Samstag, 3. Januar 2015

The Rowdy Girls (2000)

The Rowdy Girls (2000)

Die langjährige Prostituierte Velvet (Shannon Tweed) und Leidensgenossin Sara (Deanna Brooks) versuchen ihrem ermüdenden Alltag zu entfliehen und sich ein besseres Leben zu erkämpfen. Ihr Glück suchen sie in San Francisco, müssen sich dort jedoch gleich gegen einige Banditen und die Peitschen schwingende Mick (Julie Strain) zur Wehr setzen. Trotz ihrer rebellischen Art können sie dennoch nicht verhindern entführt zu werden. Ihnen schon auf den Versen ist der örtliche Sheriff (Lazio Vargas), der einfach nur der Blutspur folgen muss. Doch anstatt die Damen festzunehmen tut er alles um ihnen zur Seite zu stehen und wird so zu ihrem größten Verbündeten.

Für einen Troma Film ist Steven Nevius Westernsexkomödie “The Rowdy Girls” überraschend harmlos. Trotzdem mussten einige Minuten des blutleeren, aber recht aufreizend daherkommenden Westerns geschnitten werden um noch eine 18er Freigabe zu garantieren. Troma ist nur als Distributer involviert und Lloyd Kaufmann hat wohl auch ein paar Taler in die Filmkasse geworfen. Inhaltlich hat er aber offensichtlich nichts mit dem Teil zu tun gehabt.

Zwar spart man von Beginn an nicht mit nackten Tatsachen von wohlgeformten Damen, was nun auch kein Wunder ist, warum sonst sollte man Damen wie das Playmate Shannon Tweed (The Dark Dancer), Julie Strain (Heavy Metal F.A.K.K.2) und Deanna Brooks (ein weiteres Playmate) engagieren? Die Story ist recht lahm und nimmt mehr Abzweigungen die ihr gut tun. Weniger Figuren und ein etwas gradliniger Plot hätte der Sache sicher gut getan. Vor allem dem Tempo. Handwerklich ist der Film durchaus in Ordnung und Nevius ist ja durchaus ein alter Hund im Business. Im Grunde hat er schon alles im Filmgeschäft mal gemacht und war dabei unter anderem ein Editor bei “Misery”.

Der Humor ist sehr schwach, die Erotik ist auch nicht sonderlich toll geworden, denn abgesehen davon das die Darstellerinnen einfach gut aussehen passiert hier nichts aufreizendes. Jedenfalls sind die Sexszenen nichts was man nicht schon oft gesehen hat. Allein die meist albernen Rahmenbedingungen sorgen schon dafür, dass der Film nicht weiter erregt. So bleibt ein langsamer, wenig lustiger, wenig erotischer und auch inhaltlich nicht unbedingt zu begeistern wissender moderner Western, der höchstens noch Playboy Fans in die Sammlung kommen sollte, ansonsten aber niemanden was bringen sollte. Wirklich schlecht ist es dann aber auch nicht. Sehr mittelmäßig und vergessenswürdig.

4 von 10 heiße Badezuber

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