Mittwoch, 31. Juli 2013

Battle of the Damned (2013) [Sunfilm]

Battle of the Damned (2013) [Sunfilm]

Wie immer wird geforscht und gewerkelt und was am Ende dabei rauskommt ist nichts anderes also die feiste Zombieapokalypse. Der Virus gelangt irgendwie aus den Laboren und vernichtet beinahe die gesamte Menschheit. In einem abgelegenen Herrenhaus, das die Zombies aus irgendeinem Grund nicht beachten, lebt eine kleine Gruppe von überlebenden. Unter ihnen ist auch Jude (Melanie Zanetti), die gerade erfahren hat, dass sie schwanger ist. Sie soll von dem Söldner Max Gatling (Dolph Lundgren) in Sicherheit gebracht werden. Ihr Vater war es nämlich, der die Welt mit seinen Versuchen in Gefahr gebracht hat. Da seine gesamte Truppe schon auf dem Weg zu ihrem Versteck getötet wurden, ist er bald allein unterwegs und bekommt aber neue Unterstützung durch eine Truppe von japanischen Polizeirobotern, die gerade noch aus den Laboren fliehen konnten.

Die ersten 50 Minuten kann sich jeder getrost sparen. Fruchtlos wird versucht die Charaktere zu etwas spannenden auszubauen und dazu kommen noch so manche Keilerei mit Zombies. Höhepunkt des Ganzen ist eine wunderschön verpeilte Szene in der Dolph Lundgren (Fight of the Dragon) ganz feige eine Laterne hochklettert um den Zombies zu entkommen. Überhaupt wirkt er verblüffend lustlos. Na gut, er war nie ein Meister der Emotionen aber so abwesend und teilnahmslos war er bisher nur in seltenen Moment aufnahmen. Bis dahin war der Film leider nur 2-3 Pünktchen wert und sehr langweilig.

Dann kommen aber die manchmal handgemachten, meist Computeranimierten Schutzroboter aus Japan hinzu. Von da an befiehlt Lundgren einige gut gelaunten Antizombieroboter und das Ganze wird dann doch noch milde unterhaltsam, wenn auch weiterhin alles andere als wirklich super. Beim näheren Blick auf die Roboter fällt auf, dass es sich um beinahe die selben Bots handelt, die Regisseur, Writer und Produzent Christopher Hatton schon vor zwei Jahren in “Robotropolis” benutzt hat. Die weißen, blutbesudelten Gesellen sind ganz klar die Sympathieträger dieser lahmen Posse und könnten vielleicht noch ein paar Robofans beglücken. Ansonsten ein leider zu lahmer und viel zu uncharismatischer Film mit langweiligen Charakteren und austauschbaren Dialogen. Für einen total stumpfen Filmabend mit viel Glück doch einen Blick wert.

Die DVD von Sunfilm kommt in sauberer Qualität, nur die Farben sind sehr blass, was aber wohl so sein soll. Bonusmaterial gibt es abgesehen von dem Trailer zum Film keine Extras. Auch die deutsche Bearbeitung ist nicht die allerbeste und verstärkt den lustlosen Eindruck zusätzlich noch ein wenig.

3,7 von 10 Robotmaster

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