Donnerstag, 26. September 2013

Sternenschweif - 25 - Freundschaftszauber (USM)

Sternenschweif - 25 - Freundschaftszauber (USM)

Laura (Anita Hopt) ist ganz aus dem Häuschen. Der alte vernachlässigte Bauernhof in der Nachbarschaft wurde endlich verkauft und wird wieder auf Fordermann gebracht. Heißt, dass das Pferd Mystery (Steffen Wilhelm) endlich wieder umsorgt wird. Seine neue Besitzerin ist Jessica (Nina Zofia Amerschläger), ein sehr nettes Mädchen, das sich sogleich mit Laura anfreundet. Allerdings ist da ein großes Problem. Mystery will sich nicht reiten lassen und hat auch ansonsten total schlechte Laune. Doch da entdeckt Laura sein gut verstecktes Geheimnis. Zudem müssen Laura und ihre Schulfreundinnen Mel (Maja Sommer) und Julia (Nora Jokhosha) noch ein großes Referat für die Schule vorbereiten, haben aber absolut keinen Plan!

Und so bekommt die Einhornfamilie wieder ein neues Mitglied und die Sternenschweif Serie somit gleichzeitig zwei neue Figuren. Denn so wie es aussieht werden Jessica und Mystery auch in den folgenden Hörspielen wieder auftauchen. In diesem Abenteuer geht es um verlorenes Vertrauen, Freundschaft und Eifersucht. Teilweise hat die Handlung durchaus ihre guten Momente, andererseits wird dann aber doch zu vieles erklärt und die kleinen Zuhörer zu sehr an die Hand genommen. Außerdem stört mich, dass die Charaktere meistens sich so verhalten und auf die anderen Figuren reagieren wie es die Handlung verlangt und nicht unbedingt so wie Kinder es in der Situation tun würden oder der Charakter eigentlich angelegt wurde. Da wäre es schon mal eine Abwechslung wenn die Reaktionen auch mal Konsequenzen haben und nicht am Ende alles wieder gut ist, weil am Ende der Folge alles auf dem selben Stand sein muss wie zu Beginn. Ich finde schon das man den Zuhörern da mehr zutrauen dürfte. Davon abgesehen aber sicherlich im Vergleich zu den vorherigen Folgen eine ganz solide Sache und nicht wirklich schlecht. Die Dialoge dürften aber mehr biss haben und realer klingen und an Tempo fehlt es leider auch immer wieder.

Die Sprecherinnen sind einer der Pluspunkte des Hörspiels. Anita Hopt ist klasse, Neuzugang Nina Zofia Amerschläger belebt ihre Figur ebenfalls und die anderen beiden Mädchen, Maja Sommer und Nora Jokhosha sind auch gut. Leider setzt sich andererseits der Trend fort, den Einhörnen langweilige Stimmen zu geben. Bei den Mädchen kann man zwar auch kritisieren, dass ihre Gespräche etwas dynamischer und energievoller ausfallen dürften, aber die Einhörner sind total öde. Henry Dahlke ist für mich eh immer der größte Störende Faktor des Hörspiels, aber auch Steffen Wilhelm ist nicht so toll. Mir ist schon klar, dass die Einhörner lieb, ruhig und sanftmutig klingen sollen, trotzdem kein Grund sie so energielos erscheinen zu lassen. Ein letzter Kritikpunkt an den Sprechern hat seinen Ursprung bei der Regie, denn scheinbar hat Barbara van den Speulhof nicht immer aufgepasst und so kommt es das Teile der Besetzung das neue Pferd Müstery aussprechen und andere als Mystery. Eine einheitliche und richtige Aussprache hätte man sicherlich hinbekommen wenn die Regie da etwas mehr das Ohr für gehabt hätte.

Musikalisch und im Punkt der Untermalung ist nicht viel los. Leise gibt es ein paar Geräusche und zwischendrin wird auch mal eine generische reit/Fantasymelodie bemüht. Da wäre sicherlich noch viel Luft nach oben. Dem Hörspiel hängt erneut eine Lauschprobe der nächsten Episode an.

6,1 von 10 aufschlussreiche Fotos

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