Samstag, 15. Februar 2014

TKKG - 186 - Die schlafende Chinesin (Europa)

TKKG - 186 - Die schlafende Chinesin (Europa)

Zur Zeit ist Klößchen (Manou Lubowski) bei seiner Tante (Oder auch Großcousine oder was auch immer) zu Gast. Die gute alte Dorothea (Traudel Sperber) ist nicht nur manchmal etwas anstrengend und nervig, sondern ist auch eine ganz kuschelige Type. Ansonsten steht sie sehr auf Kunst, weshalb sie zur Zeit auch zu Besuch in der Millionenstadt ist. Die Tage eröffnet nämlich eine neue Kunstausstellung. Unter den exquisiten Exponaten ist auch eine höchstwertvolle Skulptur mit dem Namen “Die schlafende Chinesin”. Da seine Tante aufpasst wie ein Schießhund, schafft das Dickerchen es eines Abends nicht rechtzeitig zu einer Party, auf der TKG daher alleine schwofen mussten. Als er viel zu spät eintrifft kann er die anderen nur noch mit nach Hause begleiten. Dabei beobachten sie am Kunstmuseum, wie ein Mann auf dem Baugerüst herumkraxelt. Zuerst denken sie noch es handele sich um Bauarbeiten in der letzten Sekunde um noch fertig zu werden bis die Ausstellung eröffnet wird, doch als dann am nächsten Morgen die Runde macht, dass die schlafende Chinesin entwendet wurde ist der Fall klar. So beginnt ein neuer Fall für TKKG und die Sache nach dem Klettermaxe.

Tja, da gehen Tarzan Tim (Sascha Draeger), Karl (Niki Nowotny) und Gaby (Rhea Harder) einfach ohne den guten Schokofreund feiern, während der sich seine Tante versucht vom Leib zu halten, zu der, das Verwandtschaftsverhältnis bis Heute nicht ganz geklärt ist. Er hat sogar gelogen und musste so tun als würde er sich sportlich betätigen. Ein Affront gegenüber seinem schokoladigen Glaubens. Nach einigen komischen Aussetzern und albernen Skripten wieder mal ein recht bodenständiger Fall für TKKG, der nicht in die Welt des phantastischen abrutscht. Stattdessen wird uns ein recht schlüssiger Jugendkrimi mit einer kleinen netten Wendung vorgesetzt. Der Weg dorthin ist recht gradlinig und auch Kommissar Zufall hilft etwas mit. Trotzdem schleichen sich einmal mehr unangenehme Längen ein, die man durch eine straffere Erzählung sicherlich hätte vermeiden können. Auch der eine oder andere unfreiwillig komische Dialog gehört heutzutage dazu, könnte auch etwas minimiert werden. Stattdessen vielleicht mal auch einen wirklich lustigen Dialog, der auch so gemeint ist.

Bei den Sprechern ist es unbedingt Manou Lubowski der diesmal am meisten nervt. Immer wenn er in seiner, von Folge zu Folge Cartoon artiger werdenden, zickigen Stimme seine Tante oder was sie auch immer ist imitiert, schmerzen die Ohren und schon nach den ersten paar Worten ist in diesem Punkt der Spaß vorbei und der Geduldsbogen überspannt. Fast genau schlimm ist aber Traudel Sperber als das echte Tantchen. Traurig ist hingegen der Auftritt von Wolfgang Draeger als Kommissar Glockner. Er klingt lustlos, fehl am Platz und auch ein wenig verwirrt. Nicht schön. Ansonsten alles wie gehabt. Die “Kids” sind versiert bei der Sache und machen selbige recht gut.

Nichts neues ist beim Klang zu erwarten. Die Sounds der Europa Geräuschbibliothek sind bekannt und auch wenn der Fundus groß ist, wiederholt sich über so viele Folgen doch einiges. Selbiges trifft auf die musikalische Untermalung gerne mal zu, viele langjährige Fans freuen sich aber natürlich auch über diese Art der Starre. Hat eben Vor- und Nachteile. Stört allerdings auch nicht weiter. Eine Offenbarung klingt dann allerdings doch anders. Wer also alle Folgen im Schrank stehen haben muss schnappt sich auch diese CD. Alle anderen werden auch ohne gut über die Runden kommen.

6 von 10 lispelnde Taxifahrer

1 Kommentar:

  1. Ich fand Klößchen toll in dieser Folge, der hier wirklich Schwierigkeiten mit seiner Tante hatte (Es ist nicht seine Tante). Das fand ich sehr unterhaltsam und komisch. Der Fall ansich war insgesamt eher realistisch, im Vergleich zu vielen anderen.

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