Samstag, 28. September 2013

Girls Mansion Massacre (2009) [Schröder Media]

Girls Mansion Massacre (2009) [Schröder Media]

Drei junge Mädchen wollen nichts lieber als in die coolste Verbindung aufgenommen werden. Nur zwei von ihnen können in die Verbindung eintreten um zu entscheiden wer gut genug ist müssen sie eine Geschichte erzählen. Stephanie (Holly Madison) die Leiterin der Verbindung steht nämlich total auf Horrorstorys und wer die beste Geschichte Erzählt wird teil dieser exklusiven Gruppe.

Das kommt also dabei heraus wenn ein Haufen Ex-Playmates einen Horrorfilm dreht. Es sei schon mal gleich angemerkt das es auffallend wenig nackte Tatsachen zu sehen gibt, wenn es euch also darum geht könnt ihr gleich weiter gehen. Mich hat es nicht gestört obwohl man sich schon fragen muss wo der Sinn des Films ist wenn man Frauen nimmt die dafür berühmt sind nackt zu sein und sie dann angezogen lässt, denn wegen ihrem schauspielerischem Talent wurden sie sicher nicht gecastet.

Jedenfalls handelt es sich bei „The Telling“ um eine Horroranthologie. Der Plot in der Realität handelt von der Verbindung und einem Mädchen das sich an ihnen Rächen möchte. Das wird nicht gerade spannend umgesetzt, hat aber etwas von den alten EC Comics und genauso wie diese hat sie auch eine Moral. Spielen können die Frauen nicht aber schlimm war es auch nicht. Aber da sind ja noch die drei Geschichten.

Zuerst geht es um eine alte Puppe die ein Mann seiner Freundin schenkt. Gleichzeitig lebt aber noch seine Ex bei den beiden. Es liegt also viel Eifersucht in der Luft. Und dann wird zusätzlich auch noch die Puppe Eifersüchtig.

Eigentlich eine nette kleine Geschichte. Leider übertreiben es die Schauspieler etwas zu sehr, wodurch die Episode etwas sehr albern wirkt. Trotzdem Kurzweilig.

Danach geht es um eine erfolglose Schauspielerin, die als letzte Chance eine Rolle in einem Horrorfilm annimmt und dabei an eine untote Filmcrew gerät.

Wahnsinnig öde, nicht spannend, schrecklich gespielt. Bäh!

Zu guter letzt geht es um drei Mädchen denen langweilig ist. Sie beginnen Klingelstreiche und Scheranrufe zu machen. Während eines ihrer Telefonate klopft es bei ihrem Opfer an die Tür und so hören sie mit das der Mann am Telefon ermordet wird. Die Mörderin bemerkt das jemand am Telefon mitgehört hat und findet über den Anrufbeantworter der Mädchen heraus wo sie wohnen. Die rufen sofort die Polizei, aber da sie nicht wissen das es sich bei der Mörderin um eine Frau handelt, verdächtigen sie den Polizisten. Er könnte der Mörder sein der jetzt die Zeugen seines Verbrechens töten möchte.

Die dritte Geschichte ist die stärkste, es wird Spannung aufgebaut, die Idee ist gut und die Mädchen sind die besten Charaktere des ganzen Films. Leider werden sie den meisten Zuschauern bis zum Ende unsympathisch bleiben, was der Geschichte nicht gerade dient. Auch hier kommt am Anfang viel oder Acting dazu, das einfach nur stört. Ein großer Fehler ist auch das man als Zuschauer schon sehr früh weiß das die Mörderin eine Frau ist, wodurch die Spannung komplett verloren geht selbst mitzuraten ob der Polizist nun der Mörder ist oder wirklich nur helfen möchte. Außerdem sind die Effekte ziemlich schlecht. Zwar handgemacht aber eben nicht gekonnt.

Insgesamt also ein Film der lange nicht so schlecht ist wie die meisten Reviews es vermuten lassen würde, aber auch kein guter Film. Nee, sogar weit entfernt davon. Zwei der drei Episoden sind aber recht kurzweilig und so schadet es zumindest nicht mal rein zu schauen.

“The Telling” ist nun auch unter dem Titel “Girls Mansion Massacre” bei Schröder Media erschienen. Zum Glück ist die deutsche Synchro überraschend gut und auch ansonsten ist der Release ziemlich gut. Bild und Ton sind ziemlich gut und als Bonus gibt es noch ein Making-Of und ein Behind the Scenes oben drauf, wobei ihr die großbrüstigen Damen dabei bewundern könnt, wie sie durch den Garten der Playboy Mansion stolpern. Auch einige Trailer sind auf der Disc, wie zum Beispiel die zu “Game Time”, “The Great Fight”, “Das Chaos”, “Border Psycho”, “Nate und der Colonel” und “Gute Reise, Kuro”.

5,5 von 10 vergiftete Kekse

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