Donnerstag, 5. Dezember 2013

2000 AD #190 (IPC Magazines)

2000 AD #190 (IPC Magazines)

Strontium Dog - The Doc Quince Case (Part 1):

Nach dem letzten One-Shot beginnt mit “The Doc Quince Case” eine neue Strontium Dog Serie. Wie immer werden die Dogs von allen “normalen” Bewohnern des Alls angefeindet, was Johnny Alpha relativ locker nimmt, nur Wulf Sternhammer, der Vikinger aus der Vergangenheit verliert mal wieder die Kontrolle und lässt nicht nur den Hammer kreisen, sondern bekleckert seine Feinde auch gerne mal mit immens viel Ketchup.

Das Artwork ist cool und die Geschichte ganz amüsant. Ein paar Seiten mehr hätten es aber schon sein dürfen, richtig was begonnen wurde mit diesem Teil so nämlich leider nicht. Ansonsten ein gutes Prog.

Ro-Jaws' Robo-Tale - Final Solution (Part 2):

Sie hatten mal ein Problem mit Kriminellen, seit den neuen Superpolizeirobotern haben sie ein Problem mit der Polizei. Die Roboter nehmen jetzt auch schon Leute fest, wenn sie nur mal grammatikalische Gesetze brechen. Das muss jetzt aufhören und deshalb soll der achtäugige Erfinder der Robos ins All geschossen werden.

Zweiter und letzter Teil von Ro-Jaws Endlösung. Es geht dem ollen Snazz ordentlich an den Kragen, der nun sogar einen Polizeirobotplaneten bauen möchte. Alan Moore hat hier ein paar lustige Ideen, erreicht aber nicht die Absurdität der ersten Hälfte. Trotzdem ein lustiger Ro-Jaw Zweiteiler. Steve Dillon Zeichnungen bringen den grimmigen Realismus innerhalb eines absurden Universums gut rüber. Kurzweilig und hübsch anzusehen.

Dash Decent (Part 12):

Danach geht’s weiter mit einem weiteren Dash Decent Einseiter von Dave Angus und Kevin O'Neill. Der Strip wird wie immer total abstrus und mit schön albernen Situationen und Artwork. Da kann man nicht meckern.

Meltdown Man (Part 13):

Nick Stone hat in der finsteren Zukunft in der er gestrandet ist dafür gesorgt, dass einige der versklavten Tiermenschenmutanten frei sein. Mit einer Truppe erfahrenen Tierkämpfern plant er jetzt wie man noch mehr befreien könnte, dazu müssen sie sich aber trennen und verborgen in kleinen Trüppchen agieren.

Alan Hebdens epische Dystopie um den Zeitgestrandeten Nick Stone könnte eines meiner liebsten Progs werden. Die beiden Farbseiten des Magazins hat diesmal der Meltdown Man bekommen und nicht Judge Dredd. Allerdings werden die Seiten nur genutzt um uns eine Karte der Meltdown Welt zu zeigen. Dabei hätte die auch in schwarzweiß genauso gut funktioniert. Na ja davon abgesehen habe ich aber nichts zu meckern. Massimo Belardinellis Zeichnungen sind großartig und verbinden ebenso wie die Geschichte selbst Pulp Elemente mit Fantasy, Action, Abenteuer und auch politisch angehauchter Science-Fiction in einem Endzeit Szenario. Schön waren hier vor allem die Szenen zwischen dem Wolf und der Katzendame, die sich langsam näherkommen, aber von Natur aus eigentlich feinde sind, es also nicht zugeben wollen. Niedlich.

Judge Dredd - The Nightmare Gun:

Bei Judge Dredd präsentieren uns John Wagner und Alan Grant einen weiteren One-Shot unseres Lieblingsgesetzeshüters. Wie zuvor findet die Action wieder auf dem Megahighway statt. Viel Geschwindigkeit, schreckliche Knarren und miese Mutanten. Alles wie man es sich wünscht. Die Illustrationen von Ian Gibson stimmen auch. Alles bestens.

Return to Armageddon (Part 6)

Mehr Action. Ich weiß immer noch nicht wirklich worum es geht. Sieht aber cool aus.
Vor allem wenn es mal deftiger zur Sache geht.


Also wieder sechs Geschichten die allesamt ziemlich gut sind und den geneigten Science-Fiction Fans spaß bringen sollten. Gute Comics!

7,5 von 10 Achtaugen

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