Donnerstag, 20. Juni 2013

Das verwunschene Pony (1999) [Schröder Media]

Das verwunschene Pony (1999) [Schröder Media]

Für die zwölfjährige Leah (Carly Anderson) gibt es keinen größeren Wunsch als endlich ein eigenes Pony zu haben. Um sich zu beweisen reist sie im Urlaub nach Irland zu ihrem Onkel und ihrer Cousine, die einen Reiterhof betreiben. Allerdings erweist sich ihr Onkel als autoritärer Despot und ihre Cousine ist ein ziemliches Biest und unendlich arrogant. Auch Leah selbst ist nicht die hellste und ihr läuft gleich beim ersten Ausritt das Pferd weg. So wird’s wohl nichts mit dem eigenen Pony. Doch da trifft sie auf den Kobold Lucky (Warwick Davis), der ihr eine wirre Geschichte über eine Feenprinzessin, die im Körper eines Pferds gesperrt wurde und nur von ihr gerettet werden kann.

Was für ein unglaublich merkwürdiger Kinderfilm. Immer wieder reden alle von Ponys, dabei kommt im ganzen Film kein Pony vor, sondern nur Pferde. Ging ja auch nicht anders, denn ansonsten könnte man ja keine Witze darüber machen, wie Warwick Davis (Star Wars Ep. VI) nicht aufs hohe Ross kommt. Super lustig, wenn man sehr leicht zu begeistern ist. Leahs verwandten sind so unsympathisch wie alle Figuren eines jeden Slasher Streifens, man kombiniere dies mit Davis, der hier in seiner Glanzrolle des Leprechaun wiedergekehrt ist und der sehr doll einen auf lieben Onkel mit Süßigkeiten macht und wir bekommen einen Kinderfilm, der im Kopf des Zuschauers schnell zum schlechten Horror wird. So kommt es dann doch nicht. Doof! Dabei hätten die Charaktere es verdient.

Die Handlung ist so blöd, die Charaktere so unsympathisch und alles so schlecht gemacht, dass ich keinem Kind diesen Film jemals vorsetzen würde. Ich hab das Ding als Davis Fan gesehen, was die Sache aber auch nicht leichter zu ertragen macht. Aus falscher Neugier kann man vielleicht mal reinschauen, aber schön wird’s nicht. Kann wirklich nicht sagen wer an diesem Werk seine Freude haben könnte, nicht mal ganz junge Pferdenärrinnen.

Vom Bild her sieht die DVD nur dürftig aus, ziemlich ausgewaschene und schwaches Bild. Die Synchro ist ganz okay, klingt aber mehr wie ein Cartoon, geht aber noch. Dafür ist das Menü vermutlich eines der krudesten Windows Paint Werke die mir vorgesetzt wurden. Wenigstens gibt es noch ein Wendecover und der Orignaltrailer, vermutlich der generischste Trailer überhaupt, ist auch anwählbar.

3 von 10 Feenponys

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