Freitag, 28. März 2014

Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 1. Fall (Random House Audio) [Hörprobe]

Das Verbrechen - Kommissarin Lunds 1. Fall (Random House Audio) [Hörprobe]

Ihre Zeit bei der Kopenhagener Mordkommission ist im Prinzip schon beendet, als Kommissarin Sarah Lund vom Verschwinden von Nanna Birk Larsen erfährt. Zusammen mit Jan Meyer , der eigentlich ihre Nachfolge antreten soll, begibt sie sich auf die Suche nach der jungen Frau, während sie ihren wartenden Verlobten Bengt in Schweden immer wieder auf später vertröstet.
Die Vermutung Nanna sei einem Verbrechen zum Opfer gefallen bestätigt sich, als sie in einem versenkten Auto gefesselt, misshandelt und vor allem tot aufgefunden wird.
Ihre Eltern Theis und Pernille können es nicht fassen und zerbrechen fast an der Tatsache, dass ihnen ihre Tochter genommen wurde. Erschüttert ist auch die Kopenhagener Lokalpolitik, denn das Auto, in dem Nanna gefunden wurde, ist ein Parteiwagen von Troels Hartmann, einem Kandidaten auf den Posten des Oberbürgermeisters...

Es ist jetzt schon einige Zeit vergangen, dass ich mich mit der guten Kommissarin Lund beschäftigte. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen natürlich, dass nach drei Staffeln und gut 40 Stunden Unterhaltung eine gewisse Sättigung eingetreten ist - obgleich die Qualität ja stimmte. Zum anderen lag es daran, dass der erste Fall schon nicht ganz ohne war. Und so kam es auch, dass mir, als in diesem Hörbuch zum ersten Mal der Name Nanna Birk Larsen fiel, die ganzen unangenehmen Ereignisse einfielen, die da noch kommen werden. Inhaltlich deckt sich die Hörprobe mit dem Beginn der TV-Serie und hat somit schon einmal eine gute Handlung sicher.

Mein Blick auf das Hörbuch ist natürlich durch die TV-Serie stark beeinflusst. So fällt zuerst auf, dass nicht Katrin Fröhlich, die Sarah Lund in der deutschen Fassung spricht, dem Buch ihre Stimme leiht, sondern Anneke Kim Sarnau.
Diese fängt das Unterkühlte und Traurige der Geschichte gut ein, strauchelt aber etwas dabei, das Ganze dynamisch zu gestalten. Die Charaktere unterscheiden sich nur geringfügig. Leider ist der Text teilweise etwas arg knapp geraten, so dass sich nur selten ein richtiger Fluss einstellen will. Oft wenige Worte. Oft nur Halbsätze. Stimmung? Ja, vielleicht. Doch nicht immer.


Da es sich bei der Hörprobe nur um die ersten 45 Minuten von insgesamt 600 handelt, möchte ich von einer Punktewertung absehen. Das, was ich bisher gehört habe macht einen soliden Eindruck und kann sicher diejenigen für sich gewinnen, die keine 20 Stunden vor der Glotze lungern möchten. Mein Fall ist es jedoch trotz der überzeugenden Grundlage nicht.

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