Mittwoch, 3. September 2014

Assassin's Creed: Awakening #1 (Tokyopop)

Assassin's Creed: Awakening #1 (Tokyopop)

Als die Karibik noch wild und unerforscht war und niemand ihre Seewege für sich beanspruchte, irgendwann im 18. Jahrhundert, war dieses Gebiet in der Hand von Piraten. Selbst die berüchtigsten Freibeuter wie Black Beard bewundern den mächtigen Piraten Edward Kenway, der mit seiner Crew noch jeden Feind kleinbekommen hat. Daran änderte sich erst etwas, als er ein wohlbehütetes Geheimnis entdeckte und mit einem Orden von Assassinen in Kontakt kam. In der Gegenwart arbeitet der junge Japaner Masamoto Yagiju für Abstergo Industries daran mit einer neuartigen Erfindung die Erinnerungen an Edward zu bergen, von der sie sich wichtige Informationen über eine gewisse Organisation erhoffen.

Mittlerweile sechs Hauptteile, Sidequels, Comics, Romane und nun auch Mangas. Das Assassin’s Creed Franchise wächst und gedeiht immer weiter. Die Tage erscheint der Manga zu den Games bei Tokyopop. Takashi Yano schreibt eine Piraten Assassinen Geschichte um Edward Kenway, den die meisten aus Assassin’s Creed IV kennen werden. Dabei erzählt er allerdings nicht genau die Geschichte aus dem Spiel, sondern zeigt vor allem mehr Szenen aus den Laboren der Abstergo Industries, wo einige neue Charaktere wie Masamoto Yagiju und Seijin Yanao vorgestellt werden. Wie aber auch in den Games funktioniert der Zukunftsteil für mich nicht wirklich. Der Teil mit Edward hingegen ist aber eigentlich ziemlich unterhaltsam und fliegt durch den großen Action Anteil auch nur so an einem vorbei. Trotzdem eignet sich der Manga vermutlich nur für die Fans der Videospielreihe. Jedenfalls würde ich allen anderen eher Vinland Saga empfehlen wenn es mal ein Manga mit Piraten sein soll.

Optisch hält man sich irgendwie an die Games, jedenfalls würden die meisten Charakterdesigns auch gut in die Vorlage passen, nur dass hier natürlich alles ein wenig japanisiert wurde. In jedem Fall sieht der Manga aber cool aus und wie gesagt kommt die Action gut rüber, wodurch es zumindest dann nicht langweilig wird, solange Piraten auf der Bildfläche sind. Dem futuristischen Anteil fehlt leider das Besondere, was das coole Design und die aufregenden Kampfszenen um Edward relativ gut ausbalancieren können. Wer nach den Videospielen also noch tiefer in die Welt der Assassinen eindringen möchte kann also gerne zugreifen. Für alle anderen gibt es in dem Genre bessere alternativen.

6,8 von 10 Explosionen in der Nähe von Sprengstoff

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