Dienstag, 2. Juli 2013

Batman #2 (DC)

Batman #2 (DC)

Wie Batman herausfindet ist der Joker doch nicht gestorben und weit davon entfernt besiegt zu sein. Batman möchte ihn fangen und ihn zu einem Arzt bringen, der sein Gehirn operieren soll um ihn zu heilen. Doch bevor er Joker habhaft werden kann, wird dieser von einer Truppe Ganoven mitgenommen, die dessen Hilfe bei einem Diamantenraub brauchen. Da wendet Batman sich an Cat-Woman, die bei Klunkersteinchen immer bescheidweiß. In Tausch gegen Informationen lässt er sie wieder laufen, fürs erste. Danach macht ein Gangster Gotham unsicher indem er die genialen Verbrechen einer Romanfigur imitiert. Aber auch diesen Fall kann der verkleidete Bruce Wayne und sein artistischer Sidekick lösen. Kurz darauf wird dem Fledermausmann eins klar: Eine Truppe von Pygmäen die auf einem fahrenden Zug rumturnen können nichts gutes bedeuten. Da muss er natürlich dazwischen gehen und entdeckt etwas womit niemand rechnet wenn er gegen Pygmäen kämpft: Einen Riesen!

Zack und hier die zweite Batman Ausgabe, wieder mit einigen (ich bin zu faul zu zählen) Geschichten. Das Artwork hat aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr so extrem viel zu melden. Es ist trotzdem immer wieder spannend zu sehen wie früh die meisten ästhetischen Merkmale von Batman schon damals da waren. Dafür sind die Zeichnungen auch durchgehend gut und es gibt sogar ein zwei Ideen in der Gestaltung, die sogar durchaus auch heute noch relativ frisch und innovativ wirken würden.

Inhaltlich ist natürlich besonders Jokers Rückkehr interessant. Erstmal ist es sehr befremdlich, dass Batsy den guten alten Joker zum Gehirnchirurgen bringen möchte, wo man ihm das Böse und das Verrückte raus schnibbeln soll. Außerdem erhöht sich hier Jokers Body Count auf 1. Catwomans Name war in der ersten Ausgabe noch “The Cat” und hier heißt sie schon Cat-Woman. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Rein aus Unterhaltungsgründen ist natürlich auch die Episode mit den Pygmäen und dem Riesen ziemlich cool. Vor allem da ich durch sie gelernt habe, dass es nichts gutes heißen kann wenn kleine Menschen aus Afrika auf einem Zug aufspringen. Dann weiß ich ja jetzt bescheid. Nettes Heft für zwischendurch, auch wenn natürlich nur für hartgesottene Fans die mit dem angestaubten Erzählstil noch was anfangen können.

6 von 10 vermisste Verbindungen

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