fulci hat zwar ein paar Qualitätsmale des Altmeisters, ist insgesamt aber eher langweilig. Wie gewohnt bekommt ihr ein paar schöne Aufnahmen, die durchaus Atmosphärisch sind. Die Gore Effekte sind durch die Restriktionen des Fernsehens natürlich etwas braver als von Fulci gewohnt, aber dennoch sind darunter ein paar eklige, wenn auch alberne Momente. Das Acting hingegen ist grausig und der Plot zwar eigentlich ganz interessant letztlich aber doof und repetitiv. Ein Film mit netten Momenten und Ideen, insgesamt aber absolut anstrengend und öde.

Das Omen (1976)

Immer noch guter okkulter Horror, klar angesiedelt im Fahrwasser von Friedkins „Der Exorzist“, dennoch eigenständig genug um nicht langweilig zu sein. Insgesamt auch gut gespielt, handwerklich ordentlich gefilmt, aber in meiner Erinnerung war das alles spannender und aufregender. Der Anfang bleibt sehr atmosphärisch, auch wenn schon da das Drehbuch seine ungelenken Züge zeigt. Aber ab der Mitte fühlt der Film sich streckenweise sehr schleppend an und verliert dadurch stark an Punkten. Die starken Momente bleiben in Erinnerung, dazwischen ist aber auch viel albernes, peinliche Dialoge und Ungereimtheiten.

Montag, 5. Oktober 2026

Gruselkabinett – 198 – Edgar Allan Poe – Der schwarze Kater (Titania Medien)

Gruselkabinett – 198 – Edgar Allan Poe – Der schwarze Kater (Titania Medien)

Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Heiratet Julian (Christoph Jablonka) schon bald erneut und kurz darauf sind sie zu dritt: Ein schwarzer Kater wird ebenfalls Teil ihrer kleinen Familie. Doch mit dem Kater kommt auch etwas düsteres ins Haus. Julian verändert sich allmählich, sein Gemüt wird immer finsterer, er trinkt mehr und wird jähzornig. Ist der Kater wirklich verflucht? Oder ist das Böse doch eher Teil von Julians Inneren?

Mit einer Länge von über 80 Minuten handelt es sich um eine nur schwer am Stück durchzuhaltene Gruselkabinett Folge. Vor allem liegt das aber an den Musiken von denen manche im Endlosen Loop in ebenso unendlichen Monologen vor sich hinwabern. Hinzu kommen einige gewöhnungsbedürftige Sexszenen und Christoph Jablonka, der hier etwas zu sehr versucht besonders betroffen vom dem Erzählten zu sein. Ist insgesamt ziemlich drüber.

Beim Hören werdet ihr feststellen, dass der titelgebende Kater erst sehr spät in dieser Folge auftritt, was daran liegt, dass hier gleich drei Edgar Allan Poe Kurzgeschichten verwurstet wurden. Denn neben dem schwarzen Kater bekommt ihr auch noch „Morella“ und „Das ovale Portrait“ geboten. Gerecht wird man letztlich leider keiner der Geschichten. Die Art wie die verschiedenen Geschichten hier verbunden werden ist schon okay, aber insgesamt ist diese Folge leider nur mäßig unterhaltsam und es gibt einfach zu viele schwache Momente. Schade, denn gerade auf diese Poe Folge hatte ich mich sehr gefreut.

Samstag, 3. Oktober 2026

Sherlock Holmes – 73 – Die trügerische Spur (Titania Medien)

Sherlock Holmes – 73 – Die trügerische Spur (Titania Medien)

Wieder einmal herrscht großer Trubel im Haus von Ms. Hudson. Denn ein wegen Mord gesuchter Mann, bittet ausgerechnet Sherlock Holmes darum, seine Unschuld zu beweisen. Und noch kurioser: Es handelt sich bei dem Mann um einen alten Bekannten, den Holmes einst als Täter in einem frühen Fall ausgemacht hatte. Diesen Mord schwört er allerdings nicht begangen zu haben. Ein paar verdächtige Kamelhaare später finden Holmes und Dr. Watson sich im Zoo wieder, wo sie dem wahren Täter schon deutlich näher kommen.

Also die Kamelhaare und das Kamelblut am falschen Beweisstück haben mich irgendwie schon abgeholt und auch der Zoobesuch ist ganz amüsant. Ansonsten gibt dieser Fall aber leider absolut nicht eine Spielzeit von 80 Minuten her. Dadurch kommt es dann zu einigen Punkten die öfter und vor allem ausgiebiger Durchgekaut werden als nötig wäre. Zudem ist die Auflösung sehr simpel und ebenso leicht vorhersehbar. Ein paar der Erklärungen sind recht hanebüchen, vor allem in Bezug aufs Kamelblut.

Technisch ist alles beim Alten, da kann man Titania wie immer ausgiebig loben, auch wenn das Klangbild meist etwas zu starr ist und man natürlich als alter Fan alle Titania Melodien und Geräusche zu genüge kennt. Etwas frisches Blut würde hier sicherlich gut tun. Das größte Problem ist eigentlich wie immer die Spielzeit. Ich verstehe auch nicht warum man wirklich jedes Mal die CD so voll machen muss wie möglich, selbst wenn der Fall dies nicht hergibt. Die Sprecher*innen machen ihre Sache gewohnt gut und vor allem das Duo Tennstedt und Bierstedt als Holmes und Watson hört man ja immer gerne. Insgesamt also eine solide, aber eher mittelmäßige Folge, die dennoch ihre netten Momente hat.

Freitag, 2. Oktober 2026

Carlsen Manga / Comics im Oktober 2026!

Carlsen Manga / Comics im Oktober 2026!

Tim Burton’s The Nightmare before Christmas – Der Kampf um die Krone

Ein Comic der die Vorgeschichte des Filmes erzählt. Die Handlung kreist um die ehemalige Freundschaft zwischen Jack Skellington und Oogie Boogie und wie sie Zerbrach, denn nur einer von ihnen kann der König von Halloween Town werden. Die Geschichte erweitert auf gekonnte Weise die Geschichte des Films, die Charaktere sind gut geschrieben und ähneln sich ihren späteren Filmvarianten. Vor allem aber kann das Artwork von Deborah Allo Eindruck hinterlassen. Ihr Stil schafft es toll zauberhafte Momente, Düsternis und einen melancholischen Ton zu kombinieren. Leider ist dann aber die Kolorierung von Roberto Scalia etwas zu bunt geraten für meinen Geschmack. Der Comic erscheint als schmucker Hardcover Band und löblich ist hier auch der sehr umfangreiche Bonus Teil des Comics voll mit Konzeptzeichnungen und Skizzen.

Shinobi Undercover #2

Gemeinsam konnten Yodaka und Hibari den abtrünnigen Ninja bezwingen. Lange bleibt es danach aber nicht ruhig und schon bald müssen sie mit einem neuen Attentäter rumärgern. Aoi ist also schon wieder in Gefahr und gleichzeitig sorgt dann noch das Schulsportfest für Trubel. Weiterhin leichtfüßige Action-Comedy mit recht interessanten Figuren und ein paar netten Gags. Das Artwork ist auch recht passabel und hat sogar ein paar stark inszenierte Actionmomente. Kann man mal anlesen.

Liu Cixin – The Three-Body Problem #1

Drei Sonnen die immer wieder das Ende der Zivilisation einläuten und eine Welt in der Wissenschaftler*innen reihenweise versterben und die Regeln der Physik ihre Gültigkeit zu verlieren drohen. Dies ist das Ausgangszenario für Liu Cixins Science-Fiction Welterfolg. Nach einer Netflix Serie kommt nun also auch eine Comicreihe aus der Feder von Wu Qingsong hinzu. Der erste Band hält sich bisher sehr nahe an die Romanvorlage und setzt die Geschichte recht gekonnt ins Medium Comic um. Die Qualität des Artworks schwankt leider relativ stark zwischen sehr gut und nur ganz okay. Die Kolorierung ist meist recht schön und das Seitenlayout recht einfach gehalten, kleine interessante Ideen sorgen jedoch dafür, dass das Layout nie langweilig wird. Schöner Hardcover Band und für Science-Fiction Fans in jedem Fall ein Blick wert.

Calvin und Hobbes Kompakt Buch 3+4

Bill Watterson unterhält mit seinen Comicstrips um den kleinen Jungen Calvin und seinem Plüschtiger Hobbes nun schon seit den 80ern mehrere Generationen von Comicfans. Nun kommt mit der Kompaktreihe von Carlsen eine schöne Neuauflage der Strips heraus. Der Zweite Schuber beinhaltet zwei Softcover Bände im Längsformat mit allen Strips von März 1987 bis Juli 1988. Einer sehr schöne und qualitativ hochwertige Neuauflage, toll für Sammler*innen und neue Leser*innen. Die Comics selbst sind toll gealtert und versprühen immer noch ihren anarchischen und kindlichen Charme. Auch Heute noch ist es wunderbar zu sehen wie Watterson teils komplizierte Gesellschaftliche Themen von einem Kind und seinem imaginären Freund durchkauen lässt und dabei immer wieder profunde Wahrheiten aufdeckt oder hintergründiges ausdrückt.

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Kalenderwochde 39: Zu heiß geduscht, skeptische Pflanzen, Schuppige Haare, eine heitere Seance & eine fliegende Schildkröte Namens Rupert!

Kalenderwochde 39: Zu heiß geduscht, skeptische Pflanzen, Schuppige Haare, eine heitere Seance & eine fliegende Schildkröte Namens Rupert!

Pulse (1988)

Geisterhausfilm ohne Geister, dafür aber mit bösem Strom. Wieso und weshalb die Elektrizität böse geworden ist wird hier nicht näher geklärt, auch richtige Regeln dafür was der Strom wie machen kann werden nicht etabliert. Somit ist der Horror hier ziemlich Random. Zugleich bleiben alle Figuren sehr blass und bleiben bis zum Ende wenig sympathisch und interessant. Ein paar der Horrorelemente hätten durchaus Potential wenn man Szenen anders arrangiert hätte. So bleibt am Ende nur wenig in Erinnerung und spannend war es auch nur in wenigen Momenten. Eher etwas zum Einschlafen.

Die Todeskarten des Dr. Schreck (1965)

Erstmal sei gesagt, diese Freddie Francis Horroranthologie von Amicus ist kein wirklich guter Film. Ein Blick lohnt sich dennoch allemal, denn geboten wird euch allemal genügend. Peter Cushing sagt fünf Männern, unter ihnen Christopher Lee, die Tarotkarten. In ihrer Zukunft wartet sicher kein Happy End. Stattdessen bekommt ihr in den einzelnen Segmenten einen Werwolf, Killerefeu, tödliche Voodooklänge, eiskalte Händchen & Vampire geboten. Da ist für alle was dabei und bis auf das Voodoo Segment, das nicht nur schlecht gealtert, sondern auch einfach uninteressant ist hat jeder Kurzfilm seine guten Momente.

Ich mag hier vor allem das es keinen doppelten Boden gibt, keine Metaebenen, nichts subversives. Alles ist immer genau das, was ihr seht. Das wirkt zwar zuerst platt und unintelligent, versprüht aber zugleich einen gewissen kindlichen Charme. Cushing und Lee haben sichtlich Spaß an ihten albernen Streitereien und zu allem Überfluss wird Lee auch noch von einem Schimpansen gedemütigt. Ich liebe es. Zusätzlich bekommt ihr auch noch Donald Sutherland als fiesen Vampirarzt. Alles toll.

Wie die meisten Amicus Filme sind auch hier einige schön dekorierte Studiosets zu sehen. Das wirkt zwar alles recht billig und manchmal auch wenig durchdacht, gleichzeitig ist alles liebevoll arrangiert. Ein typischer Film für einen faulen Sonntag.

Die brennenden Augen von Schloss Bartimore (1964)

Zuerst einmal etwas sehr peinliches: Ich habe Christopher Lee (Rasputin – Der wahnsinnige Mönch, 1966) nicht erkannt… naja aber er hat hier auch einen komischen Schnäuzer und ein komisches Gebiss und komische Haare und spielt einen komischen Professor aus Leipzig. Auf der anderen Seite haben wir Peter Cushing (Die Bande des Captain Clegg, 1962), der hier zwar nur wenig mit den Machenschaften der Gorgonin zu tun hat, am Ende ist er aber irgendwie doch mehr der Bösewicht als das Schlangenweib selbst. Insgesamt ein handwerklich, wie gewohnt, gekonnter Hammer Streifen von Terrence Fisher (Frankensteins Höllenmonster, 1974). Die Schauspieler*innen machen ihre Sache ebenfalls gut, dennoch kann der Film nicht die Qualität der 1. Liga aus den Hammer Studios erreichen. Vor allem liegt das allerdings an dem Drehbuch, das besonders im Mittelteil länger auf der Stelle tritt. Außerdem hüpfen wie zu Beginn recht lange von einer Hauptperson zur anderen bis der Film in die Puschen kommt. Ansonsten alle wie gewohnt. Wundervolle Details, super Sets und eine überaus getragene Stimmung machen diesen Film zu einem kleinen Horrorklassiker, der leider an eingien Stellen etwas Potential verschenkt.


The Thirteenth Chair (1929)

Tod Browning (Dracula, 1931) und Bela Lugosi (The Ape Man, 1943) sind natürlich immer eine gute Kombo, zu viel dürft ihr hier allerdings nicht erwarten. Es handelt sich bei „The Thirteenth Chair“ um Brownings erste Tonfilmarbeit, was man hier an jeder Ecke deutlich merkt. Alle Darsteller spielen sehr hölzern und jede Szene ist sehr statisch angelegt, was wohl beides an der damals noch sehr schwierigen Tontechnik zu tun hat. Insgesamt wirkt der Film also eher wie ein Theater Mitschnitt. Leider ist der recht schnörkellose Krimi mit leichten übernatürlichen Elementen nicht gerade voller Überraschungen oder unvorhergesehenen Wendungen. Filmhistorisch durchaus ein wichtiger Film, Heute aber leider nur noch wenig unterhaltsam.

Schloss des Schreckens (1961)

Fantastisch gut gealterter Gothic/Social Horror von Regisseur Jack Clayton (Der Große Gatsby, 1974), basierend auf dem Roman „The turn of the screw“ von Henry James. Die Sets sind unheimlich stimmungsvoll, jede Szene ist toll ausgeleuchtet und auch die Schauspieler*innen, inklusive der Kinderdarsteller*innen, machen einen tollen Job. Die Handlung ist durchweg spannend und zugleich bleibt genug Raum für Charakterentwicklung. Eben diese Machen den Film letztlich auch so stark, sehr interessant was für gute Analysen solch ein alter Roman und fast so alter Film zu Themen wie toxischer Männlichkeit haben kann. Die Geschichte wurde bis Heute dutzende Male verfilmt, so perfekt wie hier wurde der Stoff danach aber nie wieder auf die Leinwand gebracht. Große Empfehlung für alle die auf der Sache nach schwarzweiß Geisterhäuserfilmen sind.