Montag, 3. Februar 2014

InuYasha - The Movie 1: Affections Touching Across Time (2001) [Kazé]

InuYasha - The Movie 1: Affections Touching Across Time (2001) [Kazé]

Kagome war eigentlich eine ganz normale Schülerin und lebte mit ihrer Familie ein unauffälliges Leben in ihrem Schrein. Dies änderte sich aber schlagartig, als sie herausfand, dass im Schrein ein Brunnen ist, der eine direkte Verbindung zum Japan des Mittelalters hat. So landet sie ganz unverhofft in der Vergangenheit, wo sie einige Dämonenjäger kennenlernt. Deren Hilfe braucht sie auch dringen, da sie aus Versehen den Juwel der vier Seelen kaputt gemacht hat, der nun wieder zusammengesetzt werden soll. Einer ihrer treuen Begleiter ist dabei der Halbdämon InuYasha, in den sich Kagome vielleicht sogar ein wenig verguckt hat. Ihr neuestes Abenteuer lässt die beiden und ihre Freunde auf den chinesischen Dämon Menomaru treffen. Der möchte Yashas magisches Schwert Tessaiga ergaunern. Schließlich hat Yashas Vater vor 300 Jahren dessen Vater, den Dämon Hyoga, besiegt und einen Bann über ihn ausgesprochen. Nur der Reißzahn kann ihn wieder befreien. Eine schlimmere Bedrohung könnte es nicht geben und so setzt unsere Truppe alles daran Hyogas Befreiung zu verhindern.

Parallel zur original TV-Serie entstanden auch vier InuYasha Kinofilme. Entstanden sind diese unter der Führung des damals noch sehr unerfahrenen Regisseurs Toshiya Shinohara. Wie auch die Serie, orientiert sich der Film an der Mangavorlage von Takahashi Rumiko (Ranma ½). Daher ist es auch nicht sonderlich überraschend, dass der erste Film des Yasha Franchise nur wenig anders ist als die eigentliche TV-Serie. Gerade weil die Handlung ein paar recht prägnante Stimmungswechsel hat, kommt schnell ein etwas Episoden artiger Eindruck auf. Ein richtiges Filmfeeling entwickelt sich dadurch jedenfalls nicht. Viel mehr erweckt man den Eindruck, man habe ein paar hochwertigere Folgen aneinander geklebt.

Mit der Handlung betritt man daher auch kein Neuland. Es werden neue Feinde extra nur für diesen Film erdacht und bekämpft und der Rest dreht sich dann um das Liebesdreieck zwischen Kagome, Yasha und Kikyou. Also auf keinen Fall etwas, wofür man gleich einen Film benötigt hätte. Fans der Serie bekommen aber dafür eine hochklassige, sehr lange Folge geboten. Optisch handelt es sich dabei nämlich um ein kleines Schmuckstück. Die Animationen sind lebendig und schön flüssig. Man war gut darin den Stil der Serie einzufangen, aber weicher und malerischer wirken zu lassen. Die Action ist cool und rasant und auch in ruhigen Momenten machen Natur, Umgebung, meist Höhlen, Steppen und Wälder einen sehr schönen Eindruck und können gefallen. Der Soundtrack packt eben das auch noch schön in ein Klanggewand.

Bei Kazé sind nun alle vier InuYasha Filme in der Movie Box erschienen. Dabei handelt es sich um ein schick designtes Digipack im Schuber. Darin befinden sich vier DVD’s mit jeweils einem Film darauf. Der erste Film hat leider nur eine recht körnige und etwas blasse Optik zu bieten. Der Ton ist dafür gut, wobei die deutschen Synchronsprecher im Vergleich zur Serie öfter mal Probleme beim Betonen der Eigennamen haben. Wen so was aber stört sei der O-Ton ans Herz gelegt.

7 von 10 chinesische Skorpione

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