Samstag, 13. Juli 2013

Eine Nacht mit dem König (2006) [Maritim Pictures]

Eine Nacht mit dem König (2006) [Maritim Pictures]

Nachdem sich die Frau des persischen Königs Xerxes (Luke Goss) bei ihrem letzten öffentlichen Auftritt nicht dem Protokoll entsprechend verhalten hat, sucht er nun nach einer neuen Königin. Kurzerhand lässt er alle auftreibbaren Jungfrauen entführen und zu ihm bringen. Unter ihnen ist auch das jüdische Waisenmädchen Hadassah, die sich selbst nur Esther (Tiffany Dupont) nennt, damit ihr wahrer Glauben nicht erkannt werden kann. Genauso wie viele andere hübsche junge Frauen, darf auch die Nichte des jüdischen Palastschreibers Mordecai (John Rhys-Davies) eine Nacht mit dem König verbringen. Im Gegensatz zu ihren Konkurrentinnen, schafft Esther es aber den König zu betören und zu seiner Frau erwählt zu werden. Gerade zur richtigen Zeit, denn am Hofe entwickelt sich gerade eine Verschwörung. Einer von Xerxes Fürsten möchte nämlich die Macht übernehmen und verbreitet das Gerücht die Juden würden sich mit den Griechen Verbünden, damit er in Xerxes Abwesenheit die Macht an sich reißen kann und alle Juden zu töten. Nur Esther und ihre Liebe zum König kann diesen Völkermord noch aufhalten.

Als Bibelfilm taugt “Eine Nacht mit dem König” schon mal nicht. Dafür ist Esthers Charakter einfach viel zu weit Weg von der biblischen Figur. Aber auch ansonsten ist es eigentlich nicht unbedingt ein toller Film. Wirklich gut sind eigentlich nur die Kostüme und John Rhys-Davies (Anaconda 4: Trail of Blood) und Omar Sharif . Ansonsten gibt es extrem viel schlecht per Computer eingefügte Umgebungen und Hintergründe. Außerdem ist da noch eine schlimme Liebesgeschichte die es gleichzeitig schafft total schnulzig zu sein, aber absolut keine Chemie zwischen den Figuren zeigt und auch ansonsten vollkommen emotionslos bleibt. Vielleicht nicht das allerbeste wenn man einen Film über Völkermord macht. Ein paar einfach gestrickte Romance Freaks werden an der Lovestory aber trotzdem ihren Gefallen finden. Ich fand es insgesamt ziemlich nichtssagend und langweilig. Es wäre aber durchaus noch mehr drin gewesen. Meh.

 Der Film ist in einer guten Bildqualität und einer ganz passenden Synchro auch in der großen Bibelverfilmung Collection zu finden. Auf drei DVDs findet ihr neben diesem Film noch “Die Zehn Gebote (2006)”, “Petrus”, “Quo Vadis” und “Die Zehn Gebote (1939)”. Ein Wendecover hat die Sache dann auch noch verpasst bekommen.

5 von 10 Blüten auf dem Boden

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