Donnerstag, 22. Januar 2015

Alone in the Dark (2005)

Alone in the Dark (2005)

Edward Carnby (Christian Slater) ist ein Detektiv des Paranormalen immer auf der Suche nach dem Unerklärlichen und dem Übernatürlichen. Zur Zeit beschäftigt ihn der mysteriöse Tod eines Bekannten. Alle Spuren in diesem Fall führen ihn nach Shadow Island, einem unverheißungsvollen Ort, an dem wohl irgendwann einmal der Stamm der Abskani finstere Dämonen angebetet hat. Irgendwie hat das Waisenhaus, in dem er einst aufgewachsen ist etwas damit zu tun, denn immer mehr ehemalige Bewohner davon verschwinden Spurlos. Da der Fall dann doch zu kompliziert für ihn wird fragt er die geniale und hübsche Antrophologin Aline Cedrac (Tara Reid) um Hilfe, die zufällig auch noch seine Ex-Freundin ist. Noch bevor man “absolut unsinnige, bescheuerte, alberne, Schmalzmusiksexszene” sagen kann stehen sie vor dem Tor zur Hölle, das Licht blinkt und eine böse mach aus der Hölle will Besitz von ihnen übernehmen.

“Alone in the Dark” ist eine bis heute bestehende Videospielserie, mit der ihre Erfinder Infogrames 1992 das Survival-Horror Genre erfunden haben, dass kurz darauf von Serien wie Resident Evil und Silent Hill kopiert und perfektioniert wurde. Die Games fand ich eigentlich immer ganz nett, gealtert sind sie aber grauenhaft und die neueren Teile sind auch ganz objektiv eher als Katastrophen einzuordnen. Wie alle größeren Game Serien musste natürlich auch “Alone in the Dark” dran glauben. Produzent und Regisseur war natürlich kein geringerer als Dr. Uwe Boll (Bluberella) am Werk, der ja alles verfilmt, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Hier haben wir uns angeblich mit einem unfassbar schlechten Film zu tun, in Wahrheit ist der Film einfach nur egal, aber nicht so schlecht, dass man sich groß aufregen könnte. Ein paar Plotfehler sind kleinere Aufreger und wenn sich dann noch Leichen bewegen ist das dumm. Dafür gibt es aber auch einfach sehr schöne Szenen. Zum Beispiel wenn Boll das gute alte “Licht an, Licht aus” Spiel spielt um die Zuschauer zu erschrecken. Auch Tara Reids (Sharknado) Charakter ist total toll. Sie als Professorin zu sehen, nimmt ihr natürlich Niemand ab, aber wenn man ihr einen Dutt und eine Brille verpasst, sieht sie natürlich sofort wie eine Akademikerin aus.

Abgesehen davon in allen punkten ein vollkommen unauffälliger B-Movie, der ödesten modernen Sorte. Ein Film ohne Ecken und Kanten, ohne Identität und ohne Alleinstellungsmerkmale, wenn man von der minderen Qualität absieht. Kann man sich noch antun, ist aber auch nicht auf eine ironische Weise lustig.

3 von 10 unangenehme Wahrheiten

Kommentare:

  1. Ich habe den Film schon zwei-drei mal gesehen und kann mich an nichts erinnern-außer das ich ihn wirklich scheisse fand. Das Spiel ist auch nicht wirklich berauschend. Im Gegensatz zum genannten Silent Hill. Das ist das einzige Spiel vor dem ich richtig schiss hatte. Der Wechsel von normaler Umgebung und dem gruseligem ist echt krass. Auch den Film fand ich sehr gut gemacht. Die Bewegung der Figur ohne Arme-der Wechsel zu dem gruseligem Umfeld und vor allem, der Tod der Polizistin-brrrrr.
    Dank dir Andi, dass du dir diese vielen Schottfilme anschaust und meist sehr ehrliche Kritiken dazu schreibst. Ich muß die meisten Filme Goggeln und habe schon meist nach 3 Minuten keine Lust mehr auf den Schrott-du stehst ja wirklich bis zum Ende durch-Respekt.
    Buenas noches Marcus

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    1. Die Alone in the Dark Spielreihe kann sich ja eigentlich nur damit rühmen das Survival Horror Genre erfunden zu haben. Ansonsten sind weder die Spiele noch der Film gut (obwohl die Spiele natürlich sehr viel besser als der Film sind). Hab die ersten Beiden AITD Teile erst vor kurzer Zeit wieder gespielt. Sind höchstens unfreiwillig komisch, mehr aber nicht. Silent Hill 2 ist meiner Meinung nach das beste Survival Horror Game überhaupt und bis Heute in dem Genre vollkommen unerreicht.

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  2. Ich habe zwar nur den ersten Teil von Silent Hill gespielt, aber der war schon echt heftig. Ich muß mir mal den zweiten Teil besorgen-wobei, irgendwie habe ich schon jetzt schiss davor. Sorry das ich nichts zu deinem eigentlichen Beitrag (Alone in the Dark) geschrieben habe. Wie findest du eigentlich noch die Zeit etwas zu spielen, bei den vielen Filmen, Comics, Musik usw. die du so konsumierst :-)
    Salut Marcus

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    1. Mustt du nachholen. Teil 3+4 sind auch noch bedingt zu empfehlen (da gehen die Meinungen auseinander), die späteren Teile sind leider nur noch mittelmäßig bis schlecht.
      Im Moment finde ich eigentlich so gut wir gar keine Zeit mehr zum spielen. Da war ich früher sehr viel aktiver.

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