Dienstag, 28. Oktober 2014

The Wild World of Batwoman (1966)

The Wild World of Batwoman (1966)

Gemeinsam mit ihren knapp bekleideten und tänzerisch talentierten Mädels bekämpft die üppige Batwoman (Katherine Victor) immer wieder das Böse. Mit ihren Batgirls versucht sie zur Zeit eine höllische Erfindung zurück zu erobern. Der teuflische und nicht minder verrückte Gangster Rat Fink (Richard Banks) hat ein Hörgerät mit eingebauter Atombombe erobern können. Ganz schön gefährlich in den falschen Händen und falscher als die Ratten Pfoten könnte es gar nicht sein.

Natürlich hat diese Batwoman nicht wirklich etwas mit Batman zu tun. Ein paar Anspielungen auf die Adam West Batman Serie gibt es dennoch. Frau Victor tanzt sogar den Batusi. Wie zu erwarten klagten DC damals und die wilde Welt von Barwoman erschien daher auch unter dem eigentlich noch besseren Titel “She Was a Hippy Vampire”. Mit einem weiblichen Cast, der beinahe ausschließlich gecastet wurde, als man ihren Stripclub filzte und sie deshalb ihren Job verloren hatten, ist diese wilde Fledermaus Agentenkomödie genau was man sich unter dem Titel vorstellt. Oder das Gegenteil davon.

Die Chose ist eine Mischung aus Comicverfilmung ohne Comicvorlage, Agententhriller, der Batman ‘66 Fernsehserie und Charlie's Angels. Aufgefüllt wird die Handlung dann noch durch Tanzen und Dialoge die sich immer wieder wiederholen. Striche man die doppelten Dialoge und das Getanze, könnte man gut die Hälfte der 70 Minuten einsparen. Wenn dem so wäre, bliebe immer noch ein gruselig langweiliger und dummer Film, bei dem sich wirklich niemand Mühe gegeben hat. Abgesehen vielleicht von Katherine Victor (Mesa of Lost Women), die sich nämlich wirklich Mühe gegeben hat. Da Regisseur Jerry Warren (Attack of the Mayan Mummy) zu geizig war ihr ein Kostüm nähen zu lassen, nahm sie diese Aufgabe einfach selbst in die Hand und selbst das Batsymbol trug sie sich jeden Tag per Eyeliner aufs Dekollete auf und zwar mit einer Schablone die sie selbst gebastelt hatte.

Kurios ist ansonsten noch die finale atomare Explosion, die darauffolgende Poolparty (inklusive Twerking), aber auch ein paar Szenen “In den Klauen der Tiefe”, die einfach mal so eingefügt wurden. Toll! … Schrecklicher Film, kann man sich auch als Trashgourmet sparen und sogar die Mystery Science Version ist nur schwer auszuhalten.

2 von 10 falsch herum aufgehängte Fledermausdamen

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