Donnerstag, 19. März 2015

Dragonball Z - Brolys Rückkehr (1993) [Kazé]

Dragonball Z - Brolys Rückkehr (1993) [Kazé]

Sieben Jahre sind vergangen seitdem Goku (Tommy Morgenstern) den Supersaiyajin Broly (Gerrit Schmidt-Foß) besiegte und seinen leblosen Körper zur Erde geprügelt hat. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Gohan (Robin Kahnmeyer) ist zu einem großen Krieger und einem richtigen Mann herangewachsen und in Videl (Anna Carlsson), der Tochter von Mr. Satan hat er eine tolle Freundin gefunden. Son Goku ist verstorben, dafür hat ChiChi einen weiteren Sohn, den kleinen Son Goten (Ricardo Richter) auf die Welt gebracht und Krelin (Wanja Gerick) hat plötzlich Haare. Da ist was los. Trunks (Arda Vural), Videl und Goten sind gerade auf der Suche nach den sieben Dragonballs um sich von Shenlong einen Wunsch erfüllen zu lassen. Auf ihrer Suche nach den magischen Bällen landen sie unter anderem auch in einem kleinen verlassenen Dorf. Die verbliebenen Einwohner leben in Furcht vor einem riesigen Monster. Doch als unsere drei Helden es bekämpfen erwecken sie einen viel schlimmeren Feind, der schon tot geglaubt war.

Mit 51 Minuten wieder ein sehr kurzweiliges Abenteuer, das diesmal sogar den Titel “Abenteuer” wirklich verdient hat. Denn richtig wichtig werden die Kämpfe erst ganz am Ende, wenn es Broly ans Leder gehen soll. Vorher wird sehr viel rumgeblödelt, was seinen kindischen Höhepunkt darin findet, wie Goten dem bösen Broly ins Gesicht pinkelt. Während die erste Hälfte also eher was für die kleineren DBZ Fans ist, dreht die Action nach dem leichfüßigen und sehr kurzweiligen Start ordentlich auf. Es fließt sogar Blut und der Kampf ist so episch und klimatisch wie man es sich wünscht von dem Franchise. Also zur Hälfte eher Original Dragonball und zur anderen Hälfte etwas erwachsener im Stile von DBZ. Hält sich jedenfalls gut die Waage und unterhält sehr gut, schon allein wegen dem guten Humor und Broly ist auch ein fähiger Bösewicht, der dank Gerrit Schmidt-Foß auch noch einen sehr talentierten Synchronsprecher hat. Überhaupt kann man an den Synchronsprechern nur wenig kritisieren.

Optisch ist es aber auch einer der besseren Filme. Die Animationen sehen gut aus und die Charaktere machen einiges her. Auch bei den Blitz und Energieeffekten während der Kämpfe wird viel für eure Epilepsie getan. In allem also vielleicht kein wichtiger oder herausragender Dragonball Film, aber dafür ein rundum gelungener der nicht mehr und nicht weniger schafft als für 50 Minuten zu unterhalten.

Der Film befindet sich in der dritten und somit auch letzten DBZ Filmbox. In einem wie immer hübschen Digipack befinden sich fünf DVDs mit diesem Film und dann noch mit “Super-Saiyajin Son Gohan”, “Angriff der Bio-Kämpfer” und “Die Fusion/Drachenfaust”. Von letzteren gibt es nicht nur den deutschen Zusammenschnitt, sondern auch beide Filme sind in voller Länge in ihrer japanischen Originalversion im O-Ton zu sehen.

6,4 von 10 Krachdrachen

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