Freitag, 19. Juli 2013

Sugar Soldier #2 (Tokyopop)

Sugar Soldier #2 (Tokyopop)

Makoto hat gerade mit der Highschool begonnen und leidet unter Minderwertigkeitskomplexen. Ihre ältere Schwester Rika arbeitet als Model und ist sehr beliebt. Makoto möchte unbedingt auch so süß sein wie ihre große Schwester und will hart an sich arbeiten. Bei der Einschulung lernt sie durch ein Missgeschick Shun kennen, der total cool und umschwärmt ist. Die beiden freunden sich an und sie erzählt ihm, dass sie an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten will.

Shun, der Makoto genauso mag wie sie ist, will sie in ihrem Vorhaben unterstützen und beschließt ebenfalls an sich zu arbeiten. Na wenn das mal kein guter Einstieg an der neuen Schule ist. Beim Wanderausflug der Schule bricht Makoto zusammen und Shun trägt sie nach Hause wo er auch Rika kennen lernt. Und kurz darauf haben die beiden eine Verabredung. Dabei dachte Makoto doch Shun würde sie genauso mögen wie sie ihn. Völlig neben der Spur und ziemlich verletzt, beschließt sie ihn auf das Treffen mit ihrer Schwester anzusprechen. Als sie dann erfährt, dass es bei dem Treffen nur um ein Fotoshooting ging ist sie sehr erleichtert. Außerdem verspricht Rika, dass sie absolut kein Interesse an Shun hat. Doch kurz darauf hat Makoto mit dem nächsten Hindernis zu kämpfen.


Sugar Soldier stammt aus der Feder von Mayu Sakai, die unter anderem auch "Rocking Heaven" und "Momo - little Devil" gemacht hat. Sie zeichnet hauptsächlich Shojo Mangas und tut dies seit ihrem 18. Lebensjahr. Ihr Debüt hatte sie 2000 mit "Primal Orange" wofür sie direkt einen Preis gewann. Und kurz darauf wurde sie vom Shueisha-Verlag für das Ribon Magazin engagiert. Ein ziemlich guter Start wie ich finde.

"Momo - little Devil" hatte ich schon des öfteren in der Hand, habs dann aber doch nie mitgenommen. So ist "Sugar Soldier" nun also mein erster Manga von Mayu Sakai. Schon als ich das Poster in der Tokyopop Vorschau gesehen hab, war klar das möchte ich lesen. Genau wie auf dem Poster findet man auch auf dem Cover Makoto mit einer Bonbonkanone. Zusammen mit Shun steht sie in einem Bonbonregen. Kitsch der besonders süßen Art, der bei mir genau den richtigen Nerv getroffen hat.
Gesehen und verliebt!

Zeichnerisch geht es auch im Heft sehr süß weiter. Kulleraugen, Schleifchenfrisuren und Schuluniformen wohin man sieht. Ich fühle mich ein bisschen wie bei "K-On!" nur ohne Musik.
Ein kleines Gimmick welches ich besonders lustig finde ist Uzaki, das Kaninchen das immer dann auftaucht wenn Makoto sich ihren Wahnvorstellungen hingibt und diese dann kommentiert. Außerdem gibt es noch ein paar Kolumnen von Mayu Sakai in denen wir sowohl Dinge über sie als auch über die Charaktere erfahren.
Uuund dann gibt es noch eine Extra Story über Nanami und ein paar Extraseiten.

Also ich bin sehr zufrieden und freue mich auf Band 3. Und ihr? Ist Sugar Soldier was für euch, oder mögt ihr es nicht so süß?

7,6 von 10 Identifikationsschleifen

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