Sonntag, 9. Juni 2013

John Sinclair Classics - 15 - Die Bräute des Vampirs (Lübbe Audio)

John Sinclair Classics - 15 - Die Bräute des Vampirs (Lübbe Audio)

Auf einer Landstraße wird ein Gefangenentransport gerammt, wodurch die Insassen sich aus dem Staub machen können. Gleichzeitig wird es sicherlich kein Zufall sein, dass sich die Vampiraktivitäten in London immer mehr häufen und gleichzeitig einige Damen aus dem Rotlichtmilieu in Soho verschwinden. Yard Profi fürs übernatürliche John Sinclair (Dietmar Wunder), macht sich jedenfalls daran diesen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Alle Spuren führen ihn zu einem Mann namens Boris Barlow (Robin Brosch). Ist er wirklich ein Vampir? Verdächtig genug ist er jedenfalls. Es ist nämlich ziemlich sicher, dass er hinter den entführten Mädchen steckt, außerdem scheint der Mann aus dem Nichts zu kommen und in den Akten ist keine Adresse oder etwas über seine Vergangenheit vermerkt.

Zu einem sehr einfachen Vampirplot, hat man noch eine kleine Gangsterstory hinzugedacht und fertig ist ein nur wenig spannender Fall des Geisterjägers der nichts zu bieten hat, was in der Reihe schon öfter vorkam. Zudem bleibt mir die Intention der Gangster vollkommen unergründlich. Durch einen Unfall werden sie befreit und ihre Reaktion darauf ist es ihren Rettern zu folgen um sie dafür zu bestrafen das sie diesen Unfall gebaut haben. Anstatt einfach zu fliehen. Wer so handelt hat es gar nicht anders verdient und wird zu Recht von Vampiren angezapft.

Inhaltlich ist die Folge also eher nicht so dolle geworden. Dafür sind ein paar der Dialoge ganz gut geschrieben und gerade Santiago Ziesmer (Die Playmos) als der redselige Gangster Ethan Flemming kann diese auch unterhaltsam umsetzen. Robin Brosch ist auch gut und Achim Schülke (Die drei Fragezeichen Kids) hat auch einen ganz amüsanten Auftritt. Dietmar Wunder (Don Harris) ist zwar auch okay, aber die Art wie er John Sinclair angelegt hat gefällt mir immer noch nicht und mag für mich einfach nicht passen.

Beim Soundgewand kann man natürlich weiterhin nicht wirklich meckern. Die Szenen sind gekonnt arrangiert und durch die Soundkulisse die ständig auf dicke Hose macht bleibt das Ganze ein wenig subtiler aber meist recht deftiger Hörgenuss. Das selbe trifft auf die Musiken zu, die meist toll passen. Solide gemachte und meist gut eingesprochene Folge, die inhaltlich aber nicht immer schlüssig und nur selten spannend geworden ist. Kein wirklicher Totalausfall aber auch nicht so unterhaltend wie sie eigentlich sein müsste.

6 von 10 Figuren aus der Muppet Show

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