Donnerstag, 15. August 2013

Pulse (2006)

Pulse (2006)

Der Hacker Josh (Jonathan Tucker) wurschtelt sich in den Computer von Douglas Ziegler (Kel O'Neill), der gerade dabei ist ein neues mächtiges Wireless Signal zu erfinden. Durch seinen Hackangriff öffnet er nämlich einen Port zur Geisterdimension. Die Internetgeister können somit in unsere Welt kommen und die Gesichter ihrer Opfer runterladen. Damit stehlen sie ihren Opfern den Willen weiterzuleben, was viele Selbstmorde auslöst. Einer der vielen Selbstmörder ist der Hacker Josh selbst. Seine Freundin Mattie (Kristen Bell) will herausfinden was hinter dem Tod ihres Freunds steckt. Natürlich sind die Internet Geister bald auch hinter ihr her. Bald werden ihre Freund ebenfalls von den Geistern geholt, aber wenigstens lernt sie, dass Rot die einzige Frequenz ist die sie nicht penetrieren können.

2001 erschien in Japan der Geisterfilm Kairo, eine Adaption des gleichnamigen Romans. Wie es sich für einen ordentlichen Geisterfilm aus Japan gehört, bekam auch dieser Film ein amerikanisches Remake. Für das Drehbuch der US-Version war dann niemand geringeres als Wes Craven (Nightmare - Mörderische Träume), der ja aber leider nach 1994 aufgegeben hat. Auch hier beweist er erneut das ihm alles egal ist. Die Charaktere sind unsympathisch und uninteressant. Die meiste Zeit merken sie nicht mal wenn ihre Freunde Tagelang nicht an der Uni auftauchen und sich auch sonst nicht melden. Alles was das Original, das noch okay war, ausgemacht hat, wird hier vollkommen verhunzt. Zudem macht nichts wirklich Sinn und zig Ideen wurden nicht zu Ende gedacht. Spannung kommt ebenfalls keine auf und auch darstellerisch fehlt viel um ein halbwegs gutes Produkt abzuliefern.

Optisch sieht der Film aus wie alle anderen viel zu sehr polierten Horrorfilme der letzten Jahre poppig aber nicht gruselig. Die Mainstream Kiddies stehen aber vielleicht auf den Look. Man weiß es nicht. Bei mir jedenfalls fällt der Film in allen Belangen durch. Wenn ihr aber nach Plotholes suchen wollt, seid ihr hier an der richtigen Adresse.

3,32 von 10 Internetkäfer

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