Freitag, 21. Juni 2013

The Frozen Dead (1966)

The Frozen Dead (1966)

In den Sechzigern dachte man eigentlich man wäre die Nazis los geworden. Dem war nicht so. Einige überlebende Nazis haben sich nach England zurückgezogen und planen von dort aus das dritte Reich aufleben zu lassen. Dazu tauen sie einige Kameraden auf, die sich kurz vorm Fall Berlins noch haben einfrieren lassen. Zu ihrem Unglück sind ihre Mitnazis nicht mehr gut bei der Sache und sind nur noch hirnlose Zombies (waren die Nazis vorher ja nicht), die alles kaputt machen.

Aufgetaute Nazis also… immer wieder ein gern gesehenes Thema in B-Movies aus vergangenen Zeiten. Spannend wird es hier nicht umgesetzt, was zu aller erst daran liegt, dass die Nazizombies nicht viel gebacken bekommen. Lustig sind dafür die falschen deutschen Akzente. Ein Alleinstellungsmerkmal des Films, sind die Emotionen, die der Film erzeugt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Nazisploitation Filmen der frühen Tage, wirkt “Die Eingefrorenen” teilweise beängstigend und sehr unangenehm. Dabei ist der Film total harmlos. Irgendwas wirkt auf mich aber sehr negativ.

Ansonsten ist Frozen Dead ein unspektakulärer Zombiefilm mit Nazisetting und vielen unfreiwillig komischen Momenten. Hauptdarsteller Dana Andrews als Dr. Norberg fällt als einziger Schauspieler positiv auf und auch nur weil er den lustigsten gefälschten Apfelstrudel Akzent hat. Muss man wirklich nicht gesehen haben. Nimmt einem nur kostbare Zeit und hinterlässt unangenehme Erinnerungen.

3,9 von 10 arische Kühltruhen

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