Samstag, 18. Januar 2014

Yeti: A Love Story (2006)

Yeti: A Love Story (2006)

Fünf Collage Kids begeben sich auf eine Campingtour, auf der sie eine schreckliche Entdeckung machen. Irgendwo tief im ländlichen Amerika stoßen sie auf einen Kult der Yetis anbetet. Einer der Truppe wird dann von einem echten Yeti umgebracht, ein anderer verliebt sich in die Kultführerin und der dritte Mann im Bunde verliebt sich gar in den Yeti. Wird Liebe ein weiteres mal siegen können?

Herrlich verschroben und total daneben. Trotzdem ist dieser vollkommen ohne Budget gefilmte Schund für Leute mit schlechtem Geschmack eine kleine Empfehlung wert. Die Story erzählt im Grunde davon wie ein ekliger Proll sich in einen Yeti verliebt und dadurch endlich den Mut entwickelt seine wahre Sexualität zu akzeptieren. Wodurch er auch endlich seine schützende Arroganz ablegen kann und ein netter Geselle aus ihm wird. Jetzt steht den beiden außer der Homophobie ihrer Mitmenschen nur noch der Yeti Kult im Weg, der den armen Yeti immer wieder dazu zwingt Opfer des Kults zu vergewaltigen. Aber durch die Kraft der Liebe wird dann doch alles gut.

Ist natürlich albern, bringt aber letztlich doch eine sehr positive Botschaft rüber. Abseits davon gibt es Unmengen von total wahllos und bescheuert eingestreuten Gags zu sehen und wie es sich für einen Troma Film gehört gibt es auch ein paar eklige Effekte zu bestaunen. Außerdem werden noch viele Brüste, aber auch männliche Ärsche und Pimmel für die Kamera gezogen. Teilweise auch in merkwürdigen Montagen. Es gibt auch Szenen in denen Niemand wusste warum grad jemand seinen Pimmel zeigen sollte, dann zieht der Charakter eben die Hose runter und fragt sich lauthals wo seine Hose ist. Clever! Schlimm ist dann nur noch, dass einer der Pimmelboys aussieht wie jemand den ich kenne, gruselig. Ansonsten viel mir noch eine schöne Anspielung auf Troll 2 auf und dann ist da noch eine Nebenfigur, die sich Sex Piss nennt und auch noch mal in dem Film “Psycho Sleepover” auftaucht.

Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Falls ihr auch mit sehr krassen Trash klarkommt und ihr schon immer mal einen schwulen Yetifilm schauen wolltet kann dies euer heiliger Gral werden.

6 von 10 Deutsche, die einfach so bei euch im Zelt schlafen

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