Donnerstag, 1. Mai 2014

Die Sargprinzessin #1 (Egmont)

Die Sargprinzessin #1 (Egmont)

Lange schon herrscht Frieden im Land. Für die meisten Menschen etwas tolles, nur der Saboteur Toru leidet erheblich darunter. Denn ohne Krieg hat er keine Arbeit und hat jeglichen Sinn in seinem Leben verloren. Anstatt sich eine neue Arbeit zu suchen oder sich anderweitig zu beschäftigen wälzt er sich im Bett hin und her und geht seiner Schwester auf den Geist. Akari hat aber endgültig genug von seiner Faulheit und droht damit ihn auszustopfen wenn er kein Frühstück besorgt. Da er keine Arbeit findet stromert er kurz darauf durch den Wald und sucht nach etwas essbaren. Dabei trifft er auf eine junge Frau mit einem Sarg auf dem Rücken. Als sie alsbald von einem Einhorn attackiert werden, stellt nicht nur Toru sich als tapferer Kämpfer heraus, sondern auch die kleine Chaika stellt sich als kampfbereite Magierin heraus. Fühlt sich gut an wieder zu kämpfen, vielleicht findet Toru ja durch das Mädchen mit dem Sarg zu einer neuen Aufgabe.

Wie jede gute Geschichte beginnt auch “Die Sargprinzessin” mit Inzest. So funktioniert diese Welt nun mal und wer anders denkt, der lügt. Der inzestuöse Humor ist auch durchweg das Beste am Manga. Die lustige Interaktion zwischen Toru und seiner Schwester Akari ist ohne Frage sehr unterhaltsam. Wenn dann noch Chaika hinzu kommt und bei Akari die Eifersucht einsetzt wird’s richtig komisch. Damit ist aber nach gut der ersten Hälfte vorbei und dann wird’s eher schleppend. Spätestens ab dem Gespräch mit Gilette wird’s lahm. Irgendwie scheint schon die Luft raus zu sein und der Humor war bis dahin das Einzige, was mich wirklich am Ball halten konnte.

Das Artwork ist ziemlich cool und wer schon immer mal sehen wollte, wie Gungrave aussehen würde wenn es weniger ernst wäre und ein Gothic Lolita Manga wäre, kann hier eben genau das bestaunen. Sieht schon schick aus. Technisch gibt es auch absolut nichts auszusetzen, aber die Handlung ist einfach nicht interessant genug um mich für einen weiteren Band zurückkehren zu lassen.

5 von 10 Arten, auf die man seinen Bruder wecken kann

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