Kalenderwoche 36: Der Präsident wird rot vor Zorn, schwebende Schildkröten & hungrige Hummer!
Captain America: Brave New World (2025)
Merkwürdiger Film der den Spagat sucht zwischen amerikanischer Power Fantasy und einer Kritik der aktuellen Sozialen Probleme des Landes. Am Ende schafft der Streifen aber beides nicht, sodass es egal ist was man selbst denkt, unzufrieden sind am Ende alle. Vor allem versucht man sich hier an einem politischen Gewissen ohne soziale oder geopolitische Konflikte anzusprechen. Alles komplett wischiwaschi ohne Rückgrat. Hinzukommt ein schrecklich unpassend gecasteter Harrison Ford, der sich müde durch den Film kämpft und Protagonist*innen sowie Schurken, die stets eindimensional bleiben und deren Dialoge jegliche Charakterentwicklungen behindern. Da helfen auch keine Gastauftritte von Liv Tyler und Sebastian Stan.
Gamera the Brave (2006)
Dieser, der bisher letzte abendfüllende Gamera Streifen, ist wieder deutlich kindgerechter als es die 90er Trilogie war. Etwas traurig darüber war ich schon, dafür bekommen wir hier auch einige Babygamera- und Teenagegameraaction geboten. Und da muss man zugeben: Knuffig ist das alles schon und selbst das CGI ist nicht so schlecht wie erwartet. Zudem sind die Monsterkostüme wieder richtig gut und ausdrucksstark geworden. Der Kampf zwischen Gamera und dem fiesen Varan hat es dann auch in sich und schafft es geschickt zwischen klamaukigen Momenten, viel Kitsch, aber auch bedrohlichen Szenen und einigen sehr guten Miniaturszenen zu balancieren. Insgesamt ist der Plot mit den Kindern etwas ermüdend, insgesamt fühlte ich mich aber gut unterhalten.
Teenagers from Outerspace (1959)
Aliens haben die Erde als Weideort für ihre gigantischen Monsterhummer auserkoren. Einer der Aliens entdeckt dann jedoch das Menschen auf dem Planeten leben und bekommt plötzlich doch Gewissensbisse und versucht gemeinsam mit einem Mädchen und ihrem Opa seine Kumpels von diesem Plan abzuhalten. Herrlich wirres Drive-in Kino für alle, die grottige Effekte und Acting lieben, das so hölzern ist, dass wir damit den Amazonas wieder aufforsten könnten. Toll. Fünf von Fünf buttrige Hummerscheren!
Freitag, 4. September 2026
Sonntag, 30. August 2026
Carlsen Manga im September 2026!
Carlsen Manga im September 2026!
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Dragon Hunt Tribe #2
Zweiter Band von Shiro Kurois Dark-Fantasy Reihe. Der Band handelt von der Trainingsprüfung unserer Protagonist*innen, bei der sie sich auf einer kleinen Insel einem ausgewachsenen Drachen stellen müssen. Der Kampf ist ziemlich episch aber bodenständiger als man es allgemein von einem Manga erwarten würde. Die Attacken haben Gewicht und Konsequenzen es sterben immer wieder liebgewonnene Charaktere und der sehr europäisch beeinflusste Zeichenstil verleiht dem ganzen seinen düsteren, dreckigen Anstrich. Während all der Action bleibt dennoch Zeit für etwas Philosophie und auch die sozialen Dynamiken in solch einer Welt werden gut ausgelotet. Auch der zweite Band ist also ziemlich stark und macht erneut Lust auf mehr. Ein interessante Mischung aus „Monster Hunter“ und „Attack on Titan“.
Once Upon a Dream – Der Manga
Und genau deshalb sollte ein Prinz nicht ohne Konsent eine schlafende Prinzessin küssen. Jetzt ist er auch eingeschlafen und muss sich gemeinsam mit Prinzessin Aurora durch die Träume der Prinzessin kämpfen. In dieser Manga Neuinterpretation von „Dornröschen“ in der die Prinzessin zum Glück etwas mehr Wirkmacht verliehen bekommen hat finden wir uns erneut im „Twisted Tale“ Universum wieder. Hier werden altbekannte Disneystoffe im Stile japanischer Manga neugegossen, wobei man sich hier dann eher an ein Teenage Publikum richtet. Das sieht dann eigentlich auch ganz nett aus ist flott geschrieben und könnte durchaus auch als verlorengegangener Fantasy / Magical Girl Manga der Neunziger durchgehen. Bisher jedenfalls meine liebste Neuinterpretation in diesem Stile.
Stitch reist in der Zeit #2 - … ins Italien der Renaissance
Diesmal hat es Stitch ins Italien der Renaissance verschlagen, wo er den Fiesling Van Hamsterdam aufhalten muss, damit dieser wiederum nicht die Geschichtsschreibung auf den Kopf stellen kann. Gewohntermaßen gelingt das unserem putzigen Alienfreund natürlich nicht ohne das er selbst für ein mittelschweres Chaos sorgt. Action- und Temporeich geht Stitchs Reise durch die Epochen weiter. Lustig wie immer und nebenbei auch etwas lehrreich kommt er in so manche turbulente Situation. Das Artwork ist etwas einfach aber dennoch dynamisch und ausdrucksstark aufs Papier gebracht. Für Stitch Fans wieder eine sichere Wahl.
Und dann gab’s keines mehr #1
Aya Nikaido versucht sich an einer Mangaadaption einer von Agatha Christies bekanntesten Geschichten. Der erste der drei Bände braucht natürlich, wie die Vorlage auch, relativ lange um alle Protagonist*innen vorzustellen. Dabei wird aber ziemlich schnell deutlich, dass es sich hier eine relativ trockene und starr übernommene Adaption des Stoffes handelt. Es werden wenig eigene Ideen eingebunden, die sich das Medium Manga zu Nutze machen würden. So bleibt zwar ein solide gezeichneter und geschriebener Manga zurück, dem es aber an Charakter und Seele fehlt. Wen ihr also auf der Suche nach einem Cozy Krimi seit, dann könnt ihr ruhig zugreifen, aber diese Adaption bringt dieser Geschichte keine neue Facette hinzu.
Freitag, 28. August 2026
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Kalenderwoche 35 2026: Bubble Buddies, blockige Buben & Schusssichere Tänzerinnen!
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
Der Astronaut - Project Hail Mary (2026) [Plaion]
Nach dem großen Erfolg von „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ (2015) nun also die nächste Verfilmung eines Science-Fiction Romans von Andy Weir. Gewohnt unverschämt charismatisch schlingelt sich Ryan Gosling (Blade Runner 2049, 2017) auch hier gekonnt durch den Film und kein seine spleenige Rolle publikumsfreundlich auf die Leinwand bringen. Dabei können seine Interaktionen mit seinem Alienfreund, wie aber auch mit der gewohnt großartigen Sandra Hüller (In den Gängen, 2018) ulkig, albern, herzlich aber auch herzzerreißend sein. Der Film schwankt dabei zwischen harter Science-Fiction, Drama, Komödie und ist dabei aber auch immer ein wenig wie ein 80er Jahre Science-Fiction für die ganze Familie. Kann durchaus verstehen wenn das für viele etwas zu sehr gezuckert oder gar kitschig erscheint. Ich fühlte mich aber oft daran erinnert das viele Science-Fiction Filme meiner Kindheit eine ähnliche Stimmung hatten, die bei mir Interesse an Wissenschaft und ebenso eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft weckten. Etwas das wir heute sicherlich dringend brauchen können, gerade wenn sogar unser Eskapismus von Sarkasmus und Nihilismus durchzogen ist. Auch schön ist hier, dass einige der Alieneffekte noch handgemachtes Puppenspiel sind und der Eridianer dadurch sehr viel mehr Persönlichkeit bekommt, als wenn es ein CGI Wesen wäre.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Im Bonusteil der Plaion Scheibe bekommt ihr ein paar entfallene Szenen, einen kurzen Blick hinter die Kulissen und einen recht interessanten Audiokommentar der Regisseure.
Ein Minecraft Film (2025)
Joa der Titel hat recht, dass ist ein Minecraft Film. Was Jack Black und Jason Momoa da machen weiß ich nicht so recht. Ich habe keine Ahnung vom Spiel, denke aber nicht, dass der Film mir bei meinem Verständnis geholfen hat. Teilweise ist das CGI schon ganz beeindruckend und ein paar Witze sind so doof, es ist dann doch ganz witzig. Glaube aber insgesamt war mir bisher wenig so egal wie dieser Streifen und ehrlich gesagt erinner ich mich auch an nichts mehr außer das da ein Schwein ist, das aussieht wie ein From Software Endgegner.
Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht (1967)
„Lola Colt... sie spuckt dem Teufel ins Gesicht“ ist erstmal ein starker Titel und Lola, gespielt von der US-amerikanischen Tänzerin Lola Falana ist durchaus charismatisch genug ein paar der Szenen zu stemmen. Nur ein paar Jahre zuvor wurde Lola ein kleiner Star nachdem sie am Broadway als Tänzerin für Sammy Davis Jr. auftrat. Diese Bekanntheit führte sie schließlich nach Italien wo sie diesen kleinen, familientauglichen Italo-Western abdrehte. Es geht um eine Tanzmaus, die aber auch gut mit Colt und Pferd umgehen kann und schließlich nicht nur das Herz des ortsansässigen fast Arzt erobert, sondern auch eine kleine Stadt vor El Diablo und seiner Gang rettet. Das ist recht kurzweilig und meist ziemlich unaufgeregt. Die Action ist herrlich planlos und einen logisch nachvollziehbaren Handlungsablauf brauch man dann auch nicht. Am Ende ist jedenfalls alles gut, Lola findet Liebe. Sant’Anna ist gerettet. Wir verdrücken eine Träne für den kleinen irischen Jungen der sich im Kampf geopfert hat. Ordnung ist wieder hergestellt.
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Sonntag, 23. August 2026
Kalenderwoche 34 2026: Weltraummonser, ein Tag im Museum & Katzenrettung!
Kalenderwoche 34 2026: Weltraummonster, ein Tag im Museum & Katzenrettung!
Gamera Super Monster (1980)
Nach neun Jahren Abstinenz kehrt Superkröte Gamera zurück. Und wie! Der Film liefert uns ungefähr ein drittel der Laufzeit neuen Stoff und der hat sich gewaschen… Aber nur im negativen Sinne. Geboten werden drei Aliendamen im Supermandress und ein ordentlich los orgelnder Junge. Nervig, aber irgendwie noch infantil unterhaltsam. Der Rest des Films ist dann ein Stock Footage Best of aus Gameras glücklicheren Tagen. Einzige neue Gamera Szenen sind hier zusammenkopiert mit Sequenzen aus den Anime Serien „Spaceship Yamoto“ & „Galaxy Express 999“. Schmerzlich langweilig und blöde.
Gamera Super Monster (1980)
Nach neun Jahren Abstinenz kehrt Superkröte Gamera zurück. Und wie! Der Film liefert uns ungefähr ein drittel der Laufzeit neuen Stoff und der hat sich gewaschen… Aber nur im negativen Sinne. Geboten werden drei Aliendamen im Supermandress und ein ordentlich los orgelnder Junge. Nervig, aber irgendwie noch infantil unterhaltsam. Der Rest des Films ist dann ein Stock Footage Best of aus Gameras glücklicheren Tagen. Einzige neue Gamera Szenen sind hier zusammenkopiert mit Sequenzen aus den Anime Serien „Spaceship Yamoto“ & „Galaxy Express 999“. Schmerzlich langweilig und blöde.
Junge Dornen (1967)
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedoch den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.
Lächerlich schlecht gealtertes Drama aus dem „How can I reach these Kids“ Subgenre. Sidney Poitier (The Defiant Ones, 1958) kann durch seinen Charme jedoch den Film auch durch so manche Durststrecke bringen. Er tanzt ungelenk und macht einen Frucht / Gemüsesalat und das ist schon viel Wert. Das vertröstet auch ein wenig bei den überflüssigen Bild-Montagen und den steinzeitlichen Geschlechtervorstellungen. Aber im ernst: „To Sir, with Love“ hatte damals sicherlich sehr gute Absichten und konnte damals wohl auch für etwas mehr Verständnis für rebellische Teens werben. Heute aber nur noch für Sidney und als Zeitdokument zu gebrauchen.
The Marvels (2023)
Kurzweiliger Marvelspaß. Höhepunkte sind natürlich Goose und Iman Vellani die in ihrer Rolle als Kamala offensichtlich viel Spaß hat, was man dem Film auch anmerkt. Die Teleportationsfähigkeiten der drei Marvels fügt einigen Kampfszenen etwas benötigtes Chaos hinzu. Sicherlich kein Meisterwerk, aber wer würde das schon ernsthaft über die anderen MCU Streifen sagen? Ich fands nett.
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Montag, 17. August 2026
Kalenderwoche 33 2026: Inselmonster, Untergrundmonster, Mannmonster & Sonnenstrahlen für alle!
Kalenderwoche 33 2026: Inselmonster, Untergrundmonster, Mannmonster & Sonnenstrahlen für alle!
Das Geheimnis der Monsterinsel (1981)
Der Millionär Kolderup (Peter Cushing) erwirbt aus einer Laune heraus eine Insel. Kurz darauf lässt er ein paar seiner Leute auf eine Expedition zur Insel los. Unter den Männern ist auch sein Neffe Morgan (Ian Sera), der mit dieser Reise etwas erzogen werden soll und dessen kauziger Hauslehrer (David Hatton). Allerdings verläuft die Fahrt mit dem Schiff nicht sonderlich gut und schon bald werden sie von Tang behangenen Seemonstern attackiert. Mit ihren letzten Kräften können die beiden Männer sich auf die Insel retten, aber auch dort warten einige Monstren auf die beiden.
Schon beim ersten Blick auf das Cover war klar, das diese mehr als lose Jules Verne Adaption ulkig werden sollte. Was mich dann aber erwartete konnte ich nicht ahnen. Die Monster sehen im Film nämlich noch knuffiger aus als ihr es ahnen könntet. Euch werden Seetangmonster, ein Gummidino, Blaseraupen und ein schießwütiger Affe geboten. Hinzu kommt noch ein Peter Cushing (Shock Waves, 1977), der überhaupt nicht weiß wie ihm geschieht und eine deutsch Synchro die sich gewaschen hat. Alles völlig scheiße, einiges macht dann durch den widersinnigen Twist irgendwie doch Sinn, aber unterhalten kann dieses Monstrum von Film auf voller Linie.
Richtig gut ist an diesem Stück Filmgeschichte aus den Händen von Juan Piquer Simon (Slugs, 1988) eigentlich nichts. Es sieht aber auch nie danach aus als hätte Jemand mehr von diesem Film erwartet. Alle haben aber augenscheinlich ihre Freude an dem Schabernack den sie da treiben, außer vielleicht Cushing. Der Humor ist schön daneben und die drei Hauptfiguren gespielt von David Hatton (Vaterland, 1994), Gasphar Ipua (Sea Devils, 1982) und Ian Sera (Pod People, 1983) haben eine tolle Chemie und spielen schön locker und so wie es sich für solch einen Film gehört. Klare Trash Empfehlung.
Phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde (1977)
In einer Buchhandlung wird dem Professor Otto Lindenbrock (Kenneth More) ein alter Reisebericht des Wissenschaftlers Saknussem zugespielt. Darin ist die Rede von einer phantastischen Reise unter die Erde, bis tief nach unten zum Mittelpunkt der Erde. Das Interesse des Forschers ist geweckt. Sofort plant er eine Expedition, bei der er von seiner Tochter Glauben (Ivonne Sentis) und ihrem Verlobten Axel (Pep Munné) begleitet wird. Sie reisen nach Island wo der Abstieg bis zum Mittelpunkt der Erde möglich sein soll. Dort heuern sie den isländischen Schäfer Hans (Frank Braña) an, der mit ihnen in einen Vulkankrater hinabsteigt. Bald entdecken sie eine fremde Welt voll mit prähistorischen Monstern.
Diese spanische Verfilmung des Abenteuer Klassikers von Jules Verne, ist im Grunde nichts anderes als eine aufgewärmte Variante der Version von 1959. Beide Verfilmungen sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich abgesehen von einem der Nebenhandlungen beinahe gar nicht. Leider ist der Humor hier nicht ganz so gelungen, dafür funktioniert der Film im Abenteuer Teil ganz gut. Die Dinosaurier sehen richtig schön schäbig aus und sind ein Fest für die Augen. Gummieidechsen auf Rädern, ganz großes Kino. Nur die Menschenfressenden Schildkröten sehen ganz cool aus, aber auch der Kampf der Plesiosaurier ist nicht total verkehrt.
Aber nicht nur in Sachen Monstereffekte und Kulissen ist diese Verfilmung schwächer, sondern auch bei der Besetzung. Frank Braña (Pod People, 1983) hat eine ungehörige Badass Trash Attitüde, die restlichen Darsteller*innen, die viel wichtiger für den Film sind, haben aber keine besondere Ausstrahlung und spielen nie besser als nur okay. Für Verne Fans also durchaus ein gelungenes Werk, wer aber nur mal Interesse an der Geschichte hat hält sich an die Verfilmung von 1959.
Ein Fleck in der Sonne (1961)
Filmische Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, über das Unglück das eine schwarze Familie zu zerreißen droht: Eine große Versicherungssumme. Mit wenigen kleinen Änderungen könnte dies auch einfach eine Aufzeichnung einer Theatervorstellung sein, der Cast des Films, allen voran die großartigen Claudia McNeil (Moon of the Wolf, 1972) und Sydney Poitier (The Defiant Ones, 1958). Bis in jede Nebenrolle toll besetztes Sozialdrama, das Heute vielleicht teilweise etwas hölzern und verstaubt erscheint, doch gerade in der Frage um Klassismus noch aktuelle Lehren vermitteln kann. Ansonsten ein tolles Zeitstück mit vielen mitreißenden Szenen.
Das Geheimnis der Monsterinsel (1981)
Der Millionär Kolderup (Peter Cushing) erwirbt aus einer Laune heraus eine Insel. Kurz darauf lässt er ein paar seiner Leute auf eine Expedition zur Insel los. Unter den Männern ist auch sein Neffe Morgan (Ian Sera), der mit dieser Reise etwas erzogen werden soll und dessen kauziger Hauslehrer (David Hatton). Allerdings verläuft die Fahrt mit dem Schiff nicht sonderlich gut und schon bald werden sie von Tang behangenen Seemonstern attackiert. Mit ihren letzten Kräften können die beiden Männer sich auf die Insel retten, aber auch dort warten einige Monstren auf die beiden.
Schon beim ersten Blick auf das Cover war klar, das diese mehr als lose Jules Verne Adaption ulkig werden sollte. Was mich dann aber erwartete konnte ich nicht ahnen. Die Monster sehen im Film nämlich noch knuffiger aus als ihr es ahnen könntet. Euch werden Seetangmonster, ein Gummidino, Blaseraupen und ein schießwütiger Affe geboten. Hinzu kommt noch ein Peter Cushing (Shock Waves, 1977), der überhaupt nicht weiß wie ihm geschieht und eine deutsch Synchro die sich gewaschen hat. Alles völlig scheiße, einiges macht dann durch den widersinnigen Twist irgendwie doch Sinn, aber unterhalten kann dieses Monstrum von Film auf voller Linie.
Richtig gut ist an diesem Stück Filmgeschichte aus den Händen von Juan Piquer Simon (Slugs, 1988) eigentlich nichts. Es sieht aber auch nie danach aus als hätte Jemand mehr von diesem Film erwartet. Alle haben aber augenscheinlich ihre Freude an dem Schabernack den sie da treiben, außer vielleicht Cushing. Der Humor ist schön daneben und die drei Hauptfiguren gespielt von David Hatton (Vaterland, 1994), Gasphar Ipua (Sea Devils, 1982) und Ian Sera (Pod People, 1983) haben eine tolle Chemie und spielen schön locker und so wie es sich für solch einen Film gehört. Klare Trash Empfehlung.
In einer Buchhandlung wird dem Professor Otto Lindenbrock (Kenneth More) ein alter Reisebericht des Wissenschaftlers Saknussem zugespielt. Darin ist die Rede von einer phantastischen Reise unter die Erde, bis tief nach unten zum Mittelpunkt der Erde. Das Interesse des Forschers ist geweckt. Sofort plant er eine Expedition, bei der er von seiner Tochter Glauben (Ivonne Sentis) und ihrem Verlobten Axel (Pep Munné) begleitet wird. Sie reisen nach Island wo der Abstieg bis zum Mittelpunkt der Erde möglich sein soll. Dort heuern sie den isländischen Schäfer Hans (Frank Braña) an, der mit ihnen in einen Vulkankrater hinabsteigt. Bald entdecken sie eine fremde Welt voll mit prähistorischen Monstern.
Diese spanische Verfilmung des Abenteuer Klassikers von Jules Verne, ist im Grunde nichts anderes als eine aufgewärmte Variante der Version von 1959. Beide Verfilmungen sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich abgesehen von einem der Nebenhandlungen beinahe gar nicht. Leider ist der Humor hier nicht ganz so gelungen, dafür funktioniert der Film im Abenteuer Teil ganz gut. Die Dinosaurier sehen richtig schön schäbig aus und sind ein Fest für die Augen. Gummieidechsen auf Rädern, ganz großes Kino. Nur die Menschenfressenden Schildkröten sehen ganz cool aus, aber auch der Kampf der Plesiosaurier ist nicht total verkehrt.
Aber nicht nur in Sachen Monstereffekte und Kulissen ist diese Verfilmung schwächer, sondern auch bei der Besetzung. Frank Braña (Pod People, 1983) hat eine ungehörige Badass Trash Attitüde, die restlichen Darsteller*innen, die viel wichtiger für den Film sind, haben aber keine besondere Ausstrahlung und spielen nie besser als nur okay. Für Verne Fans also durchaus ein gelungenes Werk, wer aber nur mal Interesse an der Geschichte hat hält sich an die Verfilmung von 1959.
Das Monster von Tokio (1959)
Der amerikanische Journalist Larry Stanford (Peter Dyneley) reist nach Japan, um dort den exzentrischen Wissenschaftler Dr. Robert Suzuki (Tetsu Nakamura) zu interviewen. Als der unvorsichtige Reporter im Berglabor des Doktors ankommt, merkt dieser zugleich wie unaufmerksam er ist. Damit erweist er sich als perfektes Versuchskaninchen für die nächsten Experimente. Er betäubt ihn und injiziert ihm darauf ein mysteriöses Mittel, das immer mehr seine animalischen Triebe stärkt. Schon kurz darauf hat er sich ganz verändert, betrügt seine Frau Linda (Jane Hylton) mit Geishas und man könnte beinahe denken, ihm wächst da was komisches auf der Schulter.
“The Manster” ist eine US-amerikanisch, japanische Co-Produktion aus den späten Fünfzigern. Veröffentlicht werde der Film 1960 als Double Feature mit “Eyes Without a Face”. George P. Breakstons (Golden Ivory) Geschichte erzählt von einem US-Reporter, der an einen leicht wahnsinnigen Wissenschaftler aus Nippon gerät, der ihn dann auch gleich zu einer Bestie machen möchte. Relativ grafisch wird schon im Intro klar gemacht, dass mit Dr. Suzuki nicht gut Kirschen essen ist. Der gewissenlose Wissenschaftler, gespielt von dem aus Titeln wie “U 2000 - Tauchfahrt des Grauens” (1963) und “Das Grauen schleicht durch Tokio” (1958) wohlbekannten Tetsu Nakamura (hier jedoch unter dem Namen Satoshi Nakamura kreditiert), hat nämlich schon einige andere Kreationen hervorgebracht. So sehen wir schon in den ersten Minuten wie ein intelligenter Gorilla einige Geishas beim Baden abmurkst und dann ist da noch seine Ehefrau, die zu einer widerlichen Mutation verkommen ist und von ihm gefangen gehalten wird.
Auch wenn die Effekte des Mansters eher lächerlich wirken, ist gerade dieser nüchterne, aber für damals sehr harte kalte Anfang sehr effektiv. Besonders das Make-Up und die Prothesen seiner Frau kommen durch die gelungene Beleuchtung etwas sehr unheimliches. Außerdem wird dadurch schnell klar, wie wenig man sich an damalige Restriktionen halten wollte. Für die Entstehungszeit zweifellos einer der härteren und ernsteren Drive-In Movies. Nach dem Intro wird es aber doch erst einmal sehr zeitgemäß wie in allen Filmen der damaligen Zeit und besonders in billigen Horror und Sci-Fi Flicks, geht es darstellerisch sehr hölzern zu, Anderes wie im Theater sehr übertrieben und dick aufgetragen und natürlich wird es auch äußerst melodramatisch. Die schlechtesten, aber auch ungeteilt lustigsten Momente haben immer etwas mit dramatischen Ereignissen zwischen Larry und Linda zu tun. Man erkennt die Dramatik an einem starken Kamerazoom und dem unheilvollen Geräusch: “Döödüüm”. Wie beim Zonk.
Trotz all des Trashs handelt es sich hierbei doch um einen der frühen Genreergüssen, mit durchaus subversiven Inhalt. Sexualität wird oft angedeutet und erwähnt. Die Hauptfigur betrügt seine Frau, verlässt sie und macht mit Geishas rum. Und das alles zu einer Zeit, während der man im Mainstream nicht mal zeigen durfte, wie Ehepaare sich ein Bett teilten. Die körperliche Transformation sieht etwas albern aus (auch wenn Sam Raimi bei “Army of Darkness“ klar darauf anspielt), die psychische packt dafür umso mehr. Anspielungen auf Alkohol- und Drogensucht sind sicherlich kein Zufall und gerade der damit einhergehende sittliche Zerfall unseres einstigen Helden zeigt Parallelen zu “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde” und geht ähnliche Wege, nur eben mit dem etwas exotischeren Background Japans.
Das menschliche Monster hat jedenfalls einiges zu bieten: Trash, unfreiwillige Komik, schlechte Effekte, gute Effekte, lustiges versuchtes Drama, einen mitreißenden Plot und ulkig vorgetragene Dialoge, die dennoch ein wenig gewagt sind. Für Trash Liebhaber, die trotzdem noch etwas Anspruch verlangen genau das Richtige.
Der amerikanische Journalist Larry Stanford (Peter Dyneley) reist nach Japan, um dort den exzentrischen Wissenschaftler Dr. Robert Suzuki (Tetsu Nakamura) zu interviewen. Als der unvorsichtige Reporter im Berglabor des Doktors ankommt, merkt dieser zugleich wie unaufmerksam er ist. Damit erweist er sich als perfektes Versuchskaninchen für die nächsten Experimente. Er betäubt ihn und injiziert ihm darauf ein mysteriöses Mittel, das immer mehr seine animalischen Triebe stärkt. Schon kurz darauf hat er sich ganz verändert, betrügt seine Frau Linda (Jane Hylton) mit Geishas und man könnte beinahe denken, ihm wächst da was komisches auf der Schulter.
“The Manster” ist eine US-amerikanisch, japanische Co-Produktion aus den späten Fünfzigern. Veröffentlicht werde der Film 1960 als Double Feature mit “Eyes Without a Face”. George P. Breakstons (Golden Ivory) Geschichte erzählt von einem US-Reporter, der an einen leicht wahnsinnigen Wissenschaftler aus Nippon gerät, der ihn dann auch gleich zu einer Bestie machen möchte. Relativ grafisch wird schon im Intro klar gemacht, dass mit Dr. Suzuki nicht gut Kirschen essen ist. Der gewissenlose Wissenschaftler, gespielt von dem aus Titeln wie “U 2000 - Tauchfahrt des Grauens” (1963) und “Das Grauen schleicht durch Tokio” (1958) wohlbekannten Tetsu Nakamura (hier jedoch unter dem Namen Satoshi Nakamura kreditiert), hat nämlich schon einige andere Kreationen hervorgebracht. So sehen wir schon in den ersten Minuten wie ein intelligenter Gorilla einige Geishas beim Baden abmurkst und dann ist da noch seine Ehefrau, die zu einer widerlichen Mutation verkommen ist und von ihm gefangen gehalten wird.
Auch wenn die Effekte des Mansters eher lächerlich wirken, ist gerade dieser nüchterne, aber für damals sehr harte kalte Anfang sehr effektiv. Besonders das Make-Up und die Prothesen seiner Frau kommen durch die gelungene Beleuchtung etwas sehr unheimliches. Außerdem wird dadurch schnell klar, wie wenig man sich an damalige Restriktionen halten wollte. Für die Entstehungszeit zweifellos einer der härteren und ernsteren Drive-In Movies. Nach dem Intro wird es aber doch erst einmal sehr zeitgemäß wie in allen Filmen der damaligen Zeit und besonders in billigen Horror und Sci-Fi Flicks, geht es darstellerisch sehr hölzern zu, Anderes wie im Theater sehr übertrieben und dick aufgetragen und natürlich wird es auch äußerst melodramatisch. Die schlechtesten, aber auch ungeteilt lustigsten Momente haben immer etwas mit dramatischen Ereignissen zwischen Larry und Linda zu tun. Man erkennt die Dramatik an einem starken Kamerazoom und dem unheilvollen Geräusch: “Döödüüm”. Wie beim Zonk.
Trotz all des Trashs handelt es sich hierbei doch um einen der frühen Genreergüssen, mit durchaus subversiven Inhalt. Sexualität wird oft angedeutet und erwähnt. Die Hauptfigur betrügt seine Frau, verlässt sie und macht mit Geishas rum. Und das alles zu einer Zeit, während der man im Mainstream nicht mal zeigen durfte, wie Ehepaare sich ein Bett teilten. Die körperliche Transformation sieht etwas albern aus (auch wenn Sam Raimi bei “Army of Darkness“ klar darauf anspielt), die psychische packt dafür umso mehr. Anspielungen auf Alkohol- und Drogensucht sind sicherlich kein Zufall und gerade der damit einhergehende sittliche Zerfall unseres einstigen Helden zeigt Parallelen zu “Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde” und geht ähnliche Wege, nur eben mit dem etwas exotischeren Background Japans.
Das menschliche Monster hat jedenfalls einiges zu bieten: Trash, unfreiwillige Komik, schlechte Effekte, gute Effekte, lustiges versuchtes Drama, einen mitreißenden Plot und ulkig vorgetragene Dialoge, die dennoch ein wenig gewagt sind. Für Trash Liebhaber, die trotzdem noch etwas Anspruch verlangen genau das Richtige.
Ein Fleck in der Sonne (1961)
Filmische Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, über das Unglück das eine schwarze Familie zu zerreißen droht: Eine große Versicherungssumme. Mit wenigen kleinen Änderungen könnte dies auch einfach eine Aufzeichnung einer Theatervorstellung sein, der Cast des Films, allen voran die großartigen Claudia McNeil (Moon of the Wolf, 1972) und Sydney Poitier (The Defiant Ones, 1958). Bis in jede Nebenrolle toll besetztes Sozialdrama, das Heute vielleicht teilweise etwas hölzern und verstaubt erscheint, doch gerade in der Frage um Klassismus noch aktuelle Lehren vermitteln kann. Ansonsten ein tolles Zeitstück mit vielen mitreißenden Szenen.
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Freitag, 14. August 2026
Kalenderwoche 32 2026: Albtraumgrille, Geisterfische, chaotische Kopfgeldjäger*innen & Auferstehung!
Kalenderwoche 32 2026: Albtraumgrille, Geisterfische, chaotische Kopfgeldjäger*innen & Auferstehung!
Pinocchio: Unstrung (2026) [Plaion]
Wie auch bei den anderen Filmen des Jagged Edge Poohniverse handelt es sich auch bei dieser eher freien Adaption des „Pinocchio“ Stoffes um einen krassen, kruden und effektreichen Billighorrorfilm. Der Film lebt von seinen überbordend extremen Effekten, die oftmals an klassische Warner Brothers Cartoons mit Gore erinnern. Die Kinderdarsteller sind eigentlich ganz cool gecastet und haben sichtlich ihren Spaß. Auch die Handgemachten Puppeneffekte können gefallen und Robert Englund (Galaxy of Terror, 1981) als die Stimme der bösen Variante von Jimminy Cricket ist was nettes für Genrefreund*innen. Insgesamt kommt öfter mal Langeweile auf und zumindest bei mir haben sich diese Goreszenen meist recht schnell totgelaufen vor allem da ohne eben diese kein echter Film mehr übrig bliebe.
Pinocchio: Unstrung (2026) [Plaion]
Wie auch bei den anderen Filmen des Jagged Edge Poohniverse handelt es sich auch bei dieser eher freien Adaption des „Pinocchio“ Stoffes um einen krassen, kruden und effektreichen Billighorrorfilm. Der Film lebt von seinen überbordend extremen Effekten, die oftmals an klassische Warner Brothers Cartoons mit Gore erinnern. Die Kinderdarsteller sind eigentlich ganz cool gecastet und haben sichtlich ihren Spaß. Auch die Handgemachten Puppeneffekte können gefallen und Robert Englund (Galaxy of Terror, 1981) als die Stimme der bösen Variante von Jimminy Cricket ist was nettes für Genrefreund*innen. Insgesamt kommt öfter mal Langeweile auf und zumindest bei mir haben sich diese Goreszenen meist recht schnell totgelaufen vor allem da ohne eben diese kein echter Film mehr übrig bliebe.
Die Blu-ray hat einiges an Extras zu bieten. Neben einem Audiokommentar auch noch Making-Ofs, Behind the Scenes, Interviews und entfallene Szenen. Schöne Veröffentlichung, die vor allem auch zeigt wie viel Spaß die Macher*innen hatten.
Angel’s Egg (1985)
Auch Heute noch eine unbeschreiblich schöne OVA des „Ghost in the Shell“ (1995) Regisseurs Mamoru Oshii. Es handelt sich dabei um einen höchst philosophischen und ruhigen Anime, der die meiste Zeit völlig ohne Worte auskommt. Die Handlung bleibt vage und lädt dazu ein sich selbst eine Meinung zu bilden. Visuell ist das Ganze atemberaubend schön. Ein Gedicht in Finsternis.
Trigun: Badlands Rumble (2010)
Ganz netter Film zur „Trigun“ Animeserie. Ein paar nette Actionsequenzen und beliebte Charaktere der Serie machen den Film für Fans ganz brauchbar. Insgesamt ist die Serie jedoch sowohl tiefsinniger, emotionaler und vor allem deutlich besser geschrieben. Einige Folgen haben deutlich komplexere Handlungsfäden und ein besseres emotionales payoff als dieser 90 minütige Film.
Wake Up Dead Man (2025)
Rian Johnsons dritter Teil der „Knives Out“ Krimis beweist vor allem wieder das Johnson unglaublich interessante und merkwürdige Figuren schreiben kann. Hier werden diese von einem tollen Ensemble zum Leben erweckt, dass es eine Freude ist. Zum Ende hin vielleicht etwas zu sehr gestreckt unterhält der Film dennoch besser als der zweite Teil und kombiniert Cozy Crime mit viel Humor und einigen bissigen gesellschaftlichen Spitzen.
Angel’s Egg (1985)
Auch Heute noch eine unbeschreiblich schöne OVA des „Ghost in the Shell“ (1995) Regisseurs Mamoru Oshii. Es handelt sich dabei um einen höchst philosophischen und ruhigen Anime, der die meiste Zeit völlig ohne Worte auskommt. Die Handlung bleibt vage und lädt dazu ein sich selbst eine Meinung zu bilden. Visuell ist das Ganze atemberaubend schön. Ein Gedicht in Finsternis.
Trigun: Badlands Rumble (2010)
Ganz netter Film zur „Trigun“ Animeserie. Ein paar nette Actionsequenzen und beliebte Charaktere der Serie machen den Film für Fans ganz brauchbar. Insgesamt ist die Serie jedoch sowohl tiefsinniger, emotionaler und vor allem deutlich besser geschrieben. Einige Folgen haben deutlich komplexere Handlungsfäden und ein besseres emotionales payoff als dieser 90 minütige Film.
Wake Up Dead Man (2025)
Rian Johnsons dritter Teil der „Knives Out“ Krimis beweist vor allem wieder das Johnson unglaublich interessante und merkwürdige Figuren schreiben kann. Hier werden diese von einem tollen Ensemble zum Leben erweckt, dass es eine Freude ist. Zum Ende hin vielleicht etwas zu sehr gestreckt unterhält der Film dennoch besser als der zweite Teil und kombiniert Cozy Crime mit viel Humor und einigen bissigen gesellschaftlichen Spitzen.
Mittwoch, 12. August 2026
Web of Heroes Collection - Spider-Man & Fantastic Four (Panini)
Web of Heroes Collection - Spider-Man & Fantastic Four (Panini)
Schon immer hatten die Fantastic Four ein besonderes Verhältnis zu Spider-Man. Peter Parker verlor früh seine Eltern und wurde sehr jung zu einem Superhelden genauso wie die Fantastic Four noch jung waren als sie ihre Fähigkeiten bekommen haben. Außerdem sieht Peter in Reed Richards eine Vaterfigur die ihm in vielerlei Hinsicht ein Vorbild ist. So haben sie schon kurz nach entstehen des Marvel Universums die ersten Crossover bestritten. Doch es wurden noch lange nicht alle Geschichten erzählt um vier neue geht es in diesem Trade, das die gesamte Mini Spider-Man and the Fantastic Four #1-4 vereint.
Schon immer hatten die Fantastic Four ein besonderes Verhältnis zu Spider-Man. Peter Parker verlor früh seine Eltern und wurde sehr jung zu einem Superhelden genauso wie die Fantastic Four noch jung waren als sie ihre Fähigkeiten bekommen haben. Außerdem sieht Peter in Reed Richards eine Vaterfigur die ihm in vielerlei Hinsicht ein Vorbild ist. So haben sie schon kurz nach entstehen des Marvel Universums die ersten Crossover bestritten. Doch es wurden noch lange nicht alle Geschichten erzählt um vier neue geht es in diesem Trade, das die gesamte Mini Spider-Man and the Fantastic Four #1-4 vereint.
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Donnerstag, 6. August 2026
DC Events - Blackest Night (Panini)
DC Events - Blackest Night (Panini)
In diesem Trade von Panini findet ihr die Ausgaben 0-8 des DC Events Blackest Night und Green Lantern (2005) #43.
Leben und Tod liegen im DC Universum nahe bei einander. Wer lebt könnte jeden Augenblick sterben und wer tot ist kann jederzeit irgendwie zurückkommen. Das ist bei Comics normal. In der dunkelsten Nacht des DC Universums allerdings werden unzählige Held*innen überall im Universum und vor allem auf der Erde von einer dunklen Entität wiederbelebt. Die Kraft der schwarzen Laterne verteilt überall Schwarze Laternenringe und so wird auch bald die Erde von wiedergeborenen aber bösen Held*innen und Schurk*innen überrannt. Flash und Atom versuchen ihr Bestes aber reihenweise werden die Held*innen von der bösen Macht übernommen. Hawkman und Hawkgirl sind nur die ersten Toten und ihnen werden noch viele folgen. Nur Hal Jordan und die Lantern Corps aller anderen Regenbogen Farben könnten gemeinsam eine Chance haben auf die dunkelste Nacht den hellsten Tag folgen zu lassen. Außerdem geht ein kleiner Funken Hoffnung von einem anderen Helden aus der schon lange tot ist.
In diesem Trade von Panini findet ihr die Ausgaben 0-8 des DC Events Blackest Night und Green Lantern (2005) #43.
Leben und Tod liegen im DC Universum nahe bei einander. Wer lebt könnte jeden Augenblick sterben und wer tot ist kann jederzeit irgendwie zurückkommen. Das ist bei Comics normal. In der dunkelsten Nacht des DC Universums allerdings werden unzählige Held*innen überall im Universum und vor allem auf der Erde von einer dunklen Entität wiederbelebt. Die Kraft der schwarzen Laterne verteilt überall Schwarze Laternenringe und so wird auch bald die Erde von wiedergeborenen aber bösen Held*innen und Schurk*innen überrannt. Flash und Atom versuchen ihr Bestes aber reihenweise werden die Held*innen von der bösen Macht übernommen. Hawkman und Hawkgirl sind nur die ersten Toten und ihnen werden noch viele folgen. Nur Hal Jordan und die Lantern Corps aller anderen Regenbogen Farben könnten gemeinsam eine Chance haben auf die dunkelste Nacht den hellsten Tag folgen zu lassen. Außerdem geht ein kleiner Funken Hoffnung von einem anderen Helden aus der schon lange tot ist.
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Dienstag, 4. August 2026
Carlsen Manga im August 2026!
Carlsen Manga im August 2026!
Junji Ito – Mimi’s Tales of Terror
In diesem Hardcoversammelband findet ihr alle Kurzgeschichten aus der Feder von Hiokatsu Kihara und Ichiro Nakayama die von Junji Ito als Manga adaptiert wurden. Die Geschichten stammen ursprünglich aus dem „Shinmimibukuro“ in dem die Autoren wahre Geistergeschichten sammelten. Ito lässt sich dann bei seiner Mangaumsetzung ein paar Freiheiten und führt das Eine oder das Andere etwas mehr in extremere Richtungen. Die zehn Kurzgeschichten sind zwischen vier bis 40 Seiten lang und handeln meist von alltäglichen Situationen in denen aber etwas nicht so richtig stimmen kann. Schnell eskalieren die Ereignisse und führen teils zu den abstrusesten Arten von Klimax. Man denke nur an wild gewordene Prothesendamen und Bodybuilder die gerne Grabsteine umdrehen. Sehr absurde Geschichten darunter, aber keine davon so abwegig das dieser Band nicht auch etwas für Ito Neulinge sein könnte. Insgesamt gibt es jedenfalls auch deutlich härtere und verrücktere Arbeiten des Horroraltmeisters. Optisch sind diese Geschichten aus sehr gelungen. Sowohl die Schockmomente als auch einige der stimmungsvollen Szenerien, sind einige der hübschesten die Ito in den 2000er Jahren geschaffen hat. Wieder mal eine klare Empfehlung wert.
Haruko – Ein Leben für die Tiere #3
Mit diesem Band hat mich Huroku und der Manga selbst endgültig verloren. In jedem Moment verhält sich Haruko auf eine Art und Weise, die nicht nur für sich, sondern auch alle anderen Menschen und auch die Tiere lebensgefährlich ist. Am Ende wird dann irgendwie alles gut, weil Haruko ja so gut mit Tieren umgehen kann, auch wenn wir das nie wirklich miterleben, sondern immer nur mitbekommen was sie alles falsch macht. Auch hier bleibt die Kritik und der Umgang mit dem Zoogeschäft sehr oberflächlich und selbstgerecht, das was der Manga dann als besser darstellt ist nur auf andere Weise schlecht. Naja.
Sakura – I want to eat your pancreas
Idumi Kiriharas Mangaadaption von Yoru Suminos Roman gehört schon lange zu den modernen Klassikern des traurigromantischen Slice of Life Genre und wurde seitdem auch schon als Anime und realfverfilmt. Nun gibt es den Manga in seiner gänze als Doppelband bei Carlsen, was gerade für viele neue Leser*innen eine schöne Gelegenheit sein sollte mal reinzuschnuppern. Die Geschichte um die todkranke Sakura ist stets emotional packendes und dabei immer auch glaubhaftes Drama mit liebevoll kreierten, zerbrechlichen Charakteren. Es fällt leicht mitzufiebern, mitzufühlen und ganz in den Emotionen aufzugehen. Eine Geschichte die seitdem oft kopiert, aber nur selten erreicht wurde.
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga #2
Auch der zweite Band illustriert sechs Erinnerungen von Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Junji Ito – Mimi’s Tales of Terror
In diesem Hardcoversammelband findet ihr alle Kurzgeschichten aus der Feder von Hiokatsu Kihara und Ichiro Nakayama die von Junji Ito als Manga adaptiert wurden. Die Geschichten stammen ursprünglich aus dem „Shinmimibukuro“ in dem die Autoren wahre Geistergeschichten sammelten. Ito lässt sich dann bei seiner Mangaumsetzung ein paar Freiheiten und führt das Eine oder das Andere etwas mehr in extremere Richtungen. Die zehn Kurzgeschichten sind zwischen vier bis 40 Seiten lang und handeln meist von alltäglichen Situationen in denen aber etwas nicht so richtig stimmen kann. Schnell eskalieren die Ereignisse und führen teils zu den abstrusesten Arten von Klimax. Man denke nur an wild gewordene Prothesendamen und Bodybuilder die gerne Grabsteine umdrehen. Sehr absurde Geschichten darunter, aber keine davon so abwegig das dieser Band nicht auch etwas für Ito Neulinge sein könnte. Insgesamt gibt es jedenfalls auch deutlich härtere und verrücktere Arbeiten des Horroraltmeisters. Optisch sind diese Geschichten aus sehr gelungen. Sowohl die Schockmomente als auch einige der stimmungsvollen Szenerien, sind einige der hübschesten die Ito in den 2000er Jahren geschaffen hat. Wieder mal eine klare Empfehlung wert.
Haruko – Ein Leben für die Tiere #3
Mit diesem Band hat mich Huroku und der Manga selbst endgültig verloren. In jedem Moment verhält sich Haruko auf eine Art und Weise, die nicht nur für sich, sondern auch alle anderen Menschen und auch die Tiere lebensgefährlich ist. Am Ende wird dann irgendwie alles gut, weil Haruko ja so gut mit Tieren umgehen kann, auch wenn wir das nie wirklich miterleben, sondern immer nur mitbekommen was sie alles falsch macht. Auch hier bleibt die Kritik und der Umgang mit dem Zoogeschäft sehr oberflächlich und selbstgerecht, das was der Manga dann als besser darstellt ist nur auf andere Weise schlecht. Naja.
Sakura – I want to eat your pancreas
Idumi Kiriharas Mangaadaption von Yoru Suminos Roman gehört schon lange zu den modernen Klassikern des traurigromantischen Slice of Life Genre und wurde seitdem auch schon als Anime und realfverfilmt. Nun gibt es den Manga in seiner gänze als Doppelband bei Carlsen, was gerade für viele neue Leser*innen eine schöne Gelegenheit sein sollte mal reinzuschnuppern. Die Geschichte um die todkranke Sakura ist stets emotional packendes und dabei immer auch glaubhaftes Drama mit liebevoll kreierten, zerbrechlichen Charakteren. Es fällt leicht mitzufiebern, mitzufühlen und ganz in den Emotionen aufzugehen. Eine Geschichte die seitdem oft kopiert, aber nur selten erreicht wurde.
Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft: Der Manga #2
Auch der zweite Band illustriert sechs Erinnerungen von Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Besonders schwer zu ertragen sind in diesem Fall die Erzählungen der Haustierjäger und die Geschichte der Kindergruppe die versucht hat nach dem Unfall die Natur zu erforschen. Unglaublich traurige Geschichten, die es für mich noch mal deutlich besser schaffen das grauen zu vermitteln als die in der Buchvorlage. Das Artwork transportiert den Schrecken deutlich ohne dabei reißerisch oder pietätlos zu sein. Kann diesen und auch den ersten Band wirklich allen Geschichtsinteressierten sehr empfehlen.
Freitag, 31. Juli 2026
Kalenderwoche 30 2026: Rollschuhschweine, Taschenmonster, Höllenfeuer, Intergalaktischer Honig & Intergalaktische Schwestern
Kalenderwoche 30 2026: Rollschuhschweine, Taschenmonster, Höllenfeuer, Intergalaktischer Honig & Intergalaktische Schwestern
The Muppets Take Manhattan (1984)
Niedlicher, wenn auch keiner der besten Muppets Filme. Gerade der Anfang funktioniert ziemlich gut und hat einige schöne Emotionale Momente. Danach zerfällt der Film leider ziemlich stark in Fragmente, kleine Ideen und eingestreute Sketche. So hangelt man sich dann vor allem im letzten Akt nur noch mäßig von Gastauftritt zu Gastauftritt. Und dann funktioniert das Finale auch nicht wirklich, es passiert einfach nur. Zum Glück bekommen wir aber dennoch gerade von Miss Piggy einige sehr schöne Szenen die eine Sichtung schon lohnend machen.
Monster in my Pocket: The Big Scream (1992)
MIMP sind eine meiner liebsten 90er Jahre Toylines. Doch die kleinen Taschenmonster haben nie ihre eigene Cartoonserie bekommen. Denn es blieb bei dieser Pilotfolge der Hanna-Barbera Productions, die aber insgesamt ganz gut unterhalten kann. Die Monster sind niedlich, haben Charakter und coole Designs. Wer hätte nicht gern als Kind eine Serie mit einem Werwolf mit jamaikanischen Akzent gesehen? Die Animationen sind auch ganz ordentlich für eine Spielzeugwerbung aus der Zeit. Retro und Monstefans könnten also gefallen daran haben.
Spawn (1997)
Fand ich sogar als Kind schon schäbig. Schafft es absolut nicht irgendetwas der peinlichen edgyness der Comics cool umzusetzen und erst das CGI… Wahrscheinlich mit das schlechteste das ich bisher gesehen habe in einem Film der Budget zur Verfügung hatte. Dennoch fühlte ich mich bei der ersten Sicht seit bestimmt über 20 Jahren erstaunlich gut erhalten. Alles ist derartig stumpfsinnig, drüber und extrem forciert versucht cool ohne auch nur einem Moment lang cool zu sein… Man muss es lieben. Einzig das Maskendesign von John Leguizamo (The Menu, 2022) als Clown ist wirklich zu loben. Unglaublich wie sehr sie den Mann verändert haben um eine gelungene Bildschirmversion des Comiccharakters auf die Beine zu stellen. Keine Ahnung was Martin Sheen (The Dead Zone, 1983) und Michael Jai White (Black Dynamite, 2009) hier eigentlich versuchen, zumindest ist es lustig.
Bugonia (2025) [Plaion]
Biene Maja mal ganz anders!
Yorgos Lanthimos (Dogtooth, 2009) versucht sich in seinem jüngsten Streich an einem Remake des koreanischen Kultfilms „Save the Green Planet“ (2003) von Jang Joon-hwan. Dabei macht er daraus so sehr sein eigenes Ding mit kleinen Merkwürdigkeiten, dass mir erst spät auffiel diese Geschichte, vor einigen Jahren, schon einmal gesehen zu haben. Einmal mehr engagierte er Emma Stone (The Curse, 2023-2024) für die Hauptrolle und einmal mehr macht sie ihre Sache sehr gut ständig zwischen verängstigtem Opfer zweier Verschwörungsideologen und voller Kontrolle über die Situation. Entweder wirklich Girlboss oder Alieninvasorin. Ihr Spiel lässt beide Möglichkeiten offen. Optisch ebenfalls ein schöner Film, der mitunter in schrecklichen Zwischentönen stecken bleibt, sich durch Gewaltausbrüche wieder befreit um regelmäßig in humoristische Absurdität zu driften. Sicherlich nicht etwas das allen gefallen wird, meinen Nerv trifft es aber sehr genau.
Die Blu-ray von Plaion kommt mit dem Making Of und ein paar Interviews.
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Figuren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die Blu-ray von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
The Muppets Take Manhattan (1984)
Niedlicher, wenn auch keiner der besten Muppets Filme. Gerade der Anfang funktioniert ziemlich gut und hat einige schöne Emotionale Momente. Danach zerfällt der Film leider ziemlich stark in Fragmente, kleine Ideen und eingestreute Sketche. So hangelt man sich dann vor allem im letzten Akt nur noch mäßig von Gastauftritt zu Gastauftritt. Und dann funktioniert das Finale auch nicht wirklich, es passiert einfach nur. Zum Glück bekommen wir aber dennoch gerade von Miss Piggy einige sehr schöne Szenen die eine Sichtung schon lohnend machen.
Monster in my Pocket: The Big Scream (1992)
MIMP sind eine meiner liebsten 90er Jahre Toylines. Doch die kleinen Taschenmonster haben nie ihre eigene Cartoonserie bekommen. Denn es blieb bei dieser Pilotfolge der Hanna-Barbera Productions, die aber insgesamt ganz gut unterhalten kann. Die Monster sind niedlich, haben Charakter und coole Designs. Wer hätte nicht gern als Kind eine Serie mit einem Werwolf mit jamaikanischen Akzent gesehen? Die Animationen sind auch ganz ordentlich für eine Spielzeugwerbung aus der Zeit. Retro und Monstefans könnten also gefallen daran haben.
Spawn (1997)
Fand ich sogar als Kind schon schäbig. Schafft es absolut nicht irgendetwas der peinlichen edgyness der Comics cool umzusetzen und erst das CGI… Wahrscheinlich mit das schlechteste das ich bisher gesehen habe in einem Film der Budget zur Verfügung hatte. Dennoch fühlte ich mich bei der ersten Sicht seit bestimmt über 20 Jahren erstaunlich gut erhalten. Alles ist derartig stumpfsinnig, drüber und extrem forciert versucht cool ohne auch nur einem Moment lang cool zu sein… Man muss es lieben. Einzig das Maskendesign von John Leguizamo (The Menu, 2022) als Clown ist wirklich zu loben. Unglaublich wie sehr sie den Mann verändert haben um eine gelungene Bildschirmversion des Comiccharakters auf die Beine zu stellen. Keine Ahnung was Martin Sheen (The Dead Zone, 1983) und Michael Jai White (Black Dynamite, 2009) hier eigentlich versuchen, zumindest ist es lustig.
Bugonia (2025) [Plaion]
Biene Maja mal ganz anders!
Yorgos Lanthimos (Dogtooth, 2009) versucht sich in seinem jüngsten Streich an einem Remake des koreanischen Kultfilms „Save the Green Planet“ (2003) von Jang Joon-hwan. Dabei macht er daraus so sehr sein eigenes Ding mit kleinen Merkwürdigkeiten, dass mir erst spät auffiel diese Geschichte, vor einigen Jahren, schon einmal gesehen zu haben. Einmal mehr engagierte er Emma Stone (The Curse, 2023-2024) für die Hauptrolle und einmal mehr macht sie ihre Sache sehr gut ständig zwischen verängstigtem Opfer zweier Verschwörungsideologen und voller Kontrolle über die Situation. Entweder wirklich Girlboss oder Alieninvasorin. Ihr Spiel lässt beide Möglichkeiten offen. Optisch ebenfalls ein schöner Film, der mitunter in schrecklichen Zwischentönen stecken bleibt, sich durch Gewaltausbrüche wieder befreit um regelmäßig in humoristische Absurdität zu driften. Sicherlich nicht etwas das allen gefallen wird, meinen Nerv trifft es aber sehr genau.
Die Blu-ray von Plaion kommt mit dem Making Of und ein paar Interviews.
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Figuren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die Blu-ray von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
Freitag, 24. Juli 2026
Kalenderwoche 29 2026: Mörderische Hosen, versteckspielen im Eis, eine Coladose am Strand & Räumungsverkauf!
Kalenderwoche 29 2026: Mörderische Hosen, versteckspielen im Eis, eine Coladose am Strand & Räumungsverkauf!
Slaxx (2020)
Hosenhorror! Ein wichtiges Genre! Der Rachegeist einer indischen Kinderarbeiterin beseelt eine hippe, angebliche Fairtrade, Öko und sonstwas Jeans und sorgt für einige Tode auf einer Releaseparty. Die Hoseneffekte sind gut gemacht mit einigen Greenscreen Tricks und einigen Puppenspielereien. Das funktioniert sogar so gut, das man es hier geschafft hat der Hose einen glaubhaften Charakter zu erarbeiten. Der satirische Teil ist meist relativ plump und frühstückt alle Gags ab die man hier erwarten würde. Schlecht ist der Film dadurch aber trotzdem nicht, denn auch wenn die Konsumkritik hier recht stumpf ist, trifft sie dennoch den Punkt der Sache. Ein netter kleiner Horrorfilm mit einigen netten Momenten. Sehr kurzweilig.
The Bedford Incident (1965)
Militär- / U-Bootdrama von James B. Harris (Paths of Glory, 1957) mit einer unglaublich guten Leistung von Richard Widmark (Das Urteil von Nürnberg, 1961), der hier eine kalte Kriegsversion von Captain Ahab spielt, dessen Moby Dick ein russisches U-Boot vor der Küste Grönlands ist. Beklemmend und Intensiv gefilmt, ist dieses Kriegsdrama eine sehr gutes Pendant zu Kubriks „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ (1964), nur eben ohne den Satirischen Teil. Stattdessen sehr trocken und düster erzählt. Am stärksten sind hier die sehr intensiven Dialoge zwischen Widmark und Sidney Poitier (In der Hitze der Nacht) und Eric Portman (One of Our Aircraft Is Missing, 1942). Ein starker Film, der wohl als erster auskommt Poitiers Rolle nicht zu rassifizieren, der damals schon Kritik an der NATO übt und es schafft ein beklemmendes Kriegsdrama zu sein, in dem es keinen Krieg gibt. Leider seitdem eher aktueller geworden.
Gamera gegen Zigra - Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu (1971)
Eieieiei… Komplette Gurke, aber irgendwie trotzdem besser als die letzten Gamera Streifen. Diesmal also gegen einen Harnischwels aus dem All, der Hypnose beherrscht. Natürlich als Strafe für unsere Umweltverschmutzung. Die Kinderfiguren sind wohl schlimmer als je zuvor, aber die deutsche Synchro ist so dämlich das man es dann doch lieben muss. Und naja, wenn man Gamera Schabernack mag ist das hier auch nicht verkehrt. Jedenfalls mopst unsere liebste Schildkröte dem Vieh ein U-Boot unter den Flossen weg. Später spielt sie sogar Xylophon auf den Rückenfinnen des Biests. Der Rest ist aber leider entweder langweiliger Müll oder Stockfootage älterer Gamerafilme. Für die deutsche Vertonung lohnt sich dann ein halber Blick für Freund*innen des dusseligen Schabernacks.
Backrooms (2026)
Backrooms macht einiges richtig. Die Setdesigns sind toll. Einige der bekannteren Liminal Spaces Fotos werden detailgetreu nachgestellt und gerade in den Found Footage Momenten funktioniert auch der Horror ziemlich gut. Ein paar Dialoge schaffen es zudem relativ gut persönliche Traumata in den Symbolismus der Backrooms einzuweben. Am Ende interessierten mich die Charaktere aber nicht so richtig. Die Backrooms dafür umso mehr und es war schön dieses Konzept derart ausgearbeitet in einem Film zu sehen. Am Ende wird dann der Monsteranteil etwas zu groß. Ich mag meine Spaces eher ohne monströse Bedrohung, weil ich das Konzept auch ohne Monster gruselig und auch gruseliger finde. Außerdem fühlt sich der dritte Akt an, als hätte man einen dritten Akt vergessen.
Slaxx (2020)
Hosenhorror! Ein wichtiges Genre! Der Rachegeist einer indischen Kinderarbeiterin beseelt eine hippe, angebliche Fairtrade, Öko und sonstwas Jeans und sorgt für einige Tode auf einer Releaseparty. Die Hoseneffekte sind gut gemacht mit einigen Greenscreen Tricks und einigen Puppenspielereien. Das funktioniert sogar so gut, das man es hier geschafft hat der Hose einen glaubhaften Charakter zu erarbeiten. Der satirische Teil ist meist relativ plump und frühstückt alle Gags ab die man hier erwarten würde. Schlecht ist der Film dadurch aber trotzdem nicht, denn auch wenn die Konsumkritik hier recht stumpf ist, trifft sie dennoch den Punkt der Sache. Ein netter kleiner Horrorfilm mit einigen netten Momenten. Sehr kurzweilig.
The Bedford Incident (1965)
Militär- / U-Bootdrama von James B. Harris (Paths of Glory, 1957) mit einer unglaublich guten Leistung von Richard Widmark (Das Urteil von Nürnberg, 1961), der hier eine kalte Kriegsversion von Captain Ahab spielt, dessen Moby Dick ein russisches U-Boot vor der Küste Grönlands ist. Beklemmend und Intensiv gefilmt, ist dieses Kriegsdrama eine sehr gutes Pendant zu Kubriks „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ (1964), nur eben ohne den Satirischen Teil. Stattdessen sehr trocken und düster erzählt. Am stärksten sind hier die sehr intensiven Dialoge zwischen Widmark und Sidney Poitier (In der Hitze der Nacht) und Eric Portman (One of Our Aircraft Is Missing, 1942). Ein starker Film, der wohl als erster auskommt Poitiers Rolle nicht zu rassifizieren, der damals schon Kritik an der NATO übt und es schafft ein beklemmendes Kriegsdrama zu sein, in dem es keinen Krieg gibt. Leider seitdem eher aktueller geworden.
Gamera gegen Zigra - Frankensteins Weltraumbestie schlägt zu (1971)
Eieieiei… Komplette Gurke, aber irgendwie trotzdem besser als die letzten Gamera Streifen. Diesmal also gegen einen Harnischwels aus dem All, der Hypnose beherrscht. Natürlich als Strafe für unsere Umweltverschmutzung. Die Kinderfiguren sind wohl schlimmer als je zuvor, aber die deutsche Synchro ist so dämlich das man es dann doch lieben muss. Und naja, wenn man Gamera Schabernack mag ist das hier auch nicht verkehrt. Jedenfalls mopst unsere liebste Schildkröte dem Vieh ein U-Boot unter den Flossen weg. Später spielt sie sogar Xylophon auf den Rückenfinnen des Biests. Der Rest ist aber leider entweder langweiliger Müll oder Stockfootage älterer Gamerafilme. Für die deutsche Vertonung lohnt sich dann ein halber Blick für Freund*innen des dusseligen Schabernacks.
Backrooms (2026)
Backrooms macht einiges richtig. Die Setdesigns sind toll. Einige der bekannteren Liminal Spaces Fotos werden detailgetreu nachgestellt und gerade in den Found Footage Momenten funktioniert auch der Horror ziemlich gut. Ein paar Dialoge schaffen es zudem relativ gut persönliche Traumata in den Symbolismus der Backrooms einzuweben. Am Ende interessierten mich die Charaktere aber nicht so richtig. Die Backrooms dafür umso mehr und es war schön dieses Konzept derart ausgearbeitet in einem Film zu sehen. Am Ende wird dann der Monsteranteil etwas zu groß. Ich mag meine Spaces eher ohne monströse Bedrohung, weil ich das Konzept auch ohne Monster gruselig und auch gruseliger finde. Außerdem fühlt sich der dritte Akt an, als hätte man einen dritten Akt vergessen.
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Mittwoch, 15. Juli 2026
Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!
Kalenderwoche 28 2026: Miesepeterkäfer, falsche Würfel & Jungs die Gennaro heißen!
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Fiuguren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die UHD von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als
Der Super Mario Galaxy Film (2026) [Plaion]
Als würde man eine Stunde und 38 Minuten lang mit den Schlüsseln klimpern um ein Kleinkind zu bespaßen. Natürlich sind die Luma extrem süß, Yoshi hat ein paar sehr drollige Momente und Rosalinas Kampf im Intro ist cool. Mehr als das hat der Film letztlich nicht zu bieten. Alle weiteren Gags, Gastauftritte und Referenzen verschmelzen zu einem Zuckersüßen und Bunten Klumpen in dem selbst erwachsene nur noch schwer so etwas wie einen Handlungsstrang entdecken können. Der Fanservice ist gerade für alte Nerds nett, aber allem ist so zufällig zusammengewürfelt das es auch immer seelen- und sinnlos erscheint. Es wäre schön gewesen hätte man sich einfach nur auf einen fanfavorisierten Charakter wie Yoshi, Rosalina oder auch Bowser Jr. konzentriert und den Film davon handeln lassen. Letztlich sehen wir hier wie Kinder planlos ihre Action Fiuguren gegeneinanderprallen lassen bis endlich die Credits rollen.
Die UHD von Plaion hat überraschend viele Extras zu bieten, die sich dann aber doch alle nur als
Werbeinterviews ohne jeglichen Informationsgehalt entpuppen.
Zatoichi – Der blinde Samurai (2003)
Takeshi Kitano (Battle Royale, 2000) versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller in einem Remake des japanischen Kultsamurai „Zatoichi“. Die Neuinterpretation behält zwar Ichis Kern bei, fügt dem ganzen aber blutigere Kämpfe, einiges an Slapstick und zusätzlich auch einige Musik- und Tanznummern hinzu. Das sollte auf dem ersten Blick eigentlich nicht funktionieren, tut es aber meist relativ gut. Kitano verkörpert Ichi sehr eindrücklich und macht ihn zu einem seiner Charaktere ohne die Essenz der Figur zu verfälschen. Thematisch handelt Kitanos Version von Täuschung, niemand ist wer er vorgibt es gibt immer noch einen letzten Twist der die Sicht umschwenken lässt und nur ein blinder Masseur kann die Wahrheit erkennen. Eine für Samurai Purist*innen vielleicht etwas zu gewagte Interpretation, aber insgesamt eine gelungene und vor allem eigenständige Version des Samurai Mythos.
Zatoichi – Der blinde Samurai (2003)
Takeshi Kitano (Battle Royale, 2000) versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller in einem Remake des japanischen Kultsamurai „Zatoichi“. Die Neuinterpretation behält zwar Ichis Kern bei, fügt dem ganzen aber blutigere Kämpfe, einiges an Slapstick und zusätzlich auch einige Musik- und Tanznummern hinzu. Das sollte auf dem ersten Blick eigentlich nicht funktionieren, tut es aber meist relativ gut. Kitano verkörpert Ichi sehr eindrücklich und macht ihn zu einem seiner Charaktere ohne die Essenz der Figur zu verfälschen. Thematisch handelt Kitanos Version von Täuschung, niemand ist wer er vorgibt es gibt immer noch einen letzten Twist der die Sicht umschwenken lässt und nur ein blinder Masseur kann die Wahrheit erkennen. Eine für Samurai Purist*innen vielleicht etwas zu gewagte Interpretation, aber insgesamt eine gelungene und vor allem eigenständige Version des Samurai Mythos.
Inventur – Metzstraße 11 (1975)
Želimir Žilnik stellt seine Kamera und ein Mikrofon ins Treppenhaus der Metzstraße 11 in München. Nun ist es Zeit für eine Inventur. Nacheinander lässt er alle Bewohner*innen des Hauses vor die Kameratreten. Die meisten der Bewohner*innen kommen ursprünglich nicht aus Deutschland. Die meisten sind Gastarbeiter*innen aus Italien, der Türkei, dem Ostblock oder Griechenland. Alle stellen sich kurz vor, sagen etwas über ihre Arbeitssituation, über ihre Finanzen, darüber wie es ihnen in Deutschland gefällt oder eben auch nicht. Ein Kurzfilm der eine perfekte Vorlage für eine soziologische Studie darstellt. Ein sehr kleiner, aber vielsagender Einblick in die Leben vieler Familien und eben auch die Inventur eines Hauses in München. Regisseur Želimir Žilnik ist ein wichtiger Filmemacher Serbiens, der vor allem immer wieder in Kurzdokumentationen auf soziale Probleme hinwies und ein scharfer Kritiker von staatlicher Zensur war. Er gilt wichtige Figur der Jugoslawischen schwarze Welle.
Želimir Žilnik stellt seine Kamera und ein Mikrofon ins Treppenhaus der Metzstraße 11 in München. Nun ist es Zeit für eine Inventur. Nacheinander lässt er alle Bewohner*innen des Hauses vor die Kameratreten. Die meisten der Bewohner*innen kommen ursprünglich nicht aus Deutschland. Die meisten sind Gastarbeiter*innen aus Italien, der Türkei, dem Ostblock oder Griechenland. Alle stellen sich kurz vor, sagen etwas über ihre Arbeitssituation, über ihre Finanzen, darüber wie es ihnen in Deutschland gefällt oder eben auch nicht. Ein Kurzfilm der eine perfekte Vorlage für eine soziologische Studie darstellt. Ein sehr kleiner, aber vielsagender Einblick in die Leben vieler Familien und eben auch die Inventur eines Hauses in München. Regisseur Želimir Žilnik ist ein wichtiger Filmemacher Serbiens, der vor allem immer wieder in Kurzdokumentationen auf soziale Probleme hinwies und ein scharfer Kritiker von staatlicher Zensur war. Er gilt wichtige Figur der Jugoslawischen schwarze Welle.
Usagi Yojimbo #28 – Der Rote Skorpion (Dantes Verlag)
Usagi Yojimbo #28 – Der Rote Skorpion (Dantes Verlag)
Immer auf der Reise durchs feudale Japan stolpert unser heldenhafte Hase auch diesmal wieder in so manche brenzlige Situation. Ein alter Trommelbauer muss schnellsten sein Meisterwerk fertigstellen, denn nur wenn die Götter durch seine Trommel geehert werden, schenken sie den Menschen Regen, der dringend für die Reissaat benötigt wird. Allerdings werden die Einwohner*innen des Dorfes von der Bande des Roten Skorpions ausgenommen und mit dem Leben bedroht.
Immer auf der Reise durchs feudale Japan stolpert unser heldenhafte Hase auch diesmal wieder in so manche brenzlige Situation. Ein alter Trommelbauer muss schnellsten sein Meisterwerk fertigstellen, denn nur wenn die Götter durch seine Trommel geehert werden, schenken sie den Menschen Regen, der dringend für die Reissaat benötigt wird. Allerdings werden die Einwohner*innen des Dorfes von der Bande des Roten Skorpions ausgenommen und mit dem Leben bedroht.
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Usagi Yojimbo
Donnerstag, 9. Juli 2026
Kalenderwoche 27 2026: Schlussfolgerungen, Riesenkaulquappen, brotlose Kunst, bellende Hunde & Trashman!
Kalenderwoche 27 2026: Schlussfolgerungen, Riesenkaulquappen, brotlose Kunst, bellende Hunde & Trashman!
Der verkehrte Sherlock Holmes (1971) [Plaion]
Seit dem Tod seiner Frau hält Justin Playfair (George C. Scott) sich für den genialen Privatdetektiv Sherlock Holmes. Psychologin Mildred Watson (Joanne Woodward) soll seinen Wahn attestieren. Stattdessen lässt sie sich von dem charismatischen Mann mitreißen und betritt mit ihm eine spannende Welt, in der hinter jeder Ecke der üble Professor Moriarty lauern könnte. Wunderschön schrullige Krimi-Groteske die sich recht erfolgreich von Situationskomik zu Situationskomik hangelt. Vor allem sind es die vielen kauzigen Nebenfiguren und der sehr spielfreudige Scott (Der Exorzist III, 1990), die den Film so sehenswert machen. Aus heutiger Sicht fehlt es dem ganzen vielleicht ein wenig an Schauwerten und manches ist etwas zu träge inszeniert. So passt der Film doch eher in die späten Sechzigerjahre als in die Siebziger, unterhaltsam ist er meist aber dennoch. Und am Ende sind es einige bittersüße Charakterinteraktionen die den Film auch Heute noch sehr liebenswürdig erscheinen lassen.
Explosive Media bringt diesen kleinen Klassiker über Plaion erstmals in HD auf Blu-ray heraus. Das Bild ist recht gur geraten. Die deutsche Synchro eher so mittelmäßig. Vorsicht auch beim Kauf, denn auf der Plaion Seite wird mit einem Featuerette und einem Audiokommentar geworben. Beides findet sich allerdings nicht auf der Disc wieder. Enthalten sind lediglich ein Trailer zum Film, eine alternative Szene, der Vorspann ohne Text und eine Diashow.
Die Prophezeiung (1979)
Etwas naive Mischung aus Ökothriller und Tierhorror. Die erste Hälfte hat interessante und mitreißende Momente. Vor allem der Konflikt zwischen den Indigenen und den Holzfällern funktioniert gut. Vor allem ist aber die Szene bei der Holzfabrik packend und auf merkwürdige Art erschreckend. Letztlich ist die Besichtigung der Fabrik sicherlich der gruseligste Moment des Film, eine sehr starke, bedrückende Szene. Wenn dann aber der eigentliche Horrorteil kommt, nämlich der Kampf zwischen mutiertem Bären und den Menschen klären sich alles zwischenmenschlichen Konflikte wie magisch auf. Was leider auch die Botschaft des Films massiv untergräbt. Zudem zieht sich der Bärenkampf dann auch noch sehr in die Länge, wodurch diesem, eigentlich gelungenen Bärenhorror dann den Todesschuss verpasst. Schade drum.
Die Akademie (2024)
Schrecklich belangloses über den angeblich waren Blick in die Kunstuni, das Kunstgewerbe und die persönlichen Schicksale dieser Industrie. Charaktere durchleben keine wirklichen Entwicklungen, die Dialoge kommen nie über ihre anfänglichen Plattitüden hinaus. Leblos, schablonenartig gefilmt und fast durchgängig hölzern gespielt. Lediglich Maja Bons möchte ich positiv erwähnen. Sie versucht zumindest etwas eigenes mit einzubringen und wäre wohl bei einem besseren Drehbuch zu mehr in der Lage.
Vincent muss sterben (2023)
Plötzliche, unprovozierte Attacken halten Frankreich im Atem. Eines der Oper ist Vincent (Karim Leklou) der aus heiterem Himmel von teils völlig fremden Menschen attackiert wird. Ungewöhnlicher Horrorfilm der zugleich Sozialdrama, wie auch ein äußerst toxischer Liebesfilm ist. Lose ans Zombiegenre angelehnt bewegt sich der Film irgendwo in der Nähe anderer Außensteier*innen wie Romeros „The Crazies“ (1973) oder dem Verbalvirus Horror von „Pontypool“ (2008). Äußerst spannend und zwiespältig, gerade weil der Film letztlich keinem Genre so richtig gerecht wird. Ebenfalls hochzuhalten: Die wirklich starken schauspielerischen Leistungen von Karim Leklou und Vimala Pons (Eden Log, 2007).
Comic Book Confidential (1988)
Kleine, sehr unaufgeregte Comic Doku die mir bis dato völlig unbekannt war. Der Film ackert sich chronologisch durch die Geschichte der neunten Kunst. Dabei kommen viele bekannte Künstler*innen wie Robert Crumb, Jack Kirby, Lynda Barry, Harvey Pekar, Frank Miller und einige mehr zu Wort. Die Doku behandelt dabei überraschend wenig Superheld*innen und räumt dafür sehr viel mehr Zeit für EC Horror und deren Zensurgeschichte, aber vor allem für die Underground Comics der 70er Jahre ein. Schön ist auch die Zeit das wir inszenierte Lesungen aller vertretenen Künstler*innen bekommen und dadurch einen tieferen Einblick in einzelne Werke der Künstler*innen erlangen als es in solch einer Doku eigentlich üblich wäre. Vermutlich eher eine Doku für den harten Kern von Comicfans, für diese aber schon allein als Zeitdokument einen Blick wert.
Der verkehrte Sherlock Holmes (1971) [Plaion]
Seit dem Tod seiner Frau hält Justin Playfair (George C. Scott) sich für den genialen Privatdetektiv Sherlock Holmes. Psychologin Mildred Watson (Joanne Woodward) soll seinen Wahn attestieren. Stattdessen lässt sie sich von dem charismatischen Mann mitreißen und betritt mit ihm eine spannende Welt, in der hinter jeder Ecke der üble Professor Moriarty lauern könnte. Wunderschön schrullige Krimi-Groteske die sich recht erfolgreich von Situationskomik zu Situationskomik hangelt. Vor allem sind es die vielen kauzigen Nebenfiguren und der sehr spielfreudige Scott (Der Exorzist III, 1990), die den Film so sehenswert machen. Aus heutiger Sicht fehlt es dem ganzen vielleicht ein wenig an Schauwerten und manches ist etwas zu träge inszeniert. So passt der Film doch eher in die späten Sechzigerjahre als in die Siebziger, unterhaltsam ist er meist aber dennoch. Und am Ende sind es einige bittersüße Charakterinteraktionen die den Film auch Heute noch sehr liebenswürdig erscheinen lassen.
Explosive Media bringt diesen kleinen Klassiker über Plaion erstmals in HD auf Blu-ray heraus. Das Bild ist recht gur geraten. Die deutsche Synchro eher so mittelmäßig. Vorsicht auch beim Kauf, denn auf der Plaion Seite wird mit einem Featuerette und einem Audiokommentar geworben. Beides findet sich allerdings nicht auf der Disc wieder. Enthalten sind lediglich ein Trailer zum Film, eine alternative Szene, der Vorspann ohne Text und eine Diashow.
Die Prophezeiung (1979)
Etwas naive Mischung aus Ökothriller und Tierhorror. Die erste Hälfte hat interessante und mitreißende Momente. Vor allem der Konflikt zwischen den Indigenen und den Holzfällern funktioniert gut. Vor allem ist aber die Szene bei der Holzfabrik packend und auf merkwürdige Art erschreckend. Letztlich ist die Besichtigung der Fabrik sicherlich der gruseligste Moment des Film, eine sehr starke, bedrückende Szene. Wenn dann aber der eigentliche Horrorteil kommt, nämlich der Kampf zwischen mutiertem Bären und den Menschen klären sich alles zwischenmenschlichen Konflikte wie magisch auf. Was leider auch die Botschaft des Films massiv untergräbt. Zudem zieht sich der Bärenkampf dann auch noch sehr in die Länge, wodurch diesem, eigentlich gelungenen Bärenhorror dann den Todesschuss verpasst. Schade drum.
Die Akademie (2024)
Schrecklich belangloses über den angeblich waren Blick in die Kunstuni, das Kunstgewerbe und die persönlichen Schicksale dieser Industrie. Charaktere durchleben keine wirklichen Entwicklungen, die Dialoge kommen nie über ihre anfänglichen Plattitüden hinaus. Leblos, schablonenartig gefilmt und fast durchgängig hölzern gespielt. Lediglich Maja Bons möchte ich positiv erwähnen. Sie versucht zumindest etwas eigenes mit einzubringen und wäre wohl bei einem besseren Drehbuch zu mehr in der Lage.
Vincent muss sterben (2023)
Plötzliche, unprovozierte Attacken halten Frankreich im Atem. Eines der Oper ist Vincent (Karim Leklou) der aus heiterem Himmel von teils völlig fremden Menschen attackiert wird. Ungewöhnlicher Horrorfilm der zugleich Sozialdrama, wie auch ein äußerst toxischer Liebesfilm ist. Lose ans Zombiegenre angelehnt bewegt sich der Film irgendwo in der Nähe anderer Außensteier*innen wie Romeros „The Crazies“ (1973) oder dem Verbalvirus Horror von „Pontypool“ (2008). Äußerst spannend und zwiespältig, gerade weil der Film letztlich keinem Genre so richtig gerecht wird. Ebenfalls hochzuhalten: Die wirklich starken schauspielerischen Leistungen von Karim Leklou und Vimala Pons (Eden Log, 2007).
Comic Book Confidential (1988)
Kleine, sehr unaufgeregte Comic Doku die mir bis dato völlig unbekannt war. Der Film ackert sich chronologisch durch die Geschichte der neunten Kunst. Dabei kommen viele bekannte Künstler*innen wie Robert Crumb, Jack Kirby, Lynda Barry, Harvey Pekar, Frank Miller und einige mehr zu Wort. Die Doku behandelt dabei überraschend wenig Superheld*innen und räumt dafür sehr viel mehr Zeit für EC Horror und deren Zensurgeschichte, aber vor allem für die Underground Comics der 70er Jahre ein. Schön ist auch die Zeit das wir inszenierte Lesungen aller vertretenen Künstler*innen bekommen und dadurch einen tieferen Einblick in einzelne Werke der Künstler*innen erlangen als es in solch einer Doku eigentlich üblich wäre. Vermutlich eher eine Doku für den harten Kern von Comicfans, für diese aber schon allein als Zeitdokument einen Blick wert.
Dienstag, 30. Juni 2026
Carlsen Manga im Juli 2026!
Carlsen Manga im Juli 2026!
Dead Rock #3
Yakuta steckt in einem gefährlichen Labyrinth fest, das nur kurz zuvor noch die Bibliothek der Dead Rock Schule war. Dort ist er auf der Suche nach einem geheimnisvollen Buch, dass Informationen über die Schwachstelle Gottes enthält. In diesem Labyrinth muss er sich Cougar stellen, dem unglaublich starken Schülerboss.
Standard Shonen Manga mit ein paar ganz netten Ideen. Das Artwork ist auch okay, ein paar der Charakterdesigns haben sogar Potential für etwas besseres. Insgesamt wirkt das Ganze aber stark nach Genre Fließbandarbeit. Nicht wirklich schlecht, aber auch so egal und identitätslos, das es wohl nur was für alle ist, die bereits den Rest des Genres abgefrühstückt haben.
Fukuneko – Die Glückskatzen #3
In einer kleinen Stadt in Japan bekommen Menschen, die einsam sind oder emotionale Unterstützung brauchen kleine Katzenmädchen mit magischen Kräften an ihre Seite. Sowie Yota der seine Mutter vermisst oder Midori das ihr Kind verloren hat.
Zuckersüße Mischung Ultracuteness und Slice of Life. Das Artwork ist Zweck mäßig, die Handlung meist leider auch. Ist zwar schon süß, aber wenn wir vom Cutenessfaktor absehen bleibt hier nicht viel. Vor allem da die hier angesprochenen Probleme leider nie ernsthaft thematisiert werden oder man hierbei mehr in die Tiefe geht. Am Ende bleiben nur niedliche Katzenmädchen die als Schlüsselanhänger wohl ihre Fans finden werden, aber ihre alltäglichen Abenteuer geben leider nur wenig her.
Shinobi Undercover #1
Auch in unserer modernen Zeit hüpfen Ninjas nachts von Dach zu Dach um geheime Missionen zu erfüllen. Nun soll Ninja Geheimagent Yodaka allerdings eine Mission im hellen Tageslicht ausführen. Er soll die Oberschülerin Aoi Mukai beschützen. Als Ninja zwar ein Ass, als Oberschüler aber eher awkward, wird der Schulalltag wohl seine bisher schwerste Aufgabe.
Ippon Takegushi und Santa Mitarashi, bekannt geworden durch „Candy Flurry“ das im Shonen Jump zu lesen war, präsentieren mit „Shinobi Undercover“ ihre neueste gemeinsame Serie. Genauso wie im Vorgänger bekommen wir auch hier eine rasante Mischung aus Action und Comedy, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert und unterhält. Die Charakterdesigns, Action und vor allem das Seitenlayout sind wirklich sehr gut geraten. Einige Momente kommen sogar ein einige der besten Shonen Titel der aktuellen Zeit heran. Jedoch kann das alles nur durch eine sehr behelfsmäßige Handlung zusammen gehalten werden. Eine Story die Kapitel für Kapitel in einem Manga Magazin funktionieren kann, aber in Tankobon Form bietet der Manga nicht genug interessantes um die Aufmerksamkeit der Leser*innen lang genug halten zu können. Hat aber durchaus Potential.
Dr. Slump #4
Herzstück des vierten Sammelbands von Akira Toriyamas (Dragonball) Nonsense Comedy „Dr. Slump“ ist der mehrere Kapitel umfassende Epos über den großen Grand Prix von Pinguinhausen. Arale, Senbei, Parzan, Suppaman, Midori und viele andere liefern sich das wildeste Wettrennen seit „Speed Racer“. Da bleibt nichts heil und keine Hose trocken. Da helfen auch keine Ultraman und oder Samurai Parodien. Der Humor bleibt unglaublich blöde, aber dabei auch immer überraschend und unvorhersehbar. Die illustre Truppe aus schrulligen Charakteren ist immer ein fest und der stilsicher, stilfreie Stil von Toriyama bockt auf jeder Seite. Kann man nichts falsch machen wenn der Humor auch mal unterirdisch sein darf.
In einer kleinen Stadt in Japan bekommen Menschen, die einsam sind oder emotionale Unterstützung brauchen kleine Katzenmädchen mit magischen Kräften an ihre Seite. Sowie Yota der seine Mutter vermisst oder Midori das ihr Kind verloren hat.
Zuckersüße Mischung Ultracuteness und Slice of Life. Das Artwork ist Zweck mäßig, die Handlung meist leider auch. Ist zwar schon süß, aber wenn wir vom Cutenessfaktor absehen bleibt hier nicht viel. Vor allem da die hier angesprochenen Probleme leider nie ernsthaft thematisiert werden oder man hierbei mehr in die Tiefe geht. Am Ende bleiben nur niedliche Katzenmädchen die als Schlüsselanhänger wohl ihre Fans finden werden, aber ihre alltäglichen Abenteuer geben leider nur wenig her.
Shinobi Undercover #1
Auch in unserer modernen Zeit hüpfen Ninjas nachts von Dach zu Dach um geheime Missionen zu erfüllen. Nun soll Ninja Geheimagent Yodaka allerdings eine Mission im hellen Tageslicht ausführen. Er soll die Oberschülerin Aoi Mukai beschützen. Als Ninja zwar ein Ass, als Oberschüler aber eher awkward, wird der Schulalltag wohl seine bisher schwerste Aufgabe.
Ippon Takegushi und Santa Mitarashi, bekannt geworden durch „Candy Flurry“ das im Shonen Jump zu lesen war, präsentieren mit „Shinobi Undercover“ ihre neueste gemeinsame Serie. Genauso wie im Vorgänger bekommen wir auch hier eine rasante Mischung aus Action und Comedy, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert und unterhält. Die Charakterdesigns, Action und vor allem das Seitenlayout sind wirklich sehr gut geraten. Einige Momente kommen sogar ein einige der besten Shonen Titel der aktuellen Zeit heran. Jedoch kann das alles nur durch eine sehr behelfsmäßige Handlung zusammen gehalten werden. Eine Story die Kapitel für Kapitel in einem Manga Magazin funktionieren kann, aber in Tankobon Form bietet der Manga nicht genug interessantes um die Aufmerksamkeit der Leser*innen lang genug halten zu können. Hat aber durchaus Potential.
Dr. Slump #4
Herzstück des vierten Sammelbands von Akira Toriyamas (Dragonball) Nonsense Comedy „Dr. Slump“ ist der mehrere Kapitel umfassende Epos über den großen Grand Prix von Pinguinhausen. Arale, Senbei, Parzan, Suppaman, Midori und viele andere liefern sich das wildeste Wettrennen seit „Speed Racer“. Da bleibt nichts heil und keine Hose trocken. Da helfen auch keine Ultraman und oder Samurai Parodien. Der Humor bleibt unglaublich blöde, aber dabei auch immer überraschend und unvorhersehbar. Die illustre Truppe aus schrulligen Charakteren ist immer ein fest und der stilsicher, stilfreie Stil von Toriyama bockt auf jeder Seite. Kann man nichts falsch machen wenn der Humor auch mal unterirdisch sein darf.
Montag, 22. Juni 2026
Kalenderwoche 25 2026: Marmelade & eine Schüssel Erdbeeren!
Kalenderwoche 25 2026: Marmelade & eine Schüssel Erdbeeren!
Paddington (2014)
Teils mühselige Familienkomödie mit vielen herzlichen, schönen Momenten. Großteils verläuft der Humor hier ins leere, dafür können aber ein paar Actionsequenzen und Ekelmomente wohl den Kleinsten Freude bereiten. Ich denke vor allem ohne Nicole Kidmans (Babygirl, 2024) Villain Part könnte der Film um einiges weniger anstrengend sein.
Das siebente Siegel (1957)
Mein liebster Ingmar Bergman (Wilde Erdbeeren, 1957) Film. Wunderschöne Bilder, gelenke Dialoge und ein großer Reigen interessanter Charaktere, angeführt von Max von Sydow (Der Exorzist, 1973) als Ritter Block. Der Film setzt sich auch Heute noch auf Interessante weise mit Religion, Tod, Krieg und Seuche auseinander. Dabei ist Manches besser als Anderes und wieder Anderes besser als geahnt gealtert. Ein manchmal schwerfälliges, aber auch leichteres Kunstwerk als man annehmen würde. Für mich ist der Film voller ergreifender Szenen und er enthält sogar eine meiner liebsten Filmszenen überhaupt.
Hellraiser (2022)
Komplett hassenswerte Charaktere machen nur dummes Zeug in einem Film der mit dem Cenobiten Mythos macht was er will. Stimmig ist das jedenfalls nicht. Die neuen Cenobiten Designs sind merkwürdig clean, ungruselig und ohne jegliche sexuelle Energie. Insgesamt ein super unaufregender und sauberer Film fürs Hellraiser Franchise. Fühlt sich nicht nach Hellraiser an, sieht auch nicht so aus. Technisch sicherlich besser als spätere Filme der Reihe, aber dennoch komplett uninteressanter und viel zu langer Hochglanzmüll.
Paddington (2014)
Teils mühselige Familienkomödie mit vielen herzlichen, schönen Momenten. Großteils verläuft der Humor hier ins leere, dafür können aber ein paar Actionsequenzen und Ekelmomente wohl den Kleinsten Freude bereiten. Ich denke vor allem ohne Nicole Kidmans (Babygirl, 2024) Villain Part könnte der Film um einiges weniger anstrengend sein.
Das siebente Siegel (1957)
Mein liebster Ingmar Bergman (Wilde Erdbeeren, 1957) Film. Wunderschöne Bilder, gelenke Dialoge und ein großer Reigen interessanter Charaktere, angeführt von Max von Sydow (Der Exorzist, 1973) als Ritter Block. Der Film setzt sich auch Heute noch auf Interessante weise mit Religion, Tod, Krieg und Seuche auseinander. Dabei ist Manches besser als Anderes und wieder Anderes besser als geahnt gealtert. Ein manchmal schwerfälliges, aber auch leichteres Kunstwerk als man annehmen würde. Für mich ist der Film voller ergreifender Szenen und er enthält sogar eine meiner liebsten Filmszenen überhaupt.
Hellraiser (2022)
Komplett hassenswerte Charaktere machen nur dummes Zeug in einem Film der mit dem Cenobiten Mythos macht was er will. Stimmig ist das jedenfalls nicht. Die neuen Cenobiten Designs sind merkwürdig clean, ungruselig und ohne jegliche sexuelle Energie. Insgesamt ein super unaufregender und sauberer Film fürs Hellraiser Franchise. Fühlt sich nicht nach Hellraiser an, sieht auch nicht so aus. Technisch sicherlich besser als spätere Filme der Reihe, aber dennoch komplett uninteressanter und viel zu langer Hochglanzmüll.
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