Montag, 28. Oktober 2013

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung #44 - Captain America: Wintersoldat (Hachette)

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung #44 - Captain America: Wintersoldat
(Hachette)


Dieser Sammelband enthält Captain America Vol. 5 #1-#7.

Seit einigen Jahren ist der Red Skull nun schon auf der Suche nach dem mächtigen Cosmic Cube. Nun war er endlich in der Lage dazu sich einen aus den Überresten einiger anderer zusammenzubasteln. Nun muss er nur noch drei Metropolen zerstören und er sollte genug Energie erzeugt haben um den Kubus anzutreiben. Als der ehemalige KGB Agent Aleksander Lukin davon Wind bekommt, möchte er dem Skull den Kubus abkaufen, wie er einst vor fünf Jahren schon angekündigt hatte. Als der Skull ablehnt dauert es nicht lange und schon steht ein cybernetischer Killer im Versteck des Altnazis.

Und so ist es geschehen. Red Skull wurde getötet und zwar im Auftrag eines alten KGB Agenten, der den Cosmic Cube haben wollte. Obwohl die Beweislage aber sehr deutlich ist, glaubt Captain America nicht daran, er glaubt nicht mal das Red Skull wirklich gestorben ist. Und so macht er sich auf die Suche nach de Wahrheit, die ihm so manches traumatisches Erlebnis aus seiner langen Laufbahn als Held hochkommen lässt.

Ich bin ja wirklich kein zu großer Captain America Fan, daher war es jetzt das erste mal, dass ich Ed Brubakers fünftes Volume des Caps gelesen habe. In diesem Sammelband enthalten sind alle sechs Hefte des “Out of Time” Arcs, sowie die alleinstehende Geschichte “The Lonesome Death of Jack Monroe”. Das Geheimnis um den Skull ist recht interessant und ich halte den ollen Nazi Schädel auch immer für einen recht fitten Bösewicht. Brubakers Talent liegt hier aber darin den Schrecken der Vergangenheit des Captains aufzudecken und mit seinen Ängsten und bösen Erinnerungen umzugehen. Da kommt so manche psychische Macke zum Vorschein. Gibt der Sache die nötige Tiefe und einen gesunden Anspruch. Fans vom Cap werden also auf hohem Niveau unterhalten.

Am besten gefiel mir eigentlich Steve Eptings Artwork. Er geht mit einer gewissen Nähe zur Realität zu Werke und überzeugt durch eine düstere, grimmige und erwachsene Atmosphäre. Seine Figuren sehen klasse aus, ihre Mimiken sind gekonnt umgesetzt, die Action hat Gewicht und gerade die Flashbacks, die hier sehr wichtig sind, können mitreißend und teilweise auch ein wenig härter wirken. Passt also alles.

Als Bonus hat auch dieser Hardcover Band erneut einen Text über den Autor und noch einige Skizzen und Pinups des Zeichners zu bieten.

7 von 10 frostige Frieger

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