Montag, 28. Juli 2014

So Sweet So Perverse (1969)

So Sweet So Perverse (1969)

Jean (Jean-Louis Trintignant) ist ein wohlhabender Großindustrieller, dessen Ehe mit Danielle (Erika Blanc) schon recht lange auf der Kippe steht. Da er nicht mehr viel für sie empfindet und auch ansonsten wenig mit ihr läuft, lässt er sich von der attraktiven Nicole (Carroll Baker) trösten. Zwischen den beiden entsteht schon bald ein zarte Liebesbeziehung, allerdings musst Jean bald feststellen, dass etwas nicht stimmt und Nicole nicht zufällig zu ihm gefunden hat.

Carroll Baker (Baba Yaga), Jean-Louis Trintignant (Brennt Paris?) und Erika Blanc (Die toten Augen des Dr. Dracula) sind wirklich gute, talentierte und charismatische Darsteller, die diesen frühen Giallo von Umberto Lenzi (Black Zombies) überhaupt erst guckbar machen. Ansonsten hat Lenzi ein paar nette optische Ideen, die meist nur minderwertig umgesetzt wurden, die Handlung nimmt nicht so richtig fahrt auf und überhaupt ist man vom Genre besseres gewohnt. Nie fiebert man in irgendeiner Form mit oder interessiert sich wirklich dafür die Rätsel um die verschiedenen Beziehungen der Charaktere zu lösen.

Ansonsten ist der Film noch blutleer und versucht auf ungelenke Weise ein bisschen verrucht rüberzukommen. Schließlich ist es aber auch der zweite Teil von Lenzis Trilogie, die außer diesem Film noch “Orgasmo” und “Paranoia” enthält. Viel mehr fällt mir auch wirklich nicht ein, denn mehr als dass die Darsteller sehr viel besser als der Rest des Films sind, ist wirklich nicht hängen geblieben. Kann man wohl mal gesehen haben. So richtig lohnt es sich aber nicht, auch wenn es insgesamt dann doch ein solider, aber auch sehr mittelmäßiger Film ist.

5 von 10 Irgendwas

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