Freitag, 12. Juli 2013

Kung-Fu-Man (1977) [Maritim Pictures]

Kung-Fu-Man (1977) [Maritim Pictures]

Shao Fu ist ein sehr versierter Kung-Fu Kämpfer und gleichzeitig ein mieser Bandit. Sein identischer Zwillingsbruder Shao Hu hingegen ist ein fauler Nichtsnutz aber gleichzeitig auch ein Shaolin Mönch. Um seinem harten Leben im Kloster zu entkommen verkrümelt Hu sich bald. Doch in der freuen Welt trifft er auf viel größere Probleme. Schließlich halten ihn immer wieder Leute für seinen Zwillingsbruder und versuchen ihn für dessen Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Da er im Gegensatz zum wahren Täter aber absolut nicht kämpfen kann, muss er sich mit List und Tücke durchsetzen. Im Verlauf seiner Abenteuer erobert er sogar eine hübsche Frau, die er aber eigentlich gar nicht will.

Billiger, aber dennoch teilweise ganz unterhaltsamer Wald und Wissen Prügler, der mal wieder keine Limits kennt wenn es albern wird. Beide Zwillingsbrüder werden von Fei Yang Yeh, der ja bekanntermaßen der Gorilla mit der stählernen Klaue ist. Als Comicrelief und Nebenbuhler bekommt er High-Kick Meister John Liu. Eigentlich wäre es nur ein weiteres trashiges Filmchen aber durch das Aufeinandertreffen von Liu und Hwang Jang Lee (Die Stahlfaust) wird’s dann doch ein wenig besonderer.

Ein wenig kann der Titel sich dann auch noch durch weitere Namen innerhalb der Crew rehabilitieren. Neben Regisseur Chin Hu Tung (Die Panther im Tempel der Shaolin) waren nämlich noch die Brüder Yuen Wo Ping und Yuen Cheung Yan für die, albernen, Kampfchoreographien verantwortlich. Wo Ping dirigierte später auch die Kämpfe in Matrix, während letzterer in Hollywood Produktionen wie dem drei Engel für Charlie Remake mitwirkte. Für Fans die sehen wollen wo die beiden Angefangen haben also sicherlich ganz interessant. Auch der gemeine Trashfreund bekommt wonach es ihm gelüstet, alle andere sollten sich das Kung-Fu Männchen lieber ersparen.

Ihr findet den Film jetzt auch in der neuen John Liu Superstar Box von Maritim Pictures. Das Bild ist schäbig, passt aber zum Inhalt. Natürlich gibt es wieder eine wenig talentierte Blödelsynchro, über die man irgendwann aber doch lachen muss. In der Box gibt es nicht nur Männer zu sehen, sondern noch 11(!) weitere Filme auf drei DVDs. Die da wären: “Bruce Lee - Wir rächen dich”, “Fausthieb des Todes”, “Der Todesstoß”, “Die Rache der gelben Spinne”, “Der Superfuß der Shaolin”, “Todesgrüße von Bruce Lee”, “Die Zwillingsbrüder von Bruce Lee”, “Eine Prise für tödliche Pfeifen”, “Das Todescamp der Shaolin”, “Die Stahlfaust” und “Der Vollstrecker der Shaolin”. Außerdem kommt die Box mit einem Pappüberstülper und einem alternativen Wendecovermotiv.

4,5 von 10 Todesrollen, die ihren Namen allerdings nicht gerade Ehre machen

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